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  • #1

Bekleidung

Ich beobachte hier in Hamburg immer mehr Frauen, die auf ihre Bekleidung wenig Wert legen. Fast immer "grau in grau" mit Rucksack und Wasserflasche...selbst der Kinderwagen ist grau, ich sehe nur wenig gut gekleidete Frauen, die sofort auffallen. Dabei hat Herr Lagerfeld doch mit seiner Hommage für Hamburg in der Elbphilharmonie zumindest eine Richtung kreiert.
 
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  • #7
Ich sehe nur wenige gut gekleidete Männer, die mir gefallen / auffallen. Und was machen wir jetzt? VIP
Was heisst "gut gekleidet"?

Das wegen Grau, OK, das mag ich auch nicht, ausserdem ist es gar keine Farbe.
In Berlin habe ich Frauen gesehen die waren dermassen farbig gekleidet, sogar eine Gelbhaarige war dabei, dagegen war ich ein richtiger Waisenknabe. Wobei es schon nicht die Regel ist aber der Anteil der Paradiesvögel ist enorm hoch. Ich bin als Mann sehr gewagt gekleidet: Zwar nicht für Künstlerverhältnisse, Alternative oder Punker, dort ist es Normalität, aber allgemein schon.

Habe auch schon Leute angetroffen die mich spontan ablichten wollten, machte mir nichts aus. Auch ist es für mich keine Sache um mit Leuten zu handeln die sich nicht an bestimmte Ordnungen halten, wenn ich möchte kriege ich so gut wie alles. Nachteil ist eigentlich nur dass ich bei Snob oder VIP-Bereiche teils Probleme mit Zugang kriege, allgemein jedoch komme ich gut an.
 
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  • #8
Finde ich attraktiv, damit zeigt frau ihre Autonomie vom Versorger (Wasserflasche) und die Fähigkeit Belastungen mit Köpfchen zu schultern (Rückenkraxe). Es gibt doch auch modische Rucksäcke, die von der weiblichen Kallistik durchaus wahrgenommen werden
Da stimme ich zu. Meine Ex hatte auch immer Rucksack mit Wasserflasche dabei und wenn ich auf Reisen bin gehört es ebenso zum Standardinventar da ungemein praktisch für alle Lasten. Selbst für den Einkauf macht es Sinn wenn es keine Grossmenge ist. Das kommt selten vor weil schwere Sachen wie Wein oder viele kg Hirse muss ich sowieso per Post bestellen. Im Internet hat es Anbieter die mehr Qualität für weniger bieten, daher ist "der Gang zum Supermarkt" je länger desto seltener; will heissen... heutzutage geht es bei der jungen Generation langsam "aus der Mode". Daher sind meistens nur Kleinmengen, das was noch fehlt oder jede Woche frisch abgeholt wird z.B. Milch, Quark, Brot, einige Früchte u.a. im Rucksack.
 
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  • #9
Da stimme ich zu. Meine Ex hatte auch immer Rucksack mit Wasserflasche dabei und wenn ich auf Reisen bin gehört es ebenso zum Standardinventar da ungemein praktisch für alle Lasten. Selbst für den Einkauf macht es Sinn wenn es keine Grossmenge ist. Das kommt selten vor weil schwere Sachen wie Wein oder viele kg Hirse muss ich sowieso per Post bestellen. Im Internet hat es Anbieter die mehr Qualität für weniger bieten, daher ist "der Gang zum Supermarkt" je länger desto seltener, will heissen... heutzutage geht es bei der jungen Generation langsam "aus der Mode". Daher sind meistens nur Kleinmengen, das was noch fehlt oder jede Woche frisch abgeholt wird z.B. Milch, Quark, einige Früchte u.a. im Rucksack.
Rucksäcke sind nicht zum Einkaufen da, genausowenig Fahrräder für schwere Lasten gebaut sind, ... :D
 
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  • #10
Das ist eine gute Frage. Und sollte vielleicht ersteinmal geklärt werden. Was verstehst Du darunter @sy-alexa ?

"Gut gekleidet" kann vieles sein. Modediktat, aktuell, dem Zeitgeist unterworfen. Individuell, hochwertig, dem eigenen Stil entsprechend, der eigenen Figur angemessen. Langlebig, praktisch, unauffällig, trotzdem stilvoll. Was heißt Stil (schaut auf die Kö und ihr seht - teuer heißt nicht stilvoll). Bewusst produziert? Durchkomponiert oder Freestyle, usw. usw. Was ist schlechter Geschmack, was guter.

Wenn das nicht nur so eine - verdammt schlechte - Fakenummer ist, dann ist es zumindest eine verdammt schlecht gestellte Frage.
 
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  • #11
Gut, ich muss sagen: Ich bin ein typischer "Backpacker". Soweit möglich nutze ich immer die Ressourcen "vor Ort" und suche nach Orten die mir dabei freundlich gesinnt sind. Das macht mich maximal beweglich und ich kann solange ich eine Unterkunft habe mit minimaler Transportlast so gut wie überall hinkommen. Die Art der Unterkunft ist mir nahezu egal, solange Liebe das Heim erfüllt und sich nicht die Kakerlaken am Boden tummeln.

Riesige Koffer rumschieben das tun andere, das ist definitiv nichts für mich; es würde mich auch schrecklich unbeweglich machen.

Kleidung besteht hauptsächlich aus hochqualitativer Wolle (Alpaka, Kaschmir) weil es kaum gewaschen werden muss (häufiges Waschen wäre sogar schädlich da es leidet), nur jeden Abend gut lüften. Höchstens einmal wöchentlich wird es schonend per Seife gewaschen. Lediglich die primäre Unterwäsche wird täglich kurz am Lavabo gewaschen, dazu reicht Seife und Wasser völlig aus, denn es ist sofort getrocknet (egal wie) da kaum Masse.
 
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  • #13
Naja, kleine Rucksäcke bis 8 kg, das was ich für kurze oder kleinere Reisen meistens verwende, gehören zum Hand-Weichgepäck und können auch im Flugzeug in die Kabine mitgenommen werden.

Es beinhaltet üblicherweise:
-Mini-Notebook (etwa 1 kg schwer)
-Aufladekabel für Notebook/Handy/Fotoapparat
-Fotoapparat
-Mini Taschenlampe
-Vorhängeschloss
-Kleines Schüsselchen mit Olivenholzlöffelchen
-Japanische Keramikreibe
-1 Wasserflasche (im Flugzeug geleert, weniger Gewicht und erlaubt)
-1 Paar Ersatzunterwäsche
-Waschlappen mit Alepposeife
-Pflegeetui (Haarkamm, Nagelklupper, Bambus-Zahnbürste)
-Tsampa (Food-Notration welches mit Wasser angerührt immer und überall essbar ist)
-Kokosblütenzucker
-kleine Portion Camu Camu-Pulver (Vitamin C in jeder Situation)
-Tee und etwas Kakao
-Portion abgepacktes Curry (Menge je nach Reisedauer)
-Hochandensalz

Etwas Kapazität wäre noch übrig für lokale Mitbringsel. Was ich an Kleidung brauche trage ich alles am Körper, selbst wenn teilweise zu warm (kann ich nach der An/Abreise ja wieder ausziehen.)

Rucksäcke über 8kg wären dann kein Handgepäck mehr, jedoch noch im Weichgepäck angesiedelt da sie nicht zwingend stationär sein müssen (sprich zwischen zentralen Punkten rumgeschoben und längerfristig deponiert). Wie gross die sind kommt auf die individuellen Lastkapazitäten, Reiseumfang und Bedürfnisse an. Das sollte deutlich massgeschneidert werden, ansonsten wirds kein "guter Freund" werden. Ab 20 kg wirds aber definitiv mühsam und ab rund 10 kg (oberhalb Handgepäck) brauchts gute Hüftgurte am Rucksack, würde ich sagen. Oft braucht es weniger als man meint, also nie mit Lasten übertreiben.

Koffer sind definitiv Hardgepäck, da steckt man halt einfach quasi den halben Haushalt rein den man zuhause hat, auch riesige Badetücher, mehrere komplette Ersatzwäsche-Garnituren: Bei billiger Baumwolle muss man häufig wechseln und waschen, macht im 5 Sterne-Hotel wo man sehr stati
Letzteres ein echtes Handicap beim Vorankommen. Gehören Rucksäcke zum Weichgepäck?
Ach ja, wegem "p", ja ne, Weichgepäcke sind definitiv nicht "weich" im Sinne von lächerlich. Ich finde den Ausdruck Weich- oder Hardgepäck aber irgendwie treffend um diese Situation zu beschreiben. Bischen wie Hard- und Software. Die Software braucht es eigentlich immer, aber sie "wiegt" meistens wenig. Die Hardware kann viel wiegen, wird aber nur stationär massiv benötigt, es kann daher gut verglichen werden.

Je mehr man bereits stationär vorfindet desto weniger muss man etwas "hartes" mitführen, das ist für mich das Optimum. Es ist nicht nur ökologischer, sondern es gibt mir auch mehr Bewegungsfreiheit.
 
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  • #14
Ah, also im 5 Sternen-Hotel machts natürlich aufgrund der stark stationären Angehensweise nichts aus, aber sobald man stark rumreist wie Nomaden, also wirklich rumkommen, dann hat man damit "den Braten". Möchte man viel von der Welt sehen ist das mit Backpacker klar die beste und auch günstigste Option. Viel Software, wenig Hardware heisst hier die Devise, weich ist also alles andere als weich.

Das erinnert mich an den klassischen Goblin, die haben sehr oft einen riesigen Rucksack, mindestens aber Bauchtasche; ansonsten nichts nennenswertes da sie dort ihre Tools und "Goldies" versteckt haben, von denen trennen sie sich nie. Goblin sind schlaue Wesen trotz geringer Körpergrösse, die wissen genau was sie tun und egal was kommt, die haut niemand um: Gerade da sie für alle Fälle das was wirklich zählt immer am Rücken/Bauch befestigt haben und es mit hohem Können anwenden.

Andere Lebewesen, entweder haben sie kaum was dabei und sind im Notfall aufgeschmissen oder sie haben eine dermassen grosse kaum zu bewegende Last dabei dass man 75% davon mit etwas anderem ersetzen könnte ohne dass die Funktionalität leidet, da lacht jeder schlaue Goblin sich ins Fäustchen.
 
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  • #16
Formschön ist sie sicher aber auch ungemein praktisch, sie zerreibt eigentlich alles was sehr fein werden sollte und noch leicht zu reinigen. Alles andere kann man gut zerschneiden, auch fein-hacken; Messer kriegt man überall vor Ort, gute Reiben welche härteste Wurzeln mit wenig Aufwand "vollständig zermalmen" jedoch nur selten. Ich habe schon vieles getestet, die Keramikreibe übertrifft um harte Wurzeln zu pürieren kein anderes Utensil, obwohl einfachste Bauart. Genauso mit der Seife, nur eine Seife aber sie packt eigentlich alles ohne dass man ein ganzes Chemikaliensortiment mitführen muss. Was manche Leute da alles mitführen ist unglaublich (stinkt auch dementsprechend). Beim Food: Wer braucht hier Sandwiches u.a. wenn es auch mit Tsampa oder ersatzweise Amaranth/Canihuamehl, dazu Camu-Camu/Kokosblütenzucker mit umso höherer Nährstoffdichte geht? Wenn man es möchte kann man es vor Ort kaufen, es hat kein Notrationstatus. Manchmal nehme ich noch Nüsse mit, die kriegt man aber auch garantiert vor Ort. Beim Salz (auch Tee, Kakao, Curry) ist es nie sicher, wer Qualität liebt nimmt es besser mit, wiegt ja wenig.

Beim ernsthaften Backpack-Reisen lernt man erst richtig kennen wie wenig es eigentlich braucht und dass wir fast alle schonungslose wegwerfende Materialisten sind.
 
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  • #18
Auch bei der Qualität der Elektronik gibts massive Unterschiede. Eine Hifi von Onkyo hält etwa 20k Betriebsstunden (persönlich verifiziert, bei einem Gerät dass 100k schaffen könnte eine echte Sauerei), danach ist 15 kg Elektronik im Müll, oft wirds danach nach Afrika oder China verschifft. Bei meinem Panasonic-Plasma sieht es anders aus, der läuft schon seit etwa 5 Jahren bis zu 20h am Tag, momentan hat er etwa 50k Betriebsstunden. Ich glaube Panasonic sofort wenn sie sagen dass er etwa 100k Betriebsstunden schaffen kann. Wobei mein 9-jähriger Plasma (das alte Gerät) auch immer noch werkelt, seit 9 Jahren war mir keiner abgescherbelt, trotz intensiver Nutzung. Diese Plasma-Geräte mit unheimlicher Haltbarkeit wurden aber von den Konsumenten wegen hohem Stromverbrauch verpönnt und sie kamen in die roten Zahlen. Gleichzeitig schaffen viele Billig-LCDs wegen schlechter Elektronik kaum mehr als 30k Betriebsstunden (es wurde oft mit Absicht so designed sodass es etwa 2J ein 24h Betrieb überstehen würde, solange es Garantie hat, volle Absicht). Da muss man sich dann schon fragen wer hier wirklich eine "ökologische Ohrfeige" verdient hat.

Ich fands noch lustig als mir der Verkäufer diesen "verpönnten" Plasma aufgrund quasi-Konkursverkauf mit einer 4J-Garantieverlängerung (4 statt 2) ausgestattet verkaufen wollte. Damals sagte ich in etwa "Nicht nötig, der macht es gleich doppelt so lange, egal was ich tue". Ich hatte ziemlich sicher recht damit...
Klar, den alten hatte ich bei 4 J einfach als Ersatzgerät ausrangiert gehabt aber, da der Neuere nie flöten geht ist es reiner Hohn. Solange die jedenfalls laufen kaufe ich ungerne etwas neues, wobei die Bildqualität nach wie vor massiv ist, hier waren diese Plasmas nie schwach.
 
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  • #20
Man sollte sich klar überlegen wie man etwas möglichst gut recyclen kann. Bei manchen Stoffen ist es machbar wie z.B. Glas oder Eisen, bei anderen Stoffen wie Alu aber auch flüchtige Halogene/Seltene Erden kaum möglich. Hier wird viel zu wenig investiert weil es nicht den kurzfristigen Profit fördert. Meist erst kurz vor dem Kollaps findet ein notgedrungenes Umdenken statt. Nicht weils bequem ist, ganz einfach weil die fehlenden Rohstoffe wie ein Damoklesschwert über einem drohend am versiegen sind.

Die Energie ist nicht einmal das Hauptproblem sondern diese Rohstoffe. Dennoch ist die Rohstoffindustrie momentan die mächtigste Industrie der Welt mit einigen der am schlechtesten bezahlten Arbeiter am unteren Ende der Handelskette. Sie bestimmt fast alles und ist mächtig genug um sich über fast alle Köpfe hinwegzusetzen. Besonders weil wir bis auf die Knochen oft gnadenlos materialistisch eingestellt sind.

Manche meinen auch, sie können keinen Menschen mehr in die Welt setzen ohne diesen (dazu benötigten) Materialismus. Man sehe aber welche Länder den höchsten Bevölkerungszuwachs haben... Also irgendwas stimmt da ja nicht bei dieser Aussage. Oder auch "mit Erdöl wird man immer reich", ach ja? Wieso ist Venezuela dann bettelarm? Auflösung im folgenden Text.

Ich habe schonmal erwähnt dass Geld als Idee für sich selber keine Macht hat, jedoch haben wir Menschen welcher dieser Idee Macht verleihen sehr wohl grosse Macht. Das ist ja das Gefährliche: Wir Menschen können aufgrund geistigen Konstrukten unglaubliche Dinge bewerkstelligen. Somit ist auch der immaterielle Bereich, woran wir glauben, Mentalität oder gar Philosophie alles andere als schwach oder nutzlos. Im Gegenteil, es kann sogar enorm mächtig sein, aber nicht wegem Geld... das ist nur Hilfsmittel oder Werkzeug... mächtig ist es einzig und alleine wegen unserem Geist. So gesehen ist Geld ein Catalyst für unseren Geist.
 
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  • #21
Wegen Rohstoffen sehe ich die Welt natürlich mit anderen Augen an, da können mir viele Leute gar nicht folgen, ist auch nicht nötig.

z.B. Die wertvollsten essbare Rohstoffe beim Bahnhof Dresden war in meinen Augen zum einen der Pumpernickel für 99 Cent und die dunkelste Ritter-Sport mit Edelkakao für 1.79 EUR oder so. Wasser pauschal ein irres Geschäft, damit verdienen sie Abermilliarden obwohl lebensnotwendig und sofern jemand verdurstet als Menschenrecht anzuklagen, auch wenn es offiziell dieses Recht nicht gibt; irrer Fortschritt irgendwie. Dieses Recht wirds vermutlich nie geben denn da ist die damit zusammenhängende Industrie einfach zu mächtig bei diesem Profit. Immerhin haben es einige Städte geschafft Gratis-Trinkwasser-Brunnen aufzustellen, aber das betrifft nur wenige Städte, jedoch ein irrer Fortschritt. In Dresden allerdings nicht, da kostet beim Bahnhof der Gang aufs WC ein voller EUR, also selbst wenn man dort auffüllen würde dann kostet es... ohne Handschellen... 1 EUR.

Bei sämtlichen Flaschen, egal welche, kommt noch ein so hoher Pfand dazu dass er den effektiven Wert des Gebindes übersteigt. Das wird irgendwie beim gross angeschriebenen Preis beschönigt, damit es "schöner" aussieht. In keinem Fall ist Umweltschutz der treibende Faktor, würde es die Kasse schmällern würde es niemand mehr machen.

Zu 95% sind die angebotenen Waren mit sehr minderwertigen Rohstoffen und ihren Preis nicht im geringsten wert. Selbst der Italiener-Marktstand mit den Dolcis und Käse u.a. besteht zwar aus sehr viel Schein mit teils super aufwendiger aber schlecht entlohnter (im Süden Italiens) Verarbeitung. Dessen Rohstoffe jedoch besteht zu 90% aus billigstem Weizen, aus Weizen/Mais hergestellten Zuckerarten z.B. Glucose und etlichen Zusatzstoffen. Beim Käse nur wenig besser, soviele Zusatzstoffe und minderwertige Käse welche mir diese schlauen Italiener schmackhaft machen wollten habe ich noch selten gesehen.

Man kann sagen, zu 95% Schein statt Sein, ein Meer voller schlechter Rohstoffe, alles damit es maximale Margen hat bei ohnehin schon hohen Preisen.

Aber es geht natürlich auch anders: Mein gezupfter Quarkkuchen und Marzipan-Mandelhörnchen von einem Bio-Kaffee war qualitativ ziemlich Weltspitze, das habe ich auch mehrmals sehr genossen. Natürlich auch der Mandelstrudel und der spezielle Quark aus dem Bio-Geschäft. Den Quark machen die völlig anders als bei uns (in der Schweiz), nicht so sämig und sehr trocken und krümmelig, aber ebenfalls delikat.
 
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  • #22
Wegen Rohstoffen sehe ich die Welt natürlich mit anderen Augen an, da können mir viele Leute gar nicht folgen, ist auch nicht nötig.

z.B. Die wertvollsten essbare Rohstoffe beim Bahnhof Dresden war in meinen Augen zum einen der Pumpernickel für 99 Cent und die dunkelste Ritter-Sport mit Edelkakao für 1.79 EUR oder so. Wasser pauschal ein irres Geschäft, damit verdienen sie Abermilliarden obwohl lebensnotwendig und sofern jemand verdurstet als Menschenrecht anzuklagen, auch wenn es offiziell dieses Recht nicht gibt; irrer Fortschritt irgendwie. Dieses Recht wirds vermutlich nie geben denn da ist die damit zusammenhängende Industrie einfach zu mächtig bei diesem Profit. Immerhin haben es einige Städte geschafft Gratis-Trinkwasser-Brunnen aufzustellen, aber das betrifft nur wenige Städte, jedoch ein irrer Fortschritt. In Dresden allerdings nicht, da kostet beim Bahnhof der Gang aufs WC ein voller EUR, also selbst wenn man dort auffüllen würde dann kostet es... ohne Handschellen... 1 EUR.

Bei sämtlichen Flaschen, egal welche, kommt noch ein so hoher Pfand dazu dass er den effektiven Wert des Gebindes übersteigt. Das wird irgendwie beim gross angeschriebenen Preis beschönigt, damit es "schöner" aussieht. In keinem Fall ist Umweltschutz der treibende Faktor, würde es die Kasse schmällern würde es niemand mehr machen.

Zu 95% sind die angebotenen Waren mit sehr minderwertigen Rohstoffen und ihren Preis nicht im geringsten wert. Selbst der Italiener-Marktstand mit den Dolcis und Käse u.a. besteht zwar aus sehr viel Schein mit teils super aufwendiger aber schlecht entlohnter (im Süden Italiens) Verarbeitung. Dessen Rohstoffe jedoch besteht zu 90% aus billigstem Weizen, aus Weizen/Mais hergestellten Zuckerarten z.B. Glucose und etlichen Zusatzstoffen. Beim Käse nur wenig besser, soviele Zusatzstoffe und minderwertige Käse welche mir diese schlauen Italiener schmackhaft machen wollten habe ich noch selten gesehen.

Man kann sagen, zu 95% Schein statt Sein, ein Meer voller schlechter Rohstoffe, alles damit es maximale Margen hat bei ohnehin schon hohen Preisen.

Aber es geht natürlich auch anders: Mein gezupfter Quarkkuchen und Marzipan-Mandelhörnchen von einem Bio-Kaffee war qualitativ ziemlich Weltspitze, das habe ich auch mehrmals sehr genossen. Natürlich auch der Mandelstrudel und der spezielle Quark aus dem Bio-Geschäft. Den Quark machen die völlig anders als bei uns (in der Schweiz), nicht so sämig und sehr trocken und krümmelig, aber ebenfalls delikat.
Gibt es wirklich minderwertige Rohstoffe? Macht nicht die Verarbeitung den (Mehr)Wert?
 
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  • #23
Hauptsache sie hat nen geilen grossen Arsch in der engen Jogginghose. ;)
Wer schaut da schon auf die Wasserflasche und den Rucksack...
 
D

Deleted member 21128

  • #25
Gibt es wirklich minderwertige Rohstoffe? Macht nicht die Verarbeitung den (Mehr)Wert?
Nicht nur. Es gibt ja Rohstoffe, die nicht unter günstigen Bedingungen erzeugt werden. Eine auf nährstoffreichem, gesunden Boden gepflanzte, unbehandelte Frucht wird wertvoller sein, als eine in künstlicher Umgebung gezogene, "gespritzte". Und natürlich gibt es wertvollere Sorten und Rohstoffe und weniger wertvolle, denk mal zB an Öle.
 
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  • #27
Ich beobachte hier in Hamburg immer mehr Frauen, die auf ihre Bekleidung wenig Wert legen. Fast immer "grau in grau" mit Rucksack und Wasserflasche...selbst der Kinderwagen ist grau, ich sehe nur wenig gut gekleidete Frauen, die sofort auffallen.
Etwas unspezifisch diese Aussage. Möglicherweise haben diese Frauen "Wert auf die Bekleidung gelegt", nur eben nicht in der von dir erhofften oder gewünschten Weise.
Vielleicht haben sie die Kleidung in einem "Fair-Trade-Shop" gekauft und haben somit schon "Wert" gelegt - auf ökologisch vertretbare Herstellung und Handel.
Vielleicht war auch die Tages-/Jahreszeit oder eben der Anlass ihres "dir-unter-die Augen-Tretens" einer, der die getragene Kleidung sinnvoll erscheinen ließ.
Mir würde es beim Kinderwagenschieben auch praktischer erscheinen, Sneaker anstatt High-Heels zu tragen. Und da man heutzutage beim Kauf von Dingen (z.B. spontan und nicht geplant) fast nirgend mehr eine Tüte/Tasche kostenneutral erhält, macht auch das häufige Mitführen von Rucksäcken teilweise Sinn. Wasser von zuhause mitzunehmen erscheint ebenfalls sinnvoll, um nicht den teuren Kiosk frequentieren zu müssen.

Also alles in allem scheint mir diese Aussage viel zu allgemein gefasst. Wie kannst du wissen, ob nicht dieselben Leute zu anderen Anlässen total schick und elegant gekleidet sind?
 
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  • #28
Ein Mann muss authentisch wirken...nicht gestylt, nicht verloddert, sondern sauber und bequem. Das schaffen manche sogar im Anzug...
 
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  • #29
Also alles in allem scheint mir diese Aussage viel zu allgemein gefasst. Wie kannst du wissen, ob nicht dieselben Leute zu anderen Anlässen total schick und elegant gekleidet sind?
Also ich habe einige Kleidungsstücke, nur farbige, in Bio-Qualität gekauft. Preislich nicht viel teurer als "normale" Kleidung. Wenn ich lange unterwegs bin, habe ich meine farbige Trinkflasche bei. Es gibt genug Alternativen zu grau-grau Kleidung/Möbel/Teppiche. Ich denke eher, dahinter steckt eine Lebensphilosophie, eine Einstellung zu sich selber, wie Frau/Mann sich fühlt, wie er/sie sich selbst sieht.
 

60+

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  • #30
Ich verstehe die Aufregung nicht. Wir leben in einem freien Land und hier kann sich Jeder und Jede so kleiden, wie es/ihr gefällt.
Wenn es mir Spaß macht, mich im mausgrauen Jogginganzug und dunkelgrauem Rucksack auf den Weg in die Innenstadt zu machen, dann tu ich das. Ebenso habe ich das Recht auf einen lila Hut mit bunten Blumen.
Es geht doch niemanden etwas an. Klar, mir gefallen manche Sachen auch nicht, aber das ist eben so.
Warum regen sich Leute darüber auf, dass sich andere Leute nicht am allgemein gültigen Modegeschmack orientieren.
Wem meine Kleidung nicht gefällt, der muss mich ja nicht unbedingt zum Kaffee einladen.
 
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