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  • #16
Die Frage ist nun wirklich simpel.
Hat schonmal jemand versucht ohne Sauerstoff, Nahrung und Wärme zu leben?
Na?
Wenn eins davon fehlt ist es sowas von wurscht was dir sonst noch wichtig ist.
 
A

*Andrea*

  • #17
:D das ist lieb, aber...
du weißt aber schon, dass ich eigentlich alles habe, aber nichts, ohne das ich nicht sein könnte? Ich hab es nicht so mit Festhalten und Verlustängsten. Auch nicht mit Materiellem. Alles ist vergänglich, veränderlich, ersetzbar... so schrecklich die Wahrheit klingt, sie ist eben Realität.
Natürlich ist mir das klar. Aber wenn dir das so problemlos über die Lippen zu gehen scheint, dann wünsche ich dir umso mehr, dass du nie in die Lage kommst, etwas wirklich Wichtiges zu verlieren. Es könnte ja zum Beispiel auch die Gesundheit, der klare Kopf, das Gedächtnis sein...
 
A

*Andrea*

  • #19
... oder die Freude am Leben, das Interesse an anderen Menschen, die Fähigkeit, Neues zu lernen.
 
M

Multixx

  • #20
gebe der TE insofern recht dass es wirklich interessant wäre, Gegenstände zu nenen. Kann ein guter Aufhänger für ein Gespräch sein.
Umformulierung der Frage: Welche 3 Gegenstände sind mir am wichtigsten?
Dann isses klar. Ding is etwas unklar finde ich.
 
M

MaryCandice

  • #22
dann wünsche ich dir umso mehr, dass du nie in die Lage kommst, etwas wirklich Wichtiges zu verlieren. Es könnte ja zum Beispiel auch die Gesundheit, der klare Kopf, das Gedächtnis sein...
Ich hab 'Verluste' eingefahren. In vielen Bereichen. Die Frage ist aber, was macht man draus?
Ich hab schon so oft 'abgeschlossen', irgendwann ist man dann wirklich frei. Was man nicht festhalten will, das schmerzt auch nicht im 'Verlust'.
Es mag überheblich klingen, aber egal, was 'weg' ist, es beendet nicht mein Leben... es beeinflusst und ändert nur. Die Verluste, die du aufzählst... mit denen hadern selten die Betroffenen, eher die 'Umstehenden'.

Ich sehe, was ich vermeintlich 'habe' - aber tatsächlich hab ich nichts.
 
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  • #24
Ich hab 'Verluste' eingefahren. In vielen Bereichen. Die Frage ist aber, was macht man draus?
Ich hab schon so oft 'abgeschlossen', irgendwann ist man dann wirklich frei. Was man nicht festhalten will, das schmerzt auch nicht im 'Verlust'.
Es mag überheblich klingen, aber egal, was 'weg' ist, es beendet nicht mein Leben... es beeinflusst und ändert nur. Die Verluste, die du aufzählst... mit denen hadern selten die Betroffenen, eher die 'Umstehenden'.

Ich sehe, was ich vermeintlich 'habe' - aber tatsächlich hab ich nichts.
Oh doch Mary - solange es die Betroffenen noch mitbekommen, dass der klare Kopf, das Gedächtnis sich verabschieden hadern sie ganz massiv.
Und auch bei zunehmenden oder abrupten Verlust der Gesundheit können das die wenigsten sofort, sondern oft erst nach einer gewissen Trauer- und Bewältigungsphase annehmen.
 
D

Deleted member 20013

  • #25
Erstaunlich, wie man die eigene Meinung/Sichtweise als Maß aller Dinge wahrnehmen und verstehen kann.
 
M

MaryCandice

  • #27
Oh doch Mary - solange es die Betroffenen noch mitbekommen, dass der klare Kopf, das Gedächtnis sich verabschieden hadern sie ganz massiv.
Und auch bei zunehmenden oder abrupten Verlust der Gesundheit können das die wenigsten sofort, sondern oft erst nach einer gewissen Trauer- und Bewältigungsphase annehmen.
Dann nehm ich wohl alles zu leicht. o_O
In meinem direkten Umfeld kannte ich keinen, den das betraf. Hmmmm.... wahrscheinlich bin ich doch zu hartherzig und gefühlskalt. :)
 
D

Deleted member 20013

  • #29
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