bega

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  • #1

ein respektvoller Umgang miteinander, auf Augenhöhe,

Hallo an die Damenwelt,

ich lese hier oft in den Profilen:

Ich wünsche mir ein respektvoller Umgang miteinander, auf Augenhöhe.

Für mich ist ein respektvoller Umgang mit Menschen selbstverständlich.
Ich habe auch kein Thema damit, wenn Mitmenschen vielleicht einen nicht so hohen Bildungsabschluss, ein hohes Einkommen haben, oder sonst eine Einschränkung etc.

Ich bemühe mich dies zu respektieren und zu akzeptieren, da alle Menschen etwas zum Gelingen unser Gesellschaft, oder der Partner in einer Beziehung beiträgt.

Jeder Mensch kann etwas besser als ein anderer, und die Mischung macht es das Leben funktioniert.

Mir ist also nicht klar, was dann mit auf Augenhöhe gemeint ist, wenn es unterschiedliche Wissens- oder Fähigkeitsebenen gibt.

Ich würde mich daher über eine Erklärung freuen.

Und Humor haben hier dann auch nicht viele, wenn ich schreibe:

"Auf Augenhöhe funktioniert doch nicht bei 20 cm Größenunterschied oder :)"
 
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  • #3
Männer schreiben das, um zu zeigen dass sie emanzipiert sind. Frauen wollen damit ausdrücken, dass sie ja eigentlich keinen Partner brauchen, weil sie so supi selbstständig sind, aber beim Richtigen vielleicht doch.
 
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Megara

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  • #6
Hallo an die Damenwelt,

ich lese hier oft in den Profilen:

Ich wünsche mir ein respektvoller Umgang miteinander, auf Augenhöhe.

Für mich ist ein respektvoller Umgang mit Menschen selbstverständlich.
Ich habe auch kein Thema damit, wenn Mitmenschen vielleicht einen nicht so hohen Bildungsabschluss, ein hohes Einkommen haben, oder sonst eine Einschränkung etc.

Ich bemühe mich dies zu respektieren und zu akzeptieren, da alle Menschen etwas zum Gelingen unser Gesellschaft, oder der Partner in einer Beziehung beiträgt.

Jeder Mensch kann etwas besser als ein anderer, und die Mischung macht es das Leben funktioniert.

Mir ist also nicht klar, was dann mit auf Augenhöhe gemeint ist, wenn es unterschiedliche Wissens- oder Fähigkeitsebenen gibt.

Ich würde mich daher über eine Erklärung freuen.

Und Humor haben hier dann auch nicht viele, wenn ich schreibe:

"Auf Augenhöhe funktioniert doch nicht bei 20 cm Größenunterschied oder :)"

Wenn ich das mit der viel bemühten Augenhöhe lese, entsteht der Eindruck eines selbst und klar definierten Anspruchsbegehrens.
 

syntagma

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  • #9
Und Humor haben hier dann auch nicht viele, wenn ich schreibe:

"Auf Augenhöhe funktioniert doch nicht bei 20 cm Größenunterschied oder :)"
Ist ja immer die Frage, weswegen sie das nicht lustig finden: ob der Grund Mangel an Humor oder Humor ist.

Damit machen die Leute deutlich, daß sie noch alte, unverarbeitete Verletzungen mit sich rumschleppen.
Ja.
Oder auch einfach, daß sie halt so schreiben, was sie gelesen haben.
 
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Deleted member 25487

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  • #10
Ich finde Augenhöhe praktisch für nonverbale Konversation ;)

Aber ist das tatsächlich so abgedroschen? Gehen wirklich beide Seiten immer von sich aus davon aus, dass man eine gleichberechtigte Partnerschaft anstrebt? Das würde ich unter "Augenhöhe" verstehen und hat für mich nicht zwingend etwas mit gleichem Bildungsstand o.ä. zu tun.

Einen respektvollen Umgang halte ich auch für selbstverständlich. Das deckt sich für mein Verständnis nicht mit "Augenhöhe".
 
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Deleted member 24688

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  • #11
Ich habe auch kein Thema damit, wenn Mitmenschen vielleicht einen nicht so hohen Bildungsabschluss, ein hohes Einkommen haben, oder sonst eine Einschränkung etc.
Ich bemühe mich dies zu respektieren und zu akzeptieren, da alle Menschen etwas zum Gelingen unser Gesellschaft, oder der Partner in einer Beziehung beiträgt.

Du bist soooo unglaublich gnädig und barmherzig, Menschen gegenüber … :rolleyes: … da wird's, denke ich schwierig, die passende Augenhöhe zu finden …
 
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Maron

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  • #12
Hallo an die Damenwelt,

ich lese hier oft in den Profilen:

Ich wünsche mir ein respektvoller Umgang miteinander, auf Augenhöhe. ..Und Humor haben hier dann auch nicht viele, wenn ich schreibe:

"Auf Augenhöhe funktioniert doch nicht bei 20 cm Größenunterschied oder :)"

dann eben nur mit einem Stockerl (Schemel), um zur Gleichstellung zu gelangen.
 
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winterlily

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  • #13
Liebe Männerwelt,

ja was meint sie denn mit Augenhöhe?
Das ist doch ganz klar. Für mich gibts zwei Möglichkeiten:

Erste Möglichkeit:
Eine Frau hat keine Lust darauf, einen Boss zum Partner zu haben.
Bedeutet im konkreten Fall: Sie wünscht sich, dass er die Bereitschaft mitbringt, Themen und Probleme fair miteinander auszuhandeln, statt Machtspiele und dergleichen anzuwenden. Außerdem wünscht sie sich, dass der Partner Kritik und Anregungen aufnehmen kann, ohne gleich aus dem Ruder geworfen zu sein. Sie wünscht sich, dass der Partner ihre Interessen und Bedürfnisse so ernst nimmt wie seine eigenen. Sie wünscht sich, dass er keine Entscheidungen über ihren Kopf hinweg trifft. Diese Liste kann beliebig ergänzt werden.

Zweite Möglichkeit:
Die Frau drückt aus, dass sie einen ihr ebenbürtigen - also nicht unterlegenen Partner sucht. Damit kann z.B. ihr gesellschaftlicher Status gemeint sein, ihre Attraktivität, ihr Bildungsniveau, ihr Einkommen o.ä.. Also ein ganz normaler Wunsch.

Ich finde es komisch, dass Männer beim Thema Augenhöhe so schnell die Krise kriegen. Entweder stürzt gleich der Selbstwert in sich zusammen oder
es wird gleich mal eine Aktion gestartet, die zeigt, wo hier der Hammer hängt.
(Leider meine Erfahrung).

Ich denke, ihr habt euch an die Privilegien des Mannseins so sehr gewöhnt, dass es euch ungemütlich wird, wenn eine potentielle Partnerin freundlich, aber bestimmt darauf aufmerksam macht, dass dies nicht die Grundlage einer Beziehung mit ihr sein wird.
 
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  • #14
Ich finde es komisch, dass Männer beim Thema Augenhöhe so schnell die Krise kriegen. Entweder stürzt gleich der Selbstwert in sich zusammen oder
es wird gleich mal eine Aktion gestartet, die zeigt, wo hier der Hammer hängt.
(Leider meine Erfahrung).

Eigentlich erzeugt das Thema nur ein müdes Lächeln und im OD ein Klick aufs nächste Profil ;)
Kommt aber wohl bisserl auf die generelle Höhe an, auf der man sich so befindet.
 
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syntagma

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  • #15
Wie seht ihr es denn hier im Forum: haben alle Mitdiskutierenden dieselbe Augenhöhe oder gibts Unterschiede? (Also nicht auf Sachen wie Einkommen bezogen, sondern aufs Diskutieren hier.)
 
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  • #16
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syntagma

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  • #18
Wie seht ihr es denn hier im Forum: haben alle Mitdiskutierenden dieselbe Augenhöhe oder gibts Unterschiede? (Also nicht auf Sachen wie Einkommen bezogen, sondern aufs Diskutieren hier.)

Wie siehst du das, @winterlily?

Ich nehme mal deine Unterscheidung auf:
1. Gleichberechtigung: Jeder ist hier gleichberechtigt, seine Meinungen zu äußern.
(Was auch immer das genau heißen sollte.)

2. Unterschiedliches Niveau, was Auffassungsgabe, Argumentationskompetenz usw. anlangt.
Wie damit umgehen, also wie sollte man sich da zu anderen Diskutierenden verhalten, die ein anderes Niveau haben?
 
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  • #19
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  • #21
Wie damit umgehen, also wie sollte man sich da zu anderen Diskutierenden verhalten, die ein anderes Niveau haben?
In dem Fall kann nur der, der ein höheres Niveau hat versuchen, soch so auszudrücken, dass der andere es auch kapiert. Finde ich eine ganz besondere Fähigkeit - komplexe Sachverhalte so auszudrücken, dass die allgemein verständlich werden.
Umgekehrt kann es nicht funktionieren.
 
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syntagma

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  • #23
In dem Fall kann nur der, der ein höheres Niveau hat versuchen, soch so auszudrücken, dass der andere es auch kapiert. Finde ich eine ganz besondere Fähigkeit - komplexe Sachverhalte so auszudrücken, dass die allgemein verständlich werden.
Umgekehrt kann es nicht funktionieren.
Wenn man da Pflichten sieht, dann würde ich die auf beiden Seiten sehen. Also der mit der niedrigeren Höhe müßte sich dann mehr bemühen, mehr mit seinem Urteil zurückhalten usw.
Üblicherweise ist es ja so, daß der mit der geringeren Höhe den mit der höheren Höhe beschimpft, als abgehoben, elitär, besserwissend, Pseudo usw.

Ich glaub gar nicht so sehr, daß da Pflichten zur Verständigung sind. Also daß der eine sich unbedingt viel Mühe machen muß, für alle verständlich zu schreiben, oder der andere unbedingt alles verstehen muß. Es müsen doch nicht alle gleichermaßen mit allen kommunizieren. Da kommt doch ohnehin irgendwas mit Inhalts- und Unterhaltungswert nahe Null raus.
 
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apfelstrudel

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  • #24
Ich denke, ihr habt euch an die Privilegien des Mannseins so sehr gewöhnt, dass es euch ungemütlich wird, wenn eine potentielle Partnerin freundlich, aber bestimmt darauf aufmerksam macht, dass dies nicht die Grundlage einer Beziehung mit ihr sein wird.

so... ich möchte ein neues Licht in die Sache bringen:
Ich hab das mit Augenhöhe noch - nie - in einem Profil gelesen.

Meine Vermutung daher: Damen, die es bisher gewohnt waren die Männer zu bekochen, -waschen, -putzen und -wasweißich, wollen das einfach nicht mehr.
Warum auch?

Umgekehrt allerdings hab ich mich schon mit dem Gedanken getragen dieses abgedroschene Augenhöhe in mein Profil zu bringen, weil einige Damen sehr wohl halbehalbe machen wollen, aber dennoch im Bereich Verantwortung (seis Entscheidungen treffen, Einkommen, typische Männerarbeit, wasauchimmer) nicht gewillt sind, sich aus dem Komfort der geschlechtertypischen Rolle der Nachkriegsjahre rauszubewegen.
 
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fraumoh

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  • #25
..was für Entscheidungen ? Ich musste schon ab 12 Zig Entscheidungen treffen, da meine Mutter a) geschieden b) intellektuell u physisch oft abwesend war.
Weder mein Hintergrundvater noch mein Bruder taugten als Ersatz... ich weiß nicht wovon du redest . Er muss für sie den Müll unterbringen, derweil sie einen Master hat ? Strange..
 
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winterlily

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  • #26
so... ich möchte ein neues Licht in die Sache bringen:
Ich hab das mit Augenhöhe noch - nie - in einem Profil gelesen.

Meine Vermutung daher: Damen, die es bisher gewohnt waren die Männer zu bekochen, -waschen, -putzen und -wasweißich, wollen das einfach nicht mehr.
Warum auch?

Umgekehrt allerdings hab ich mich schon mit dem Gedanken getragen dieses abgedroschene Augenhöhe in mein Profil zu bringen, weil einige Damen sehr wohl halbehalbe machen wollen, aber dennoch im Bereich Verantwortung (seis Entscheidungen treffen, Einkommen, typische Männerarbeit, wasauchimmer) nicht gewillt sind, sich aus dem Komfort der geschlechtertypischen Rolle der Nachkriegsjahre rauszubewegen.
 

Mentalista

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  • #27
...aber dennoch im Bereich Verantwortung (seis Entscheidungen treffen, Einkommen, typische Männerarbeit, wasauchimmer) nicht gewillt sind, sich aus dem Komfort der geschlechtertypischen Rolle der Nachkriegsjahre rauszubewegen.

Ich sehe es nicht so, dass Frauen Probleme haben, Entscheidungen zu treffen. Selbst bei deiner Ex war es nicht so. Die hat doch ganz entschieden ihren Stil durchgezogen, oder?

Das mit dem Einkommen, ja, dass Frauen da oft nicht so viel verdienen, wie Männer, trotz gleicher Tätigkeit, dafür können Frauen oft nix. Irgend ein Forist hat hier mal genaue Zahlen gschrieben, wie es da in Deutschland leider aussieht.

Männerarbeit machen viele Frauen, manche Tätigkeiten können Frauen einfach nicht machen, weil sie körperlich dazu nicht in der Lage sind. Siehe die beiden grossen starken Männer, die mir heute in die Firma einen neuen Büroschrank geliefert haben.

Zudem Frauen immer noch die meiste Hausarbeit in den Familien machen und das ist oft schwerste körperliche Arbeit, schlecht bezahlt und viel zu wenig gewertschätzt.

Schlussendlich bekommen Frauen Kinder, das ist allerhöchste Schwerstarbeit. Soll mal ein Mann machen, die sterben ja schon bei einem Männerschnupfen:D.
 
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fraumoh

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  • #28
..spätestens beim Scheidungstermin litt meiner sehr..
 

syntagma

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  • #29
Laßt uns doch von diesen stereotypen Mann-gegen-Frau/Frau-gegen-Mann-Anfeindungen mal zurück zum Thema Respekt und Augenhöhe kommen. Danke.
 
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fraumoh

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  • #30
Nix Anfeindung. Interpretation . Diskussion. Schräg