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  • #1

Einfach weg ...

Liebe Mitlesende, zuerst entschuldige ich mich gleich denn das wird eine längere Geschichte - ich bemühe mich, mich kurz zu halten.
Ich habe Anfang Jänner dJ einen verheirateten Mann kennengelernt und wir haben uns sofort ineinander verliebt - also Liebe auf den ersten Blick. Je mehr Zeit wir miteinander verbracht haben desto klarer wurde, dass wir komplett auf der selben Wellenlänge schwimmen. Die Ehe des Mannes ist seit rund 6 Jahren eine Art Wirtschaftsgemeinschaft. Ich kürze ganz stark ab jetzt: nach einigen Monaten meinte der Mann, der mit mir alles machte - Ausflüge, Essen gehen, bei mir übernachten - Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit - also wie eine "normale" Beziehung. Der Mann sagte der Frau, dass er die Scheidung will, war beim Anwalt, sie haben es den Kindern gesagt und dann stand er vor meiner Tür mit seinem Koffer und zog ein. Ich habe daraufhin eine Wohnung gesucht in der wir besser Platz haben (denn meine alte war unter 50 m2 zu dritt - mein Kind wohnt noch bei mir) - habe schnell eine gefunden - wir waren gemeinsam bei allen Terminen, haben Möbel ausgesucht ... und dann, einige Tage vor der Übersiedlung kommt er vom Nachtdienst heim und meint, dass ich seine große Liebe bin und er weiß, was er mir antut aber er möchte sich selbst finden und braucht Abstand - das war vor ca 3 Wochen - ich habe mir Sorgen gemacht, ihn angerufen, ihm geschrieben - er hat nicht abgehoben und mir geschrieben, dass er eine Depression hat und dass er sich am Boden befindet. Und dann hat er mich blockiert ... und das war das Ende! Ich sitze jetzt in "unserer" Wohnung und er ist von einem auf den anderen Tag nach all unseren Plänen und Träumen einfach weg! Bitte - ich weiß dass man sich keinen verheirateten Mann nehmen soll etc - ich leide sehr darunter und bitte, mich jetzt nicht noch zu steinigen ... dieser Mann verlässt nach 17 Jahren seine Frau, seine Kinder - damit wir ein gemeinsames Leben haben können und dann stehen wir vor'm Ziel und er ist einfach verschwunden - ohne für mich nachvollziehbare Erklärung.
Habt ihr einen Tipp wie ich diese Geschichte verarbeiten kann? Ich nehme Therapiestunden doch diese haben auch keine Antwort darauf gebracht, wie so etwas sein kann - wenn man mit einem Menschen monatelang täglich voller Liebe lebt und dann kommt so ein Ende ... und außerdem trage ich die Kosten hierfür nun alleine und kann mir die Stunden auch nicht so gut leisten ... Danke für's lesen und auch Danke, falls jemand eine Idee hat wie ich damit gut umgehen kann denn ich bin seither kaum fähig, mich gut im Leben zu halten denn er fehlt mir so sehr und ich verstehe das alles nicht ...
 
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  • #2
Ach herrje! Das klingt ja nicht gut. Das Verlieben ist eine Sache - dagegen "schützt" im Zweifel auch kein Ehering.

Wohnte er mit dir zusammen in der gleichen Stadt? Weil du "Übersiedlung" schreibst, könnte es sein, dass er mit seiner Familie weiter weg gewohnt hat? In diesem Falle sagt ein gemeinsames "auf der Straße Händchenhalten" nämlich gar nichts. Das merkt ja keiner .....
Auch das Übernachten bei dir könnte er einer Familie zu Hause locker mit Außendienstjobs o.ä. erläutert haben. Hast du denn gesehen, dass er wirklich die Scheidung eingereicht hat? War er bei dir gemeldet und hat Anwaltspost oder Gerichtspost bekommen? Oder hat er das nur erzählt? Wie oft war er bei seiner Familie, um sich um die Kinder zu kümmern, oder hat er die an Besuchstagen mit zu dir nach Hause genommen? Habt ihr was gemeinsam als Patchworkfamilie gemacht? Du glaubst gar nicht, wie Männer, die einen durchaus seriösen Eindruck machen, äußerst fantasievoll lügen können, wenn sie es drauf anlegen.
Hast du seine Adresse bzw. die seiner Familie? Fahr mal hin und schaue, ob sein Auto dort steht. Dann hat er nämlich ein bequemes Doppelleben geführt... Das Wissen darum ist zwar schmerzhaft, aber dann weißt du wenigstens Bescheid. Es hilft ein bißchen bei der Verarbeitung wenn du weißt, dass du einem geschickten Lügner aufgesessen bist, aber es braucht Zeit. Du wirst viele Tränen vergossen haben, bis du wieder richtig am Leben Freude hast. Aber lass dir sagen: Dieser Tag wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche! Ich schreibe das aus einer ähnlichen Erfahrung heraus.
Schöpfe Mut für Abstand und begrabe ihn für dich. Deine Tochter braucht dich! Alles Gute!
 
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  • #3
falls jemand eine Idee hat wie ich damit gut umgehen kann denn ich bin seither kaum fähig, mich gut im Leben zu halten denn er fehlt mir so sehr und ich verstehe das alle
Hallo MichiMaus

vielleicht kannst du das besser für dich einordnen, wenn du dir klar machst, dass du ein Risiko eingegangen bist mit dieser Beziehung.
Und es ist leider komplett schief gegangen.
Vielleicht warst du die viel zitierte Übergangsfrau, vielleicht ist er zurück zur Ehefrau gegangen.
Die Ungewissheit ist sicherlich schwer zu ertragen für dich.
Auch weil du nicht genau weißt, ob du nicht vielleicht zu schnell Fakten geschaffen hast, die gar nicht bestanden haben.
Ich wünsche dir, dass dich dieses üble Erlebnis nicht nachhaltig negativ beeinflusst.
Etwas mehr Vorsicht walten lassen, würde ja schon reichen.

🌻 🍀
 
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  • #4
Ojegale.
:oops:
Der Mann und das Gefühl sind das eine. Da kann dir wohl niemand helfen.
Ist die Wohnung denn schöner, fühlst du dich mit deinem Kind dort wohl? Wie geht es ihm damit?
Ändern kannst du den Mann nicht. Das solltest du dir vor Augen halten, wenn er sich wieder melden sollte.
Schon krass. Du hast nichteinmal tägliche Routine in deinen 4 Wänden, die dich ablenken könnten, weil die neu sind, die vier Wände.
:(
Ausmalen und Möbel umsortieren, je nach Stimmung. Bis du dich wohl fühlst und es "deins" ist.
Koch was richtig leckeres für dich, schön anrichten, mit einem schönen Glas Wein essen. Das sind schon mal ein paar Stunden, in denen man sich was Gutes tut.
Du kannst nur Dinge ändern, die in deinem Wirkenskreis liegen - der Mann ist da raus.
Man sagt immer, dass man für das Kind da ist. Ist es jetzt für dich da? Kann man ruhig auch mal sagen, dass man Zuspruch braucht... und eine emotionale Stütze. Ich gehe davon aus, dass es im Mittleren Teenagerbereich ist, wenn nicht drüber, wenn du sagst, dass es "noch" bei dir wohnt.
Step by Step.
Wenn du das emotionale Problem mal im Griff hast, dann lassen sich die anderen Baustellen auch leichter regeln.

Viel Erfolg!
 
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  • #5
Liebe Mitlesende, zuerst entschuldige ich mich gleich denn das wird eine längere Geschichte - ich bemühe mich, mich kurz zu halten.
Ich habe Anfang Jänner dJ einen verheirateten Mann kennengelernt und wir haben uns sofort ineinander verliebt - also Liebe auf den ersten Blick. Je mehr Zeit wir miteinander verbracht haben desto klarer wurde, dass wir komplett auf der selben Wellenlänge schwimmen. Die Ehe des Mannes ist seit rund 6 Jahren eine Art Wirtschaftsgemeinschaft. Ich kürze ganz stark ab jetzt: nach einigen Monaten meinte der Mann, der mit mir alles machte - Ausflüge, Essen gehen, bei mir übernachten - Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit - also wie eine "normale" Beziehung. Der Mann sagte der Frau, dass er die Scheidung will, war beim Anwalt, sie haben es den Kindern gesagt und dann stand er vor meiner Tür mit seinem Koffer und zog ein. Ich habe daraufhin eine Wohnung gesucht in der wir besser Platz haben (denn meine alte war unter 50 m2 zu dritt - mein Kind wohnt noch bei mir) - habe schnell eine gefunden - wir waren gemeinsam bei allen Terminen, haben Möbel ausgesucht ... und dann, einige Tage vor der Übersiedlung kommt er vom Nachtdienst heim und meint, dass ich seine große Liebe bin und er weiß, was er mir antut aber er möchte sich selbst finden und braucht Abstand - das war vor ca 3 Wochen - ich habe mir Sorgen gemacht, ihn angerufen, ihm geschrieben - er hat nicht abgehoben und mir geschrieben, dass er eine Depression hat und dass er sich am Boden befindet. Und dann hat er mich blockiert ... und das war das Ende! Ich sitze jetzt in "unserer" Wohnung und er ist von einem auf den anderen Tag nach all unseren Plänen und Träumen einfach weg! Bitte - ich weiß dass man sich keinen verheirateten Mann nehmen soll etc - ich leide sehr darunter und bitte, mich jetzt nicht noch zu steinigen ... dieser Mann verlässt nach 17 Jahren seine Frau, seine Kinder - damit wir ein gemeinsames Leben haben können und dann stehen wir vor'm Ziel und er ist einfach verschwunden - ohne für mich nachvollziehbare Erklärung.
Habt ihr einen Tipp wie ich diese Geschichte verarbeiten kann? Ich nehme Therapiestunden doch diese haben auch keine Antwort darauf gebracht, wie so etwas sein kann - wenn man mit einem Menschen monatelang täglich voller Liebe lebt und dann kommt so ein Ende ... und außerdem trage ich die Kosten hierfür nun alleine und kann mir die Stunden auch nicht so gut leisten ... Danke für's lesen und auch Danke, falls jemand eine Idee hat wie ich damit gut umgehen kann denn ich bin seither kaum fähig, mich gut im Leben zu halten denn er fehlt mir so sehr und ich verstehe das alles nicht ...
..ist es eure gemeinsame Wohnung, steht er im Mietvertrag usw.? Kannst du noch vom Vertrag zurücktreten?
Ich würde wahrscheinlich wieder ausziehen wollen.
 
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  • #6
Der Mann sagte der Frau, dass er die Scheidung will, war beim Anwalt, sie haben es den Kindern gesagt und dann stand er vor meiner Tür mit seinem Koffer und zog ein. Ich habe daraufhin eine Wohnung gesucht in der wir besser Platz haben (denn meine alte war unter 50 m2 zu dritt - mein Kind wohnt noch bei mir) - habe schnell eine gefunden - wir waren gemeinsam bei allen Terminen, haben Möbel ausgesucht ... und dann, einige Tage vor der Übersiedlung kommt er vom Nachtdienst heim und meint, dass ich seine große Liebe bin und er weiß, was er mir antut aber er möchte sich selbst finden und braucht Abstand -
Solch eine ähnliche Situation gab es in meinem Umfeld auch vor ein paar Monaten. Beide verheiratet, beide haben Kinder, sehen sich als die gegenseitige Jugendliebe, die sich nach 20 Jahren wieder trifft. Beide entschlossen, sich zusammen zu tun. Sie verlässt ihren Mann und die Kinder, damit die in ihrem Umfeld bleiben, zieht aus in eine Wohnung. Er sucht sich auch eine Wohnung, wollen erstmal nicht zusammen ziehen, wegen der Kinder. Sie wohnt 3 Monate in der Wohnung, wartet, dass er auch auszieht, da verkündet er, seine Frau nicht verlassen zu wollen. 🤷‍♀️

Aber ein Gedanke vielleicht, mir fällt zu beiden Geschichten eine Parallele auf und das erinnert mich an das, was mir ein Mann mal gesagt hat: Das Heim zu suchen, die Grundlage dafür zu schaffen, wäre Aufgabe des Mannes. Das innere des Heimes, wäre Aufgabe der Frau. Du hast es sicher gut gemeint, und wolltest es für euch alle schön machen. Fürs nächste Mal, warte ab, und lass ihn diesen Part übernehmen. jm2c.

Ansonsten, viel Mut und viel Kraft.
 
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  • #7
Das Heim zu suchen, die Grundlage dafür zu schaffen, wäre Aufgabe des Mannes. Das innere des Heimes, wäre Aufgabe der Frau.
Das ist aber ein Ansatz, der vielleicht vor fünfzig Jahren noch zählte. Heute macht man das zumindest gemeinsam! Keine moderne Frau würde sich heute noch darauf verlassen, dass der Mann die richtige Wohnung/das richtige Haus allein findet und sie brav hinterhertrottet, um ihm ein warmes Nestchen auszustatten. Und kein moderner Mann würde es wollen, dass seine Frau so wenig Eigeninitiative aufbringt, und sie ihm ausgerechnet das wichtige Lebensumfeld allein aufbürdet.
Nein, @MichiMaus , die Wohnung zu suchen war definitiv kein Fehler.
 
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  • #8
Das ist aber ein Ansatz, der vielleicht vor fünfzig Jahren noch zählte. Heute macht man das zumindest gemeinsam! Keine moderne Frau würde sich heute noch darauf verlassen, dass der Mann die richtige Wohnung/das richtige Haus allein findet und sie brav hinterhertrottet, um ihm ein warmes Nestchen auszustatten. Und kein moderner Mann würde es wollen, dass seine Frau so wenig Eigeninitiative aufbringt, und sie ihm ausgerechnet das wichtige Lebensumfeld allein aufbürdet.
Nein, @MichiMaus , die Wohnung zu suchen war definitiv kein Fehler.
Ui. 😳
Es war eine Metapher.
Egal.

Ich habe daraufhin eine Wohnung gesucht in der wir besser Platz haben
Jetzt hat sie den Salat.
Fehler? 🤷‍♀️
 
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  • #9
@Freyja : Führt Schuldzuweisung weiter? Man kann's auch positiv sehen: 50 qm für zwei Personen sind sehr klein. Jetzt haben beide mehr Platz und und mit etwas zeitlichem Abstand freut sich MichiMaus vielleicht, dass dies ein Anstoß war, der ihr in all dem Übel auch etwas Sinnvolles beschert hat.
 
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  • #10
@Freyja : Führt Schuldzuweisung weiter? Man kann's auch positiv sehen: 50 qm für zwei Personen sind sehr klein. Jetzt haben beide mehr Platz und und mit etwas zeitlichem Abstand freut sich MichiMaus vielleicht, dass dies ein Anstoß war, der ihr in all dem Übel auch etwas Sinnvolles beschert hat.
Unabhängig ob man jetzt "zuviel" oder "zuwenig" für ne neue Beziehung gemacht hat, was hier eh keiner beurteilen kann, ist das vermutlich auch ein finanzielles Problem.
Eventuell sollte sie sich da beraten lassen. Der Liebeskummer wird ja bald schwächer werden und vergehen falls sich an der Situation nichts ändert.
 
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  • #11
Nein, @MichiMaus , die Wohnung zu suchen war definitiv kein Fehler.
Du hast doch den "Fehler" in den Raum gestellt. Du kommst aber auch vom Hundertsten zum Tausendsten. Verstehst meine Metapher nicht, machst ein riesiges Feministenproblem draus und kommst jetzt mit Schuldzuweisungen. Eieiei.

Man kann's auch positiv sehen: 50 qm für zwei Personen sind sehr klein. Jetzt haben beide mehr Platz und und mit etwas zeitlichem Abstand freut sich MichiMaus vielleicht, dass dies ein Anstoß war, der ihr in all dem Übel auch etwas Sinnvolles beschert hat.
Das kannst du doch so sehen. Sie schreibt was anderes. Magst da die Verantwortung für sie übernehmen?
 
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  • #12
Du hast doch den "Fehler" in den Raum gestellt. Du kommst aber auch vom Hundertsten zum Tausendsten. Verstehst meine Metapher nicht, machst ein riesiges Feministenproblem draus und kommst jetzt mit Schuldzuweisungen. Eieiei.
Deine Metapher ist leider Quatisch. Und Feministisch ist meine Antwort keinesfalls. Ich habe schließlich was von "GEMEINSAM" geschrieben. Wer also lesen kann, ist klar im Vorteil.

Das finanzielle Problem bei MichiMaus liegt, wie sie selbst schreibt, auch in den Therapiestunden, die ihr nicht helfen konnten. Hier könnte sie sparen, und stattdessen mit ein paar lieben Freundinnen vorsichtig wieder am Leben teinehmen. Mit ihrer Tochter gemeinsame Unternehmungen machen und sich schöne Dinge zum Ablenken aussuchen. Dazu hatte Klaus123 schon gute Vorschläge gemacht. Deshalb wollte ich es nicht wiederholen.
 
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  • #14
Habt ihr einen Tipp wie ich diese Geschichte verarbeiten kann? Ich nehme Therapiestunden
... und außerdem trage ich die Kosten hierfür nun alleine und kann mir die Stunden auch nicht so gut leisten ...
Den Weg ins Forum hast du ja nun gefunden. Hier gibt es viele Beiträge zum Thema Beziehung mit verheirateten, frisch getrennten Mann, Übergangsfrau. Vielleicht helfen dir diese Beiträge, um mit der Geschichte schnell abschliessen zu können bzw. um Antworten zu finden, die dir helfen.

Verstehen tue ich nicht, warum du die Kosten für die Therapiestunden selber zahlen musst. In Deutschland zahlt das doch die Krankenkasse. Wenn du allerndings eh keine Antworten dort bekommst, die dir helfen, dann beende doch die Therapie.

So oder so wünsche ich dir viel Kraft für deinen neuen Weg und möge alles gut für dich werden.
 
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  • #15
Liebe @MichiMaus es tut mir sehr leid, was Dir passiert ist!

für Dein Herz:
Nimm Dir genug Zeit das ganze zu verarbeiten. Es ist sehr schwer, in so einem Forum etwas dazu zu schreiben ohne vielleicht genau gerade das falsche zu raten oder Dich zu verletzen.
Wenn ich Du wäre, würde ich versuchen das ganz gut zu verarbeiten, damit Du kein Vertrauensproblem bei der nächsten Beziehung hast. Und die bestimmt kommen! Aber, ich glaube Du brauchst viel Zeit. Nimm Dir diese.

für deinen Geldbeutel:
Lass Dich von einer Anwältin beraten. Wenn Du Beweise wie Mails oder Whats up hast, kannst Du ihn vielleicht, wenn Du das willst, verklagen. Stress kannst Du ihm damit auf jeden Fall machen. Überlege, ob Du das machen möchtest. Vielleicht auch erst in ein paar Wochen nochmal überlegen.

für Thearpie
sag Deiner Therapeutin, dass Du das Gefühl hast bei ihr nicht weiterzukommen. Sag ihr was Du brauchst.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft !!!
Und vergiss nicht, andere Väter haben auch hübsche (ehrliche ) Söhne!