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  • #1

Frau mit Kinder uninteressant? Sicht eines Mannes

Hallo zusammen! Ich lese immer häufig das Frauen mit Kindern es überhaupt nich verstehen können das Männer nur kinderlose Frauen möchten. Es kommt immer als Argument das die Beziehung ja nicht mit den Kindern geführt wird usw. Dies ist meiner Meinung nach etwas kurz gedacht. Da ich auch nur an kinderlosen Frauen interesse habe, erzähl ich euch einfach mal warum das so ist ... vlt. ist ja die ein oder andere Dame hinterher etwas schlauer :)

1. Ich möchte eigene Kinder, welche mich mit der Frau verbinden. Ich will die Schwangerschaft bis zur Geburt, das erste Wort, der erste Gang usw ... das will ich als Vater miterleben. Wie soll das gehen wenn die Frau zwei Kinder hat die schon im Grundschulalter sind?

2. In der Beziehung ist immer noch ein Dritter ... nämlich der biologische Vater der Kinder. Er hat immer was mitzureden und ist immer präsent wenn es um die Kinder geht. Der Stiefpapa hat da nicht viel zu melden.

3. Ich hätte gerne Kinder, welche Papa zu mir sagen ... nicht mich beim Vornamen nennen.

4. Ein Stück weit ist es bestimmt schön, sich selber in den Kindern widerzuerkennen. Bei meinem Vater merkt man es einfach das ich von ihm bin.

5. Ich, 29 Jahre alt, habe noch das ein oder andere Jahr Zeit um Vater zu werden. Und vor allem: Die Frau an meiner Seite richtig kennen zu lernen.

6. Geht die Beziehung in die Brüche, sieht man als Stiefvater die Kids wahrscheinlich auch nicht mehr. Den eigenen Nachwuchs hat man bis zum Lebensende an der Backe (was auch gut so ist!).

7. Abgesehen davon hat jede Frau auch Nogos, wonach sie bei der Männerwahl auch Männer aussortiert.
 
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  • #2
Naja die Argumentationen bringen einer Alleinerziehenden ja nichts. Das Kind ist ja da und bleibt da, das ist nun mal Fakt. Und es wird immer die Nummer 1 bleiben. Als Mann kann man sich auch darauf fokussieren die Frau kennen zulernen und nicht primär die Mutter. ( Nicht falsch verstehen ich mag Kinder wahnsinnig gerne )

Das Kind sollte am Anfang eh herausgehalten werden da zu viele Männer in zu kurzer Zeit dann doch verstörend wirken könnten wenn es in der Kennlernphase dann doch noch scheitert.

Und wir Männer sind nun mal darauf programmiert unseren Samen in die Welt zu bringen, daher ist es für uns evolutionstechnisch gesehen schon schwerer wenn sie schon Kinder hat. Andersherum sind die Frauen darauf programmiert sich den vermeintlich Stärksten rauszusuchen, dass führt dazu das sie meistens viele Flachpfeifen küsst bevor sie sich endgültig binden kann oder will. Das ist einfach Evolution und nicht böse gemeint.

Eine Alleinerziehende scheidet nicht grundsätzlich aus, aber es muss bei ihr dann schon einschlagen wie eine Bombe oder sie braucht viel mehr positive Aspekte als eine ungebundene Frau um von sich zu überzeugen.

Naja es wird einem die möglichen Erfahrungen genommen wie es ist als ungebundenes kinderlose Paar zusammen zukommen, unbeschwert Zeit zu verbringen ohne das ein kleines Wesen immer betreut werden mag. Sich dann gemeinsam fürs erste Kind oder dagegen zu entscheiden usw. fehlt auch. Ich denke Männer die diese Erfahrung bereits gemacht haben, werden dies auch viel entspannter sehen, diese verlieren diese mögliche Erfahrung ja auch nicht da sie diese bereits besitzen.

Als Ausgleich kann man allerdings wenn man Glück hat, der Stiefvater eines tollen Kindes werden welches z.B. aus dem gröbsten raus ist und je nachdem wie viel Erziehungsbeteiligung die Mutter dem Freund zugesteht auch vollständig in der Vaterrolle aufgehen. Da ist alles möglich z.B. auch für zeugungsunfähige Männer.

Kind ist nun mal ein Aspekt der Mutter den ein potenzieller Partner für sich persönlich bewerten muss. Wenn Mann sagt er will keine Frau mit Kind dann ist das halt so, und wenn Frau sagt sie ist ihm zu dick oder nicht erfolgreich genug, dann ist es auch einfach so.
 
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  • #3
@rapsch: da wäre jetzt nichts dabei, was ich noch nicht wusste. ich denke, die meisten können das schon sehr gut nachvollziehen... ich denke, wenn einem die person sehr gut gefällt, sollte man einfach ein bisschen genauer hinhören als ohnehin schon. besteht z.b. ein anscheinend entspanntes verhältnis zum expartner? pluspunkt. dreht sich jedes gespräch nur um die kinder? minuspunkt. und so weiter. und so kann man dann abwägen, ob es vielleicht doch passen könnte...
 
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  • #4
Naja die Argumentationen bringen einer Alleinerziehenden ja nichts. Das Kind ist ja da und bleibt da, das ist nun mal Fakt. Und es wird immer die Nummer 1 bleiben. Als Mann kann man sich auch darauf fokussieren die Frau kennen zulernen und nicht primär die Mutter. ( Nicht falsch verstehen ich mag Kinder wahnsinnig
gerne )

Wie du ja am Ende richtig sagst.. Es ist ja keine Argumentation, da hier kein Streit gewonnen werden muss oder eine Rechtfertigung passiert. Er erklärt es nur, um Verstndnis zu schaffen. Das soll keiner "etwas bringen"!
 
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  • #5
Hallo zusammen! Ich lese immer häufig das Frauen mit Kindern es überhaupt nich verstehen können das Männer nur kinderlose Frauen möchten. Es kommt immer als Argument das die Beziehung ja nicht mit den Kindern geführt wird usw. Dies ist meiner Meinung nach etwas kurz gedacht. Da ich auch nur an kinderlosen Frauen interesse habe, erzähl ich euch einfach mal warum das so ist ... vlt. ist ja die ein oder andere Dame hinterher etwas schlauer :)

1. Ich möchte eigene Kinder, welche mich mit der Frau verbinden. Ich will die Schwangerschaft bis zur Geburt, das erste Wort, der erste Gang usw ... das will ich als Vater miterleben. Wie soll das gehen wenn die Frau zwei Kinder hat die schon im Grundschulalter sind?

2. In der Beziehung ist immer noch ein Dritter ... nämlich der biologische Vater der Kinder. Er hat immer was mitzureden und ist immer präsent wenn es um die Kinder geht. Der Stiefpapa hat da nicht viel zu melden.

3. Ich hätte gerne Kinder, welche Papa zu mir sagen ... nicht mich beim Vornamen nennen.

4. Ein Stück weit ist es bestimmt schön, sich selber in den Kindern widerzuerkennen. Bei meinem Vater merkt man es einfach das ich von ihm bin.

5. Ich, 29 Jahre alt, habe noch das ein oder andere Jahr Zeit um Vater zu werden. Und vor allem: Die Frau an meiner Seite richtig kennen zu lernen.

6. Geht die Beziehung in die Brüche, sieht man als Stiefvater die Kids wahrscheinlich auch nicht mehr. Den eigenen Nachwuchs hat man bis zum Lebensende an der Backe (was auch gut so ist!).

7. Abgesehen davon hat jede Frau auch Nogos, wonach sie bei der Männerwahl auch Männer aussortiert.
Du beweist, dass Männer sehr familienorientiert und romantisch sind.

Vor allem stimmt es ja auch nicht, dass Beziehungen nicht mit den neuen Kindern geführt werden. Natürlich baut man dann sehr wohl eine auf...

Mir persönlich sind Frauen mit Kindern oft einfach zu alt oder zu dick als Partnerinnen. Je nachdem. Mit den Kindern bin ich fast immer super cool - die sind bei mir null Problem.

zu2.): Täusch dich nicht. Der biologische Vater hat in good old Germany meist auch nichts zu melden. Aber Vorsicht: Wenn sie noch verheiratet ist, sind deine Kinder mit ihr, de jure, erstmal seine (veraltetes Familienrecht). Inkl. Namensgebungsrecht, zB.

Mir wäre es aus diesem Grund übrigens enorm wichtig, ein gutes Verhältnis zum Exmann zu haben. Dass wir alle drei miteinander befreundet sind. Und mir ist die Trennungshistorie auch immer wichtig. Ich habn keinen Bock auf eine Frau, bei der ich den Eindruck habe, sie hätte ihren Typen und ihr Kind abgezogen.Heute leider äußerst häufig. Da schaue ich genau hin, darum würde ich ihn auch immer persönlich (auch allein) kennenlernen wollen/Zeit mit ihm verbringen. Wennn da nichts Entspanntes möglich ist, spricht das für mich ohnehin gegen ihre Sozialkompetenz, so gemein das klingt. Ich weiß, unverschuldet Pech kann jeder haben - Ist aber mMn selten.

@Frauen: Sorry - Not sorry für den Klartext.

Licht und Liebe.
 
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fleurdelis*

  • #6
Mir persönlich sind Frauen mit Kindern oft einfach zu alt oder zu dick als Partnerinnen. Je nachdem. Mit den Kindern bin ich fast immer super cool - die sind bei mir null Problem.

zu2.): Täusch dich nicht. Der biologische Vater hat in good old Germany meist auch nichts zu melden. Aber Vorsicht: Wenn sie noch verheiratet ist, sind deine Kinder mit ihr, de jure, erstmal seine (veraltetes Familienrecht). Inkl. Namensgebungsrecht, zB.

Mir wäre es aus diesem Grund übrigens enorm wichtig, ein gutes Verhältnis zum Exmann zu haben. Dass wir alle drei miteinander befreundet sind. Und mir ist die Trennungshistorie auch immer wichtig. Ich habn keinen Bock auf eine Frau, bei der ich den Eindruck habe, sie hätte ihren Typen und ihr Kind abgezogen.Heute leider äußerst häufig. Da schaue ich genau hin, darum würde ich ihn auch immer persönlich (auch allein) kennenlernen wollen/Zeit mit ihm verbringen. Wennn da nichts Entspanntes möglich ist, spricht das für mich ohnehin gegen ihre Sozialkompetenz, so gemein das klingt. Ich weiß, unverschuldet Pech kann jeder haben - Ist aber mMn selten.

@Frauen: Sorry - Not sorry für den Klartext.

Licht und Liebe.
Wieso hab ich jetzt ein Problem damit, zu glauben, du hättest Ahnung von Sozialkompetenz ... o_O ...
 
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  • #7
Wieso hab ich jetzt ein Problem damit, zu glauben, du hättest Ahnung von Sozialkompetenz ... o_O ...
Warum?
Hab' ich! Wie is' mit dir?

Weil du ein Problem damit hast, dass jemand einen klaren Gedanken äußert, der für dich nicht en vogue ist? Is okay, geht vielen so und ich wusste, dass der Reflex kommt. ;)
Wichtig ist ja nur, dass man auch zum gegenteiligen Ergebnis kommen kann, wenn man sich näher kennenlernt.

Und jetzt please back to topic - es geht hier schließlich nicht um mich.
 
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fleurdelis*

  • #8
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  • #9
Sorry but - Don't feed the troll. Lies richtig. War nur ne Annahme. Aber egal - Off topic.
 
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  • #11
Er trollt, wenn er provokant auf jemanden projiziert und ohne Argument oder Begründung diskreditiert. Und dabei nicht auf's Thema eingeht.

Die Bemerkung über mich war a) unbegründet, b) falsch und c) berflüssig. Du kennst mich null und brauchst mich hier nicht für eine bloße Meinung in Frage zu stellen. Außer, du hast sachliche Punkte zum Thema. Genau solche Leute sind der Grund, warum so viele Angst haben, ihre Meinung zu sagen und warum es Tabuthemen, NoGos und dergleichen gibt.

Nein, ich weiß das mit der Sozialkompetenz. Was dich betrifft. Siehst du? Ich kann das auch.
Greif halt keine Leute an, fleurdelis. Ist nicht sehr sozial.
 
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  • #13
Die Bemerkung über mich war a) unbegründet, b) falsch und c) berflüssig. Du kennst mich null und brauchst mich hier nicht für eine bloße Meinung in Frage zu stellen. Außer, du hast sachliche Punkte zum Thema. Genau solche Leute sind der Grund, warum so viele Angst haben, ihre Meinung zu sagen und warum es Tabuthemen, NoGos und dergleichen gibt.

Nein, ich weiß das mit der Sozialkompetenz. Was dich betrifft. Siehst du? Ich kann das auch.
Greif halt keine Leute an, fleurdelis. Ist nicht sehr sozial.
Warum?
Hab' ich! Wie is' mit dir?

Weil du ein Problem damit hast, dass jemand einen klaren Gedanken äußert, der für dich nicht en vogue ist? Is okay, geht vielen so und ich wusste, dass der Reflex kommt. ;)
Wichtig ist ja nur, dass man auch zum gegenteiligen Ergebnis kommen kann, wenn man sich näher kennenlernt.

Und jetzt please back to topic - es geht hier schließlich nicht um mich.
Ich sehe nicht, wo @fleurdelis* dich angegriffen hat. Sie hat geäußert, dass sie aufgrund des von dir Geschriebenen ein Problem damit hat zu glauben, dass du Sozialkompetenz besitzt. Ich schließe mich da übrigens an.
Der Angriff kam dann von dir. du wirfst ihr vor, sie kennt dich nicht und darf dich nicht in frage stellen, aber du nimmst dir das Recht heraus zu sagen, dass solche Leute wie sie der Grund sind für .....
Woher kennst du @fleurdelis* plötzlich so gut, um das zu wissen?
Merkst du selber, oder?
 
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Friederike84

  • #14
Uns wie lässt sich von der Aussage eine Gruppe von Menschen sei jemandem persönlich "oft einfach zu dick oder zu alt" auf Sozialkompetenz schließen?
Die Aussage lässt sich problemlos als beleidigend, undifferenziert und/oder oberflächlich einstufen, aber - bis auf den Fakt dass er sie hier in einer Art zwischenmenschlichem Forum teilt - mangelnde Sozialkompetenz lese ich da nicht heraus und verstehe den Vorwurf tatsächlich nicht. Oder gibt's eine Geschichte dahinter?
 
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fleurdelis*

  • #15
- bis auf den Fakt dass er sie hier in einer Art zwischenmenschlichem Forum teilt - mangelnde Sozialkompetenz lese ich da nicht heraus und verstehe den Vorwurf tatsächlich nicht.
Das hier triffts ganz gut:

Sie hat geäußert, dass sie aufgrund des von dir Geschriebenen ein Problem damit hat zu glauben, dass du Sozialkompetenz besitzt.
Die Sozialkompetenz direkt wurde nicht in Frage gestellt, sondern die Überlegung ob er aufgrund des Geschriebenen, effektiv einschätzen kann, wie es sich mit den Frauen, von denen er schreibt, verhält. Gerade wenn jemand so freimütig bewertet, z.B. Alleinerziehende Frauen wären zu dick ... und, was mir am meisten aufgefallen ist:

Ich habn keinen Bock auf eine Frau, bei der ich den Eindruck habe, sie hätte ihren Typen und ihr Kind abgezogen.Heute leider äußerst häufig.
ist das schon eine Vorverurteilung, und aufgrund dieser, unterstellt er der Mutter mangelhafte Sozialkompetenz. Insgesamt für mich ein Grund gewesen, meine Bedenken zu äußern. Da er aus der Fassung geraten ist, mit dem Versuch mich zu destabilisieren, finde ich meine Zweifel an der Sache eher berechtigt.
 
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Friederike84

  • #16
unterstellt er der Mutter mangelhafte Sozialkompetenz. Insgesamt für mich ein Grund gewesen, meine Bedenken zu äußern
Damit unterstellst du allerdings auch ganz schön fleißig.
Jeder macht unterschiedlichste Erfahrungen beim Daten. Dass diese für weitere Dates ausschlaggebend sind, ist nichts neues. Und das, was nicht gefällt und sich offenbar bei seinen Dates häufte (bestimmte, für ihn persönlich unattraktive Figur, unangenehmes Verhalten, verschleierte oder schwierige Trennungshistorie) versucht man in Zukunft zu meiden. Manches generalisieren wir dabei wider besseres Wissen. Das ist sicher nicht schön, aber ich glaube solch eine Liste hat hier jeder. Und ich glaube, dass kaum irgendwo so viel gelogen wird wie beim Thema Attraktivität. Da sind klare Worte oft hart.
 
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Friederike84

  • #18
Ich steh auf dem Schlauch .... was unterstelle ich? Würdest du es mir bitte erklären?
...ihm die mangelnde Kompetenz, bloß weil er sein gefundenes Muster und generalisiert Urteile darlegt. (Wie schon erwähnt, oberflächlich und undifferenziert, beleidigend für einige könnte ich verstehen.)
Dies tut er in einem sozialen (haha! ;) ) Forum deutlich sichtbar für Frauen - auch für jene, die er damit eventuell vor den Kopf stößt. Das allein würde mir für dein Urteil nicht reichen.
Dann aber - falls das ein triggernder Punkt war - könnte man (als sozial kompetente, allein erziehende Mutter) die Diskussion anders führen, sich offen angesprochen fühlen, weiter fragen und auf sich Bezug nehmen. So gesehen verstehe ich deine Kritik nicht. Wie würde ein sozial kompetenter Mann diese (für ihn persönlich stimmigen) Fakten und Erfahrungen darlegen, damit du zu einem anderen Schluss kommst?
Aufgrund der Äußerungen sehe ich keine mangelnde Sozialkompetenz. Er schließt einen Personenkreis aus. Mehr nicht. Oder habe ich ein entscheidendes Detail übersehen?
 
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fleurdelis*

  • #19
Ah .. ok. Danke. Also zur Klärung, mich triggert dabei nix ... ich bin alleinerziehende Mutter .. gewesen. Ich trage Kleidergröße 32/34 ... von daher hats nix mit mir zu tun und ich hab auch meinen Ex nicht ausgenommen, ich habe auf meinen Unterhalt verzichtet gehabt, ich habe selbst ein gutes Einkommen, nur der Kindesunterhalt wurde bezahlt.

Ich wills versuchen zu erklären: er schreibt, dass er nichts mit Frauen anfangen kann, die ihren Ex ausgenommen haben. Was seiner Erfahrung nach wohl häufig vorkommt. Da habe ich einfach Fragezeichen. Wie oft und das ist auch ein Problem mit dem selbst Familiengerichte nicht eindeutig in der Zuweisung klar kommen, wer nimmt da wen aus. Es ist immer schnell geurteilt, ohne genaue Fakten zu kennen. Hier wird viel manipuliert, Tatsachen verdreht und oft wird das Opfer zum Täter gemacht. Natürlich gibt es Partner, die sagen, den lasse ich bluten ... die bringen das auch klar zum Ausdruck. Aber: dann wäre die Frage: wieso muss der andere bluten? .... Und weil eben dann, aufgrund dieser vorschnellen Verurteilung gleich eine mangelhafte Sozialkompetenz dieser Frau, die ihren Mann auszehrt ... gesprochen wird, frage ich mich, wie da der Bezug zueinander sein soll. Also zwischen dem Verhalten und Sozialkompetenz. Ist eine Frau, die aus unbekannten Gründen, ihren Mann ausnehmen will, grundsätzlich sozial nicht kompetent? Das waren meine Bedenken.
 
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  • #21
Ich war lange AE-Mutter. Ich habe in den vielen Jahren in Berlin keine Frau kennengelernt, die sich mit links getrennt hat, einfach so und dann den Mann finanziell noch so ausgenommen hat, dass sie dadurch ein tolles arbeitsfreies Leben mit goldenen Löffeln führen konnte/kann.

Das passt auch nicht dazu, dass die Zahlen der AE-Mütter steigen, diese am meisten von Armut betroffen sind und nachgewiesen ist, dass so viele getrennte Väter keinen Unterhalt zahlen können, weil deren Einkommen (angeblich) kaum über der Pfändungsgrenze liegt.
 
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Friederike84

  • #22
Ah .. ok. Danke. Also zur Klärung, mich triggert dabei nix ... ich bin alleinerziehende Mutter .. gewesen. Ich trage Kleidergröße 32/34 ... von daher hats nix mit mir zu tun und ich hab auch meinen Ex nicht ausgenommen, ich habe auf meinen Unterhalt verzichtet gehabt, ich habe selbst ein gutes Einkommen, nur der Kindesunterhalt wurde bezahlt.

Ich wills versuchen zu erklären: er schreibt, dass er nichts mit Frauen anfangen kann, die ihren Ex ausgenommen haben. Was seiner Erfahrung nach wohl häufig vorkommt. Da habe ich einfach Fragezeichen. Wie oft und das ist auch ein Problem mit dem selbst Familiengerichte nicht eindeutig in der Zuweisung klar kommen, wer nimmt da wen aus. Es ist immer schnell geurteilt, ohne genaue Fakten zu kennen. Hier wird viel manipuliert, Tatsachen verdreht und oft wird das Opfer zum Täter gemacht. Natürlich gibt es Partner, die sagen, den lasse ich bluten ... die bringen das auch klar zum Ausdruck. Aber: dann wäre die Frage: wieso muss der andere bluten? .... Und weil eben dann, aufgrund dieser vorschnellen Verurteilung gleich eine mangelhafte Sozialkompetenz dieser Frau, die ihren Mann auszehrt ... gesprochen wird, frage ich mich, wie da der Bezug zueinander sein soll. Also zwischen dem Verhalten und Sozialkompetenz. Ist eine Frau, die aus unbekannten Gründen, ihren Mann ausnehmen will, grundsätzlich sozial nicht kompetent? Das waren meine Bedenken.
Verstehe, danke.
Sehe es anders. Das sind seine Erfahrungen, er hat das bislang so erlebt/beobachtet, vermutlich einiges als leidvoll empfunden oder erahnt (kenne seinen Erfahrungsschatz diesbezüglich nicht) und will es von nun an von vornherein ausschließen. Er generalisiert, das ist ein Schutz. Ob wirksam oder nicht, ob er damit sozial kompetent ist oder nicht, kann ich nicht herausfinden.
Jeder, der Patchwork-Erfahrungen hat, würde sich diese friedliche Vision wünschen und es gerne abchecken wollen. Die Verantwortung für ein gelingendes Szenario allein der Frau zu geben ist reichlich naiv. Meist kommen neue Konstellation und nicht selten alte Gefühle dazwischen. Diese Sicherheit durch Beobachtung und intensives Kennenlernen ist blasse Theorie.
 
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  • #25
Ich wollte bei der Diskussion noch kurz einwerfen, dass über 50% der Männer für ihre Kinder zahlen. Bei den Frauen zahlen 4 von 5 Frauen "nicht" für ihr Kind.

Das nur als kleiner Einwand wenn es wieder um die zahlungsunwilligen Männer geht, der Anteil der zahlungsunwilligen Frauen ist deutlich höher.
 
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  • #26
Ich wollte bei der Diskussion noch kurz einwerfen, dass über 50% der Männer für ihre Kinder zahlen. Bei den Frauen zahlen 4 von 5 Frauen "nicht" für ihr Kind. Das nur als kleiner Einwand wenn es wieder um die zahlungsunwilligen Männer geht, der Anteil der zahlungsunwilligen Frauen ist deutlich höher.
wie meinen?? fest steht, dass ich es - wie herum auch immer - absolut beschämend finde, wenn man nicht bereit ist, das eigene (!!!!!) kind entsprechend seiner möglichkeiten zu unterstützen. dass man nicht gern den oder die ex sponsert - geschenkt. aber das eigene kind indirekt kurzhalten??
 
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  • #27
Ich wollte bei der Diskussion noch kurz einwerfen, dass über 50% der Männer für ihre Kinder zahlen. Bei den Frauen zahlen 4 von 5 Frauen "nicht" für ihr Kind.

Das nur als kleiner Einwand wenn es wieder um die zahlungsunwilligen Männer geht, der Anteil der zahlungsunwilligen Frauen ist deutlich höher.
Liegt das vielleicht daran, dass die Kinder (meistens) bei der Mutter leben? Oder daran, dass viele Mütter wegen der Kinder nicht arbeiten, nur Minijobs machen ö.ä.?
Oder daran, dass es für Frauen schwer ist, im Job weiter zukommen nach der Erziehungszeit? Oder dass es auch Männer gibt, die wollten nicht, dass deren Frauen arbeiten gehen, sondern sich um heim und Kinder kümmern?
Oder daran, dass viele Frauen gar nicht genug verdienen?
Nur mal so als kleiner Einwand. ;)
 
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  • #28
Ich sehe nicht, wo @fleurdelis* dich angegriffen hat. Sie hat geäußert, dass sie aufgrund des von dir Geschriebenen ein Problem damit hat zu glauben, dass du Sozialkompetenz besitzt. Ich schließe mich da übrigens an.
Der Angriff kam dann von dir. du wirfst ihr vor, sie kennt dich nicht und darf dich nicht in frage stellen, aber du nimmst dir das Recht heraus zu sagen, dass solche Leute wie sie der Grund sind für .....
Woher kennst du @fleurdelis* plötzlich so gut, um das zu wissen?
Merkst du selber, oder?
Weder sie noch du nennst Gründe.
Den Angriff hast du grad selbst zitiert.
WIe steht es um deine Sozialkompetenz? Ich schließe mich da dir an. traurig.

Licht und Friede
Namasté
 
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  • #29
ist das schon eine Vorverurteilung, und aufgrund dieser, unterstellt er der Mutter mangelhafte Sozialkompetenz. Insgesamt für mich ein Grund gewesen, meine Bedenken zu äußern. Da er aus der Fassung geraten ist, mit dem Versuch mich zu destabilisieren, finde ich meine Zweifel an der Sache eher berechtigt.
Danke, JETZT geht's um die Sache. Das ist ein Grund. Mehr wollte ich gar nicht.

Ich weiß, dass das provokant formuliert war - und zwar bewusst.
Allerdings halte ich das nicht für eine Verurteilung, jedenfalls keine 100%ige. Wie ich weiter oben sagte, muss man immer bereit sein, abzulassen und zu revidieren, wenn sich der Mensch anderst darstellt. Außerdem sagte ich, dass ich aufgrund der negativen Erfahrung (denn Frauen, die o.g. Unrecht tun, gibt es nunmal häufig), lediglich skeptisch bin und genauer hinschauen würde! Um ensprechendes auszuschließen! Ich halte das sogar für sehr sozialkompetent, denn wolltest du, im umgekehrten Falle zum Beispiel mit einem Kindesvergewaltiger zusammensein, ohne es gemerkt zu haben, obwohl du es womöglich hättest wissen können? (Ohne jetzt den Unrechtsgehalt beider Beispiele genau aufwiegen zu wollen. Nur von der Sache her.)

Gerade wenn jemand so freimütig bewertet, z.B. Alleinerziehende Frauen wären zu dick ... und, was mir am meisten aufgefallen ist:
Ich sagte "oft". So wie die Leute mit Alkoholproblem wahrscheinlich oft zu dumm oder zu stinkig oder zu hässlich wären. Oder unsportliche Männer zu untrainiert. Oder Leute, die bei RTL mitgemacht haben, zu... *hier einfügen*. Ich zeige damit nur, dass hier keiner der Anwesenden eine andere oder "bessere" Moral hätte. Dass bei keinem von euch andere Muster, Schubladen, Vorurteile im Hinterkopf ablaufen.
Na sicher gibts auch schlanke Exschwangere, wieso nicht? Na sicher ist dick sein nicht gleich unsympathisch sein. All das hab ich nie gesagt. Das habt ihr allein aus meinen Worten projeziert.
Und nochmal: Keiner von euch ist "besser". Wer ohne Schuld ist und so.
 
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  • #30
Liegt das vielleicht daran, dass die Kinder (meistens) bei der Mutter leben? Oder daran, dass viele Mütter wegen der Kinder nicht arbeiten, nur Minijobs machen ö.ä.?
Oder daran, dass es für Frauen schwer ist, im Job weiter zukommen nach der Erziehungszeit? Oder dass es auch Männer gibt, die wollten nicht, dass deren Frauen arbeiten gehen, sondern sich um heim und Kinder kümmern?
Oder daran, dass viele Frauen gar nicht genug verdienen?
Nur mal so als kleiner Einwand. ;)
Ja, hast du Recht.
Allerdings kenne ich sowohl Frauen als auch Männer, die trotz Kind vollzeit arbeiten (war in der DDR für Frauen übrigens ganz normal. Gut, da gabs auch Kindergärten).

Warum leben die meisten Kinder eigentlich bei der Mutter? Weil nichts anderes für Frauen und Gerichte in Frage kommt, womöglich? Sicher nicht, weil ALL diese Männer keinen Bock auf 50 oder mehr % Betreuungszeit haben. Eine Unterstellung, dass Männer ihre Kinder weniger lieben und betreuen wollen als Mütter, hielte ich für.. schwierig. Auch, wenn es das im Einzelfall geben mag.

Vielleicht auch weil es ein Geschäftsmodell ist, wenn eine Frau weiß, dass nur 51% Betreuungszeit zu 100% Unterhalt führen? Keine schlechte Effiziens.

Just saying ;)
 
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