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  • #1

Gibt es die wahre Liebe noch?!

Hallo zusammen!


Ich bin nunmehr seit knapp 2 Jahren solo, habe 2 lange Beziehungen (4 und 7 Jahre) und eine kürzere (1,5 Jahre) hinter mir, wollte danach auch recht lange keine feste Beziehung und mal meine Freiheiten und das Alleinsein genießen, nur mitlerweile wäre es doch schön, den Partner kennenzulernen, mit dem man Familie etc. gründen kann, ich bin knapp 34 und ja es wird an der Zeit ;-)...

habe in meiner Singlezeit bis dato viele Männer kennengelernt und eines war fast immer gleich, geht is in Richtung Beziehung, ziehen sie den Schwanz ein und sind auf einmal nicht mehr bereit bzw. wollen dann doch nix Festes....ist es heutzutage wirklich so, dass Frau/Mann sich einfach nicht mehr festlegen mag, weil es könnte ja was besseres, hübscheres etc. kommen?! in Zeiten des Onlinedatings ist es ja nicht schwer, schnell jemanden anderen kennenzulernen, der evtl. interessanter ist bzw. einem besser gefällt....ich denke mir das ja zeitweise auch, wenn man mit mehreren Männern gleichzeitig schreibt, aber wie soll man da dann noch den richtigen Partner fürs Leben kennenlernen, egal ob jetzt in real oder online? Nach vielen Dates und Kennenlernen, wo einfach nichts dabei rauskam, hat man irgendwann die Nase voll und findet sich damit ab, alleine zu sein, denn für Sex allein findet sich ja leicht jemand :-/....

wie seht ihr das? glaub ihr noch daran die wahre Liebe zu finden oder nicht mehr ;-(...man soll ja nie aufgeben, aber nach diversen Erfahrungen und Enttäuschungen ist das echt nicht mehr leicht....

LG
S.
 
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  • #2
Safya,

die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber es ist schon schwierig, diese auf Dauer aufrecht zu erhalten. Ich denke, dass die Findung mit den "unbegrenzten" Möglichkeiten der online-Suche nicht unbedingt leichter geworden ist. Eben weil ja keine(r) 100 %ig den Suchkriterien entspricht. Also warten, vielleicht passt morgen ein Kontakt noch besser... Also, bloß nicht festlegen.
 
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  • #3
Klar glaube ich an die Ware Liebe.
 
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  • #4
Ich glaube schon noch an die wahre Liebe, aber nicht mehr an die Ewige.
 
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  • #5
Ich würde ja gerne mehr so in Richtung Vernunftbeziehung gehen... Ob ich dafür jemanden finde? Mich würde echt mal die Meinung der 50plus-Foristinnen dazu interessieren.

In unserm Alter hat doch jeder schon mehr oder weniger viele "wahre Lieben" hinter sich, wieviele sollen denn da noch kommen...?

Vor lauter Hoffnung auf "wahre" Liebe, die dann doch nicht kommt oder lange genug anhält, lassen es viele am Ende ganz bleiben. Ist das sinnvoll?
 
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Gast

  • #6
Die gibt es noch. Man kann sie jedoch nicht "finden" sondern man muss sie pflanzen.
 
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Gast

  • #7
Ich bin jedoch des festen Glaubens, die meisten wissen nicht, was es ist.
 
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  • #11
Zitat von lisalustig:
Man akzeptiert, einen Menschen gefunden zu haben, mit dem sich zufrieden zusammenleben lässt, und bleibt bei ihm. Und gibt die Illusion auf, dass es in der Partnerschaft immer nur positive Wahnsinnsgefühle geben muss.
 
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  • #12
Die Version von ständig positiven Wahnsinnsgefühlen 4ever haben doch nur sehr junge Leute.... Allerdings gehört für mich ein positives Wahnsinnsgefühl am Anfang dazu. Das schwächt sich dann mit der Zeit sowieso ab. Eine Beziehung nur auf Vernunft hieße für mich, dass diese Beziehung rein verkopft ist - so ohne Herz und Bauch. Evtl. entwickelt sich mehr draus - oder auch nicht. Für mich wäre das nix.
 
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  • #13
Zitat von fafner:
Man akzeptiert, einen Menschen gefunden zu haben, mit dem sich zufrieden zusammenleben lässt, und bleibt bei ihm. Und gibt die Illusion auf, dass es in der Partnerschaft immer nur positive Wahnsinnsgefühle geben muss.

Die Frage stellt sich für mich, wie eine solche Beziehung entsteht? Ich denke schon, dass es bei einer Beziehung irgendwann in der Anfangszeit knistern soll. Und dass man nach einiger Zeit sieht, dass man mit dem Partner zufrieden zusammenlebt und aus diesem Grund auch bei ihm bleibt, kann für mich auch eine Vertiefung der Liebe bedeuten. Denn - aus meiner Erfahrung: Was brauche ich um mit einem Partner zufrieden zusammenleben? Dazu muss ich schon sehr gut mit ihm harmonieren und ihn sehr mögen...
 
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  • #14
Zitat von lisalustig:
Safya,

die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber es ist schon schwierig, diese auf Dauer aufrecht zu erhalten. Ich denke, dass die Findung mit den "unbegrenzten" Möglichkeiten der online-Suche nicht unbedingt leichter geworden ist. Eben weil ja keine(r) 100 %ig den Suchkriterien entspricht. Also warten, vielleicht passt morgen ein Kontakt noch besser... Also, bloß nicht festlegen.

Ich habe den Eindruck, dass bei einigen (vielen?) der Fokus darauf liegt, die Person zu finden, die am besten den eigenen Partnerkriterien entspricht. Manchmal wirkt es bei mir so, dass es dabei auch nicht um die große Liebe, sondern um das bestmögliche Produkt geht.
Ich sehe - bei ausreichender "Passung" - einen großen (einen größeren) Wert darin, sich auf eine Person einzulassen, bestimmte - für einen selbst annehmbare! - Seiten bei ihr auch liebevoll hinzunehmen und durch das gegenseitige Einlassen mit dieser Person eine immer tiefere Bindung einzugehen.
Außerdem vergeht während der Suche nach dem Traumpartner die Lebenszeit...
 
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  • #15
Es gibt so viel echte Liebe überall. In einem selbst und in anderen. Wenn man in seiner Freizeit (oder auch auf seiner Arbeit) viel mit anderen macht, also z.B. sich um Tiere und/oder Menschen kümmert, neue Orte mit fremden Menschen aufsucht und in Kontakt mit ihnen tritt usw. dann haben die alle ein Herz und man selbst hat auch eins. Man kann dann gemeinsam Orte, Tätigkeiten, Situationen erleben und genießen und glücklich sein. Wenn man dann ein bisschen sein Herz öffnet und annimmt, dass andere das auch für einen tun, dann merkt man plötzlich, dass es ganz viel Liebe im Leben um einen herum gibt und man selber liebt auch. Wenn man lieben Menschen lieb begegnet, dann braucht man nie wieder Angst davor haben, alleine zu sein.
 
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Hafensänger

  • #16
Meine Frage wäre gewesen, um welche wahre Liebe geht es denn?

Zitat von billig:
Es gibt so viel echte Liebe überall. In einem selbst und in anderen.
...
Die Liebe in anderen ist nebensächlich. Entscheidend ist die Liebe, die man anderen vorbehaltlos entgegen bringt. Es muss nichts zurück kommen, aber es hat alle Voraussetzungen und es macht glücklich, wenn.was kommt. Das ist öfters als man es erwartet.
Wenn man dann irgendwann die eigene Bedürftigkeit in Liebe nicht nur erkennt, auch akzeptiert, dann ist der Schritt nicht weit seinen "Beitrag" zu leisten.
Das Gute daran ist, dass man eine Partnerschaft nicht mehr deshalb braucht um sich Liebe "abzuholen" um seinen Bedarf zu decken, denn der ist schon gedeckt. Man gibt und erhält zurück, ohne Erwartung, ohne aufzurechnen. Wenn es bei mir zur Beziehung kommen sollte, dann nur unter dieser Voraussetzung. Alles andere erspare ich mir. Ich befürchte die meisten sind mit Abgrenzen, sich behaupten, Kämpfen, sich durchsetzen und dergleichen beschäftigt. Es lässt sich reduzieren: Lieben öffnet, Kämpfen verschließt.
 
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  • #17
Auf dem Papier klingt das gut. Die arme Liebe, was sie alle sein muss und soll. Und wenn sie es dann nicht, dann ist sie auch nicht Liebe. Klar.
Warum nicht mal die Liebe stecken lassen und das Ganze nicht so überhöhen.
Die Liebe ist kein Gottersatz und niemand hat wohl eine Standleitung zu ihr.
 
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Gast

  • #18
Zitat von billig:
Es gibt so viel echte Liebe überall. In einem selbst und in anderen. Wenn man in seiner Freizeit (oder auch auf seiner Arbeit) viel mit anderen macht, also z.B. sich um Tiere und/oder Menschen kümmert, neue Orte mit fremden Menschen aufsucht und in Kontakt mit ihnen tritt usw. dann haben die alle ein Herz und man selbst hat auch eins. Man kann dann gemeinsam Orte, Tätigkeiten, Situationen erleben und genießen und glücklich sein. Wenn man dann ein bisschen sein Herz öffnet und annimmt, dass andere das auch für einen tun, dann merkt man plötzlich, dass es ganz viel Liebe im Leben um einen herum gibt und man selber liebt auch. Wenn man lieben Menschen lieb begegnet, dann braucht man nie wieder Angst davor haben, alleine zu sein.


ohje...du gründest am besten mit Frog eine Heilsarmee und ihr betreibt glückliche Liebe im Kollektiv bis an euer friedvolles Ende


...wie kann man den Eingangspost so derart missverstehen...kopfschüttel
 
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  • #19
Das Thema ist, ob es wahre Liebe gibt. Ich kann doch an dieses Thema anders herangehen als die TE. Bissl Toleranz bitte.

Und ich brauche nix zu gründen. Ich erhalte in meinem Leben viel Liebe und ich kann grad sehr viel geben. Deshalb bin ich zur Zeit sehr glücklich. Musst du allerdings nicht verstehen.
 
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Philippa

  • #20
Zitat von gwen:
ohje...du gründest am besten mit Frog eine Heilsarmee und ihr betreibt glückliche Liebe im Kollektiv bis an euer friedvolles Ende


...wie kann man den Eingangspost so derart missverstehen...kopfschüttel

Mir kommt es so vor, als ob billig und BoiledFrog der Liebe näher sind als du, gwen.

Wie soll dich ein Mann als seine Liebe erkennen können, wenn du keine Liebe zu geben bereit bist? Strahlst du im Modus des Misstrauens und des Testens das aus, was dich für ihn anziehend wirken lassen könnte?
 
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  • #21
JA, warum sollte es denn nicht klappen mit der Liebe.
 
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Marlene

  • #22
Ja. Und das Wort "wahr" könnte man streichen. Meiner Meinung nach ist es einfach Liebe, da es keine "falsche" Liebe gibt. Schließt sich aus.
 
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  • #23
Nicht ganz, manches wird irrtümlich für die Liebe gehalten.
 
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Dr. Bean

  • #24
Klar, beim Fussball gibts die wahre Liebe noch ! Bringt einen auch oft zur Verzweiflung :)
 
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Hafensänger

  • #25
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  • #26
Zitat von fafner:
Ich würde ja gerne mehr so in Richtung Vernunftbeziehung gehen... Ob ich dafür jemanden finde? Mich würde echt mal die Meinung der 50plus-Foristinnen dazu interessieren.

In unserm Alter hat doch jeder schon mehr oder weniger viele "wahre Lieben" hinter sich, wieviele sollen denn da noch kommen...?

Vor lauter Hoffnung auf "wahre" Liebe, die dann doch nicht kommt oder lange genug anhält, lassen es viele am Ende ganz bleiben. Ist das sinnvoll?

Tja, da werde ich doch schnell mal antworten, bevor ich noch zu den 60plus zähle ;-)!
Etwas einfach so bleiben zu lassen, nur weil es vielleicht unter Umständen nicht lange genug anhält bzw gar nicht kommt, finde ich nicht sinnvoll.
Ich bin eben so eine über 50igerin die das Leben im allgemeinen sehr sehr schön findet. Und wenn man dann noch Jahre, Monate, Wochen oder Tage sein Leben damit bereichern kann, es zusätzlich mit Liebe zu einem Mann zu füllen (egal ob wahr oder pffff halt irgendwie so kurzlebiges Zeugs) dann ist es das allemal wert!!
 
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  • #28
Wenn er/sie ein Egoist ist, hat er/sie die "Wahre Liebe" schon gefunden: sich selbst ;)
 
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  • #29
Zitat von Safya:
habe in meiner Singlezeit bis dato viele Männer kennengelernt und eines war fast immer gleich, geht is in Richtung Beziehung, ziehen sie den Schwanz ein und sind auf einmal nicht mehr bereit bzw. wollen dann doch nix Festes....ist es heutzutage wirklich so, dass Frau/Mann sich einfach nicht mehr festlegen mag, weil es könnte ja was besseres, hübscheres etc. kommen?!

Moin!

Nein, definitiv nicht. Ich könnte die selbe Geschichte auch genau andersherum erzählen und davon erzählen, dass man nur "Gestörte" zieht, man viel viel Liebe und Geduld investiert und dann am Ende doch wieder enttäuscht wird. Das wäre jedoch unfair gegenüber denjenigen, die eben nicht so sind. Manche Dinge auf dieser Welt sind schwer zu verstehen und ich stehe auch vor dem Problem und hatte in meinen Leben noch keine einzige, wirklich belastbare Beziehung. Bist Du daher alleine? Nein, mit Sicherheit nicht.

Aufzugeben jedoch...ist doch genau das, was man eigentlich nicht will, oder? Weil dann würde man sich ja auch in sein Schicksal ergeben und das, was richtig an einem zehrt (Krankenhausaufenthalt ohne Besuch und wenig Hilfe z.B.) holt einen dann umso härter auf den Boden der Tatsachen zurück. Alleine zu sein und glücklich zu sein ist schwierig...eben weil es Situationen gibt, die alleine nur noch ganz schwer zu ertragen sind, egal wie stark man ist.

Um Deine Frage zu beantworten: Wahre Liebe? Ja, die gibt es noch. Und wenn Du bisher immer Leute ohne Rückgrat hattest, dann fühle ich mit Dir. Lass Dir aber gesagt sein: Es sind nicht alle so!

Alles Liebe,

Stephan
 
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  • #30
Zitat von Sonie:
... Manchmal wirkt es bei mir so, dass es dabei auch nicht um die große Liebe, sondern um das bestmögliche Produkt geht.
Ich sehe - bei ausreichender "Passung" - einen großen (einen größeren) Wert darin, sich auf eine Person einzulassen, bestimmte - für einen selbst annehmbare! - Seiten bei ihr auch liebevoll hinzunehmen und durch das gegenseitige Einlassen mit dieser Person eine immer tiefere Bindung einzugehen.

Das Problem liegt darin, dass sich zunehmend nicht mehr eingelassen wird. Eben weil man sich dann mit bestimmten Dingen arrangieren bzw. Kompromisse finden muss. Also wird weiter geguckt, ob es noch was "besseres" gibt....