Wirdbesser

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  • #32.462
Frage nicht, was für dich getan werden kann. Frage, was du selbst tun kannst.

Yup. Ich bin dran.
Wenn Du Tipps für mich hast, gern her damit.
Samstag gehe ich mit einer Menge Vorratsbehälter ins nächste "unverpackt"-Geschäft.
In der Mittagspause war ich beim take-away mit meiner Vorratsdose und hab mir das Essen dahinein einpacken lassen, statt ein Einweg-Eßschälchen zu nehmen.
Stehe aber noch ziemlich am Anfang damit.
 
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  • #32.463
Yup. Ich bin dran.
Wenn Du Tipps für mich hast, gern her damit.
Samstag gehe ich mit einer Menge Vorratsbehälter ins nächste "unverpackt"-Geschäft.
In der Mittagspause war ich beim take-away mit meiner Vorratsdose und hab mir das Essen dahinein einpacken lassen, statt ein Einweg-Eßschälchen zu nehmen.
Stehe aber noch ziemlich am Anfang damit.

Ist das jetzt wirklich besser, wenn ein Laden seine Ware erst auspackt und die Verpackungen wegschmeisst, damit du sie in deine eigenen Behälter legen kannst, die du dann wieder abwaschen musst? :rolleyes:
 
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aberbittemitsahne

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  • #32.464
Ist das jetzt wirklich besser, wenn ein Laden seine Ware erst auspackt und die Verpackungen wegschmeisst, damit du sie in deine eigenen Behälter legen kannst, die du dann wieder abwaschen musst? :rolleyes:

Macht wohl schon einen ziemlichen Unterschied, ob eine große Verpackung für die Großmenge im Laden anfällt oder viele, viele, viele Einzelverpackungen, in denen die Kunden die Sachen dann gleich portioniert mitnehmen können.
 
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Wirdbesser

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  • #32.465
Ist das jetzt wirklich besser, wenn ein Laden seine Ware erst auspackt und die Verpackungen wegschmeisst, damit du sie in deine eigenen Behälter legen kannst, die du dann wieder abwaschen musst? :rolleyes:
Willst Du mich jetzt ärgern, einfach nur doof labern oder hast Du das nicht verstanden?
In dubio pro reo.
Also nochmal:
Das frisch in der Pfanne angebratene Essen wurde nicht in eine Plastikschale mit einer Nutzungsdauer von 30 Minuten gefüllt. Sondern in eine ca 20 Jahre benutzbare Dose.
Ja, ich bin sicher, es macht einen Unterschied.
 
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  • #32.466
Zum Spülen kann sogar heißes Wasser reichen.
Und ich werde demnächst mein Spülmittel selbst herstellen. Möglichst verpackungsfrei.
 

HrMahlzahn

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  • #32.467
Es gibt inzwischen wiederverwendbare Verpackungsmaterialien, die halten länger als eine durchschnittliche Ehe.;)
 
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  • #32.468
Yup. Ich bin dran.
Wenn Du Tipps für mich hast, gern her damit.
Samstag gehe ich mit einer Menge Vorratsbehälter ins nächste "unverpackt"-Geschäft.
In der Mittagspause war ich beim take-away mit meiner Vorratsdose und hab mir das Essen dahinein einpacken lassen, statt ein Einweg-Eßschälchen zu nehmen.
Stehe aber noch ziemlich am Anfang damit.

Ich mache das seit Jahren mit Kaffee trinken unterwegs. Entweder richtig Pause machen mit Kaffee aus der Tasse, oder ich nehme meine verschliessbaren Kaffee-Becher-Kanne mit und lass die dann befüllen.

Ich versuche, den Verpackungswahnsinn immer mehr beim Supermarkt zu lassen und packe schon vor Ort, in Papierttüten, die ich mitbringe, um. Kostet a bissel Zeit, manchmal komische Blicke, was solls.
 
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  • #32.469
Einkaufskorb;)
 

Rise&Shine

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  • #32.470
*schaut sich suchend um*

@Fraunette hast Du @himbeermond irgendwo gesehen? Ich glaube und befürchte, sie hat sich beim Holzhohlen verlaufen?!
 
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fleurdelis*

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  • #32.473
Dann mach aber gleich welches für die Spülmaschine, die ist nämlich wesentlich effizienter als Spülen von Hand:
https://www.zeit.de/2009/21/Stimmts-Spuelen

... für den Link bin ich persönlich dir echt dankbar ... :) ... weil, ein Auszug aus dem Artikel:

"Spitzen-Ökowerte erreicht sie aber nur, wenn sie gut gefüllt ist und man ihr auch wirklich die ganze Arbeit überlässt, statt das Geschirr im Waschbecken vorzuspülen." ... ich spüle nie vor ... dachte immer es wäre doppelt gemoppelt .... hatte aber ein schlechtes Gewissen ... ich wäre bloß faul ... :rolleyes: ... Hach .. :)
 
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Bei E-Autos muss man in der Tat genau(er) hinsehen. Um das CO2 einzusparen welches für die Herstellung von Motor und Batterie im Vergleich zum Verbrennungsmotor mehr aufgewendet werden muss muss ein E-Auto erstmal ordentlich "Strecke machen". Wobei dafür weniger der Energiemix in .de eine Rolle spielt (da kann ja die Nutzerin oder der Nutzer im Zweifel echten Öko-Strom beziehen), sondern der in China, wo diese Komponenten gefertigt werden, und letzterer ändert sich gerade rasant schnell hin zu mehr erneuerbaren Energien. Trotzdem "lohnt" sich ein E-Auto im Hinblick auf den eigenen CO2-Fußabdruck zur Zeit erst dann, wenn etliche km Fahrleistung damit zustande kommen, als Taxi oder Bus oder für regelmäßige mittellange Fahrten. Für den kurzen innerstädtischen Pendler-Sprint zur Arbeit und Jahresfahrleistungen von unter 10.000 km ist´s entweder eng oder der Verbrenner und insbesondere der Diesel gewinnt.
 
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  • #32.481
Wir verlagern halt wie immer die Probleme erstmal in andere Regionen und freuen uns wie toll wir sind, weil wir sogar Strohhalme verbiete und es bei uns noch "sauberer" wird.
 
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Xeshra

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  • #32.482
Es gibt nicht nur CO2, es gibt besonders das Problem der unersetzlichen Rohstoffe als auch Naturressourcen und mangelnde Recyclingsfähigkeiten. Das alles ist ein Mix von Faktoren welches weit darüber hinausgeht als nur eine CO2-Statistik zu erfassen, Fussabdruck ist sicherlich das bessere Wort um diese Dimension aufzuzeigen. Wir mögen es einfach immer bequem und beschäftigen uns einmal mehr nur mit der Oberfläche dieser Klimaproblematik; diese Angelegenheit geht aber umfassend betrachtet viel tiefer als das.

Da wo wir wohnen, ist quasi die Spitze der Industrie oder eines vieler Industriezentren der Welt. Dafür wird weltweit alles "abgegraben" oder geopfert, es ist so gesehen keine reine Eigenleistung sondern basiert auf sehr vielen Opfern. Wenn man so wenig nachhaltig haushaltet sollte man sich schon lange deutlich an die eigene Nase fassen. Das tun wir nach wie vor zu wenig und fangen stattdessen an Lächerlichkeiten zu verbreiten z.B. Plastiktüten zu verbieten und Strohhalme gerade auch noch, während die mächtigsten Probleme ganz woanders sind und der ganze Wegwerfschrott in Entwicklungsländern landet, mal klammheimlich dort entsorgt. Soll man einfach immer sehr sehr sehr klein anfangen wenn es auch wesentlich grösser ginge, nur damit man kein Wirtschaftsgebaren gefährdet?

Der Industrie hat das mit den Plastiktüten überhaupt nicht wehgetan, im Gegenteil, jetzt konnten sie noch bei den restlichen Taschen die Preise anheben und unterm Strich ist ihr Umsatz grösser geworden. Egal was sie tun, sie gewinnen einfach immer und der Verlierer sollte jedem schon lange klar sein, das muss ich wirklich nicht erwähnen. Die Leutchen schneiden sich nur ständig ins eigene Fleisch weil in Wirklichkeit wird diese ganze Politik nach wie vor für die ganz "grossen" gemacht, für niemand anders, so hart es klingt.

Habe auch gestern vom Türken eine Plastiktasche für mein Granatapfelsaft gekriegt, hat mich nicht gereut weil ich hier den Hebel falsch angesetzt sehe. Hätte auch Rucksack mitnehmen können aber ich wollte mich im Konsum reduzieren. Hätte ich den Rucksack mitgenommen hätte ich sicher zehnmal soviel unnötiges gekauft und das wäre für die Umwelt schlechter gewesen als die eine Plastiktüte...
Die Wahrheit ist, wir haben einfach von allem viel zuviel Ware, zuviel unnötiger Luxus, zuviel Maximalismus... das ist die wahre Ursache vielen Übels, nicht diese Plastiktüte, die ist nur ein winziges Symptom. Die Industrie konnte sich damit wieder "gute Ethik" kaufen, aber unterm Strich ist es nur Show mit viel zu geringem Effekt auf die Umwelt... hart und ehrlich gesagt.
 
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Ich gebe nur noch auswärts Essen und lasse mich überall mit einem Taxi hinfahren. Seitdem habe ich ein gutes Gewissen. :rolleyes:
 
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Die Wahrheit ist, wir haben einfach von allem viel zuviel Ware, zuviel unnötiger Luxus, zuviel Maximalismus... das ist die wahre Ursache vielen Übels, nicht diese Plastiktüte, die ist nur ein winziges Symptom. Die Industrie konnte sich damit wieder "gute Ethik" kaufen, aber unterm Strich ist es nur Show mit viel zu geringem Effekt auf die Umwelt... hart und ehrlich gesagt.

Die Analyse ist recht treffend, nur was folgt daraus?
Was es eigentlich bräuchte ware ein harter Paradigmenwechsel in Bezug auf unser Wirtschaftssystem, weg von einer Gewinn- und Wachstumsortierung und beispielsweise hin zu einer Gemeinwohlorientierung.
Der findet aber nicht nur real nicht statt, schimmer noch, er ist nichtmal Gegenstand eines intensiveren politischen Diskurses. Sämtliche im Bundestag und vermutlich auch so gut wie alle in anderen westlichen Parlamenten vertreten Parteien und Gruppierungen propagieren in Bezug auf Wirtschaftspolitik im Grunde die gleiche wachstumsorientierte Grundausrichtung in leicht unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
Überspitzt und sicher stark vereinfacht formuliert unterscheiden sich Manchester-Kapitalismus und Kommunismus nur darin, wohin aus Wachstum resultierende Gewinne fliessen, die grundsätzliche Ausrichtung auf "Mehr, immer mehr" ist letztlich exakt die gleiche, die Wirtschaftspolitik von FPD und der Linken ist sich insbesondere was ihre Grundausrichtung angeht viel ähnlicher als beiden lieb ist.

Die Krux dabei: Aktuell trägt diese Wachstumsorientierung mit dazu bei, dass es immer mehr Menschen immer besser geht, und ob sich dieser Trend bei einer radikal gemeinwohlorientierten Wirtschaft so fortsetzen liesse wäre milde ausgedrückt ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Gleichzeitig vernichtet aber diese Grundausrichtung immer mehr von unseren langfristigen Lebensgrundlagen, ohne sicherzustellen, dass sie dafür adäquaten Ersatz bietet. Die Menschheit opfert also wohlmöglich gerade ihre langfristige Perspektive für das mittel- und kurzfristige Wohl vieler, vielleicht sogar fast aller.
 
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Und nun ? Was schlägst du vor? Was kann jeder Einzelne verändern?

Die eigene Einstellung und das eigene Verhalten. Und das eigene Wissen darüber, welches Verhalten tatsächlich positiv wirkt und welches wirkungsloser bis schädlicher Feigenblattaktionismus ist.
Wer in der Kellerlampe die noch vom Opa reingeschraubte Glühbirne gegen ein LED-Leuchtmittel tauscht fühlt sich vielleicht gut, schadet aber Natur und Umwelt. Wer statt der Plastiktüte die Papiervariante wählt, dafür ein paar Cent mehr zahlt und sich gut dabei fühlt, die Tüte dann aber nur ein, zwei Mal nutzt schadet Natur und Umwelt. Und wer sich ein Elektroauto zulegt und damit im Wesentlichen die täglichen 5 km zur Arbeit und alle drei Wochen die 25 km zu den Eltern zurücklegt wäre vermutlich besser beim Diesel geblieben.

Derzeit halten wir fast alle "Umweltschutz", "Klimaschutz" oder, für die Religiöseren, "die Bewahrung der Schöpfung" für immens wichtig, wissen aber oft nicht mal im Ansatz, was die Umwelt wirklich schützt und was ihr schadet.
 
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  • #32.490
Und nun ? Was schlägst du vor? Was kann jeder Einzelne verändern?

Durchaus versuchen "Müll" und Verschmutzungen zu vermeiden aber Kunststoffe oder Diesel sind halt nicht i
Die eigene Einstellung und das eigene Verhalten. Und das eigene Wissen darüber, welches Verhalten tatsächlich positiv wirkt und welches wirkungsloser bis schädlicher Feigenblattaktionismus ist.
Wer in der Kellerlampe die noch vom Opa reingeschraubte Glühbirne gegen ein LED-Leuchtmittel tauscht fühlt sich vielleicht gut, schadet aber Natur und Umwelt. Wer statt der Plastiktüte die Papiervariante wählt, dafür ein paar Cent mehr zahlt und sich gut dabei fühlt, die Tüte dann aber nur ein, zwei Mal nutzt schadet Natur und Umwelt. Und wer sich ein Elektroauto zulegt und damit im Wesentlichen die täglichen 5 km zur Arbeit und alle drei Wochen die 25 km zu den Eltern zurücklegt wäre vermutlich besser beim Diesel geblieben.

Derzeit halten wir fast alle "Umweltschutz", "Klimaschutz" oder, für die Religiöseren, "die Bewahrung der Schöpfung" für immens wichtig, wissen aber oft nicht mal im Ansatz, was die Umwelt wirklich schützt und was ihr schadet.

Dacht mir schon, dass Namenlos das übernimmt. ;) Sich informieren, bewusster leben aber nicht "radikalisieren".
Und bedenken, wenn alle Menschen regionale "Bioprodukte" wollen, würde das nicht so klappen. Oft ist konventionell auch nicht schlechter.
 
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