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DAS ist ein völlig anderer Grund. Den könnte man (wenn er wahr wäre) besprechen und gemeinsam lösen!
Kein normaler Mann wirft die Chance auf eine tolle Frau einfach so weg (und umgekehrt)!

Ständig tun wir das, grad hier. Irgendwas passt halt nicht (mehr). Klar könnte man einiges /alles in der Kennenlernphase oder auch später in der Beziehung besprechen und gemeinsam lösen aber das scheint ja generell nicht so gut zu klappen.
Ich könnte mich oder der andere sich selbst auch völlig umbauen, damit es passt. Dann brauch ich aber auch kein Jahr Abo hier, es gäbe nur glückliche Paare, keine Trennungen...
 
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  • #33.996
Äh -bin aufgrund der mitschwingenden Verblüffung irritiert- ja, habe ich!
Dies ist eine winzige Kammer mit Vorräten, welch Überraschung ;-)
Ist aber nur ca 1 qm groß.
Warum sollte ich denn keine haben?
Meine Küche ist nicht sonderlich groß, da ist diese Kammer praktisch
Weil die „modernen“ Wohnungen in der Regel darauf verzichten - um so mehr Preise Dich glücklich und wisse sie zu schätzen ! ;)
 
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  • #33.997
Ständig tun wir das, grad hier. Irgendwas passt halt nicht (mehr). Klar könnte man einiges /alles in der Kennenlernphase oder auch später in der Beziehung besprechen und gemeinsam lösen aber das scheint ja generell nicht so gut zu klappen.
Ich könnte mich oder der andere sich selbst auch völlig umbauen, damit es passt. Dann brauch ich aber auch kein Jahr Abo hier, es gäbe nur glückliche Paare, keine Trennungen...
Lassen wir mal den "sich komplett umbauen" Passus raus. Dann: Yep. Genauso wäre es. Und? Was wäre schlimm daran? Vor allem, was wäre schlimm daran, mal damit anzufangen, eine Kennenlernphase wirklich aktiv zu gestalten? Beziehung, Partnerschaft, wie immer man das nennt, ist Arbeit! Immer! Das kapieren viele nicht.
Und Arbeit bezeichnet nur, dass Aktivität bzw. aktiver und konstruktiver Umgang miteinander gefragt ist. Auch wenn man mal nicht so Lust darauf hat. Es bedeutet nicht, dass diese Arbeit beschwerlich oder unschön sein muss.

Herrschaftszeiten. Wir leben doch nicht im Schlaraffenland, wo einem alles ohne eigenes Zutun mundgerecht zufliegt.
 
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  • #33.999
Lassen wir mal den "sich komplett umbauen" Passus raus. Dann: Yep. Genauso wäre es. Und? Was wäre schlimm daran? Vor allem, was wäre schlimm daran, mal damit anzufangen, eine Kennenlernphase wirklich aktiv zu gestalten? Beziehung, Partnerschaft, wie immer man das nennt, ist Arbeit! Immer! Das kapieren viele nicht.
Und Arbeit bezeichnet nur, dass Aktivität bzw. aktiver und konstruktiver Umgang miteinander gefragt ist. Auch wenn man mal nicht so Lust darauf hat. Es bedeutet nicht, dass diese Arbeit beschwerlich oder unschön sein muss.

Herrschaftszeiten. Wir leben doch nicht im Schlaraffenland, wo einem alles ohne eigenes Zutun mundgerecht zufliegt.
Doppel, trippel, quadruppel-like!
 
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  • #34.001
Beziehung, Partnerschaft, wie immer man das nennt, ist Arbeit! Immer! Das kapieren viele nicht.

Bin völlig bei Dir!
Das ist echt selten geworden - es wird durch Medien, etwa Kinofilme und Erfolgsstories, suggeriert, dass romantisch der Blitz einschlagen muss, sonst „taugt“ es nicht.
Das verzerrt das Bild, dass auch eine Kennenlernphase Zeit, Geduld, Muße und Ruhe und den Willen braucht, auch an sich zu arbeiten, um zu sehen, ob es längerfristig passt.
 
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  • #34.002
Lassen wir mal den "sich komplett umbauen" Passus raus. Dann: Yep. Genauso wäre es. Und? Was wäre schlimm daran? Vor allem, was wäre schlimm daran, mal damit anzufangen, eine Kennenlernphase wirklich aktiv zu gestalten? Beziehung, Partnerschaft, wie immer man das nennt, ist Arbeit! Immer! Das kapieren viele nicht.
Und Arbeit bezeichnet nur, dass Aktivität bzw. aktiver und konstruktiver Umgang miteinander gefragt ist. Auch wenn man mal nicht so Lust darauf hat. Es bedeutet nicht, dass diese Arbeit beschwerlich oder unschön sein muss.

Herrschaftszeiten. Wir leben doch nicht im Schlaraffenland, wo einem alles ohne eigenes Zutun mundgerecht zufliegt.

Ach ich glaube, dass sich viele, auch hier im Forum liest man das, sehr bemühen.
Wenn einer von zweien nicht will, warum auch immer, ists halt so. Freier Wille und so. Muss ich auch dem anderen zugestehen und wenns länger wehtut, geht das ja vorbei.
Ich könnte noch unter ihrem Fenster nachts ein Lied singen, aber unten wohnt ne Hexe. Arg viel fällt mir sonst nicht mehr ein.
 
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  • #34.004
Lieber @IMHO die Weltschmerz- Asche-auf-mein-Haupt-Phase haben die meisten so mit Ende zwanzig abgeschlossen. Was ist bei dir schief gelaufen?
Hm, ich wusste nicht, dass das eine Phase ist, die irgendwann einmal im Leben abgeschlossen wird/sein sollte. Die Welt verändert sich, in letzter Zeit mit einer erheblichen Dynamik. Manch einer ignoriert das, andere betrachten bestimmte Entwicklungen mit Sorge. Ich halte das für einen natürlichen Prozess, der selbstverständlich Schwankungen unterliegt.

Ich halte es für unnatürlich, 90% des Tages (und zu 100% in der Öffentlichkeit) eine "aufgesetzte Fröhlichkeit zur Schau zu tragen", die nicht der wahren Stimmung des Herzens/Gemütes entspricht, nur, weil es der Umwelt besser gefällt - oder man sich davon ein leichteres Miteinander verspricht (was, ohne Frage, auch tatsächlich funktioniert).

Ich glaube, diese Entwicklung ist auch ein Indiz für den überwältigenden Erfolg dieser "Tschacka-Ich-Schaff-Das" - Seminare). Motto: "Ich muss mich nur oft und lange genug vor den Spiegel stellen und die vermeintlichen Erfolgs-/Leitsätze wie ein Mantra herunterbeten - und schon stellen sich die Erfolge von alleine ein".

Ich befürchte, dass man sich häufig genug nicht mit zu erwartenden Rückschlägen oder anderen negativen Einflussfaktoren auseinandersetzt und bei deren Eintreten schlichtweg überfordert sein könnte. Ich kenne genügend Frauen, die tagsüber die toughe, allen Lebenslagen gewachsene
"Powerwoman" darstellen, die selbstverständlich auch ohne Partner "total zufrieden ist" - und abends in ihre Kissen heulen.

Stärke, Dynamik, Freude, Positivität sind die Leitworte unserer Kultur geworden. Für Schwächere ist nicht mehr so viel Platz in der Leistungsgesellschaft. Es sei denn, man kokettiert mit den vermeintlichen "Unzulänglichkeiten" und macht sich z.B. mit Lebensmittelunverträglichkeiten oder Depressionen (tatsächlich Betroffene mögen mir an dieser Stelle verzeihen) interessant.

Ich plädiere für mehr "Gefühls-/Gemütsehrlichkeit", nicht nur anderen, sondern vor allem sich selbst gegenüber. Die Selbstindoktrination z.B. "Ach, was bin ich glücklich", nur um in der heutigen Spaß-Gesellschaft eine opportune Verhaltensweise an den Tag zu legen und eben nicht aus der Rolle zu fallen, halte ich für eine Art "Selbsbetrug", dient diese doch nur dazu, im Strom mitzuschwimmen, nicht unangenehm aufzufallen und sich selbst oft genug eine Zufriedenheit zu suggerieren, die eben nicht im Grund des Herzens vorhanden ist.
 
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  • #34.007
Hm, ich wusste nicht, dass das eine Phase ist, die irgendwann einmal im Leben abgeschlossen wird/sein sollte. Die Welt verändert sich, in letzter Zeit mit einer erheblichen Dynamik. Manch einer ignoriert das, andere betrachten bestimmte Entwicklungen mit Sorge. Ich halte das für einen natürlichen Prozess, der selbstverständlich Schwankungen unterliegt.

Ich halte es für unnatürlich, 90% des Tages (und zu 100% in der Öffentlichkeit) eine "aufgesetzte Fröhlichkeit zur Schau zu tragen", die nicht der wahren Stimmung des Herzens/Gemütes entspricht, nur, weil es der Umwelt besser gefällt - oder man sich davon ein leichteres Miteinander verspricht (was, ohne Frage, auch tatsächlich funktioniert).

Ich glaube, diese Entwicklung ist auch ein Indiz für den überwältigenden Erfolg dieser "Tschacka-Ich-Schaff-Das" - Seminare). Motto: "Ich muss mich nur oft und lange genug vor den Spiegel stellen und die vermeintlichen Erfolgs-/Leitsätze wie ein Mantra herunterbeten - und schon stellen sich die Erfolge von alleine ein".

Ich befürchte, dass man sich häufig genug nicht mit zu erwartenden Rückschlägen oder anderen negativen Einflussfaktoren auseinandersetzt und bei deren Eintreten schlichtweg überfordert sein könnte. Ich kenne genügend Frauen, die tagsüber die toughe, allen Lebenslagen gewachsene
"Powerwoman" darstellen, die selbstverständlich auch ohne Partner "total zufrieden ist" - und abends in ihre Kissen heulen.

Stärke, Dynamik, Freude, Positivität sind die Leitworte unserer Kultur geworden. Für Schwächere ist nicht mehr so viel Platz in der Leistungsgesellschaft. Es sei denn, man kokettiert mit den vermeintlichen "Unzulänglichkeiten" und macht sich z.B. mit Lebensmittelunverträglichkeiten oder Depressionen (tatsächlich Betroffene mögen mir an dieser Stelle verzeihen) interessant.

Ich plädiere für mehr "Gefühls-/Gemütsehrlichkeit", nicht nur anderen, sondern vor allem sich selbst gegenüber. Die Selbstindoktrination z.B. "Ach, was bin ich glücklich", nur um in der heutigen Spaß-Gesellschaft eine opportune Verhaltensweise an den Tag zu legen und eben nicht aus der Rolle zu fallen, halte ich für eine Art "Selbsbetrug", dient diese doch nur dazu, im Strom mitzuschwimmen, nicht unangenehm aufzufallen und sich selbst oft genug eine Zufriedenheit zu suggerieren, die eben nicht im Grund des Herzens vorhanden ist.
Je nun, was ist Dir lieber : Schauspielern, daß Du glücklich bist, und am Ende etwas besser drauf sein als Dir (ursprünglich) zu Mute war, oder an der Welt verzweifeln ... ? ;)

Ich weiß, ich weiß, das ist recht provokant zusammengefaßt. Aber es ist IMVHO etwas Wahres dran - und das sage ich Dir aus Erfahrung ! ;)

Über "Gott und die Welt" nachdenken, grübeln gar, ist ok. Du darfst Dich nur nicht selbst dabei verlieren !

Genau so, wie Du Dir die Welt "schön lächeln" kannst, kannst Du sie Dir auch mit und in Deiner Vorstellung unerträglich machen.

Dir könnte IMVHO ab und zu etwas mehr Optimismus nicht schaden ... ! ;)
 
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  • #34.008
Wer sagt Dir denn, daß die Menschen unter ihrem „schillernden Panzer mit den ganzen bunten Lämpchen“ nicht knallbunt lackiert sind, venezianische Masken tragen und voller Phantasie und Leben sind statt „langweilig“ und „grau“ ?!?
Das wären dann die wenigen Ausnahmen. Die meisten "kochen doch alle nur mit Wasser".

Wieso ähneln sich derart viele Profile in der SB und wirken austauschbar (wie man hier nicht gerade selten lesen kann)? Meine Erklärung: Weil die wenigsten eben diese schillernden Persönlichkeiten sind, die sie zum Teil darstellen (wollen).

Was wird teilweise geraten, wenn Menschen bei der Partnersuche ihre eigene "Erfolgslosigkeit" anführen? "Mach' doch mal etwas aus dir", "geh' zur Typberatung" etc. Es wird zu einer Art Fassade geraten, die gar nicht der tatsächlichen inneren Einstellung entspricht. Denn wir spiegeln in der Regel vor allem "im Außen" unsere inneren Denkweisen und Haltungen wider. Und drücken diese normalerweise auch in der Kleidung aus. Wird nun jemandem geraten, sein Erscheinungsbild zu ändern, wird aus diesem Menschen im schlechtesten Fall eine Art "Kunstprodukt".

Menschen "brezeln" sich in aller Regel auf, wenn sie ausgehen. Da wird lackiert, rasiert, toupiert, gefeilt und "gepusht" was das Zeug hält. Man macht mehr aus sich, als man möglicherweise ist bzw. versucht zu kaschieren, was einem nicht gefällt. Zu sehen bekommen "die anderen" eine Art "Mogelpackung", den vermeintlichen Ritter in seiner schillernden Rüstung, den vermeintlichen Vamp mit seiner Verruchtheit.

In allererster Linie dient dies dem Erzielen von Aufmerksamkeit. Eine "graue Maus" in der Ecke des Raumes fristet dann eben eine Art "Schattendasein". Nur dass hinter der Mehrzahl der vielen "glanzvollen" Fassaden eben doch nur "ganz normale Menschen" mit einem ähnlichen Alltagstrott stecken, der einem selbst Tag für Tag widerfährt. Und genau deshalb sehnen sich so viele nach Farbe, Abwechslung, Abenteuer - und stellen am Ende häufig genug fest, dass auch die anderen ein ähnliches Dasein fristen und eben nicht die ganze Zeit auf der Überholspur unterwegs sind.
Was wäre, wenn Du aus lauter Angst vor einer neuerlichen Enttäuschung vor lauter Zweckpessimismus bereits blind dafür geworden wärst ?

Wäre das nicht unendlich schade - und traurig ... ? :(
Welche Angst vor welcher Enttäuschung? Wer hinter der vielen "lauten Musik" keinen venezianischen Karneval erwartet, kann auch nicht sonderlich enttäuscht werden. ;)

Ich lasse mich liebend gerne positiv überraschen und vom Gegenteil überzeugen. Meine Augen sind für derart schillernde Persönlichkeiten bestens vorbereitet - nur dass beim Blick hinter die Fassade und nach dem Ende der Musik eben doch nicht mehr bleibt, als "nicht gehaltene Versprechen" und eine den geschürten Erwartungen in keiner Weise entsprechende, ernüchternde "Normalität".
 
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  • #34.010
Je nun, was ist Dir lieber : Schauspielern, daß Du glücklich bist, und am Ende etwas besser drauf sein als Dir (ursprünglich) zu Mute war, oder an der Welt verzweifeln ... ? ;)
Och, verzweifeln tue ich nicht. Aber ich verstelle mich auch nicht künstlich. Ich spiegele meine tatsächliche Stimmung ins Außen wider und versuche, anderen nichts vorzumachen.
Über "Gott und die Welt" nachdenken, grübeln gar, ist ok. Du darfst Dich nur nicht selbst dabei verlieren !
Ja, das ist wohl wahr - und eine Kunst, deren "Kniff" ich bis dato noch nicht für mich gefunden habe. :(
Genau so, wie Du Dir die Welt "schön lächeln" kannst, kannst Du sie Dir auch mit und in Deiner Vorstellung unerträglich machen.
Na ja, unerträglich empfinde ich die Welt nicht. "Unehrlich" trifft es viel besser. Meiner Meinung nach wird immer mehr, immer häufiger und immer heftiger und drastischer geschummelt, gelogen und betrogen. Aufrichtigkeit, Eigenverantwortung und Schuldbewusstsein sind zu Raritäten verkommen. Und das alles wird hinter schönsten Deckmäntelchen versteckt.
Dir könnte IMVHO ab und zu etwas mehr Optimismus nicht schaden ... ! ;)
Wo soll er herkommen? Es ist doch gar nicht so, dass ich positive Veränderungen nicht wahrnehme - nur dass es sie immer weniger gibt.
 
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  • #34.011
Ich halte es für unnatürlich, 90% des Tages (und zu 100% in der Öffentlichkeit) eine "aufgesetzte Fröhlichkeit zur Schau zu tragen", die nicht der wahren Stimmung des Herzens/Gemütes entspricht, ...
Das macht doch niemand. Und die Frage ist, warum Du ständig Trauer und Bedenken trägst. Wie kann man denn mit dieser permanenten Mimimistimmung leben?
... den überwältigenden Erfolg dieser "Tschacka-Ich-Schaff-Das" - Seminare).
Aha, "überwältigend". Klar. Ich kenne niemanden, der so'n Quatsch macht.
Die Selbstindoktrination z.B. "Ach, was bin ich glücklich", ... halte ich für eine Art "Selbsbetrug", dient diese doch nur dazu, im Strom mitzuschwimmen, nicht unangenehm aufzufallen ...
Und Du indoktrinierst Dich mit "ach, was ist die Welt so schrecklich" und fällst ständig damit im Forum unangenehm auf. Ist das wirklich besser? o_O
Es ist doch gar nicht so, dass ich positive Veränderungen nicht wahrnehme - nur dass es sie immer weniger gibt.
Das ist objektiv falsch. Webseiten wie Gapminder kämpfen unermüdlich gegen solche Miesmacher wie Dich. Aber Du liest da sicher nix nach. Könnte ja Deiner schönen Depristimmung schaden... :eek: :p
 
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  • #34.012
imvho hat imho schon wieder nen Anfall :( Fafner hat sich früher auch nicht ans Feuer verirrt... wo issen Wolfi?
 
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  • #34.013
(...) Wieso ähneln sich derart viele Profile in der SB und wirken austauschbar (wie man hier nicht gerade selten lesen kann)? Meine Erklärung: Weil die wenigsten eben diese schillernden Persönlichkeiten sind, die sie zum Teil darstellen (wollen).
Wohl eher, weil sie nicht wissen, was sie schreiben sollen, weil sie sich für "nichts besonderes" halten, weil sie das Besondere an sich gar nicht erkennen, weil sie es jeden Tag im Spiegel sehen.

Was wird teilweise geraten, wenn Menschen bei der Partnersuche ihre eigene "Erfolgslosigkeit" anführen? "Mach' doch mal etwas aus dir", "geh' zur Typberatung" etc. Es wird zu einer Art Fassade geraten, die gar nicht der tatsächlichen inneren Einstellung entspricht. Denn wir spiegeln in der Regel vor allem "im Außen" unsere inneren Denkweisen und Haltungen wider. Und drücken diese normalerweise auch in der Kleidung aus. Wird nun jemandem geraten, sein Erscheinungsbild zu ändern, wird aus diesem Menschen im schlechtesten Fall eine Art "Kunstprodukt".
Wenn Du das so verstehst, unterliegst Du einem gravierenden Irrtum : Die Betreffenden sollen nicht "umgestylt" oder "umgemodelt" werden, sondern sie sollen das, was sie ausmacht - das Besondere - herausstellen, betonen. Das Entscheidende dabei ist aber, daß sie sie selbst, authentisch bleiben !

(...) Welche Angst vor welcher Enttäuschung? Wer hinter der vielen "lauten Musik" keinen venezianischen Karneval erwartet, kann auch nicht sonderlich enttäuscht werden. ;)

Ich lasse mich liebend gerne positiv überraschen und vom Gegenteil überzeugen. Meine Augen sind für derart schillernde Persönlichkeiten bestens vorbereitet - nur dass beim Blick hinter die Fassade und nach dem Ende der Musik eben doch nicht mehr bleibt, als "nicht gehaltene Versprechen" und eine den geschürten Erwartungen in keiner Weise entsprechende, ernüchternde "Normalität".
Im Klartext : Du erwartest eben nicht den venetianischen Karneval, sondern die "nicht gehaltenen Versprechen" ! :eek:

Weßt Du, wie schwer es ist, einen solchen "Zweckpessimisten" positiv zu überraschen ? Selbst wenn er einem solchen "bunten Kolibri" tatsächlich begengen würde, würde er es wahrscheinlich abtun mit der Bemerkung "Kann doch gar nicht sein !", sich umdrehen und - enttäuscht (!) - weggehen !

Das nennt sich wohl "self-fulfilling prophecy" ... ! :rolleyes:
 
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  • #34.014
Och, verzweifeln tue ich nicht. Aber ich verstelle mich auch nicht künstlich. Ich spiegele meine tatsächliche Stimmung ins Außen wider und versuche, anderen nichts vorzumachen.

Ja, das ist wohl wahr - und eine Kunst, deren "Kniff" ich bis dato noch nicht für mich gefunden habe. :(

Na ja, unerträglich empfinde ich die Welt nicht. "Unehrlich" trifft es viel besser. Meiner Meinung nach wird immer mehr, immer häufiger und immer heftiger und drastischer geschummelt, gelogen und betrogen. Aufrichtigkeit, Eigenverantwortung und Schuldbewusstsein sind zu Raritäten verkommen. Und das alles wird hinter schönsten Deckmäntelchen versteckt.

Wo soll er herkommen? Es ist doch gar nicht so, dass ich positive Veränderungen nicht wahrnehme - nur dass es sie immer weniger gibt.
Das Stichwort lautet "positives Denken" ! ;)

Ist - zugegeben - nicht immer ganz einfach, aber wenn man sich Mühe gibt, klappt das schon. BTDT ! ;)

Hilf. Ungemein.

Nicht immer, aber oft ... ! :)
 
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  • #34.015
Aber es wird häufig erwartet. Läuft man mit einem "normalen" Gesicht durch die Gegend, wird sich besorgt nach den vermeintlichen Problemen erkundigt.
Und die Frage ist, warum Du ständig Trauer und Bedenken trägst. Wie kann man denn mit dieser permanenten Mimimistimmung leben?
Wer sagt denn, dass ich das tue? Nur, weil ich bestimmte von mir empfundene Entwicklungen anprangere bzw. diese nicht für gut heiße?
Aha, "überwältigend". Klar. Ich kenne niemanden, der so'n Quatsch macht.
Ich kenne persönlich zwei Leute, die auf dieser "Welle" mitschwimmen.
Nur weil du niemanden kennst, der so etwas macht, bedeutet das nicht, dass dieser Trend nicht vorhanden ist. Selbstoptimierungsseminare boomen.
Und Du indoktrinierst Dich mit "ach, was ist die Welt so schrecklich" und fällst ständig damit im Forum unangenehm auf. Ist das wirklich besser? o_O
Ich brauche mich gar nicht zu indoktrinieren, dafür sorgen sowohl meine Umwelt als auch einige meiner Mitmenschen. ;)
Was? Dass ich sehr wohl positive Entwicklungen/Ereignisse wahrnehme?
Die Fähigkeit das zu beurteilen spreche ich dir ab.
Webseiten wie Gapminder kämpfen unermüdlich gegen solche Miesmacher wie Dich. Aber Du liest da sicher nix nach. Könnte ja Deiner schönen Depristimmung schaden... :eek: :p
Mir vorzuwerfen, dass ich etwas (aus Unkenntnis) nicht tue, ist irgendwie
sinnbefreit, oder?
Und auch bei dir mache diesen Trend fest, dass Menschen, die mal einen kritischeren Blick auf diverse Entwicklungen werfen, sofort als "Miesmacher" dargestellt werden. Es steigt die Zahl der Menschen, die sich die Welt schönreden, schönsehen, schönsaufen oder sich anderweitig, ob ihrer eigenen Hilflosigkeit, vom allmählichen Niedergang des blauen Planeten ablenken. Ob nun durch Smartphone, Spielekonsole oder andere kleine "Spielzeuge", die die Masse immer häufiger vom Nachdenken und Hinsehen abhalten.
 
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  • #34.016
Weßt Du, wie schwer es ist, einen solchen "Zweckpessimisten" positiv zu überraschen ? Selbst wenn er einem solchen "bunten Kolibri" tatsächlich begengen würde, würde er es wahrscheinlich abtun mit der Bemerkung "Kann doch gar nicht sein !", sich umdrehen und - enttäuscht (!) - weggehen !

Das nennt sich wohl "self-fulfilling prophecy" ... ! :rolleyes:
Das ist doch immer das gleiche "Totschlag-Argument"!
"Wenn es nicht eintritt, hast du nicht genug daran geglaubt".

Du kannst nicht beurteilen, wie vorurteilsfrei ich an Dinge herangehe. Früher hatte ich Plan B, C, D und E in der Tasche. Heutzutage gibt es nur noch Plan A - und ich scheitere oft genug und wünschte, ich hätte Alternativen geplant.

Früher gab es Vorab-Anrufe in Arztpraxen und Werkstätten, ob Termine auch tatsächlich wie vereinbart stattfinden. Heutzutage stelle ich leidvoll fest, dass eine solche Handlungweise mehr denn je sinnvoll ist. Ich vertraue, begebe mich in Abhängigkeiten von vermeintlichem Fachpersonal - und werde häufiger denn je enttäuscht.

Wie gerne würde ich auch mal feststellen: "Hoppla, das ist ja cool, das hätte ich jetzt nicht von dem/der gedacht". Aber oft genug ist das Gegenteil der Fall. Statt positiv überrascht zu werden, erlebe ich trotz zum Teil geringer Erwartungen noch Enttäuschungen - und das, obwohl im Vorwege ein völlig anderer Eindruck vermittelt wurde.
 
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  • #34.018
Ach, auch so ein Mantra. (siehe meinen Beitrag #34018). Ich versuche es, stelle aber fest, dass die Ergebnisse sich dadurch nicht ändern. Es kommt, wie es kommt - egal, wie ich an eine Sache herangehe.
Ist - zugegeben - nicht immer ganz einfach, aber wenn man sich Mühe gibt, klappt das schon.
Passt im Zweifel immer dieses "Argument". Klappt es nicht, haste dir eben nicht genug Mühe gegeben. Nur: So tickt die Welt nun mal leider nicht.
 
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  • #34.019
Das ist doch immer das gleiche "Totschlag-Argument"!
"Wenn es nicht eintritt, hast du nicht genug daran geglaubt".
Quatsch ! Wer hat das denn behauptet ?!?

Selbst wenn es nicht eintritt, ist das Leben leichter (im Sinne von unbeschwerter), wenn man es zumindest für möglich hält !

Du versuchst das nach eigenem Bekunden gar nicht erst.

Du kannst nicht beurteilen, wie vorurteilsfrei ich an Dinge herangehe.
Mache ich gar nicht - und muß ich auch nicht : Die ganze Argumetation kenne ich noch gut genug von mir selbst - vorwärts und rückwärts ! :p

Ich will gar nicht behaupten, ich sei (mittlerweile) vom Grunde meines Herzens Optimist, aber im Vergleich zu mir noch vor ein paar Jahren strotzt Du geradezu vor Optimismus ! ;)

Früher gab es Vorab-Anrufe in Arztpraxen und Werkstätten, ob Termine auch tatsächlich wie vereinbart stattfinden. Heutzutage stelle ich leidvoll fest, dass eine solche Handlungweise mehr denn je sinnvoll ist. Ich vertraue, begebe mich in Abhängigkeiten von vermeintlichem Fachpersonal - und werde häufiger denn je enttäuscht.
Was, bitte, hat "Fachpersonal" mit Emotionen und Gefühlen, Liebe gar, zu tun ? :eek:

Wie gerne würde ich auch mal feststellen: "Hoppla, das ist ja cool, das hätte ich jetzt nicht von dem/der gedacht". Aber oft genug ist das Gegenteil der Fall. Statt positiv überrascht zu werden, erlebe ich trotz zum Teil geringer Erwartungen noch Enttäuschungen - und das, obwohl im Vorwege ein völlig anderer Eindruck vermittelt wurde.
Dann hast Du genau 2 Optionen :
  1. Du wist noch pessimistischer und vermiest Dir Dein Leben ganz und dauerhaft damit oder
  2. Du versuchst, positiver zu denken mit der Folge, daß Dich selbst "Enttäuschungen" nicht mehr derart aus der Bahn werfen können (glaub's einfach ;) ) !
@IMHO , mal ganz im Ernst : @fafner hat es - wie immer - etwas drastisch formuliert, aber in der Sache muß ich ihm recht geben :
(...) Die Frage ist, warum Du ständig Trauer und Bedenken trägst. Wie kann man denn mit dieser permanenten Mimimistimmung leben?
Stoppok ! ;)

P. S.: Wenn Du magst, privat gerne mehr ... Du weißt, wie Du mich erreichen kannst ! :)
 
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  • #34.020
Ach, auch so ein Mantra. (siehe meinen Beitrag #34018). Ich versuche es, stelle aber fest, dass die Ergebnisse sich dadurch nicht ändern. Es kommt, wie es kommt - egal, wie ich an eine Sache herangehe.
Natürlich ! Den Lauf der Welt und die Ergebnisse ändern sich dadurch nicht ! :D

Aber wie sie bei Dir ankommen, wie sie auf Dich wirken ! :)

Und das hat Auswirkungen auf Dich und Dein Lebensgefühl ... ! :)

Passt im Zweifel immer dieses "Argument". Klappt es nicht, haste dir eben nicht genug Mühe gegeben. Nur: So tickt die Welt nun mal leider nicht.
Wie schon gesagt : Quatsch ! :)

Ich würde es eher mit einem Mobilè vergleichen : Egal, was passiert - wenn Du es irgendwo anstubst, gerät das Ganze System in Bewegung, es macht etwas mit Dir !

Und es kommt auf Deine Einstellung an, mit welchem Vorzeichen ... ! ;)
 
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