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  • #36.031
hm... find ich nicht. es mag leichtsinnig oder gleichgültig klingen, wenn man sich um dinge hinterm horizont nicht kümmert... doch man sollte sich die frage stellen, wenn man bei all dem sich auf die grenzen konzentrieren nicht den kern der sache... des lebens... des selbst zu sehr vernachlässigt? und dann besteht ja auch die gefahr, dass man sich zu sehr eingrenzt? schritt für schritt weitergehen bis es weh tut ist jetzt nicht die komfortabelste art und weise seine grenzen kennenzulernen, aber die effektivste, wenn man nicht irgendwann mal etwas nachtrauern möchte, was hätte sein können, wenn.....
Eben. Genau!

Wie kannst du den Kern definieren, wenn du die Grenzen nicht siehst? Das gehört doch zusammen.

Das hast du toll beschrieben! da bin ich voll deiner meinung. ich schätz wir haben nur ein vokabuläres problem, meinen aber das gleiche. allerdings solltest DU der mittelpunkt deines lebens sein und nicht der gedanke, wie du wohl am meisten geholfen bist für die welt? von ganzem herzen wünsch ich dir den nobelpreis für wasauchimmer... aber nur, wenn er dich nicht zugrunderichtet, der weg dorthin. *überspitztformulier*
Du kannst dir den Nobelpreis sonstwohin stecken.

das seh ich differenzierter... es muß rückzugsgebiete geben, in denen ich diese verantwortung auszieh und an den haken hängen kann. oder zumindest eine weile vergessen, dass ich sie mir umgehängt hab. und wenns nur dafür ist, ein wenig glück zu erleben um einen neuen blick auf die sache zu bekommen.
Nur weil du's anders siehst, ist's nicht differenzierter. Es geht mir doch gar nicht die ganze Zeit um meine Verantwortung. Es ging mir nur darum, zu sagen, dass sie auch noch irgendwie Berücksichtigung finden sollte. Was dabei angemessen ist, kann ja auch davon abhängen, wer "ich" bin. Aber es hängt nicht nur das davon ab, wer ich bin, sondern auch, was mir gefällt, wobei ich glücklich bin, was mir Freude macht. Ich darf doch selbst entscheiden, wie das bei mir ist? Nur weil es nicht so ist, wie bei dir vielleicht, musst du doch daran nicht rummäkeln, wie ich lebe und meine Freizeit verbringe. Was weisst du überhaupt darüber?
Es kann sein, dass meine Art zu leben und das, was ich mag und brauche, die Partnersuche für mich sehr erschwert. Soll ich deswegen aufgeben zu sein, wer ich bin? Wenn ich das müsste, würde mich der Partner wohl eher nicht glücklich machen können.

das wichtigste im leben... das sind nicht die kinder, nicht die familie, nicht die welt. das sind wir selbst. und so sollten wir unsere seele auch behandeln. fördernd, nicht fordernd.
und der bogen spannt sich wieder zur liebe =)
verantwortung ist die ganze welt außerhalb, die seele ist innerhalb. sie zu behüten würde ich keinem anderen menschen aufbürden. allein ich bin für meine liebe und meine seele verantwortlich.
Na ja. Ich würde da vielleicht gar nicht sagen wollen, dass etwas davon grundsätzlich wichtiger sei. Sondern dass mir logischerweise meine Seele näher liegt, sie ist ja in mir. Gleichzeitig ist sie aber auch der liebevolle Zugang zu den anderen. Vielleicht ist die Verantwortung für die eigene Seele zu übernehmen eine Voraussetzung für liebevollen Umgang mit den anderen und dieser eine automatische Folge davon? Was muss und kann man denn da noch behaupten, das eine sei wichtiger als das andere?
 
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  • #36.032
Der Witz ist, dass ich es da quasi von Natur aus einfacher hatte als viele anderen. Meine "Kräfte", meine Fähigkeiten waren aufgrund einer im normalen Alltag nicht weiter hinderlichen körperlichen Einschränkung klar definiert. In bestimmte Richtungen hätte ich mich schwerlich verlaufen können. Und da es das Glück ganz gut mit mir gemeint hat passt mein Satz an Fähigkeiten ganz gut zu anderen Dingen, so dass ich's nicht trotz sondern gerade wegen dieser Einschränkung deutlich leichter hatte die für mich passende Nische im Leben zu finden in der ich effektiv ich selbst sein kann und dabei, zumindest in meiner Eigenwahrnehmung, noch halbwegs gesellschaftsverträglich bleibe.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt für mein persönliches Glück ist auch, dass ich nie in der Versuchung war mich über Gebühr anzupassen, "so wie alle anderen" sein zu wollen. Da schlägt die körperliche Einschränkung wieder zu: Ich hätte es noch so sehr versuchen können, es hätte ob dieser nicht funktioniert. So wie es auch sonst nicht funktioniert, wir sind die, die wir sind, nicht die, die wir gerne wären. Das zu erkennen und zu akzeptieren fällt aber mit einer klaren Einschränkung wesentlich leichter, die Versuchung jemand anderer sein zu wollen ist deutlich geringer, weil der Abstand zum vermeintlichen Ideal viel größer ist.

In gewisser Weise ist also meine körperliche Einschränkung zumindest wichtiger Teil meines Glücks. Wobei das vermutlich nicht der Teil ist, auf den Du hinaus wolltest.;)
Das finde ich mega schön, dass du es geschafft hast, die Sache so zu sehen, und gemerkt hast, dass deine Grenzen dir hilfreich sind, um dein Glück zu finden. :):):)
Das ist genau das, was ich sagen wollte. Du bestätigst es. Bei mir ist die Sache anders gelagert, da meine Grenzen zwar in gewisser Weise viel enger sind als bei den meisten anderen Menschen, diese Grenzen aber nicht offensichtlich waren und ich eher dazu gebracht wurde, sie nicht spüren und ernst nehmen zu dürfen, sondern statt dessen so zu tun, als ob ich wie die anderen wäre. Das hat dazu geführt, dass ich erstens massivst über meine Grenzen hinausging und zweitens voll an meinem Glück vorbeirannte, was dann in ein erhebliches Problem ausartete. Das hatte wiederum Folgen, und ich war etwa zehn Jahre lang nur noch jemand, der versuchte, irgendwie zu überleben und zu funktionieren. Und dann, endlich, konnte sich etwas ändern. Die letzten Jahre habe ich damit verbracht, mich, meine Grenzen und gleichzeitig und damit verbunden auch meine Erfüllung und mein Glück zu finden, kennen zu lernen und damit immer besser auf dem Weg zu sein. Doch was schön daran ist, dass diese ganze Leidensgeschichte wunderbarerweise zu einem grossen Erfahrungsschatz geworden ist und immer noch wird, der nun die Grundlage dafür ist, dass ich das, was ich bin und was mich glücklich macht, auch wirklich auf gute Weise leben kann.
 
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  • #36.034
Es kann sein, dass meine Art zu leben und das, was ich mag und brauche, die Partnersuche für mich sehr erschwert.

Ist das so? Oder ist's nicht vielleicht eher so, dass Du lediglich nicht so fürchterlich kompatibel mit dem "Durchschnitt" bist und deshalb einen Partner brauchst, der, ähnlich wie Du, "anders" ist?
Im ersten Moment scheint auch das natürlich zu bedeuten, dass die Suche schwieriger wird, schlicht, weil die Auswahl auf den ersten Blick passender Partner kleiner ist. Bei genauerem Hinsehen passt aber auch bei den "Normalen" nicht jeder zu jedem, und ob der größeren Auswahl und der subtileren Unterschiede fällt's da vielleicht eher schwerer zu erkennen wer zu einem selbst passen könnte und wer nicht. Du suchst, wie alle anderen auch, die eine Nadel im Heuhaufen, aber Dein Heuhaufen ist viel kleiner.;)

Was muss und kann man denn da noch behaupten, das eine sei wichtiger als das andere?

Das "Gewichten" von Menschen, einschließlich einem selbst, läuft in aller Regel ins Leere. Ferdinand von Schirach hat in seinem Essay Die Würde des Menschen ist anstatbar, https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-112638562.html, wunderbar herausgearbeitet, dass der Mensch immer Subjekt bleiben sollte und nie zum Objekt degradiert werden darf. Genau das passiert aber, wenn wir anfangen grundsätzlich zwischen uns zu gewichten, selbst dann, wenn wir dem anderen mehr Gewicht geben als uns selbst -- wer weiß, ob der andere, den wir da gerade zum Objekt unserer Entscheidung machen und dem wir Vorrang vor uns selbst einräumen, das überaupt so gutheißt?

Gleichzeitig müssen wir natürlich ständig entscheiden, wir tasten die Würde anderer ständig an. Im Grunde müssten all diese Entscheidungen miteinander gefällt werden, damit jeder handelndes Subjekt bleibt und nicht zum behandelten Objekt wird.
 
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  • #36.035
Vielleicht noch, um es genau auf den Punkt zu bringen:
Was mich im Positiven ausmacht und wo meine Grenzen sichtbar werden, sind die zwei Seiten desselben Ich.
 
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  • #36.036
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  • #36.037
Doch was schön daran ist, dass diese ganze Leidensgeschichte wunderbarerweise zu einem grossen Erfahrungsschatz geworden ist und immer noch wird, der nun die Grundlage dafür ist, dass ich das, was ich bin und was mich glücklich macht, auch wirklich auf gute Weise leben kann.

Das ist denke ich ganz allgmein so: Wir sind unter anderem die Summe all unserer Lebenserfahrungen, auch der dunklen und schlechten. Wir wären nicht die, die wir heute sind, wenn jeden Tag nur die Sonne geschienen hätte. Das heißt nicht, dass man das, was einem an schlechten Dingen widerfahren ist gutheißen muss, aber man sollte es in meinen Augen annehmen und erkennen, dass es genau so zu einem gehört wie die guten Dinge.
 
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  • #36.040
Ich denke ja, das Kernproblem liegt darin, dass das Leben zu planbar wurde und die Möglichkeiten schier unendlich wurden und damit die Verantwortung für den Lebenslauf (fast) vollständig beim Individuum verortet wird.

Vieles, was früher einfach so passierte, ist zu einer Entscheidung empor gestiegen. Eine Entscheidung, die mehr oder weniger richtig oder falsch sein kann und auch getroffen wird, ohne dass man sich entscheidet.
 
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  • #36.041
Ich denke ja, das Kernproblem liegt darin, dass das Leben zu planbar wurde und die Möglichkeiten schier unendlich wurden und damit die Verantwortung für den Lebenslauf (fast) vollständig beim Individuum verortet wird.

Vieles, was früher einfach so passierte, ist zu einer Entscheidung empor gestiegen. Eine Entscheidung, die mehr oder weniger richtig oder falsch sein kann und auch getroffen wird, ohne dass man sich entscheidet.
sich nicht zu entscheiden,
ist auch eine Entscheidung,
wenn ich dich richtig verstehe.
 
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  • #36.042
@Sine Nomine
Ich möchte dir gerne später antworten, denn ich schätze deine Gedanken sehr. Leider bin ich gerade etwas erschöpft.

Es hat mich berührt, was du über deine Grenzen geschrieben hast. Vielen herzlichen Dank dafür!
 
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  • #36.043
Ich denke ja, das Kernproblem liegt darin, dass das Leben zu planbar wurde und die Möglichkeiten schier unendlich wurden und damit die Verantwortung für den Lebenslauf (fast) vollständig beim Individuum verortet wird.

Hmm, das widerspricht sich in meinen Augen: Je planbarer etwas ist, desto weniger individuelle Verantwortung gibt es doch. Zudem widersprechen sich auch die unendlichen Möglichkeiten und die Planbarkeit ein wenig.
Und ich glaube auch nicht, dass das Leben planbarer geworden ist. Wir glauben manchmal, alles sei planbar. Ob der richtige Partnerin oder der richtige Partner hier bei PS über unser Profil stolpert wissen wir jedoch nicht. Und wir wissen auch nicht, ob wir morgen überhaupt noch leben. Wir haben vielleicht ein Plan, aber ob sich das Leben auch an diesen hält, wer weiß?

Eine Entscheidung, die mehr oder weniger richtig oder falsch sein kann und auch getroffen wird, ohne dass man sich entscheidet.

Der Witz ist, das die Tragweite falscher Entscheidungen in vielen Bereichen deutlich abgenommen hat. Wir könnten also letztlich viel freier und unbeschwerter Entscheiden, real scheint bei vielen aber das Gegenteil zu passieren.
 
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  • #36.044
Zitat von Look:
@Maryam
wieso kippt deine Stimmung so rasch?
Wieso haust dem @apfelstrudel jetzt aufeinmal so Eine drauf? Antwort bitte "Draussen vor der Tür.

@Look
Was kümmert denn dich das?! Geh, warte vor der Tür! Man kann dich eh nicht abhalten durch das Schlüsslloch zu spionieren.

Ich find's spannender, ab und zu ein wenig zu streiten. Mit @apfelstrudel wäre es immerhin nicht so ganz vorhersehbar, was dann passiert.
Habe gerade gemerkt, dass ich ein bisschen Spannung brauche. Da ist's ja eigentlich egal, ob ich bei der Hälfte seiner Sätze nur Bahnhof verstehe. Ich möchte eh mal wieder auf eine Reise. Scheiss drauf, ob ich dann nur im Hotelzimmer liege, nicht schlafen kann und heule. Dann hab ich's wenigstens versucht.

Danke, @HrMahlzahn, du hast ein wenig zu farblos formuliert, es hat so langweilig geklungen.

lol

Und ich brauche einen Typen, der auch mal wütend werden kann.

PS: Nur, dass ihr mich nicht falsch versteht, meine Reise geht NICHT in die Richtung von @apfelstrudel, der ist zu jung für mich. Und zu vorhersehbar.
 
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AnnaConda

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  • #36.046
So, bin wieder da :) - frische Pilze habe ich auch mitgebracht, dazu Erzählungen vom herrlich erdigen Waldduft, gemischt mit der klaren kühlen Luft nach dem gestrigen Regen, vom Reh mit seinem Kitz, das mir über den Weg gelaufen ist und den ersten Herbstzeitlosen. Und beim Runtergehen ist dann sogar die Sonne rausgekommen, obwohl doch schlecht gemeldet war.

Vielleicht sollte ich meinen Nick in Frederic umbenennen- habe gerade das Gefühl meinen Bolderspeicher für die grauen Tage gut gefüllt zu haben :rolleyes:
Das klingt so schön. :)
 
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  • #36.047
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  • #36.049
In meinen Augen (ganz generelle, ganz grobe, ganz fürchterlich verallgemeinerte Tendenzen):

Je planbarer etwas ist, desto weniger individuelle Verantwortung gibt es doch.
Den Schluss finde ich abstrus. Wieso sollte die individuelle Verantwortung sinken, je mehr planbar etwas wird? Kannst du mir das erklären?

Wenn es planbar ist, liegt es in meiner Verantwortung es zu planen und zu realisieren.
"Früher" wares "Schicksal", "Gottes Fügung", "Bürde der Geburt", o.ä. Auf alle Fälle war das "Ich" aus dem Schneider.
Heute kann angeblich jeder alles erreichen, was er will, wenn er nur will. Wenn ich also nichts sozial anerkanntes erreiche, dann wollte ich es entweder nicht oder wollte "das Falsche".
Daher wohl auch frappierende Unterschiede in der Hilfskultur. "Heute": Wer am Boden ist, ist selbst dran schuld. "Früher": Wer am Boden ist, ist eine arme Seele und erhält Mitleid und Unterstützung.

Zudem widersprechen sich auch die unendlichen Möglichkeiten und die Planbarkeit ein wenig.
Auch hier kann ich dir nicht ansatzweise folgen.
Wieso sollten sich eine hohe Anzahl an Möglichkeiten und eine Planbarkeit gegenseitig widersprechen?
Wenn ich keine Wahlmöglichkeiten habe, muss nichts geplant werde. Dann folgt alles einfach seinem vorbestimmten Kurs.
Heute steht jedem aber quasi die ganze Welt offen. Nur weil dein Vater Schuster war, musst du nicht bei deinen Leisten bleiben und auch Schuster werden. Du hast die Wahl. Du kannst/ musst dich entscheiden. Kannst dich folglich aber auch falsch entscheiden. Dein Glück liegt allein in deiner Hand.

Anderes Beispiel neben Berufswahl:
Kinder / keine Kinder (Auftritt der Pille)
Wohnort (Auftritt schneller/ leichter Kommunikations- und Reisewege)

Ich spreche bei "früher" und "heute" über sehr breite Zeiträume.
 
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  • #36.052
Zitat von Look:
@Maryam
wieso kippt deine Stimmung so rasch?
Wieso haust dem @apfelstrudel jetzt aufeinmal so Eine drauf? Antwort bitte "Draussen vor der Tür.

@Look
Was kümmert denn dich das?! Geh, warte vor der Tür! Man kann dich eh nicht abhalten durch das Schlüsslloch zu spionieren.

Ich find's spannender, ab und zu ein wenig zu streiten. Mit @apfelstrudel wäre es immerhin nicht so ganz vorhersehbar, was dann passiert.
Habe gerade gemerkt, dass ich ein bisschen Spannung brauche. Da ist's ja eigentlich egal, ob ich bei der Hälfte seiner Sätze nur Bahnhof verstehe. Ich möchte eh mal wieder auf eine Reise. Scheiss drauf, ob ich dann nur im Hotelzimmer liege, nicht schlafen kann und heule. Dann hab ich's wenigstens versucht.

Danke, @HrMahlzahn, du hast ein wenig zu farblos formuliert, es hat so langweilig geklungen.

lol

Und ich brauche einen Typen, der auch mal wütend werden kann.

PS: Nur, dass ihr mich nicht falsch versteht, meine Reise geht NICHT in die Richtung von @apfelstrudel, der ist zu jung für mich. Und zu vorhersehbar.
Warum haust Du jetzt auf @Look ? Du schreibst hier am Lagerfeuer viel und lang. Das Lagerfeuer ist für alle da!
Wenn Du nur mit Bestimmten schreiben möchtest, dann mach einen eigenen Strang auf.

Looks Hinweis auf "vor der Tür" war eine höfliche Geste, die ich sehr schätze.
 
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  • #36.053
Irgendwann zwischen 15:50 und 17:30 hat man mich weggesperrt. :(
Ich bin gehe also nur verzögert, falls überhaupt, online.
 
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  • #36.054
Hmm, das widerspricht sich in meinen Augen: Je planbarer etwas ist, desto weniger individuelle Verantwortung gibt es doch. Zudem widersprechen sich auch die unendlichen Möglichkeiten und die Planbarkeit ein wenig.
Und ich glaube auch nicht, dass das Leben planbarer geworden ist. Wir glauben manchmal, alles sei planbar. Ob der richtige Partnerin oder der richtige Partner hier bei PS über unser Profil stolpert wissen wir jedoch nicht. Und wir wissen auch nicht, ob wir morgen überhaupt noch leben. Wir haben vielleicht ein Plan, aber ob sich das Leben auch an diesen hält, wer weiß?



Der Witz ist, das die Tragweite falscher Entscheidungen in vielen Bereichen deutlich abgenommen hat. Wir könnten also letztlich viel freier und unbeschwerter Entscheiden, real scheint bei vielen aber das Gegenteil zu passieren.
Ich denke es geht eher um Verantwortung, als um Wahlmöglichkeiten. Also so habe ich @Syntax verstanden. Je mehr Wahl ich (vielleicht auch scheinbar) habe, umso mehr Verantwortung habe ich für das Ergebnis.
Ich glaube, es war @Pit Brett , der hier Mal einen ganz tollen NZZ Artikel verlinkt hat zu dem Thema bezogen auf die Partnerfindung: wenn es nicht mehr an äußern Umständen wie beispielsweise Konventionen oder ähnlichem liegt, dass ich keinen Partner finde, muss es an mir persönlich liegen.
Das ist (Partnerfindung oder Lebensentwurf) eine große Bürde.
Ich versuch Mal den Artikel zu finden..
 
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  • #36.055
Ihr solltet alle nur ans Lagerfeuer kommen, wenn euch nicht nach 50 Zeilern zu mute ist. Das Lagerfeuer ist der Ort für Komik und Smalltalk. Der Rest des Forums ist schon zugemüllt mit endlosen Beiträgen. Macht dort weiter.
 
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  • #36.056
Ich denke es geht eher um Verantwortung, als um Wahlmöglichkeiten. Also so habe ich @Syntax verstanden. Je mehr Wahl ich (vielleicht auch scheinbar) habe, umso mehr Verantwortung habe ich für das Ergebnis.
Ich glaube, es war @Pit Brett , der hier Mal einen ganz tollen NZZ Artikel verlinkt hat zu dem Thema bezogen auf die Partnerfindung: wenn es nicht mehr an äußern Umständen wie beispielsweise Konventionen oder ähnlichem liegt, dass ich keinen Partner finde, muss es an mir persönlich liegen.
Das ist (Partnerfindung oder Lebensentwurf) eine große Bürde.
Ich versuch Mal den Artikel zu finden..
Es ligt immer an einen selbst. Eigenverantwortung. Man macht das, was man in der Situation machen kann.
In der Situation als unglücklicher Single geht man im Idealfall mehr raus, unter Leute, schaut sich online um, geht an Singleevents etc. arbeitet daran, sich als Single wohl zu fühlen..
 

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  • #36.057
Warum haust Du jetzt auf @Look ? Du schreibst hier am Lagerfeuer viel und lang. Das Lagerfeuer ist für alle da!
Wenn Du nur mit Bestimmten schreiben möchtest, dann mach einen eigenen Strang auf.

Looks Hinweis auf "vor der Tür" war eine höfliche Geste, die ich sehr schätze.
höflicher Hinweis jedenfalls. Trotzdem Blöd von mir, sie am Lagerfeuer darauf anzusprechen anstatt gleich draussen vor der Tür.
 
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  • #36.058
höflicher Hinweis jedenfalls. Trotzdem Blöd von mir, sie am Lagerfeuer darauf anzusprechen anstatt gleich draussen vor der Tür.
Höflichkeit ist ja ne gute Verpackung.

Doch das trifft vielleicht mein Gefühl, weshalb ich finde, es reicht langsam hier für mich. Es dünkt mich alles so Oberfläche. Wenn irgendwo doch mal etwas tiefer geht (z.B. gerade vorhin bei @fleurdelis) muss es gleich wieder gelöscht werden, damit der andere blöd da steht, statt dass jemand sieht, dass da echtes Leben, und vielleicht auch Auseinandersetzung und Vorwärtskommen ist. Auch mit dem Risiko zur Peinlichkeit. Ich gebe mich ja lieber der Lächerlichkeit preis, als dass ich zur Oberfläche verkomme. Und deshalb mein, zugegebenermassen sehr plötzlicher, Impuls: Nichts wie weg hier.
Aber vielleicht ist's auch nur mein Monster, weil @Sine Nomine gerade etwas schrieb, was bei mir anklang.

Gute Nacht!
 

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  • #36.059
Höflichkeit ist ja ne gute Verpackung.

Doch das trifft vielleicht mein Gefühl, weshalb ich finde, es reicht langsam hier für mich. Es dünkt mich alles so Oberfläche. Wenn irgendwo doch mal etwas tiefer geht (z.B. gerade vorhin bei @fleurdelis) muss es gleich wieder gelöscht werden, damit der andere blöd da steht, statt dass jemand sieht, dass da echtes Leben, und vielleicht auch Auseinandersetzung und Vorwärtskommen ist. Auch mit dem Risiko zur Peinlichkeit. Ich gebe mich ja lieber der Lächerlichkeit preis, als dass ich zur Oberfläche verkomme. Und deshalb mein, zugegebenermassen sehr plötzlicher, Impuls: Nichts wie weg hier.
Aber vielleicht ist's auch nur mein Monster, weil @Sine Nomine gerade etwas schrieb, was bei mir anklang.

Gute Nacht!
Tschüüüüüs!
*winkt mit dem weissen Stoffnastuch und versucht ein paar Faketränen rauszudrücken..*

*puuuups*

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  • #36.060
Ihr solltet alle nur ans Lagerfeuer kommen, wenn euch nicht nach 50 Zeilern zu mute ist. Das Lagerfeuer ist der Ort für Komik und Smalltalk. Der Rest des Forums ist schon zugemüllt mit endlosen Beiträgen. Macht dort weiter.
Nein. Lagerfeuer für traurige und verwirrte.
Ganz klarer Titel finde ich.
Mach deinen jakuzzi-thread auf, wenn du nur Spass willst.
Wenn man ums Feuer hockt kommen halt auch Mal andere Themen zum Vorschein.
Ist halt ruhiger und nachdenklicher vielleicht..
 
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