elve

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  • #42.242
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Heute war ich zum ersten Mal seit Jahren wieder auf einem Weihnachtsmarkt. Und habe auch zum ersten Mal in meinem Leben Mutzen gegessen ( vorher noch Pommes, Schokoweintrauben, und einen Bremer ). Muss ich aber wohl noch üben, die anderen können das schon. Ich war die einzige, die vom Kragen bis zum Knie mit Puderzucker bestäubt war danach ... :eek::(:D ... aber lecker war's!
 
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  • #42.253
wie kann das bei einem Gewissenszwiespalt angewendet werden, oder ist hier eine z.B. ethische Richtung nicht gut aufgehoben?
Es wird einem dadurch bewusster, dass es einen Zwiespalt gibt und weshalb. Und dann kann man sich bewusst so ethisch korrekt (oder auch nicht) verhalten, wie man das dann für richtig hält. Und man hat dann mehr Klarheit mit dieser Entscheidung. Vielleicht fühlt man sich nachher damit auch besser, weil man bei der Entscheidung schon wusste, dass es auch Gründe (möglicherweise eigennützigere) gegeben hätte, die für eine andere Entscheidung gesprochen hätte, man diesen aber bewusst weniger Gewicht gab.
 
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Deleted member 24797

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  • #42.254
Was ist eigentlich schlimmer: wenn einen die anderen falsch verstehen oder wenn man sich selbst falsch versteht?
Das ist aus deinem Mund ganz bestimmt eine rhetorische Frage. Ich fühle mich damit nicht wirklich ernst genommen.
Ich habe aber für mich eine klare Antwort. Und ob du mich darin verstehst (und alle anderen hier auch) ist mir langsam schnurzpiepegal.
 
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syntagma

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  • #42.260
Das ist aus deinem Mund ganz bestimmt eine rhetorische Frage. Ich fühle mich damit nicht wirklich ernst genommen.
Ich habe aber für mich eine klare Antwort. Und ob du mich darin verstehst (und alle anderen hier auch) ist mir langsam schnurzpiepegal.
Naja, ich find das schon eine gute Frage. Und fand erstaunlich, oder auch nicth erstaunlich, daß die Möglichkeit des Selbstmißverstehens nicht vorkam.
 

Maron

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  • #42.261
Es wird einem dadurch bewusster, dass es einen Zwiespalt gibt und weshalb. Und dann kann man sich bewusst so ethisch korrekt (oder auch nicht) verhalten, wie man das dann für richtig hält. Und man hat dann mehr Klarheit mit dieser Entscheidung. Vielleicht fühlt man sich nachher damit auch besser, weil man bei der Entscheidung schon wusste, dass es auch Gründe (möglicherweise eigennützigere) gegeben hätte, die für eine andere Entscheidung gesprochen hätte, man diesen aber bewusst weniger Gewicht gab.

ok, in der Reflexion.
ich empfinde die Trennung von Gesundheit und Religion in der Gesellschaft wichtig, wegzukommen vom richtigen oder vom noch richtigeren Verhalten in Bezug auf normative Vorgaben. Damit wurden die Menschen zu sehr begrenzt und die Abwägung von scheinbaren oder konkreten konträren Positionen nicht gefördert. Eine Möglichkeit der Umsetzung, mit dieser von dir beschriebenen Methode, könnte man einmal erproben..bin gespannt.
 
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apfelstrudel

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  • #42.263
Naja, ich find das schon eine gute Frage. Und fand erstaunlich, oder auch nicth erstaunlich, daß die Möglichkeit des Selbstmißverstehens nicht vorkam.
Selbstzweifel sind nicht unbedingt gut. Sie zu säen noch viel schlechter.
Die Frage mag theoretisch interessant sein, wenn es um Dritte geht. In einem Dialog hat sie nichts verloren... aber du machst ja nichts falsch. Das machst du nie. denn so verstehst du dich. hm....
?
:)
 

fafner

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  • #42.264
Im wesentlichen schon. Sonst macht jemand was falsch.
Und in meinen Augen und meiner Erfahrung kommt man viel eher vorwärts (sowohl innerlich als auch was die Verbundenheit mit anderen Menschen angeht), wenn man auch akzeptiert, dass das Leben Schmerz und Stress bedeutet, wenn man dies nicht einfach weghaben will, sondern es akzeptiert und sich dem vielleicht sogar bewusst stellt.
Das muß man ja sowieso. Es widerspricht m.E. auch nicht dem Streben nach Wohlfühlen. Im Gegenteil macht es das vielleicht erst möglich?
Für mich ist der Sinn meines Lebens nicht mein Wohlergehen, sondern der Versuch, etwas beizutragen, das über mich hinausgehend sinnvoll ist.
Wenn Du ausgeglichen statt cholerisch, gutgelaunt statt miesepetrig bist, dann werden Dir Deine Mitwesen dafür schon dankbar sein. Das färbt ab.
Wenn es mir nun einfach um mein Wohlergehen gegangen wäre, hätte ich diese Antwort nicht geschrieben. Ich habe mir dann aber auch überlegt, ob das euch gegenüber fair wäre, ob ich euch wirklich ernst nähme, wenn ich nicht mehr auf eure Beiträge einginge, aus Faulheit sozusagen.
Ich wäre Dir dafür nicht gram gewesen. Hätte durchaus Verständnis gehabt. Ich erwarte ja hier von niemandem mehr als von mir selbst. :oops:
Mein Gewissen hat also gegen meine Wohlfühlwollenlaune eingewendet, dass ihr euch die Zeit genommen habt, darüber nachzudenken, dass ihr Fragen formuliert habt und mich verstehen möchtet.
Machst Du Dir da nicht was vor? Diesen langen Text hast Du doch im wesentlichen für Dich selbst geschrieben. Also ich mach das hier so. Wenn jemand anderes noch was davon hat, und wenn es nur ein Zeitvertreib ist, um so besser. Wenn nicht, auch ok.
 
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syntagma

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  • #42.265
Gibt ja ohnehin kein richtiges Leben im falschen?

Selbstzweifel sind nicht unbedingt gut. Sie zu säen noch viel schlechter.
Die Frage mag theoretisch interessant sein, wenn es um Dritte geht. In einem Dialog hat sie nichts verloren...
Doch, gerade da.

aber du machst ja nichts falsch. Das machst du nie. denn so verstehst du dich. hm....
?
:)
Du immer mit deinem abstrakten Quantitativen ...
 
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  • #42.269