Ariadne_CH

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Ariadne_CH

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  • #6.368
So sein zu wollen wie man ist, bedeutet nicht, sich nicht weiterzuentwickeln.
Was genau meinst du damit? Glaubst du, du würdest dich damit wohler fühlen oder du würdest damit mehr erreichen?
Ich denke, es würde mir bei dem, was mich gerade beschäftigt, gut tun, wenn ich klarer meine Meinung äussern und diese auch durchsetzen würde. Ich habe aber manchmal Angst, Aggressivität zu zeigen und das hemmt mich sehr. Manchmal geht es aber nicht anders, wenn man seine persönlichen Grenzen verteidigen möchte. Und da denke ich eben auch, dass ich für meine Tochter ein besseres Vorbild sein möchte, weil ich sehe, dass sie genau da auch Mühe hat. Gleichzeitig finde ich es aber in der Situation auch schwierig und bin hin und her gerissen, was der richtige Weg ist.
 

Bibiana

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  • #6.369
.... Was würde dir denn Sicherheit geben? .... Und wenn du seine Sicherheit nicht hast, bist du rastlos? ... o_O ... Sicherheit kann dir nie jemand gewähren. Wieso sich nicht einfach nur mal freuen, über das was ist? ... Komisch, es scheint so, als reiche das gar nicht aus ...
inzwischen reicht es aus.... ich brauchte einen längeren Atem. Genau wie du sagtest ... es ist das was ist, was einen glücklich macht. Mein Blick war nach zu weit vorne ....
 
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  • #6.370
Ich denke, es würde mir bei dem, was mich gerade beschäftigt, gut tun, wenn ich klarer meine Meinung äussern und diese auch durchsetzen würde. Ich habe aber manchmal Angst, Aggressivität zu zeigen und das hemmt mich sehr.
Ich glaube, dass man oft am meisten erreicht (sowohl vom Ergebnis wie auch in puncto Beziehungsgestaltung) und sich zugleich am besten fühlt, wenn man klar seine Meinung äußert, ohne aggressiv zu sein. Wenn dir das oft gelingt, bist du ein klasse Vorbild!
 
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199MKt8gf

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  • #6.371
Die Smileys hier werden nur noch von den Avataren getoppt.
 

Ariadne_CH

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  • #6.373
Ich glaube, dass man oft am meisten erreicht (sowohl vom Ergebnis wie auch in puncto Beziehungsgestaltung) und sich zugleich am besten fühlt, wenn man klar seine Meinung äußert, ohne aggressiv zu sein. Wenn dir das oft gelingt, bist du ein klasse Vorbild!
Das habe ich auch mal geglaubt. Heute denke ich dass das in 99% der Fälle der beste Weg ist, aber eben nicht immer. (Wobei wir möglicherweise Aggressivität auch anders definieren.)
 
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  • #6.374
Das habe ich auch mal geglaubt. Heute denke ich dass das in 99% der Fälle der beste Weg ist, aber eben nicht immer. (Wobei wir möglicherweise Aggressivität auch anders definieren.)
Dann glaubst du das ja immer noch. :)
Ganz unabhängig von der Definition (kann man das so unterschiedlich definieren?) stimme ich dir zu, manchmal ist Aggressivität angebracht, aber nur in Ausnahmefällen.
Für welche Fälle würdest du dir denn Aggressivität wünschen?
 

Ariadne_CH

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  • #6.375
Dann glaubst du das ja immer noch. :)
Ganz unabhängig von der Definition (kann man das so unterschiedlich definieren?) stimme ich dir zu, manchmal ist Aggressivität angebracht, aber nur in Ausnahmefällen.
Für welche Fälle würdest du dir denn Aggressivität wünschen?
Das würde jetzt etwas zu persönlich werden für hier im Forum, fürchte ich...
Verallgemeinernd gesagt, immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine persönlichen Grenzen oder die eines Anderen massiv überschritten werden.
 

Bibiana

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  • #6.376
@Bibiana
Schön, mal wieder von dir zu hören, Vielleicht bist du wieder öfter hier, aber ich selbst habe mich aus persönlichen Gründen etwas rar gemacht.

Dein post war voller Fragen, Unsicherheit, und Ungewissheiten.

Ob mir deine Liebe zuviel wäre? Ja und Nein. Sie wäre mir zu unstet. Mal würdest du mich damit erschlagen, mal würdest du mich am Arm seelisch verhungern lassen. So schätze ich dich jedenfalls ein. Unstet, mal so mal so. Aber aus der Ferne durchaus liebenswert.


Du hattest doch mal Gefühle für fafner.. Davon ist wohl nicht viel übrig geblieben. Er hat sie wohl auch nicht erwidert, noch hatte er Verständnis für dich. Mit Frauen hat er es wohl nicht so. Da ist er eher schroff. Schießt lieber Singvögel ab.
Ich weiß nicht, ob wir Foristen dein neues Glück kennen. Hier sollen sich ja hinter den Kulissen einige glückliche Freunde gefunden haben. Ich könnte mir vorstellen, dass @199MKt8gf gut zu dir passt.
Ist auch egal. Ich weiß du bist eine sehr empfindsame Seele und freue mich über jedes Quentchen Glück, Wärme und Liebe das dir zuteil wird. Deine Unsicherheit kommt von deiner Sensibilität und deinen schlechten Erfahrungen.
Ich freue mich für dich und dafür, dass du nicht mehr einsam deinen Träumen ausgeliefert bist.
Nimm, was dir das Leben bietet.
interessant wie du auch erschlagen und verhungern kommst. Ehrlich - weder noch... behaupte ich von mir zumindest. Niemand verhungert an meiner Seite, kein Körper und keine Seele. fafner ...? Das Forum ist wohl nicht der Ort gewesen, sich darüber weiter zu äußern. Und ja, zu vielen Dingen im Leben gehören zumindest 2....
Danke für deine Versuche mich an den Mann zu bringen;)... aber ohne es zu laut hinauszuposaunen ... so glücklich war ich nie zuvor. So sicher und jetzt auch wieder in mir. Danke @HrMahlzahn für dein stetes Auftauchen in dieser meiner Welt hier !
Jetzt nehme ich all das Gute, was mir geboten wird ...:rolleyes:
 
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  • #6.377
Das würde jetzt etwas zu persönlich werden für hier im Forum, fürchte ich...
Verallgemeinernd gesagt, immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine persönlichen Grenzen oder die eines Anderen massiv überschritten werden.
Okay, genau dann kann Aggressivität gefragt sein. Also gut, was machst du nun, um etwas aggressiver zu werden? Oder wirst du aggressiv und unterdrückst das dann?
 

Ariadne_CH

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  • #6.378
Okay, genau dann kann Aggressivität gefragt sein. Also gut, was machst du nun, um etwas aggressiver zu werden? Oder wirst du aggressiv und unterdrückst das dann?
Du bist ganz schön hartnäckig heute. :D
Ich hatte es mal mit einer Kampfsportart probiert. Es war aber sehr teuer für meinen Geschmack und ich hab es nach einer Stunde wieder sein lassen. Ich denke, es ist schon mal gut, dass ich mich nicht mehr dafür schäme, dass ich aggressive Impulse verspüre. Und ja, ich habe sie früher oft unterdrückt mit sehr unangenehmen folgen für mich selbst. Für mich besteht halt Aggressivität schon darin, dass ich schreie: Hau ab!
Mir fällt das in gewissen Situationen schon enorm schwer...

Aber hey, so sehr ich deine Fragen und dein Interesse schätze! ich hab das Gefühl, das ist jetzt genau an der Grenze, wo es mir zu persönlich wird für ein öffentliches Forum.
 
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  • #6.379
Du bist ganz schön hartnäckig heute. :D
Ich hatte es mal mit einer Kampfsportart probiert. Es war aber sehr teuer für meinen Geschmack und ich hab es nach einer Stunde wieder sein lassen. Ich denke, es ist schon mal gut, dass ich mich nicht mehr dafür schäme, dass ich aggressive Impulse verspüre. Und ja, ich habe sie früher oft unterdrückt mit sehr unangenehmen folgen für mich selbst. Für mich besteht halt Aggressivität schon darin, dass ich schreie: Hau ab!
Mir fällt das in gewissen Situationen schon enorm schwer...

Aber hey, so sehr ich deine Fragen und dein Interesse schätze! ich hab das Gefühl, das ist jetzt genau an der Grenze, wo es mir zu persönlich wird für ein öffentliches Forum.
Okay. Danke dir. Gute Nacht!
 
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schnee

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  • #6.383
Und ich wûnsche mir weiterhiñ vielê originelle Buchstâben von @schnee ;)
oh je, tut mir leid, das ist mein eigenwilliges Handy...keine Ahnung, wie ich das ändern soll...auch solche Sachen wie "mal" = "Mal" ...

Ich hab gestern später noch Heizgeräte bekommen und die dann angeschlossen. Eins davon ist fast wie eine kleine Heizung, die anderen machen mehr Wind als sonstwas. Jedenfalls wurde es langsam etwas wärmer und da muss ich prompt eingeschlafen sein...:oops:
 
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schnee

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  • #6.385
Das würde aber Stillstand bedeuten. Nein, ich glaube, mehr mich zur Wehr setzen würde mir schon gut tun...
Das wird mir oft gesagt, ich sollte mich mehr zur Wehr setzen und manchmal tue ich das auch, aber wie gesagt, es kostet auch sehr viel Energie. Ich habe so für mich beschlossen, dass ich nur noch kämpfe, wenn es keine kurzen Umwege gibt und etwas wirklich den Weg komplett blockiert. Es gibt so endlos viele Dinge, die einen randlich tangieren und die man letztlich nicht ändern kann. Ich habe früher gedacht, ich könnte die Welt verbessern und meine Kraft wäre unendlich. Tatsächlich habe ich, zwar spät, aber immerhin meine Grenzen kennengelernt und an die werde ich mich nicht mehr annähern...Wichtig ist nur, dass du auf deinem eigenen Weg bleibst und dich dir selbst nicht verrätst. Solange das möglich ist, geht es noch, finde ich. Dein Halt sind nie die äußeren Umstände, sondern immer nur du selbst für dich :)
 
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  • #6.386
Das wird mir oft gesagt, ich sollte mich mehr zur Wehr setzen und manchmal tue ich das auch, aber wie gesagt, es kostet auch sehr viel Energie. Ich habe so für mich beschlossen, dass ich nur noch kämpfe, wenn es keine kurzen Umwege gibt und etwas wirklich den Weg komplett blockiert. Es gibt so endlos viele Dinge, die einen randlich tangieren und die man letztlich nicht ändern kann. Ich habe früher gedacht, ich könnte die Welt verbessern und meine Kraft wäre unendlich. Tatsächlich habe ich, zwar spät, aber immerhin meine Grenzen kennengelernt und an die werde ich mich nicht mehr annähern...Wichtig ist nur, dass du auf deinem eigenen Weg bleibst und dich dir selbst nicht verrätst. Solange das möglich ist, geht es noch, finde ich. Dein Halt sind nie die äußeren Umstände, sondern immer nur du selbst für dich :)
Volle Zustimmung dafür, du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht!
 
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  • #6.387
Es kommt auch immer darauf an, wie hoch die Miete ist und in meinem Fall lohnt es sich.
Das grundsätzliche Problem beim Erwerb von Wohneigentum ist, dass sich viele auf das Anhalten der Niedrigzinsphase verlassen und deshalb auch Menschen Immobilien erwerben, die sie sich im Grunde gar nicht leisten können, da viel zu wenig Eigenkapital vorhanden ist.
Somit werden fast die gesamten Kosten des Hauses/der Wohnung finanziert. Das funktioniert, wenn die Tilgungsrate mit 1% angesetzt ist und das Zinsniveau sehr niedrig liegt. Dann liegt der monatliche Abtrag möglicherweise gleichauf mit einer Miete.
Die Probleme eskalieren dann sehr schnell, sobald die Zinsen um 0,5 oder gar 1% ansteigen. Dann explodieren die monatlichen Zahlungen förmlich, da man eben ein oder mehrere Darlehen über die volle Summe aufnehmen musste und dann die Raten nicht mehr bedienen kann.
Hinzu kommt, dass bei niedrig gerechneten monatlichen Raten (also 1% Tilgung) ein viel zu geringer Teil der Zahlungen in das Abbezahlen der tatsächlichen Schulden fließt. Fast der gesamte monatliche Betrag muss für das Zahlen der Zinsen aufgewendet werden, sodass der Schuldner, wenn die Tilgungsrate nicht irgendwann merklich erhöht wird, enorm lange die Immobilie abbezahlen muss.
Somit steigt auch das Risiko von Veränderungen am Zinsmarkt und unter Umständen auch der eigenen Beschäftigungssituation.
Selbst durch eine langfristige Zinsbindung (führt aber auch zu höheren Abtragszahlungen durch etwas höhere Zinsen) kann eine Zinserhöhung in 10 Jahren zum finanziellen Desaster führen, da kaum etwas getilgt wurde und ein enormer Teil der Schulden noch immer abzubezahlen ist.
Das waren auch die Hauptgründe für die Immobilienblase in den USA. Jeder hat gekauft und gebaut, was das Zeug hielt. Die Banken haben Darlehen und Kredite an Leute vergeben, die im Grunde genommen gar nicht kreditwürdig waren. Die haben dann mit Ach und Krach die monatlichen Belastungen versucht zu stemmen. Aber als die Zinsen am Kapitalmarkt stiegen, war das der "Garaus" für diese Menschen.
Die Banken, die diese ganzen faulen Kredite im Hause hatten ("Fannie May", "Freddie Mac" etc.) haben diese damals zu irgendwelchen Phantasie-Anlage-Produkten ("hypothekengesicherte Wertpapiere") gebündelt - und an andere Banken "verscherbelt". Als dann diese ganzen Darlehen und Kredite platzten, war das eine der wichtigsten Ursachen für die damalige Finanzkrise.
Denn die Darlehensnehmer mussten ihre Immobilien für einen Bruchteil der Kosten verscherbeln - und somit waren auch die auf dem Wert der Immobilie basierenden Wertpapiere nichts mehr wert - und stellten somit einen Totalausfall für die Banken dar, die diese Papiere in ihren Bilanzen verbucht hatten.
 
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Mentalista

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  • #6.388
Ja, genau. Im Allgemeinen habe ich damit keine so grossen Probleme. Aber es gibt auch Leute, die so extrem übergriffig sind, dass ich nur noch dastehe und staune. o_O

Kenne ich:(. Eine taegliche Übung, entweder stehen lassen, sich den Schuh nicht anziehen, oder eine Frage stellen, um den Anderen aus seinem Übergriffigskonzept zu bringen. Kommt bei mir auf die Tagesform und den Umstaenden drauf an.
 

Ariadne_CH

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  • #6.389
@schnee : Danke für deine Gedanken dazu! Sie haben mich zum Nachdenken gebracht, besonders der, mit dem eigenen Weg gehen..

@Mentalista : Ja, besonders sich den Schuh nicht anziehen, das muss ich echt noch üben. Ich fühl mich immer gleich für jeden Mist verantwortlich. :( Das wirkt dann wohl auch nach aussen hin, schnell mal so, dass ich vielleicht wirklich mitverantwortlich bin.
Eine Frage zu stellen, gefällt mir ganz gut. So im Sinne von: Und was hat das jetzt mit mir zu tun? :D
 

Julianna

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Das ist eben genau der Denkfehler, den viele begehen.
Für die Zinsen auch. Und nur die wenigsten tilgen ordentlich...
Eigentlich ist das Thema ja recht off topic hier bei PS, finde es aber trotzdem gerade interessant, verschiedene Ansichten zu lesen. Weil ich grad vor ein paar Tagen zufällig ein Interview mit einem Finanz- und Lebensberater gesehen habe, wo es darum ging, wie man ein bisschen Vermögen anhäufen kann. Sein erster Tip/Ratschlag war : Kein Eigenheim anschaffen. Nur Immobilien kaufen, wenn man nicht selbst drin wohnt und diese vermietet. Leider hat er nicht mehr ausgeführt welche Begründungen es dafür gibt. Jetzt grübel ich da schon seit ein paar Tagen drüber nach. Sein zweiter Rat war, sich nach Möglichkeit Selbstständig zu machen, und dabei auf die Familie und die Freunde schei**en, die einem nur negativ-Feedback dazu geben und davon abraten. Um sich auf die Selbstständigkeit zu fokussieren, solle man vorübergehend den Kontakt zu den "Miesmachern", die nicht am das Projekt glauben, einschränken oder ganz aussetzen. War insgesamt ganz interessant was er da so erzählt hat.

Wenn ich da jetzt @Mentalista s Beitrag lese: Beide Angestellte (sie Schichtdienst), und Eigenheim angeschafft. Wären diese beiden obigen Punkte quasi Gegenteilig umgesetzt... und es ist ja auch in die Hose gegangen... bzw. die Lebensqualität unter der Sorgenlast komplett auf der Strecke geblieben.

Dazu fällt mir gerade noch ein, dass zb Dieter Bohlen auch nur noch zur Miete wohnt und Eigentum abgeschafft hat. Ferienhäuser usw. Und alle laufenden Ausgaben runterreduziert hat, um das Vermögen schlicht nur noch anzulegen.

Aber ich bin mir nicht sicher, was clever ist, und was nicht.
Kenne mich zu wenig mit dem Geldfluss-System aus.
 
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