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Hafensänger

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  • #1.831
Warum? Kann ich dir gar nicht erklären. Meiin Bauchgefühl:(.

Manchmal entscheidet sich, so meine Erahrung, WIE Frau/Mann WAS sagt, über den Weitegang eines Kontaktes.
Okay, aber kann ich nicht auch über mein "gezeigtes" Wohlwollen und Vertrauen den Anderen verändern, Türen öffnen, die sich nicht öffneten, wenn ich zurückhaltend und mit latentem Misstrauen vorginge?

Missverständnisse gibt es schnell, das heißt noch lange nicht, dass ich die auf sich beruhen lassen muss. Ein missratener "Ton" kann auch aufgrund eines Missverständnisses sein. Die lassen sich klären und dann geht es weiter. :)
 
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Sandbank

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  • #1.833
Okay, aber kann ich nicht auch über mein "gezeigtes" Wohlwollen und Vertrauen den Anderen verändern,
ja, daran glaube ich, wenn man es nicht mit der Absicht tut, den Anderen zu verändern. Das ist das, was @MaryCandice mit dem Prinzip der positiven Bestätigung beschreibt.
Türen öffnen, die sich nicht öffneten, wenn ich zurückhaltend und mit latentem Misstrauen vorginge?
Gegenfrage: Ist das Urteil " du bist aber mißtrauisch" nicht vielmehr eine Projektion, besonders dann, wenn man das Gegenüber, sein Leben und mögliche Gründe für Zurückhaltung, für einen anderen Maßstab von Vertrauen noch gar nicht kennt? ( und ich meine jetzt nicht das grundsätzliche Wohlwollen, was man jedem Fremden im Alltag entgegenbringt)
Merkwürdigerweise ist ja meine Erfahrung, dass Menschen, die ein selbstverständliches Vertrauen leben, gar nicht über Mißtrauen reden, das auch niemals einem anderen Menschen vorhalten oder ihn so beurteilen würden....wohl weil genau dieses Wohlwollen sie davon abhalten würde.
Dagegen habe ich es viel zu oft erlebt, dass diejenigen das Vertrauen fast beschwörend als Argument verwenden oder einfordern, die damit selbst ihre Mühe haben.
Edit: für mich gibt es auch einen Unterschied zwischen Mißtrauen und noch nicht gewachsenem, 'größerem' Vertrauen.
 
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Wenn ich jemanden liebe, interessiert es mich einen Dreck, ob er raucht. Ich muss da keinen Ekel überwinden, warum auch.
 
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  • #1.838
Ich denke man muss den möglichen Partner nicht verändern, damit er zu einem passt. Oder missverstehe ich was du mit 'verändern' meinst? :)

Nicht verändern, aber das was mir gefällt verstärken - wenn ich weiß, der andere mag etwas an mir (das ich sowieso im 'Repertoire" habe - also nicht künstlich verbiegen) besonders, oder lieber, dann werde ich das gern machen.
Insofern verändert man sich dann vielleicht auch (oder sicher, weil jede neue Erfahrung einen verändert), ohne dass der andere Druck macht, dass ich mich doch bitte ändern soll
 
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  • #1.839
Nicht verändern, aber das was mir gefällt verstärken - wenn ich weiß, der andere mag etwas an mir (das ich sowieso im 'Repertoire" habe - also nicht künstlich verbiegen) besonders, oder lieber, dann werde ich das gern machen.
Insofern verändert man sich dann vielleicht auch (oder sicher, weil jede neue Erfahrung einen verändert), ohne dass der andere Druck macht, dass ich mich doch bitte ändern soll
Man verändert sich automatisch immer in einer Partnerschaft und gleicht sich einander an. Solange das nicht auf Druck oder gegen eigene Überzeugungen geht, finde ich das auch völlig okay. Umso mehr freut man sich über die Dinge, die der Partner an sich für einen verändert, weil er weiss dass man es mag und weil man sich sicher sein kann, dass er sich damit trotzdem selber treu bleibt.
Lieber @WolkeVier: Ich glaube, da hilft nur ignorieren. ;)
 
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Ja, auch wenn es schwer fällt. Dein schräges Video klingt immer noch nach. Aber über Geschmack lässt sich schwer streiten.
 

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Ich finde, sie macht das aber recht gut. Ist doch mal was anderes, als über Männer lästern.
 
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  • #1.843
Nicht verändern, aber das was mir gefällt verstärken - wenn ich weiß, der andere mag etwas an mir (das ich sowieso im 'Repertoire" habe - also nicht künstlich verbiegen) besonders, oder lieber, dann werde ich das gern machen.
Insofern verändert man sich dann vielleicht auch (oder sicher, weil jede neue Erfahrung einen verändert), ohne dass der andere Druck macht, dass ich mich doch bitte ändern soll
Wenn ich etwas verstärke das der andere an mir mag und es mir keine Mühe oder Überwindung bereitet, weil ich es 'sowieso im Repertoire habe', inwiefern verändere ich mich da? Es ist ja eben keine neue Erfahrung wenn ich es im Repertoire habe. Oder meinst du vorhandene Fähigkeiten stärken die zu neuen Erfahrungen führen? Das verstehe ich :)
 
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  • #1.844
Wenn ich etwas verstärke das der andere an mir mag und es mir keine Mühe oder Überwindung bereitet, weil ich es 'sowieso im Repertoire habe', inwiefern verändere ich mich da? Es ist ja eben keine neue Erfahrung wenn ich es im Repertoire habe. Oder meinst du vorhandene Fähigkeiten stärken die zu neuen Erfahrungen führen? Das verstehe ich :)

Auch, aber ich verändere mich auch, wenn ich etwas, das schon in mir ist stärker lebe.
Auf Dauer macht diese veränderte Gewichtung etwas mit mir.
 
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  • #1.847
Nicht verändern, aber das was mir gefällt verstärken - wenn ich weiß, der andere mag etwas an mir (das ich sowieso im 'Repertoire" habe - also nicht künstlich verbiegen) besonders, oder lieber, dann werde ich das gern machen.
Insofern verändert man sich dann vielleicht auch (oder sicher, weil jede neue Erfahrung einen verändert), ohne dass der andere Druck macht, dass ich mich doch bitte ändern soll
Für dich will ich der beste Mensch sein.

Wenn es so einfach ist, dich glücklich zu machen, dann tu ich das für dich besonders gerne, weil du mir wichtig bist. Niemand muss sich verändern, aber die guten Seiten, die wirklich jeder Mensch hat, werden verstärkt und dadurch automatisch mehr gezeigt und Platz für Ungutes wird weniger.
Das lebe ich und damit habe ich kaum Probleme mit irgendwem. Und, wie @mone7 sagt, keiner verbiegt oder verstellt sich, denn das Gute ist ja bereits da. In jedem Menschen.
die der Partner an sich für einen verändert,
Ich denke, er verändert das nicht an sich. Er zeigt es nur öfter, weil es gefällt. Ist wie Türe aufhalten. Jeder kann es, aber nicht alle tun es.
Wenn ich etwas verstärke das der andere an mir mag und es mir keine Mühe oder Überwindung bereitet, weil ich es 'sowieso im Repertoire habe', inwiefern verändere ich mich da? Es ist ja eben keine neue Erfahrung wenn ich es im Repertoire habe. Oder meinst du vorhandene Fähigkeiten stärken die zu neuen Erfahrungen führen? Das verstehe ich :)
Es geht nicht um Veränderung. Es geht um positive Bestärkung. Wenn ich gelobt werde, tut es mir gut. Da bemüh ich mich automatisch um mehr Lob. So traurig es ist, positive Bestärkung kommt abhanden. Schimpfen, lästern, zurechtweisen, hinweisen, Fehler und Schwächen aufzeigen. So geht der Großteil der Bevölkerung mit sich um. Anstatt auf das Schöne zu blicken, schauen wir auf Mankos.
 
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  • #1.848
Ja, um dem anderen eine Freude zu machen wäre mir lieber :p
Das denke ich mir, jemand gefallen wollen kann Freude bereiten aber gleichzeitig das Risiko einer Selbstaufgabe in sich tragen. Ich meine das dahin, wenn das Bedürfnis nach Zuwendung vom Partner nicht so erfüllt wird wie wir es uns wünschen, lieben wir nicht bedingungslos. So hast du es nicht gesagt, meine Wortmeldung zu @Hafensänger geht in diese Richtung.
Es geht nicht um Veränderung. Es geht um positive Bestärkung.
@mone7 hat das so ähnlich formuliert, dass im Beitrag #1833 zwar das Wort 'verändern' vorkommt, @Hafensänger offenbar das eben besprochene meint.
 
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  • #1.849
Das denke ich mir, jemand gefallen wollen kann Freude bereiten aber gleichzeitig das Risiko einer Selbstaufgabe in sich tragen. Ich meine das dahin, wenn das Bedürfnis nach Zuwendung vom Partner nicht so erfüllt wird wie wir es uns wünschen, lieben wir nicht bedingungslos.
Selbstaufgabe im Zusammenhang, seine vorhandenen besten Seiten zu zeigen? Glaub ich nicht. Ich bin dieser Mensch doch. Zum 'Problem' wird das, wenn Liebe/Zuwendung als 'Belohnung' eingesetzt wird. Und dann ist die Sache nicht das, um was es geht. "Mach Männchen! Och was bist du für ein braver. Kriegst Leckerli."

Ich geh doch erst mit jemanden in Partnerschaft, wo grundsätzlich schon sehr vieles stimmig ist. Da ich niemanden verändern will, kann und darf ich mich nur für jemanden entscheiden, wo vieles passt und der Rest, der natürlich auch in jedem da ist, vernachlässigbar ist. Somit fällt bedingungslose Liebe leichter.
 
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  • #1.850
Da ich niemanden verändern will, kann und darf ich mich nur für jemanden entscheiden, wo vieles passt und der Rest, der natürlich auch in jedem da ist, vernachlässigbar ist.
Diese Aussage steht nicht im Widerspruch zum Bedürfnis nach Zuwendung, ausser wir machen dieses Bedürfnis vom "wie" abhängig, dann lieben wir nicht bedingungslos. Ich denke das können wir so stehen lassen. :)
 
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@Tone
Ich glaube das "wie" ist schon auch nicht unwichtig. Ich bin zwar gewillt dazu zu lernen, aber z.B. an jemanden, der seiner Liebe nur durch Geschwurbel (oder komponierte Lieder) Ausdruck verleiht, könnte ich mich nicht gewöhnen. Ich brauch handfestes.

(Meine Aussage basiert darauf dass Menschen ihre Liebe auf unterschiedliche Weise bekunden und (von grund auf) nicht alle Formen der Liebesbekundungen wahrnehmen oder annehmen können)
 
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  • #1.852
@Synergie : Wenn wir das Bedürfnis nach Zuwendung von der Art und Weise des Ausdrucks abhängig machen, ist die Liebe nicht bedingungslos. Das ist der Grund für mein Nachfragen wie das Verändern des Partners innerhalb einer Beziehung gemeint ist.
 
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  • #1.853
@Tone
Bedingungslos halte ich für bullshit. Gibt es imvho nicht. Nichts ist bedingungslos.
 
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AlexBerlin

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  • #1.858
Ohne ins Detail gehen zu wollen : Ja, strafrechtlich gesehen schon.

Das gilt übrigens selbst für Sperrmüll, der am Straßenrand steht ! :rolleyes:

Du hast vollkommen recht.
In mir ist so ein Gefühl für Recht und Unrecht, bei dem ich es, wenn ich den ganzen Tag durch die Gegend renne und Altkleider einsammele, ok finde, einen Hut und eine Jacke zu behalten.
Ich hatte es auch mal, dass mir das Arbeitsamt Geld für eine Existenzgründung geben wollte. Kurz zuvor hatte ich ziemlich viel Geld gewonnen und habe dann einfach gesagt, dass sie das Geld anderen geben könnten, ich käme klar.
Ich hoffe daher, dass es in der Summe ok ist, wie ich durch die Welt renne.

Mir ist übrigens auch bewusst, dass man so möglichst nicht denken sollte, also dass man sich seine eigenen Gesetze macht. Gerade das Reisen in andere Länder hat mir sehr bewusst werden lassen, wie cool es ist, in einem Land zu leben, in dem Gesetze gelten und auch so halbwegs eingehalten werden.
Jedes Zuwiderhandeln von Gesetzen ist daher eigentlich nicht gut. Ich zwinge mich zum Beispiel, als Fußgängerin oder Radfahrerin bei roten Ampeln stehen zu bleiben und sowas, auch wenn mir die Logik echt nicht einleuchtet. Scheint mir wichtig zu sein...
 
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Ariadne_CH

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  • #1.859
@Tone
Bedingungslos halte ich für bullshit. Gibt es imvho nicht. Nichts ist bedingungslos.
Ich hätte es anders formuliert, aber inhaltlich stimme ich dir völlig zu.
Wenn Liebe bedingungslos wäre, müssten wir ja auch jemanden lieben können, der hunderte Kilometer weit weg wohnt und den wir nur einmal im Jahr sehen können (z.b.). Oder jemanden, der uns ständig abwertet und fertigmacht oder der niemals Sex mit uns möchte. Ich halte das nicht für möglich. Ich vermute, dass derjenige, in den wir uns verlieben, bereits viele unserer Bedingungen erfüllt. Möglicherweise muss er dann nicht mehr viele zusätzliche Bedingungen erfüllen (wobei ich auch das bezweifeln würde), aber bedingungslos ist die Liebe dann doch auch nicht?
Ich kenne das Gefühl, dass ich jemanden liebe und denke, egal was sie/er tut, ich würde sie weiterhin lieben. Also dieses Gefühl kenne ich durchaus. Rational betrachtet ist es aber auch in dem Fall nie komplett bedingungslos, meiner Meinung nach.
 
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MaryCandice

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  • #1.860
Du verteidigst dich jetzt aber nicht ernsthaft, @AlexBerlin ?