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7und3

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  • #1

Mal was anderes

Wenn ich das richtig gelesen habe, dann bist du @RTC Arzt und kannst mir evtl. folgende Fragen beantworten:
Oder vielleicht sonst jemand, der sich mit dem Thema auskennt...?

Wenn ein Patient mit Speiseröhrenkrebs seit einiger Zeit über Sonde ernährt wird, das aber nicht mehr funktioniert, der Patient abbaut, in die Klinik kommt und nun das Loch zwischen Speiseröhre und Luftröhre per Stent dicht gemacht werden soll.....
Was bedeutet das genau?
Wie wird der Patient dann ernährt?
Was bedeutet der Eingriff?
Sagt das etwas über den Zustand des Patienten aus?
Wenn ja, was?
Was hat der Patient nach dem Eingriff zu erwarten?
 

7und3

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  • #2
Danke für Rückmeldung dazu!
 

Rise&Shine

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  • #4
Wenn ich das richtig gelesen habe, dann bist du @RTC Arzt und kannst mir evtl. folgende Fragen beantworten:
Oder vielleicht sonst jemand, der sich mit dem Thema auskennt...?

Wenn ein Patient mit Speiseröhrenkrebs seit einiger Zeit über Sonde ernährt wird, das aber nicht mehr funktioniert, der Patient abbaut, in die Klinik kommt und nun das Loch zwischen Speiseröhre und Luftröhre per Stent dicht gemacht werden soll.....
Was bedeutet das genau?
Wie wird der Patient dann ernährt?
Was bedeutet der Eingriff?
Sagt das etwas über den Zustand des Patienten aus?
Wenn ja, was?
Was hat der Patient nach dem Eingriff zu erwarten?
Warum fragst Du nicht Deinen Hausarzt?
 
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  • #5
Wenn ein Patient mit Speiseröhrenkrebs seit einiger Zeit über Sonde ernährt wird, das aber nicht mehr funktioniert, der Patient abbaut, in die Klinik kommt und nun das Loch zwischen Speiseröhre und Luftröhre per Stent dicht gemacht werden soll.....

Deine Angaben sind recht ungenau, mit einem Stent wird kein Loch dicht gemacht, sondern etwas erweitert .... die Vermutung liegt nahe, dass die Luftröhre durch den Stent erweitert werden muss, da der Tumor in der Speiseröhre die Luftröhre verlegt, und der Patient sonst erstickt. Weitere Vermutung: der Tumor ist inoperapel ... (kann aufgrund seiner Ausweitung nicht operiert werden)


Parenteral, möglicherweise.

Sagt das etwas über den Zustand des Patienten aus?

Wenn der Tumor inoperabel ist, wird man mit Chemo und/oder Bestrahlung versuchen, den Tumor zu verkleinern. Aber eine genaue Prognose kann hier niemand mit den wenigen Informationen abgeben. Wenn es sich um eine ungünstige Prognose handelt, dann ist die OP eine palliative Maßnahme.

Was hat der Patient nach dem Eingriff zu erwarten?

Das kommt auf die Diagnose und die Prognose der behandelnden Ärzte an, die hier niemand kennt.
 
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7und3

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Vielen Dank!
 

7und3

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  • #7
Deine Angaben sind recht ungenau, mit einem Stent wird kein Loch dicht gemacht, sondern etwas erweitert ....
Das war die Aussage des Patienten...
die Vermutung liegt nahe, dass die Luftröhre durch den Stent erweitert werden muss, da der Tumor in der Speiseröhre die Luftröhre verlegt,
Ach so.
das kann ich nachvollziehen.

Könnte bedeuten, dass der Tumor gewachsen ist und es deshalb enger wurde?
Weitere Vermutung: der Tumor ist inoperapel ... (kann aufgrund seiner Ausweitung nicht operiert werden)
So weit ich weiß ja, so ist es wohl.
Es soll anschließend eigenständig die Nahrungsaufnahme erfolgen
(so mein aktueller Stand).
Wenn der Tumor inoperabel ist, wird man mit Chemo und/oder Bestrahlung versuchen, den Tumor zu verkleinern.
wurde mit Chemo gemacht.
hat aber wohl nicht so viel gebracht.
Danach erfolgte eine eher selten angewendete "Spezialchemo", den Begriff weiß ich leider nicht nehr.

Aber eine genaue Prognose kann hier niemand mit den wenigen Informationen abgeben.
Das stimmt. Ist mir auch klar.
Trotzdem: Vielen lieben Dank dafür!
Wenn es sich um eine ungünstige Prognose handelt,
ja, ist wohl sehr ungünstig. So habe ich es verstanden, dass diese Spezialchemo wohl nur bei den ungünstigeren Prognosen, als letzter Versuch, angewendet wird.
D.h. wenn gar nichts mehr geht.....
um einen Erstickungstod zu vermeiden?
Das kommt auf die Diagnose und die Prognose der behandelnden Ärzte an, die hier niemand kennt.
Da kann ich nichts Genaues zu sagen, da es unterschiedliche Prognosen von 2 oder inzwischen 3 Ärzten gibt.

Es kann auch sein, dass der Patient es schöner glaubt oder darstellt, als es ist.
Ich will auch nicht mehr nachfragen, als er selbst bereit ist zu sagen.
Ich mache lieber Mut und Hoffnung, die er selbst auch hat.

Vielen Dank !
Es hilft mir auf jeden Fall mal eine andere Perspektive zu hören.
 

Eureka

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  • #11
Hallo, ihr Lieben.

Hier im Forum geht es um Partnersuche, für medizinische Anliegen bitte einen Arzt in "Real-Life" fragen oder ein entsprechendes Forum im Internet aufsuchen, gerade bei so einem Thema.

Ich mache das daher mal zu.

Danke fürs Verständnis,

Gruß,

Eureka
 
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