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  • #121
Hi Andrea,

bevor das Thema geschlossen wird, eine Sache noch.

Natürlich ist ein Neuanfang nicht einfach und meistens nicht möglich bzw. nicht sinnvoll. Aber wie soll denn dein Leben in nächster Zeit aussehen? Anstatt in Mitleid oder Trauer zu versinken, solltest du die Vergangenheit ruhen lassen und in der Gegenwart leben.

Ws ich in dieser Situation machen würde:
1. Sich hinsetzen, aufschreiben was man gern tun möchte und was einen glücklich macht.
2. Sich überlegen, warum man es bisher noch nicht gemacht hat und welche negativen Gedanken / Gefühle einen daran hindern.
3. Alle positiven Gefühle / Erfahrungen aufschreiben, welche man in letzter Zeit damit gemacht hat.
4. Welche negativen Konsequenzen auftauchen, wenn man es nicht jetzt ändert.
5. Alle Vorteile notieren, welche auftreten, wenn man beschließt, es nun zu verändern.

Klar ist, dass man sich Gedanken um den Ex macht, aber auf der anderen Seite geht es darum, sich wieder mit sich selbst zu beschäftigen - um neue Kraft für die Zukunft zu schöpfen und wieder mehr Spaß im Leben zu haben.
 
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  • #122
Hallo Andrea,

ich glaube, Du weißt jetzt am besten, warum der Ratschlag seinen Namen verdient. Man kann den Kopf auch zur Seite ziehen, dann schlägt er einen nicht. Ach ja, ich merke, schon wieder ein neuer Ratschlag.
 
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  • #123
@Andrea: mein letztes Posting ist mir fast schon peinlich, ich habe einige sehr ernste Details von dir erst beim anschließenden Weiterlesen des Threads mitbekommen, sodass mein Posting in deinen Ohren möglicherweise ebenfalls wie Pseudoweisheit klingt. - Was du dann an einer Stelle schriebst, verstehe und sehe ich ganz genauso:

"Mein Leben ist seitdem in jeder Hinsicht zerstört. Was soll mir dadurch erspart geblieben sein? Alles was ich bis dahin hatte, habe ich dadurch verloren. Mir geht es in keiner Hinsicht auch nur im geringsten besser seitdem."

So ist es. Diese ganze zwanghafte und platte Positiv-Denkerei ist eine Geißel unserer Zeit. Dass Trauer und Kummer als persönliches Versagen gelten, als Schwäche, als etwas Widernatürliches, das man mit ein paar netten Worten kurieren könnte. Ich versuche schon auch, das Schöne der Welt zu sehen, aber manchmal (und das habe ich auch noch nicht allzulange hinter mir) leidet man einfach nur abgrundtief und untröstlich. Da kann einem niemand helfen, deswegen füge ich jetzt auch nichts an.
 
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  • #124
Vergiss ihn, wenn er ein Kerl wäre den jemand wie Du brauchst, dann wäre nicht alles so wie Du das schreibst. Loslassen hat noch niemandem geschadet, hat mir eine ganz besonderer Mensch gesagt; und das stimmt auch. Ich habe mir die anderen Beiträge nicht durch gelesen, aber so jemanden findest Du immer wieder. Ist also nicht schade um ihn, wäre eher schade um Dich...
 
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  • #125
ich schlie

Ich schließe mich gern der Meinung von dir an Heiner.
Kopf hoch und weiter.....
 
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  • #126
hier gilt es mal ganz unbedingt dieses forum 'zu loben' - wir kennen uns alle nicht - und dennoch nehmen hier soviele ganz ehrlich und aufrichtig anteil an dem, was andrea bewegt - da muss man nicht mit allem einverstanden sein - aber irgendwie scheint es doch noch so etwas wie (wenn auch virtuelle) nähe und wärme für andere (ganz fremde) menschen zu geben - und das erfüllt einen durchaus mit zuversicht und ... naja und so... ;-)
All die hier rein virtuell ihre meinung gesagt haben, hätten es nie getan, wenn sie es nicht auch im 'realen Leben' getan hätten...
h.
 
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  • #127
p.s. an andrea: hab dir heute morgen noch 'ne nachricht an dein yt-konto geschickt - vielleicht hast du lust mal rein zu schauen... lg h.
 
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  • #128
@NurN.s: "Loslassen" - das hört sich immer so schön einfach an: öffne kurz deine Hand, runterfallen/wegfliegen tut's von allein. - Wenn ich von jemandem verlassen werde, den ich liebe, dann muss ich ihn mir aus meinem tiefsten Innern herausreißen. Obwohl einem so schon alles wehtut, muss man sich obendrein noch selbst Fleisch aus dem Leibe reißen.

Wenn man Liebe einfach so ein- und vor allem ausschalten kann, dann gibt es keine. Dann ist dieser Begriff sinnlos und leer, reines Geschwätz. Und der Begriff "Loslassen" ist quasi identisch mit "Fallenlassen". Wollt ihr jemanden lieben, der euch jederzeit "loslassen" kann?

André
 
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  • #129
@houty: Für mich existiert diese Trennung zwischen virtuellem und realem Leben nicht. Am anderen Ende der Leitung sitzen schließlich keine virtuellen Menschen, sondern reale. Die Art von Kommunikation wie hier im Forum hat einen besonderen Vorzug: Man kann sich ganz auf die Gedanken (also das Geschriebene) konzentrieren, ohne durch Äußerlichkeiten abgelenkt oder gar beeinflusst zu sein. - Ich halte es auch für ein einseitiges Vorurteil, dass im Schutze der Anonymität eines Forums besonders einfach und viel getäuscht und gelogen wird. Ich sehe vor allem die andere Seite dieser Medaille: es können gerade deswegen auch *Wahrheiten* ausgesprochen werden, die man im realen Leben niemandem anvertrauen würde.

André
 
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  • #130
Liebe Foren-Mitglieder,

Nutzerin Andrea hat uns gebeten dieses Thema zu schließen. Da Sie auch Initiatorin des Themas ist, kommen wir diesem Wunsch hiermit nach.
Ich hoffe Sie haben hierfür Verständnis. Die Beiträge zu diesem Thema bleiben natürlich erhalten, es können nur keine neuen mehr erstellt werden.

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