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  • #136
AW: @ Löwefrau

Zitat von Löwefrau:
Nur für mich kommen Deine Posts eben so an, als ob anders denkende Frauen gleich gerne als "Emanzen" tituliert werden.
Die überwiegende Mehrzahl der Frauen sind Vanilla-Frauen, haben mit den von mir präferierten Praktiken und Einstellungen nichts am Hut, und das kann ich gut nachvollziehen, das finde ich absolut in Ordnung, und diese Frauen bezeichne ich auch nicht als Emanzen.

Emanzen sind für mich Frauen, die verbissen darum kämpfen, die natürlichen Unterschiede im Verhalten und Wesen von Mann und Frau wegzudiskutieren. Die sich und ihre Partner in fast androgyne Wesen transferieren möchten.
 
S

Sid_geloescht

  • #137
AW: @ Sid

Zitat von Ingenieur:
Ich habe einmal für eine Firma gearbeitet, in der folgendes Motto galt: "Keine Kritik ohne Verbesserungsvorschlag".

Wenn Du mit dem Niveau der Beiträge nicht zufrieden bist, dann schreib Einen, der zeigt, wie man mit dem Thema richtig umgeht.
Wie sollte ich das können?
Das kann ich nicht.
Ich kann bemerken.
Mehr nicht.
Aber das Bemerken erlaube ich mir.
 
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  • #138
AW: @ Löwefrau

Zitat von Ingenieur:
Emanzen sind für mich Frauen, die verbissen darum kämpfen, die natürlichen Unterschiede im Verhalten und Wesen von Mann und Frau wegzudiskutieren. Die sich und ihre Partner in fast androgyne Wesen transferieren möchten.
sie passen vorzüglich zu den männern die zu faul sind zum wohnort der frau zu fahren und die zu geizig sind, ihr nen kaffee auszugeben :)
 
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  • #139
AW: Partnerschaftliche Liebe und BDSM

Zitat von Ingenieur:
….Hier geht es um die speziellen Freuden, aber auch Anforderungen, von BDSM als Teil einer liebevollen Partnerschaft.

Ich freue mich gleichermaßen auf Beiträge von erfahrenen Doms und Subs, aber genauso auf Fragen und Anmerkungen von Menschen, die nur Interesse an liebevollem BDSM haben. Oder Skeptikerinnen.

Und besonders freue ich mich darauf zu lesen, was emanzipierte Frauen davon halten, wenn sich eine Frau ihrem Geliebten freiwillig unterwirft.
Ich bezeichne mich als emanzipierte Frau. Ich fühle mich auch nicht im Zwiespalt, dass ich es liebe, meiner weiblichen Seite freien Lauf zu lassen und dass ich gewisse Dinge in klassischen Rollenbildern sehe und lebe.

Ich habe eine gewisse BDSM-Neigung. BDSM ist für mich ein erotisches Rollenspiel. Als Beziehungsmodell käme BDSM für mich nicht in Frage. Auf Beziehungsebene stehen mein Partner und ich auf Augenhöhe. Dennoch würden gewisse Spielvorbereitungen auch in unseren ganz gewöhnlichen Alltag eindringen. Damit habe ich dann aber absolut kein Problem.

Da ich meine BDSM-Neigung in meiner letzten Partnerschaft leugnen, unterdrücken und verbergen musste, ist es mir jetzt umso wichtiger, dass mein Partner meine sexuellen Vorlieben teilt. Sonst passt es einfach nicht, denn BDSM ist für mich das aktive Zelebrieren meiner Experimentierfreude beim Sex. Ich finde es genial, dass man sich immer wieder neue Spielchen ausdenken kann. Diese Spielchen dann umzusetzen, zu gestalten und zu erleben, macht mir unheimlich viel Spaß. Aber dazu braucht man einfach den richtigen Partner.

Doch trotz meiner BDSM-Neigung finde ich auch Kuschelsex noch total schön und befriedigend. Kuschelsex ist mir also auch noch wichtig und macht mir auch unheimlich Spaß, aber manchmal braucht man einfach etwas anderes. Ich finde die Abwechslung schön und die Gewissheit, dass auch BDSM Teil meiner gelebten Sexualität ist und bleiben kann. (Den Begriff „Vanilla-Sex“ mag ich nicht besonders und deshalb benutze ich ihn nur selten und schreibe hier lieber Kuschelsex.)

In meinem Bekanntenkreis haben einige schon mal kleine Fesselspielchen ausprobiert oder sich die Augen verbunden, aber mehr auch nicht. Die meisten glauben auch, dass ich nur solche Sachen toll finde. Ich lass sie lieber in diesem Glauben, denn ich möchte mich nicht rechtfertigen müssen. Meine wirklich guten Freunde ahnen wohl, dass meine Neigung viel ausgeprägter ist.

Auch als emanzipierte Frau habe ich keine Probleme damit, mich freiwillig meinem Geliebten beim Spiel zu unterwerfen, um seiner Macht ausgeliefert zu sein. Vertrauen und Respekt setze ich natürlich voraus. Allerdings genieße ich es auch sehr, die dominante Rolle zu praktizieren.
 
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  • #140
AW: Partnerschaftliche Liebe und BDSM

Nun, auch wenn das wenig relevant sein mag... Ich finde diese Debatte relativ trivial und durchaus absurd. Das mag daran liegen, dass ich offenbar hochgradig konventionell bin. Männer, die eine permanente Dominanz im Bett brauchen und Unterwerfung erwarten (Eine Safe-Word ist für mich dabei nur ein Zeichen dafür, dass diese Dominanz in Schlägen, Erniedrigungen und ähnlichen Aktionen mündet), haben - in meiner spießig-konventionellen Sicht, genauso ein Problem, wie die Fahrer eines tiefergelegten und goldfarben lackierten VW Golf II, die mit wummernden Bässen aus der Box und mit "Arm aus dem Fenster" immer um das Kleinstadtzentrum kreisen.

Wie Du anführst, sind statistisch gesehen BDSM-Anhänger intelligenter als besagte Golf-Prolos. Sei es so... Für mich bleiben Praktiken wie die beschriebenen Zeichen eines Komplexes.

Ich spreche Dir nicht ab, dass Du - fernab vom Bett - eine gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe führen kannst. Auch kann ich nachvollziehen, dass Du nur auf Frauen mit großer Oberweite stehst. Jeder hat seine persönlichen Vorlieben. Ich habe andere, aber eben durchaus auch eine Vorstellung, was mir gefällt.

Was jedoch Unterwerfungs- bzw Grundsätzliche Dominanzwünsche im Bett angeht, halte ich derartige Wünsche für ebenso sonderbar, wie die sexuelle Erregung, die Schuhfetischisten nur dann Erlangen können, wenn ihre Bettgefährtin beim Sex hochhackige Schuhe trägt. Törnt mich total ab, um ehrlich zu sein. Sowas halte ich für therapie-würdig.

Ich selbst habe dominante Tage (auch ohne Haue für die Partnerin) und passive Tage, sanfte und aktive Momente. Je nach Tagesstimmung. Allein der Gedanke, mich einer Partnerin jedoch "unterwerfen" zu müssen und ein Machtspiel zu erdulden, ist mir aber fremd.
 
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  • #141
AW: Partnerschaftliche Liebe und BDSM

Zitat von anaj:
Da ich meine BDSM-Neigung in meiner letzten Partnerschaft leugnen, unterdrücken und verbergen musste, ist es mir jetzt umso wichtiger, dass mein Partner meine sexuellen Vorlieben teilt. .
warum musstest du? wurde dir übles angedroht?oder weshalb diese doch sehr drastische wortwahl?
 
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  • #142
@ anaj

Danke für deinen schönen Beitrag. Er hat mich dazu bewogen, den Satz mit den Emanzen in der Einleitung zu löschen, weil ich ihn nach Lesen deines Beitrags für unangebracht und unnötig provokant halte.
 

Jan

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  • #143
AW: Partnerschaftliche Liebe und BDSM

Liebe Forist/innen,


wir schließen den Thread an dieser Stelle.
Er erhitzt die Gemüter sehr und wir haben ungewöhnlich viele Beschwerden und gemeldete Beiträge dazu erhalten. Dabei wurden ganz verschieden Beiträge von verschiedenen Nutzer/innen gemeldet und die meisten davon sicherlich zu Recht.

Sollten Sie bedarf haben an anderer Stelle weiter über dieses Thema zu reden, dann achten Sie dabei auf einen respektvolleren Umgang und etwas mehr Fingerspitzengefühl. Bei einem Thema wie Sexualität kann eine ansonsten vielleicht weniger schlimme Unterstellung oder eine lustig gemeinte Stichelei extrem verletzend oder aggresiv ankommen, da nun mal jeder einen anderen Zugang zu Sexualität hat. Wenn Sie über Autos oder Softeis diskutieren, dürfte das weniger ein Problem sein - da lassen wir sicherlich etwas mehr durchgehen.


Viele Grüße aus dem sonnigen Hamburg,

Ihr Jan vom PARSHIP-Forum.
 
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