Loirinha

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  • #1

Plötzliche Zweifel

Hallo, wie ihr wisst, hatten mein Freund und ich einen Streit, bei dem es für wenige Tage zum kompletten Stillschweigen kam.

Gestern haben wir uns unterhalten.
Unsere Beziehung ging ziemlich schnell von 0 auf 100. Sehr schnell sagte er die drei magischen Worte, wohingegen ich mich damit zierte.
Er sagte zu dem Zeitpunkt, dass er sich bei mir absolut sicher ist. Alles war gut. Wenn ich ihn in einen meiner Zukunftspläne nicht mit einschloss, hinterfragte er dies (zb bei einem Urlaubsziel).
Nach dem Streit, der entstand, weil ich ihm unterstellte alles nicht ernst zu meinen, hat sich vieles verändert. Klar, es war dumm, denn eigentlich hat er mir die Welt zu Füßen gelegt.

Nun sagte ich gestern zum Abschied am Telefon die drei magischen Worte.
Er erwiderte, dass er sich noch nicht “traut“ .. als ich fragte, ob dem denn noch so sei, sagte er “ich glaube schon“...
Also, er legte mir bereits bevor wir zusammen waren die Welt zu Füßen, es gab keinerlei Zweifel an der Echtheit dieser Gefühle. Trotzdem zweifelte ich dies mehrfach an. Er sagte mir mal, dass ihn das verletzt.
Als er außer Land war, sagte er, er hätte Angst mir nicht genug schreiben zu können, oder dass er etwas falsches schreibt. Seine Angst war begründet, denn kaum war er mal etwas kurz ab, habe ich erneut alles in Frage gestellt.

Er freut sich mich zu sehen, zeigt Eifersucht, aber er äußert eben seine Gefühle. “Traut sich nicht“.

Gefühle ändern sich nicht von heute auf morgen, dessen bin ich mir bewusst, aber es tut dennoch weh das so zu hören.
Das Wochenende verbringen wir gemeinsam und ich hoffe, dass sich alles zum Guten wendet, wenn wir uns sehen. Wir haben uns jetzt einen Monat nicht gesehen.
Gestern sagte er noch (merklich traurig), dass ich hätte zu ihm kommen sollen, als er wieder daheim war. Als ich sage, dass ich ihn vermisse, sagte er, dass er ja eigentlich das letzte lange Wochenende schon komplett mit mir verplant hätte.. was soll ich sagen?
Er hat ja Recht. Ich habe nur Angst, dass seine Zweifel viel kaputt machen.
Naja, ich werde wohl das Wochenende abwarten müssen.....
Wenn er trotz körperlicher Nähe so verschlossen bleibt, dann müssen wir dringend reden. Der Streit ist nun eine Woche her .... ich heule mich lieber hier aus als ihn unter Druck zu setzen..
 
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fleurdelis

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  • #2
Ich habe nur Angst, dass seine Zweifel viel kaputt machen.

Das glaube ich weniger, ich denke, du hast hier ne Menge zu arbeiten, nicht er. Was bitte willst du noch? Wenn er mit dir ein Wochenende verbringen will? .... Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht .... Ich bin mir nicht sicher, ob du nicht eine Beziehung oder auch Zuneigung nur nach dem bewertest wie du es gerne hättest und dabei nicht sehen kannst, was der andere dir anbietet.
 
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Tone

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  • #3
@Loirinha : Ich habe die Aussage wonach er sich nicht traut nicht ganz verstanden. Meint er damit eine Unsicherheit was seine Gefühle dir gegenüber angeht oder etwas das man als "Beziehungsangst" kennt? Ich bin kein Experte, für mich hat Letzteres mit Verantwortung zu tun und ist als Verhaltensmuster nicht über Nacht aufzulösen.
 
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Loirinha

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  • #4
@Loirinha : Ich habe die Aussage wonach er sich nicht traut nicht ganz verstanden. Meint er damit eine Unsicherheit was seine Gefühle dir gegenüber angeht oder etwas das man als "Beziehungsangst" kennt? Ich bin kein Experte, für mich hat Letzteres mit Verantwortung zu tun und ist als Verhaltensmuster nicht über Nacht aufzulösen.

Angst, seine Gefühle auszusprechen.
Das hat er lange getan, was ich anzweifelte.
 

fafner

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  • #5
Er hat immer... er hat lange... er hat nie...
Wenn ich mich recht erinnere, dann schreibst Du doch von nicht mal zwei Monaten... das ist viel zu wenig, um annähernd zu wissen, wie einer tickt.
 
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lisalustig

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  • #6
Nun sagte ich gestern zum Abschied am Telefon die drei magischen Worte. Er erwiderte, dass er sich noch nicht “traut“ .. als ich fragte, ob dem denn noch so sei, sagte er “ich glaube schon“...
Also, er legte mir bereits bevor wir zusammen waren die Welt zu Füßen, es gab keinerlei Zweifel an der Echtheit dieser Gefühle. Trotzdem zweifelte ich dies mehrfach an. . ich heule mich lieber hier aus als ihn unter Druck zu setzen..

Er hat vlt. Angst, dass Du ihn mit Deinem Verhalten wieder kränken könntest. An Gefühl wirds ihm wohl nicht mangeln. Mach Dir nicht so einen Druck. Freu Dich auf das gemeinsame WE und schalte einen Gang zurück in Deinem Misstrauen.
 
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Loirinha

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  • #7
@fafner generell ja, aber bei ihm fühlt es sich anders an...

@lisalustig
Ja, das vermute ich... es ist für mich nur so ungewohnt. Klar, er will das Wochenende mit mir verbringen, ließ mich verstehen, dass er mich direkt nach seiner Reise hätte sehen wollen und auch das vergangene Wochenende eigentlich mit mir verbringen wollte..
Er scheint sich auf die Zeit mit mir zu freuen, aber ich habe Angst, dass er sich seiner Gefühle nicht mehr sicher ist...
 

Tone

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  • #9
Angst, seine Gefühle auszusprechen.
Das hat er lange getan, was ich anzweifelte.

Stimmt, das hast du schon einmal an anderer Stelle beschrieben. Solange er keine Fassade aufbaut und seine Gefühle dahinter verbirgt, würde ich wie lisalustig sagt, etwas mehr Freiraum schaffen. Auf lange Sicht wird es ihm und der Beziehung sehr gut tun, seine positiven wie negativen Gefühle offen zu legen. Obwohl sich das männliche Rollenbild stark verändert hat, neigen noch immer viele Männer dazu ihre Gefühle für sich zu behalten, weil sie sich auch weniger damit auseinander setzen wie Frauen, behaupte ich jetzt ganz pauschal.
 
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t.b.d.

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  • #10
@fafner generell ja, aber bei ihm fühlt es sich anders an...

@lisalustig
Ja, das vermute ich... es ist für mich nur so ungewohnt. Klar, er will das Wochenende mit mir verbringen, ließ mich verstehen, dass er mich direkt nach seiner Reise hätte sehen wollen und auch das vergangene Wochenende eigentlich mit mir verbringen wollte..
Er scheint sich auf die Zeit mit mir zu freuen, aber ich habe Angst, dass er sich seiner Gefühle nicht mehr sicher ist...

Steter Tropfen höhlt den Stein.
Ich bin sicher, wenn du genau so weiter machst, dann wirst du am Ende Recht behalten.
 
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  • #11
Also, er legte mir bereits bevor wir zusammen waren die Welt zu Füßen, es gab keinerlei Zweifel an der Echtheit dieser Gefühle. Trotzdem zweifelte ich dies mehrfach an. Er sagte mir mal, dass ihn das verletzt.
Ich habe nur Angst, dass seine Zweifel viel kaputt machen.
Angst, seine Gefühle auszusprechen.
Das hat er lange getan, was ich anzweifelte.
Ich scheine mir hier langsam anzugewöhnen, Zitate von anderen zusammenzustückeln, sorry...
Loirinha, für mich sieht es so aus, als wäre der Zweifel dein Thema. Wenn du schreibst "Ich habe nur Angst, dass seine Zweifel viel kaputt machen." denke ich sofort: Nein, es sind deine Zweifel, die hier etwas kaputt machen. Finde einen Weg, darauf zu vertrauen, dass er es ernst mit dir meint. Hör auf zu zweifeln! Sei voller Zuversicht und Vertrauen.
Vielleicht ist es auch eine Überlegung für dich, dass du im Grunde an dir selbst zweifelst. Dann könntest du da ansetzen. Wenn du keine Selbstzweifel hast, sondern großes Selbstvertrauen, dann brauchst du auch nicht (ständig) seine Bestätigung.
Aus meiner Sicht geht es ganz offensichtlich um (Selbst-)Zweifel und (Selbst-)Vertrauen. Vielleicht bringt dir das etwas mehr Klarheit?
 
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Pit Brett

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  • #13
Du weißt, ich kann mich da nicht reinfühlen und Dir auch keinen konkreten Vorschlag machen. Aber vielleicht hilft Dir bei Deinen Grübeleien, dass ich Dich längst abserviert hätte, um meine Nerven zu schonen. Egal, wie nett oder hübsch oder schlau oder begehrenswert Du bist.
 
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Loirinha

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  • #14
@Miwamo
Ja, vermutlich sind es Selbstzweifel, die mich an den Gefühlen anderer zweifeln lassen. Woher diese Zweifel kommen? Keine Ahnung. Ich hatte nie Probleme Männer kennen zu lernen. Wenn ich mich selbst auch eher als “normal“ bezeichne, höre ich sehr, sehr oft von Frauen und Männern, dass ich unglaublich hübsch sei. Komplimente kann ich sehr schlecht annehmen, also hast du mit deiner Vermutung wohl Recht.
 

Julianna

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  • #16
Du schreibst, dass dir seine Worte (Ich liebe dich) zu schnell kamen und du dich zierst.

Mir kommt das wie eine Projektion vor. Als würdest du deine eigene Liebes(un)fähigkeit auf ihn übertragen. Als wärst du damit überfordert, ihm auf selbe Weise Zuneigung und Aufmerksamkeit zurückzugeben? Vielleicht ist dein Misstrauen in seine aufrichtige Liebe, letztlich dein eigenes Defizit?

So wie ich das sehe bzw. beurteilen kann nach dem was du geschrieben hast, hat nicht er ein Problem, sondern du ;)
 
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Tone

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  • #17
Ja, vermutlich sind es Selbstzweifel, die mich an den Gefühlen anderer zweifeln lassen. Woher diese Zweifel kommen? Keine Ahnung.

Folgendes bitte als reine Spekulation verstehen, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit eines Menschen sind ohne ausführliche Gespräche riskant:

Ich würde in der Kindheit die Ursache für die Selbstzweifel suchen. Da lernen wir mit Misserfolgen umzugehen und ob wir sie auf die jeweiligen Umstände oder unsere Person beziehen. Fallen dir perfektionistische Züge im eigenen Alltag auf, oder hast du eher einen toleranten Umgang mit dir selbst?
 
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  • #19
@Miwamo
Ja, vermutlich sind es Selbstzweifel, die mich an den Gefühlen anderer zweifeln lassen. Woher diese Zweifel kommen? Keine Ahnung.

Kannst du jetzt verstehen, warum ich dir den Hinweis gab, mal in deinem Elternhaus, Kindheit zu schauen? So wie ich deine Antwort gelesen hatte, war bei dir alles schön, auch die Ehe deiner Eltern.

Solange du nicht heraus gefunden hast, was die Ursachen deiner starken Zweifel sind und gelernt hast, diese abzubauen und selbstbewusst zu agieren, wird es eine Endlosgeschichte bleiben. Leider.
 
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rinaldoson

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  • #21
ich glaube du denkst einfach zu viel nach geniese es wenn er da ist... liebe ihn wenn du willst ...aber zerdenke nicht alles.... lg roman
 

fafner

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  • #22
..., dass ich Dich längst abserviert hätte, ...
Du bist ja auch bekenndender Narziss. Also, @Loirinha, wenn Dein Partner so gestrickt ist wie Brett, dann nimm lieber Reißaus.
... Misstrauen in seine aufrichtige Liebe ...
"Aufrichtige" Liebe in den ersten sechs Wochen. Sicher doch. Bei einem Mann, der das von sich gibt, ist höchste Wachsamkeit angeraten. Entweder hat er nicht alle sieben Zwetschgen beisammen, oder - noch schlimmer - eine Agenda... :eek:
 
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Loirinha

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  • #23
Du schreibst, dass dir seine Worte (Ich liebe dich) zu schnell kamen und du dich zierst.

Mir kommt das wie eine Projektion vor. Als würdest du deine eigene Liebes(un)fähigkeit auf ihn übertragen. Als wärst du damit überfordert, ihm auf selbe Weise Zuneigung und Aufmerksamkeit zurückzugeben? Vielleicht ist dein Misstrauen in seine aufrichtige Liebe, letztlich dein eigenes Defizit?

So wie ich das sehe bzw. beurteilen kann nach dem was du geschrieben hast, hat nicht er ein Problem, sondern du ;)

Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt.
Ganz, ganz zu Anfang, noch bevor wir zusammen waren, war ich mit Liebesgeständnissen zurückhaltend.
Nachdem er mir dann seine Gefühle gestanden hat, hat es ein wenig gedauert, aber ich habe mich dann auch geöffnet.
 

Loirinha

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  • #24
@Tone @Mentalista

Tja, wenn ich das wüsste. Ich bin absolut ein Perfektionist. Im Studium war eine 1,7 eine Katastrophe für mich.
Das kommt aber nicht von meinen Eltern. Ich war in der Schule immer gut, aber wenn mal etwas daneben ging, wurde da kein Theater gemacht. Ich hatte keinen Leistungsdruck. Was meine Familie angeht, so war und ist das Verhältnis sehr liebevoll, also kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt.
Allerhöchstens in der Teenie-Zeit. Da sah ich noch sehr kindlich aus. Ich war süß, aber nicht das, was Jungs wollten. Einfach zu sehr Mädchen und tausend unerfüllte “Lieben“ ;)
Aber Teenies verlieben sich ständig, also.... ?
 
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Pit Brett

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  • #25
Wie würdest du dich fühlen, wenn du Er wärst? Ich hatte dich dass schon mal gefragt, aber du hast leider nicht darauf reagiert.
Muss ich übersehen haben, war jedenfalls keine Absicht. Im Prinzip bin ich um Worte nicht verlegen, davon versteh ich was. Aber hier? Zu viele Zutaten ... Freude, weil's so schön ist. Besorgnis, weil sie es direkt ausspricht (Direktheit entzaubert mir alles). Zutrauen und Vertrauen, weil sie offenbar nichts vortäuscht. Verzweifelt, weil ich meine Glaubhaftigkeit weder mit Taten noch mit Worten untermauern kann. Angestrengt, weil sie so hin- und herzappelt; das spürt man auch dann, wenn man's nicht hört. Alles zusammen: Fix und fertig, zu viel Stress und keine Hoffnung, dass es sich je ändert.
 
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Tone

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  • #27
@Loirinha : Ich zähle mich auch eher zu den Perfektionisten und bin auf einem guten Weg die Gründe dafür zu erkennen. Die Frage stelle ich, weil perfektionistische Charakterzüge und starke Selbstzweifel gut zusammen passen. Wie schon gesagt, in einem Onlineforum wirst du nur sehr ungenaue und oberflächliche Bestimmungen bekommen; wenn du wirklich Klarheit willst, wende dich an Experten, die dir bei der aufregenden Reise in deine Psyche zur Seite stehen. Ich finde es jedenfalls gut wie offen du auch diese Möglichkeit in Betracht ziehst.
 
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  • #28
@Loirinha Gut, du kannst deine Selbstzweifel bzw. mangelndes Selbstvertrauen sehen, das ist schon mal viel wert. Um Schuld geht es hier sowieso nicht. Die Wahrheit ist ganz einfach die, dass du nur bei dir selbst was ändern kannst, und nicht bei den anderen. Vielleicht hilft es dir, mal eine Linie zu ziehen zwischen ihm und dir, so ungefähr in der Mitte. Dann schaust du dir an, was du in deinen Augen "falsch" gemacht hast, und was er für "Fehler" gemacht hat. Trenne ganz bewusst zwischen "meins" und "deins". Das hilft dir, dich auch auf die Geschichten zu konzentrieren, die wirklich zu dir gehören. Möglicherweise machst du eine Tabelle. Nur für dich.
Dann schaust du dir die Punkte an. Bestimmt kannst du für alle Punkte Erklärungen finden, die dir helfen, Verständnis zu haben. Dabei sind vor allem die Sachen wichtig, die auf deiner Seite stehen. Deine "Fehler" anzuschauen und ihnen mit Verständnis zu begegnen, ist in meinen Augen ein sehr wichtiger Schritt zu Selbst-Bewusstsein. Und das führt zu größerem Selbstvertrauen.
 
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  • #29
@Tone @Mentalista

Tja, wenn ich das wüsste. Ich bin absolut ein Perfektionist. Im Studium war eine 1,7 eine Katastrophe für mich.
Das kommt aber nicht von meinen Eltern. Ich war in der Schule immer gut, aber wenn mal etwas daneben ging, wurde da kein Theater gemacht. Ich hatte keinen Leistungsdruck. Was meine Familie angeht, so war und ist das Verhältnis sehr liebevoll, also kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt.
Allerhöchstens in der Teenie-Zeit. Da sah ich noch sehr kindlich aus. Ich war süß, aber nicht das, was Jungs wollten. Einfach zu sehr Mädchen und tausend unerfüllte “Lieben“ ;)
Aber Teenies verlieben sich ständig, also.... ?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dich alleinige Ursachenforschung da unbedingt weiterbringt. Die meisten Ursachen sind zu sehr im Unterbewusstsein vergraben. Schau nach vorne! Es gibt ganz viele Wege, zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Und such dir einfach den Weg raus, der dir intuitiv zusagt.
 

Mentalista

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  • #30
@Tone @Mentalista

Tja, wenn ich das wüsste. Ich bin absolut ein Perfektionist. Im Studium war eine 1,7 eine Katastrophe für mich.
Das kommt aber nicht von meinen Eltern. Ich war in der Schule immer gut, aber wenn mal etwas daneben ging, wurde da kein Theater gemacht. Ich hatte keinen Leistungsdruck. Was meine Familie angeht, so war und ist das Verhältnis sehr liebevoll, also kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt.
Allerhöchstens in der Teenie-Zeit. Da sah ich noch sehr kindlich aus. Ich war süß, aber nicht das, was Jungs wollten. Einfach zu sehr Mädchen und tausend unerfüllte “Lieben“ ;)
Aber Teenies verlieben sich ständig, also.... ?

Du bist doch schon weit weg vom Teeniealter, oder?

Hast du mal im Internet nach Ursachen von perfektionistisches Verhalten geschaut?

Sahst du vielleicht nich nur kindlich aus, sondern hast dich auch so verhalten?

Was denkst du, könnten die Ursachen für dein kindliches Aussehen sein? Wäre es nicht möglich gewesen, daran was zu ändern?

Ich habe selber eine Tochter und die damals hat viel ausprobiert, sich mit Freundinnen getroffen, meine Klamotten ausprobiert, geklaut usw. Du auch?