Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Beiträge
3.855
Likes
53
  • #106
AW: Polyamorie

Mit Verlaub, aber über meine Gefühle diskutiere und verhandle ich in der Tat nicht.
 
E

Evi

  • #107
AW: Polyamorie

Zitat von mil:
andre, ich kann sehen, daß bei dir und bei sarah heftige von euch unerkannte ismen drinnenstecken.
Werden zur Beschäftigung / während der Auseinandersetzung mit gewissen -ismen, selbige oder ähnliche eingesetzt?

Zitat von mil:
was es heißen soll, das gefühle nicht verhandelbar sind, weiß ich nicht. aber ich glaube, daß gerade deswegen, weil das so unklar ist, eine bestimmte sorte von istikern da heftig gestikulierend applaudiert.
:) - womöglich. "Gefühle sind nicht verhandelbar" hört sich irgendwie mechanisch und unflexibel an. Sie sind zu fühlen, zu beschreiben, darzulegen, preiszugeben und somit kann man mit ihnen umgehen. Auf Gefühlsebene zu verhandeln, das läge mir irgendwie fern, aber einen gewissen Umgang mit Gefühlen zu finden, dieser Herausforderung müssen sich die meisten Menschen stellen, denke ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
404
Likes
1
  • #108
AW: Polyamorie

Mit Verlaub, aber über meine Gefühle diskutiere und verhandle ich in der Tat nicht.
mit verlaub, deine gefühle interessieren zwar dich enorm, aber um die geht es hier nicht. es geht hier um eine diskussion der lebenspraxis der polyamorie. dabei spielen gefühle eine wichtige rolle, wie in jeder lebensliebespraxis. wer da nicht mitdiskutieren will und kann, der soll, verdammt noch mal, nicht so tun, als würde er. wer nicht imstande ist, einen unterschied zu machen zwischen konkrete-gefühle-haben (über die hier nicht diskutiert wird) und einer diskussion über die verbindung von gefühlen zu liebensmodellen usw. (was man etwas anderes ist), der redet einfach nicht mit.
aber in einem thead über ein anderes liebesmodell ständig mit dem anschein einer diskussionsteilnahme nur zu sagen: ne, also, ich bin wie ich bin, das ist näher besehen schon ungehörig.
 
E

Evi

  • #109
AW: Polyamorie

Zitat von Evi:
"Gefühle sind nicht verhandelbar" hört sich irgendwie mechanisch und unflexibel an. Sie sind zu fühlen, zu beschreiben, darzulegen, preiszugeben und somit kann man mit ihnen umgehen. Auf Gefühlsebene zu verhandeln, das läge mir irgendwie fern, aber einen gewissen Umgang mit Gefühlen zu finden, dieser Herausforderung müssen sich die meisten Menschen stellen, denke ich.
Blödsinn: "zu verhandeln" bedeutet nichts anders als zu erörtern, zu besprechen. Und natürlich lässt sich über Gefühle sprechen oder diskutieren. Es kommt auf die Herangehensweise an, ja genau :)
 
E

Evi

  • #110
AW: Polyamorie

Zitat von Andre:
Ja, aber zu einem -ismus würde das erst, wenn man hochtrabende Philosophien drumherumbaut und von diesem hohen Turm dann auf den gemeinen Pöbel herabschaut. Mein Gott, wer denn zum Donnerwetter polyamor leben will, der soll es doch verdammt nochmal einfach tun! Aber nein, es muss missioniert werden, es muss klgschei*erisch in die welt hianusposaunt werden, wie toll das alles ist und wie armselig alles andere. Meine Fresse!
Wer hat denn missioniert bitteschön? Wer hat dich mit seinen Ausführungen und Gedanken persönlich belästigt? Du hast doch hier hoffentlich freiwillig gelesen und ebenso aus freien Stücken gepostet. Zu einer fairen Auseinandersetzung gehört unbedingt eine gewisse Sachlichkeit. Ich habe den Eindruck, dass es dir -weshalb auch immer- schwerfiel diese aufzubringen.
Und Andre, es hat niemand Abwertungen oder Vergleiche vorgenommen - außer du...
Schade, die Diskussion um eine andere Lebensform konnte mangels Sachlichkeit bezügl. des Themas nicht geführt werden. Auch hier war der Umgang damit entscheidend... dass eine sachliche Diskussion unmöglich wurde. Hm...
 
E

Evi

  • #111
zum Umgang mit Themen und Sachverhalten...

Das eigene Selbstverständnis kann sich wohl ziemlich unterscheiden. Von, ich bin fertig so wie ich bin (so auch: Gefühle sind unverhandelbar) bis hin zu der Einstellung, dass man sich als mit sich und seiner Umwelt als auseinandersetzende (lernende) Persönlichkeit versteht.

Letzteres sehe ich stark durch Neugier auf Entwicklungsmöglichkeiten motiviert. Die Erkenntnisse und Erfahrungen fairer zwischenmenschlicher / interaktiver Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Themen und Sachverhalten begünstigen die Möglichkeiten des Abwägens und Herausfindens, was man selbst möchte und anstrebt.

Am Beispiel der Emotionen:
Man kann sie als unverhandelbar bezeichnen.

Man kann aber auch durch entsprechende Auseinandersetzung erkennen, dass Emotionen die Fähigkeiten zu denken, Ziele anzusteuern, zu planen, Probleme zu lösen usw. … positiv (fördernd) wie auch negativ (beeinträchtigend) beeinflussen können. Die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, sie auszudrücken zeigt, dass die geistigen Fähigkeiten nutzbar sind, um mit Emotionen umzugehen und umgekehrt, also, dass die Möglichkeit der Förderung oder Beeinträchtigung des Denkens von Emotionen abhängig ist, Emotionen also auch das Maß, in dem wir unsere geistigen Fähigkeiten nutzen können, mitbestimmen. Es gibt Forscher und Psychologen, die hier „bestimmen“ schreiben würden. Ich kenne mich damit zu wenig aus, schreibe hier nur, was ich mir selbst gut vorstellen kann. Der Umgang mit Emotionen ermöglicht u.a. Selbstmotivation und Einfühlungsvermögen, kann hilfreich wirken im Umgang miteinander :). Jedenfalls finde ich spannend, dass wir unseren Emotionen nicht ausgeliefert sein müssen, dass es Gestaltungsspielraum gibt, der Weiterentwicklung begünstigt.
 
Beiträge
524
Likes
9
  • #112
AW: Polyamorie

Liebe Mitglieder,

wir schießen den Thread an dieser Stelle. Das Thema steht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt der Diskussion, sondern persönliche Empfindungen und Belange.

Viele Grüße

Das Team vom PARSHIP-Forum
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Themenersteller Ähnliche Fragen Forum Beiträge Datum
Maud Expertenrat 32
A Beziehung 20