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  • #1

Teenager nachts im Elternbett

Eine liebe Freundin hat einen geschiedenen Mann kennengelernt, dessen 12 jähriger Sohn seit einem halben Jahr nachts im Vaterbett schlafen will. Das hat er sich so im Sommerurlaub angewöhnt und nun bekommt der Vater den Jungen da nicht mehr raus. An gemeinsamen Abenden mit der Freundin kommt auch oft SMS-Terror, daß der Junge trotz Anwesenheit der großen Schwester Angst hat und der Papa doch ganz bald nach hause kommen soll. Woraufhin der Papa dann immer ganz schnell nach Hause eilt, um den Jungen zu sich ins Bett zu holen, damit er keine Angst mehr hat.
Wie seht ihr das denn? Was eure Uschi von verweichlichten Jungs hält, wißt ihr ja.
 

Chrissi24

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  • #2
Hallo Uschi, ich bin hier realtiv neu und naiv in PS reingegangen und lese mich gerade durch die Kommentare.
Also ich denke, das mit dem 12 jährigen Sohn im Bett wird nix, das ist echt crass und ich würde das auch nicht mitmachen, denn es gibt einfach
Grenzen die hier meiner Meinung nach schon lange überschritten sind und ich nenne das Schikane von dem Sohn.
Ich hatte das 6 Jahre mit 2 Töchtern mitgemacht und am Ende als sie aus dem groben raus waren, den Tritt bekommen. So ist das Leben.
Zu einem anderen Beitrag Männer sind unbrauchbar auch schon folgendes meiner Naivität, hatte hier jemanden kennengelenrt, Funke war bei beiden sofort da, 4 Wochen jetzt die tollste Beziehung die ich je hatte und von jetzt auf gleich einfach per Telefon von ihm schluss mit der Begründung die Gefühle wären nicht da, aber es hätte alles gepasst.
Was soll denn so eine Scheissausrede, der hat bestimmt noch andere im visier und grünes Licht erhalten.
Man möchte meinen, für den Beitrag hier wären das ernst gemeinte Partnersuchen, da habe ich mich wohl extrem geirrt.
Gruss Chris
 

angel2014

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  • #3
Wo ist die Mutter des Jungen? Vielleicht ist das ja das Problem, dann könnte die Freundin möglicherweise bei der Problemlösung helfen. Oder der Junge gönnt dem Vater die Freundin nicht? Ich als Freundin würde das erst abklären und ggf. die Beziehung beenden. Denn mit 12 Jahren sind Kinder zu alt für das Elternbett.
 

fafner

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  • #4
Da hilft nur professioneller Rat. Heike, übernehmen Sie.
 
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  • #6
Zitat von Truppenursel:
Eine liebe Freundin hat einen geschiedenen Mann kennengelernt, dessen 12 jähriger Sohn seit einem halben Jahr nachts im Vaterbett schlafen will. Das hat er sich so im Sommerurlaub angewöhnt und nun bekommt der Vater den Jungen da nicht mehr raus. An gemeinsamen Abenden mit der Freundin kommt auch oft SMS-Terror, daß der Junge trotz Anwesenheit der großen Schwester Angst hat und der Papa doch ganz bald nach hause kommen soll. Woraufhin der Papa dann immer ganz schnell nach Hause eilt, um den Jungen zu sich ins Bett zu holen, damit er keine Angst mehr hat.
Wie seht ihr das denn? Was eure Uschi von verweichlichten Jungs hält, wißt ihr ja.
Ich sehe, dass du eine Tendenz hast, Probleme von lieben Freundinnen zur Diskussion zu stellen. Offensichtlich scheint das Verhalten der Datepartner deiner Freundinnen eine große Anziehung auf dich auszuüben? Wieso eigentlich?
 

Victor

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  • #8
Also da hätten wir zwei Scheidungskinder und ein Vater der sich eine neue Freundin zugelegt hat. Wir wissen nicht wie Deine Freundin zu den Kindern steht und ob sie sich dieser Sache annehmen will oder nicht. Auch wissen wir nicht, wieviele Freundinnen Papi zuvor angeschleppt hat noch wo die eigentliche Mutter der Kinder ist.

Die Informationslage ist ein bischen dürftig um das wirklich beurteilen zu können. Ich kann Dir nur sagen, dass Kinder im Normalfall ihre Eltern brauchen und kritisch gegenüber Fremden stehen, die ihre Eltern in der Freizeit beanspruchen. Dass der Junge die Beziehung zu sabotieren versucht ist nicht ungewöhlich.
 

Susi3000

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  • #9
Zitat von Truppenursel:
Eine liebe Freundin hat einen geschiedenen Mann kennengelernt, dessen 12 jähriger Sohn seit einem halben Jahr nachts im Vaterbett schlafen will. Das hat er sich so im Sommerurlaub angewöhnt und nun bekommt der Vater den Jungen da nicht mehr raus. An gemeinsamen Abenden mit der Freundin kommt auch oft SMS-Terror, daß der Junge trotz Anwesenheit der großen Schwester Angst hat und der Papa doch ganz bald nach hause kommen soll. Woraufhin der Papa dann immer ganz schnell nach Hause eilt, um den Jungen zu sich ins Bett zu holen, damit er keine Angst mehr hat.
Wie seht ihr das denn? Was eure Uschi von verweichlichten Jungs hält, wißt ihr ja.

Betrachtest du das Verhalten des Jungen als verweichlicht?

Welches Bedürfnis möchtest du jetzt bedient wissen?
 
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Eiterblase

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  • #10
Zitat von Truppenursel:
Eine liebe Freundin hat einen geschiedenen Mann kennengelernt, dessen 12 jähriger Sohn seit einem halben Jahr nachts im Vaterbett schlafen will. Das hat er sich so im Sommerurlaub angewöhnt und nun bekommt der Vater den Jungen da nicht mehr raus. An gemeinsamen Abenden mit der Freundin kommt auch oft SMS-Terror, daß der Junge trotz Anwesenheit der großen Schwester Angst hat und der Papa doch ganz bald nach hause kommen soll. Woraufhin der Papa dann immer ganz schnell nach Hause eilt, um den Jungen zu sich ins Bett zu holen, damit er keine Angst mehr hat.
Wie seht ihr das denn? Was eure Uschi von verweichlichten Jungs hält, wißt ihr ja.

Ich weiß nicht, was du von "verweichlichten Jungs" hälst, aber ich nehme mal nichts Positives an. Ich finde das Urteil "verweichlicht" als etwas hart. Wenn das Kind gerade eine sensible Phase durchmacht, ist es doch die Aufgabe der Eltern, insbesondere auch des Vaters, das Kind da durchzubegleiten und ihm nicht eine Ohrfeige zu verpassen (nicht im übertragenen und erst Recht nicht im wörtlichen Sinn) und es somit aus seiner Empathie und Anteilnahme auszugrenzen. Damit lässt man das Kind nur im Stich und es kann sein, dass das Kind sich dann nie wirklich glücklich aus dieser Phase herausentwickelt, sondern große seelische Narben davonträgt, wenn nicht gar eine Wunde entsteht, die ein Leben lang offen bleibt.
Kinder großziehen läuft eben nicht immer nach Plan, aber wenn man sich dazu entscheidet, eine Familie zu gründen, sollte genügend Verantwortungsbewusstsein und Liebe da sein, sein Kind durch seinen individuellen Lebensweg ohne Wenn und Aber zu begleiten.

Außerdem hätte ich noch eine Frage: Seit wann lebt der Vater denn geschieden?
Eine Trennung ist in der Regel ein großes Trauma für die Kinder. Sein Familienbild ist auseinander gebrochen. Er kann die wichtigsten Menschen in seinem Leben nicht mehr jeden Tag bei sich haben und er ist gerade mal zwölf. Wenn er dann kleinkindlicheres Verhalten zeigt und eine erhöhte Angst hat, ist das vermutlich nicht ganz unabhängig davon, dass er das Trauma noch nicht ganz überwunden hat. Aber gerade dann ist es wichtig, den Jungen da behutsam abzuholen, wo er sich gerade in seiner Entwicklung befindet. Stell dir mal vor, der Vater lässt ihn alleine mit seiner Angst. Die Mutter ist fort, das macht dem Jungen unbewusst eh schon eine enorme Angst und dann wird er noch von seinem Vater ignoriert, also auch irgendwie nochmal verlassen. Was Schlimmeres könnte dem Kind jetzt kaum passieren.

So seh ich das.

Grüße,
Eiterblase
 

Gulliver

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  • #12
Hallo Eiterblase ! Ist ja schon ein sehr gewagter Nick :).

Ich vermute, dass Du mit deiner Vorgehensweise auch nicht "das Gelbe vom Ei" produzierst. Leicht können dann daraus diese "netten Männer" entstehen, die Frau nicht haben will. Das richtige Wechselspiel und Mittelmaß zu finden, zwischen Gefühl und Härte, ist eine der größten Anforderungen an uns Eltern, geschieden oder nicht.

Bei dieser Meldung muss ich es belassen, weil den genau richtigen Weg kenne ich nicht.
 

Eiterblase

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  • #13
Zitat von Gulliver:
Hallo Eiterblase ! Ist ja schon ein sehr gewagter Nick :).

Ich vermute, dass Du mit deiner Vorgehensweise auch nicht "das Gelbe vom Ei" produzierst. Leicht können dann daraus diese "netten Männer" entstehen, die Frau nicht haben will. Das richtige Wechselspiel und Mittelmaß zu finden, zwischen Gefühl und Härte, ist eine der größten Anforderungen an uns Eltern, geschieden oder nicht.

Bei dieser Meldung muss ich es belassen, weil den genau richtigen Weg kenne ich nicht.

Hm, da hast du wohl Recht. Es war mein Ansatz, mich in die Situation reinzudenken und eine Möglichkeit, den Jungen zu verstehen. Mehr nicht.
 

Silvie88

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  • #15
Hallo!
Also ich bin ehrlich gesagt ziemlich erstaunt das ein 12-jähriger nachts noch zum Vater ins Bett will?! Es zeugt aber auch nicht von guter Erziehung bzw. Konsequenz wenn der Vater jedesmal springt wenn der Sohn ruft. Ich denke das soetwas keine Grundlage für eine Beziehung ist. Das bringt nur Probleme und unötigen Stress.
 
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  • #18
Zitat von Eiterblase:
Außerdem hätte ich noch eine Frage: Seit wann lebt der Vater denn geschieden?
Eine Trennung ist in der Regel ein großes Trauma für die Kinder. Sein Familienbild ist auseinander gebrochen. Er kann die wichtigsten Menschen in seinem Leben nicht mehr jeden Tag bei sich haben und er ist gerade mal zwölf. Wenn er dann kleinkindlicheres Verhalten zeigt und eine erhöhte Angst hat, ist das vermutlich nicht ganz unabhängig davon, dass er das Trauma noch nicht ganz überwunden hat. Aber gerade dann ist es wichtig, den Jungen da behutsam abzuholen, wo er sich gerade in seiner Entwicklung befindet. Stell dir mal vor, der Vater lässt ihn alleine mit seiner Angst. Die Mutter ist fort, das macht dem Jungen unbewusst eh schon eine enorme Angst und dann wird er noch von seinem Vater ignoriert, also auch irgendwie nochmal verlassen. Was Schlimmeres könnte dem Kind jetzt kaum passieren.
Der Junge hat dieses Bettkriecherverhalten erst 10 Jahre nach der Trennung angenommen. Zur Mama und ihrem neuen Mann krabbelt er auch jede Nacht ins Ehebett. Ich glaube, die beiden habennur noch Sex, wenn der Junge beim Vater ist :)
 

Eiterblase

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  • #20
Zitat von Truppenursel:
Der Junge hat dieses Bettkriecherverhalten erst 10 Jahre nach der Trennung angenommen. Zur Mama und ihrem neuen Mann krabbelt er auch jede Nacht ins Ehebett. Ich glaube, die beiden habennur noch Sex, wenn der Junge beim Vater ist :)

Gut, das wirft schon nochmal ein anderes Licht auf die Sache. Also ganz ehrlich.. ich bin überfragt. Ich kenne den Jungen und die Familie ja gar nicht. Ich weiß nicht wie ich das beurteilen soll.
Ich hoffe, die Familie findet einen Weg.
 

hmm

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  • #21
@Eiterblase

Du schaffst es mit deinem Nickname, dass einem schlecht wird... Warum so uncharmant?
 

Heike

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  • #23
Hier ne Beurteilung abzugeben, ohne wirklich gut über die familiäre und die seelische Situation des Jungen informiert zu sein, finde ich eher unanständig. Es ist etwa so auf dem Niveau von "Der Nachbarsjunge näßt nachts ein. Dabei ist er schon sieben. Findet ihr das nicht auch eklig und verweichlicht? Der ist doch echt zurückgeblieben!"
 

fafner

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  • #24
Wenn man wirklich gut über die familiäre und die seelische Situation des Jungen informiert wäre, würde man dann sagen, "ach so, klar, na wenn's weiter nix is..."?
 
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  • #29
Truppenursel,

Oh, ich schmunzel oft über deine Kommentare, keine Sorge ! Aber einen Thread so zu eröffnen .... Find ich nicht lustig.