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Deleted member 22756

  • #1

Und wo bleiben am Ende die Männer?

Unverkennbar nehme ich Bezug auf Serafines Thread.
Die unzähligen Beiträge von unverstandenen und unerhörten Männern gehen mir langsam auf den Keks. Ich würde gerne als Frau dazu Stellung beziehen; insbesondere weil in solchen Beiträgen (unverstandene Männer) oftmals die Fau schuld ist, dass diese Männer eben unverstanden, einsam,.. dass dieWelt so anders (schlechter) geworden ist, dass alles so kompliziert ist seit Frauen mitentscheiden dürfen... schlicht, dass die Welt wie sie heute ist (bezogen auf Mann und Frau) für alle Beteiligten / die "GESELLSCHAFT" einfach falsch und schlechter ist.
Ich würde das gerne einfach mal zur Diskussion stellen. Auch, weil ich denke, dass sich viele Foristen (insbesondere Frauen) aus solchen Threads fern halten. Vermutlich aus gutem Grund.
In meinen Augen ist die Welt nicht schlechter geworden. Es haben sich nur Machtverhältnisse verschoben, die Jahrtausende bestand hatten. Dies scheint einige Männer völlig zu überfordern.
Natürlich ist das nicht einfach für beide Seiten (siehe all die Beiträge von Frauen in gewissem Alter, die Schwierigkeiten haben, einen adäquaten Partner zu finden).
Aber das ...Gejammer (ich kann es nicht anders bezeichnen) von den verschmähten Männern übertrifft das der Frauen schon bei weitem.
Das wäre an sich noch kein Problem, wenn diese Männer nicht ständig ihre Enttäuschung, ihre Wut und teilweise ihren Hass auf Frauen ausleben würden (auch hier im Forum). Und dann eben noch reichlich Zustimmung erfahren.

Es hat mich einfach genervt in letzter Zeit. Vielleicht sehe ich das zu eng, weil nicht betroffen.
 
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fleurdelis*

  • #2
Ich finde es empörend, dass immer mehr danach gerufen wird, die "Emanzipation" wieder abzuschaffen. Und ich gehe hier in die Definition von rechtlicher und gesellschaftlicher Gleichberechtigung, wichtig das zu differenzieren. Es kann doch nicht angehen, dass sich manche Männer hier, eine Gesellschaft zurück wünschen, in der Frauen, weil sie anderen Geschlechts sind, in einen unterdrückenden Modus zurück kehren sollen, nur damit den Männern ihre Vorstellungen funktionieren. ..... Es wird im Grunde gewünscht, Frauen ihre Freiheit zu nehmen.... ich kann das nicht verstehen ... ich kanns nicht nachvollziehen, wie man das in Kauf nehmen kann. Und ich kann Frauenfeindlichkeit allgemein nicht verstehen.
 
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  • #3
Unverkennbar nehme ich Bezug auf Serafines Thread.
Die unzähligen Beiträge von unverstandenen und unerhörten Männern gehen mir langsam auf den Keks. Ich würde gerne als Frau dazu Stellung beziehen; insbesondere weil in solchen Beiträgen (unverstandene Männer) oftmals die Fau schuld ist, dass diese Männer eben unverstanden, einsam,.. dass dieWelt so anders (schlechter) geworden ist, dass alles so kompliziert ist seit Frauen mitentscheiden dürfen... schlicht, dass die Welt wie sie heute ist (bezogen auf Mann und Frau) für alle Beteiligten / die "GESELLSCHAFT" einfach falsch und schlechter ist.
Ich würde das gerne einfach mal zur Diskussion stellen. Auch, weil ich denke, dass sich viele Foristen (insbesondere Frauen) aus solchen Threads fern halten. Vermutlich aus gutem Grund.
In meinen Augen ist die Welt nicht schlechter geworden. Es haben sich nur Machtverhältnisse verschoben, die Jahrtausende bestand hatten. Dies scheint einige Männer völlig zu überfordern.
Natürlich ist das nicht einfach für beide Seiten (siehe all die Beiträge von Frauen in gewissem Alter, die Schwierigkeiten haben, einen adäquaten Partner zu finden).
Aber das ...Gejammer (ich kann es nicht anders bezeichnen) von den verschmähten Männern übertrifft das der Frauen schon bei weitem.
Das wäre an sich noch kein Problem, wenn diese Männer nicht ständig ihre Enttäuschung, ihre Wut und teilweise ihren Hass auf Frauen ausleben würden (auch hier im Forum). Und dann eben noch reichlich Zustimmung erfahren.

Es hat mich einfach genervt in letzter Zeit. Vielleicht sehe ich das zu eng, weil nicht betroffen.
Ich würde dir in allen Punkten Recht geben, bis auf einen. "Reichlich" Zustimmung sehe ich nur bedingt. Lass es mal eine Hand voll Foristen sein, die hier ständig am Rumheulen sind, sich gegenseitig liken und in der Einschätzung der bösen Welt da draußen bestärken.

Das Schlimmste ist, dass sie die Abwärtsspirale nicht erkennen, in der sie sich befinden. Je mehr sie rumjammern, desto unattraktiver für das andere Geschlecht werden sie, desto mehr jammern sie usw....Und nicht nur das, denn ich persönlich würde mir auch keinen Kumpel oder Freund wünschen, der so drauf ist.

Vielleicht eröffnet mal jemand einen Allgemeinen Jammer- und Heulsusen-Fred, da könnten sich die austoben, denen danach ist.
 
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Observer

  • #4
Und wo bleiben am Ende die Männer?

die werden entweder MGTOW (also alleine und Frauenfeind), nehmen sich eine Ausländerin oder werden schwul. Ausser natürlich sie haben Status...denn dann, ihr wisst ja schon. Und die "emanzipierten Frauen" hier werden in die Röhre gucken :p
Spass beiseite, wobei es ja solche Trends z.T. schon gibt.

Ein "heisses" Thema auf jeden Fall. Letztlich geht es um die Frage, ob die Emanzipation nicht doch eher negativ zu sehen ist und ob wir wieder "zurückgehen" sollten. Eigentlich schon recht absurd, auf so eine Frage überhaupt einzugehen aber ok.

Ich werfe einfach mal ein paar willkürliche "Brocken" hier rein. Ich sehe es nun provokativ von der Seite des Mannes, das "Wohl der Frau" sei mal vernachlässigt ;)

Warum gibt es mehr Scheidungen? Weil Frauen Gottseidank heutzutage das Recht haben und die nötige finanzielle Absicherung und Unabhängigkeit, sich von einem Mann zu trennen, wenn sie es will oder es nötig ist. Früher musste sie es ertragen, da sie abhängig war vom Mann, eine Trennung nur sehr schwer möglich, wenn überhaupt.
An alle, die hier gegen die Emanzipation und Gleichberechtigung wettern: wollen wir wieder zurück? Frauen, die bei uns bleiben aus Abhängigkeit? Und nicht aus Liebe?:eek:

Was ist denn interessanter: eine Frau, die den ganzen Tag am Herd steht, klein gehalten wird und am besten noch nicht einmal eine höhere Ausbildung machen darf, oder eine Frau, die gebildet ist, mit der man(n) auf "Augenhöhe" diskutieren kann? Die selber Geld verdient, unabhängig ist und man sich gegenseitig absprechen kann, wie man es sich aufteilt?

Frauenwahlrecht: es gibt tatsächlich Umfragen und Studien, wonach Frauen die liberaleren / toleranteren WählerInnen sind:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...seren-waehler-stoecker-kolumne-a-1237541.html
Lassen wir die Frauen also mitwählen, haben wir "bessere" Wahlergebnisse und weniger Radikalisierung ;)

Natürlich gibt es noch wesentlich mehr...

Aber das ...Gejammer (ich kann es nicht anders bezeichnen) von den verschmähten Männern übertrifft das der Frauen schon bei weitem.
oh ja - stellt sich nur die Frage nach dem Warum?

Jammern Männer eher? Man denke nur an die für Männer äusserst qualvolle "Männergrippe":eek:

Der Punkt ist glaube ich, dass die "Emanzipation" insbesondere im OD noch nicht wirklich angekommen ist. Es gibt diverse Statistiken, wonach 80% der Erstkontaktaufnahmen von Seiten der Männer erfolgt. Die Frauen scheinen eher passiv zu agieren und auszuwählen. Dies wäre auch nicht so schlimm, jedoch haben viele Männer ja mit bis zu 90% Ignoranz und mehr zu kämpfen und natürlich auch mit den ganzen "Karteileichen". Und hören dann von der anderen Seite auch noch, dass die Anschreiben aber bitte doch individuell usw. sein sollen. Dass sich da Frust aufbaut, finde ich verständlich.

Was vielleicht noch viele "nervt" ist dieses ständige "Quoten"-Diskutieren. Es kam gerade gestern wieder eine Sendung dazu, ich finde es schwierig, in manchen Bereichen wirkt es einfach krampfhaft und kaum realistisch auf kurze Sicht.
@Lonesomeman berichtete, dass in seinem Bekanntenkreis Männer Frauen ansprachen, und diese daraufhin mit Anzeige drohten. Ich habe so etwas nie erlebt, gehört jedoch auch. Gehen wir mal davon aus, dass diese Männer die Frauen nicht sexuell belästigt haben, so ist das dann schon "harter Tobak" und der Bewegung nicht dienlich. Allerdings, wie so oft, sind diese Frauen ja dann auch nicht repräsentativ. Einige gehen eben sehr radikal vor und verunglimpfen diese Bewegung, auch in den Medien.

Was auf jeden Fall zutrifft meiner Meinung nach: Frauen können wählerischer sein, da sie unabhängiger sind. Damit hätte es der Mann auch theoretisch schwerer, da er nun "mehr" zu bieten haben muss. Aber auch erfolgreiche oder initiative Frauen stehen vor Problemen, wie wir ja erst kürzlich hier lesen konnten. Es muss sich also noch einiges tun, beim Dating, aber natürlich auch in den Köpfen und im Arbeitsleben sowieso.
 
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  • #5
Beim "Männerjammern" geht es für mich eigentlich nie darum, dass Männer, die sklavische Unterdrückung der Frau zurück fordern. Es geht mehr um Selbstwertgefühl.

Das Leben als Mann ist nicht von Wertschätzung geprägt. Das Leben ist eigentlich sehr einsam. Bestätigung oder mal aufmunternde Worte bekommt man nicht als Mann. Ist man ein Versager, mobben einen die Freunde, ist man zu erfolgreich, tun sies auch, weil sie neidisch sind. Also eigentlich findet man sich nur als "Durchschnittstyp" in Gesellschaft Anderer wieder und auch da ist man für sich alleine verantwortlich.

Eine Partnerbörse ist das denkbar schlechteste Medium für einen Mann, sich zu präsentieren. Erstmal haben wir keine Ahnung wie wir auf Fotos aussehen und sich per Steckbrief selbst darzustellen, ist sehr kompliziert. Da ist Mann schnell gefrustet, wenn es dann nicht klappt, in erster Linie über sich selbst.

Also ich würde das nicht unterschreiben, dass Männer die Emanzipation bemängeln und dass das der wahre Grund ist für ihren Frust. Frust rührt meistens aus Mißerfolg oder man hat ein Frauen-Burnout so wie ich, dann ist das einem eh Alles egal. :)

Meiner Ansicht nach, fehlt es den Männern heute an Kampfgeist und Ehrgeiz. Ich glaube nicht, dass Männer bis u40 wirklich jemals eine Frau unterdrückt haben - in ihrem Leben - diese Generation kam, als die Gesellschaft schon viel weiter war. Deswegen kann ich das oben Gesagte, nicht unterschreiben. Ab mit Kreativität und Behaarlichkeit kann man auch heutzutage noch jede Frau umgarnen und das sollte Mann beherrschen. Wenn ich dann lese, dass Männer sich aufregen, weil sie direkt nach ihrer Eingangsnachricht nicht innerhalb von 3 Stunden eine Antwort erhalten haben und sich dann verabschieden, tja... so wird man nicht deutscher Meister.
 
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Observer

  • #8
.... ahhh ... dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin ... :) ... jetzt wird's verständlicher ... du meinst, wir Frauen sollen das alles nicht so ernst nehmen ...
dass Männer die Emanzipation wieder abschaffen wollen, glaube ich in den wenigsten Fällen. @Dr. Jekyll hat das ja ganz gut beschrieben. Es ist der persönliche Frust, es klappt nicht aus diversen Gründen, dann wird ein "Ventil" gesucht - da bietet sich die Emanzipation für manche eben an.

Was das "Mehr-Jammern" der Männer angeht - hm- es gibt da so einige schmerzhafte Dinge, die Frauen haben und Männer nicht...würde nicht wissen wollen, wie sehr ich da jammern würde :eek:
 
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  • #9
In meinen Augen ist die Welt nicht schlechter geworden. Es haben sich nur Machtverhältnisse verschoben, die Jahrtausende bestand hatten. Dies scheint einige Männer völlig zu überfordern.
Und darin sehe ich das eigentliche Problem. Denn mit dem Verschieben der "Machtverhältnisse" hat sich die "gesellschaftliche Rolle" der Frauen hinsichtlich "Kontaktaufnahme" mit dem anderen Geschlecht nicht annähernd in gleicher Weise mitbewegt. Diesbezüglich geben Frauen häufig und offen zu, dass sie "altmodisch" seien - und vom Mann den ersten Schritt erwarten.
Problem ist, dass durch das Erstarken der Frauen, der Mann nicht auch stärker, sondern in seinem Selbstwertgefühl eher schwächer wurde.
Und nun treffen unsichere Männer (von denen letztlich die Initiative beim Kennenlernen erwartet wird) auf ziemlich "starke" und selbstbewusste Frauen. Die ihm nicht nur Paroli bieten (und nein, hier ist nicht der Hustenbonbon gemeint), sondern auch teils deftige "Körbe" verteilen.

Zusätzlich geben sich auch Frauen nicht mehr mit "einfachen" Männern zufrieden, sondern entwickeln hinsichtlich des anderen Geschlechts ein gewisses "Anspruchsdenken". Was wiederum einige Männer an sich zweifeln lässt und "unter Druck" setzt, den Frauen unter Umständen nicht zu genügen. Die gewohnte Bequemlichkeit ist dahin. Nun sind tatsächlich Anstrengungen und größere Initiative erforderlich und notwendig, um eine Frau kennenzulernen - und letztlich von sich zu überzeugen.
 
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  • #10
Vielleicht eröffnet mal jemand einen Allgemeinen Jammer- und Heulsusen-Fred, da könnten sich die austoben, denen danach ist.
Ich zähle mich nicht zu der von dir gemeinten Kategorie Männer, empfinde jedoch diese despektierliche Ausdrucksweise als unangemessen.
Die o.g. Beschreibung orientiert sich offensichtlich an einem alten "Männerbild. Nämlich das des (willens)starken Mannes, der "keinen Schmerz kennt" und genau wissend, was er will, seinen Weg geht.
Nur hinkt dann diese Sichtweise dem Bild der sich veränderten Frau hinterher. Auch die Männer haben sich verändert. Nur leider nicht in der von Frauen gewünschten Art und Vielfalt.
Klar dürfen sie mittlerweile auch mal weinen (sollten sie früher ja möglichst nicht) - aber doch bitte nur, wenn es "genehm" und "angemessen" ist.
Sicher dürfen sie auch mal ihren Unmut über die Schwierigkeiten beim Kennenlernen von Frauen äußern - aber nicht zu häufig - sonst gilt es als "Jammern".
Gewünscht sind ebenfalls Kompromissbereitschaft und Diskurswille - aber andererseits soll der Mann auch einfach mal "klare Ansagen" machen - und nicht immer zustimmend "mitlaufen".
 
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Observer

  • #12
Ich zähle mich nicht zu der von dir gemeinten Kategorie Männer, empfinde jedoch diese despektierliche Ausdrucksweise als unangemessen.
Die o.g. Beschreibung orientiert sich offensichtlich an einem alten "Männerbild. Nämlich das des (willens)starken Mannes, der "keinen Schmerz kennt" und genau wissend, was er will, seinen Weg geht.
Nur hinkt dann diese Sichtweise dem Bild der sich veränderten Frau hinterher. Auch die Männer haben sich verändert. Nur leider nicht in der von Frauen gewünschten Art und Vielfalt.
Klar dürfen sie mittlerweile auch mal weinen (sollten sie früher ja möglichst nicht) - aber doch bitte nur, wenn es "genehm" und "angemessen" ist.
Sicher dürfen sie auch mal ihren Unmut über die Schwierigkeiten beim Kennenlernen von Frauen äußern - aber nicht zu häufig - sonst gilt es als "Jammern".
Gewünscht sind ebenfalls Kompromissbereitschaft und Diskurswille - aber andererseits soll der Mann auch einfach mal "klare Ansagen" machen - und nicht immer zustimmend "mitlaufen".
in diesem Zusammenhang erinnere ich auch noch einmal an das "Altherren-Bashing", welches vor einer Zeit lang hier statt fand. Das war ähnlich geschmacklos, wie das hier erwähnte frauenfeindliche Geschreibe einiger männlicher Foristen. Da schenken sich beide Seiten nicht viel.
 
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  • #13
Beim "Männerjammern" geht es für mich eigentlich nie darum, dass Männer, die sklavische Unterdrückung der Frau zurück fordern. Es geht mehr um Selbstwertgefühl.
Ja, so sehe ich das auch. Mit dem Aufbau desselben bei den Frauen, ist es bei den Männern, scheints, umgekehrt proportional abgebaut worden.
Das Leben als Mann ist nicht von Wertschätzung geprägt.
Also im Berufsleben dürfte das bei Frauen eher noch schlechter darum bestellt sein.
Aber ich gebe dir Recht in Bezug auf den Geschlechterumgang. Diesbezüglich werden vom Mann weiterhin Komplimente und teils "Hofierung" und "Umgarnung" erwartet - während sich Frau äußerst dezent mit "Anerkennungsbekundungen" zurückhalten darf.
Meiner Ansicht nach, fehlt es den Männern heute an Kampfgeist und Ehrgeiz.
Ja, das glaube ich auch. Früher war es meines Empfindens nach einfacher, eine Frau kennenzulernen. Heutzutage erwarten die Frauen einen wesentlich attraktiveren Mann (siehe auch stark steigende Anzahl von Männerpflegeprodukten, wobei auch das wiederum auf keinen Fall zu stark ausgeprägt sein und nicht ins "Metrosexuelle" abdriften sollte). Und auch die "Konkurrenz" der sich durch die Werbemedien angestachelten anderen Männer wächst zusehends.
Hat es vor einiger Zeit noch gereicht, eine feste Anstellung zu haben und pünktlich und rechtschaffen zu sein, werden heute auch an das Äußere höhere Ansprüche gestellt. Für die Frauen hat sich diesbezüglich nicht sooo viel geändert. Vielen Männern reicht es weiterhin, wenn die Dame an seiner Seite "eine hübsche Figur abgibt".
Aber woher sollte dieser, den "heutigen Männern" fehlende "Kampfgeist" herkommen bzw. geschult werden?
Genau dort liegt doch das Problem und der Zwiespalt - das Dilemma sozusagen.
Hart, aber im Kern doch weich (aber nicht zu sehr).
Einfühlsam, aber nicht weinerlich.
Bestimmend, aber nicht patriacharlisch oder autoritär.
 
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  • #14
in diesem Zusammenhang erinnere ich auch noch einmal an das "Altherren-Bashing", welches vor einer Zeit lang hier statt fand. Das war ähnlich geschmacklos, wie das hier erwähnte frauenfeindliche Geschreibe einiger männlicher Foristen. Da schenken sich beide Seiten nicht viel.
Nur dass hier ein männlicher Verfasser abschätzig über Geschlechtsgenossen schreibt.
 
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  • #15
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