Spike1505

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  • #1

Wann sagt ihr, dass ihr euch verliebt habt?

Ich hatte gerade eine tolle Frau kennengelernt, bei der die ersten Dates sehr vielversprechende verlaufen sind, so dass ich mir auch eine feste Beziehung hätte vorstellen können. Leider hat sie nicht das selbe für mich empfunden und wir haben die Sache beendet.

Nun reflektiere ich natürlich diese Geschichte und überlege, wo ich Fehler gemacht habe. Bei folgenden Punkt bin ich mir nicht ganz sicher. Ich werde euch nicht sagen, wie es bei mir verlaufen ist, sondern ich werde versuchen neutral zwei Varianten gegenüberzustellen und ich würde mich über eure Meinung freuen.

1. Wann sagt ihr dem Date, dass es euch erwischt hat und ihr verliebt seit?
a) sobald ihr euch eurer Gefühle bewußt seit, gesteht ihr es. Der Partner soll ja wissen woran er ist.
b) Erst wenn ihr spürt, dass der Partner (wahrscheinlich) auch Gefühle für euch entwickelt hat, er soll ja seinen "Jagdtrieb" behalten und sich nicht zu sicher fühlen.

2. Wie reagiert ihr, wenn euch euer Date gesteht, dass es verliebt ist und ihr euch noch nicht sicher seit?
a) Ihr freut euch, dass ihr das geschafft habt und könnt euch jetzt in Ruhe überlegen, ob er auch der Richtige für euch ist. Ihr könnt ja nix mehr falsch mache, er ist ja schon verliebt.
b) Ihr fühlt euch unter Druck gesetzt, möglichst schnell eine Entscheidung zu treffen, da ihr den anderen nicht zu lange schmoren lassen wollt.
 

Spike1505

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  • #2
Keina Antwort... schade :-(
 
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  • #3
Erstmal gestehe ich überhaupt nichts, noch nicht einmal mir selber.

Ein Date ist sowieso zu wenig, wenn überhaupt merkt man es doch in der Überbrückungszeit zwischen dem 2 und 3, oder 3 und 4 Date.
Nach dem ersten Date sind das bloß die Hormone die verrückt spielen. Aber wenn Frau nicht möchte, dann ist es so.

Zum Punkt 2:
Erstmal Panik schieben und den Impuls unterdrücken zum Geist zu werden. (Hab ich mit 20 gemacht und das war ziemlich Assi von mir, aber das Tempo hat mich gnadenlos überfordert)
Ich würde es auch dann immer noch auf ein weiteres Date ankommen lassen.
Tja und wenn du dann immer noch sagen möchtest nein, ich möchte nicht mit dir zusammen sein, dann frage dich, wer da spricht, dein Instinkt, der Verstand oder dein Bauchgefühl. Wir als Menschen sind doch ziemlich gut in der Lage uns selbst zu belügen.
 

Megara

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  • #4
Ich hatte gerade eine tolle Frau kennengelernt, bei der die ersten Dates sehr vielversprechende verlaufen sind, so dass ich mir auch eine feste Beziehung hätte vorstellen können. Leider hat sie nicht das selbe für mich empfunden und wir haben die Sache beendet.

Nun reflektiere ich natürlich diese Geschichte und überlege, wo ich Fehler gemacht habe. Bei folgenden Punkt bin ich mir nicht ganz sicher. Ich werde euch nicht sagen, wie es bei mir verlaufen ist, sondern ich werde versuchen neutral zwei Varianten gegenüberzustellen und ich würde mich über eure Meinung freuen.

1. Wann sagt ihr dem Date, dass es euch erwischt hat und ihr verliebt seit?
a) sobald ihr euch eurer Gefühle bewußt seit, gesteht ihr es. Der Partner soll ja wissen woran er ist.
b) Erst wenn ihr spürt, dass der Partner (wahrscheinlich) auch Gefühle für euch entwickelt hat, er soll ja seinen "Jagdtrieb" behalten und sich nicht zu sicher fühlen.

2. Wie reagiert ihr, wenn euch euer Date gesteht, dass es verliebt ist und ihr euch noch nicht sicher seit?
a) Ihr freut euch, dass ihr das geschafft habt und könnt euch jetzt in Ruhe überlegen, ob er auch der Richtige für euch ist. Ihr könnt ja nix mehr falsch mache, er ist ja schon verliebt.
b) Ihr fühlt euch unter Druck gesetzt, möglichst schnell eine Entscheidung zu treffen, da ihr den anderen nicht zu lange schmoren lassen wollt.
1b und 2 a
Wobei mir deine Formulierungen nicht so in den Sinn kämen ( " ihr könnt ja nichts mehr falsch machen" Alles ist zu jeder Zeit möglich.In dieser Phase kann es auch plötzlich vorbei sein z.B )
 
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liegestuhl

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  • #6
Direkt zum Threadthema: Immer sonntags um 5 vor 12, werter @Spike1505! :cool:
 
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Rise&Shine

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  • #7
Weder 1 noch 2.
Was für eine verkopfte Herangehensweise. Bei Nummer 1 immer schön den Boden sichern, dass ja nichts einem passiert.
Nummer 2 auch schön tacktiert.

Wenn man sich öfter trifft, ergibt sich das „Geständnis“ von alleine. Und man spürt auch, ob das gegenseitig ist. Wenn man selbst eines bekommt, oder man erfährt, dass sich der andere mehr vorstellen kann, dann sagt man ehrlich, wo man selbst steht.

Es kommt öfter vor, dass man unterschiedlich weit im Prozess ist. Das heißt aber nicht, dass es gar nichts mehr wird. Manchmal braucht es etwas.

Und zu 2a: da kann man sehr wohl noch viel falsch machen, dass sich der andere wieder entliebt.
 
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Nuvoletta

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  • #8
Gemäss mir muss man gar nichts mitteilen: wenn es läuft, kommt es sowieso von allein. Sehr schwierig finde ich, wenn sich nur auf einer Seite Gefühle entwickeln. Auch das merkt man, ohne dass man es in Worte fassen muss. Tut weh!
 
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Spike1505

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  • #9
Danke für die Antworten, ich hatte das Thema eigentlich schon aufgegeben...und ja, es ist sehr verkopft...

Natürlich sieht man im Film, dass es eimmer beide spüren, oder einer spürt, dass es beim Anderen noch nicht soweit ist.

Was ist denn nun bei mir passiert. Wir hatten miteinander geschrieben, es fühlte sich perfekt an. Wir hatten das erste Date und haben beide festgestellt, dass es real sogar noch besser ist als digital. Wir hatten ein zweites und drittes Date, ab dem dritten Date wurde rumgeknutscht, was das Zeug hät. Überall, in der Öffentlichkeit, vor Ihrer Haustür, in ihrem Heimatort und ich hatte nicht das Gefühl, das es ihr keinen Spaß gemacht hat. (btw. wenn ich mir bei jemanden nicht sicher bin ob ich verliebt bin, würde ich niemals vor meiner Haustür knutschen, bei der Gefahr, dass mich meine Kinder oder meine Nachbarn sehen könnten, man will ja nicht jeder "Woche" mit einer anderen gesehen werden).

Vor dem 5. Date hatte ich für sie ein Lied geschrieben, mit der Gitarre ein Video aufgenommen, ein Cover mit einem Foto von uns gemacht und ihr per Post als Überraschung geschickt und auch in einem kleinen Anschreiben mitgeteilt, dass ich auf sie stehe und ich sie noch deutlich besser kennenlernen möchte. Als wir uns dann getroffen hatten, sagte ich ihr, während sie in meinem Arm lag, das ich ein kleines bißchen in sie verliebt bin. Ihre Antwort war, sie wäre sich noch nicht sicher. Wir trafen uns noch zwei weitere Male. Sie fiel mir um den Hals und wir knutschten, als wir uns wiedertrafen, wir knutschten während beider Dates und auch bei der Verabschiedung. Während wir zusammen waren, könnte ich überhaupt nix abweisendes, gekünsteltes, gezwungenes spüren und das, obwohl ich peinlichst genau darauf geachtet habe, da ja immer noch "ich bin mir nicht sicher" in der Luft lag.

Dann fuhr ich eine Woche mit meinem Sohn in den Urlaub. Ich sollte ihr Muscheln mitbringen, wir wollten danach über den Sternenhimmel von Griechenland philosophieren, wir hatten noch einige Dinge vor, die wir nach meinem Urlaub machen wollten. Trotzdem ist mir halt aufgefallen, dass die Ideen, für weitere Dates von mir kamen (außer das mit den Muscheln und den Sternenhimmel, das kam von ihr) . Sie stimmte aber immer allen zu "Okay, das machen wir" Auch ging die Messi-Kommunikation meist von mir aus. Ca. 70% hab ich den täglichen Chat begonnen, ca. 30% sie... und es ist mir verdammt schwer gefallen, es auszuhalten, damit ich nicht jeden Tag beginne... ich war schließlich auch veriebt und ihrer nicht sicher.

Wir blieben auch während dem Urlaub in Kontakt. Ich fragte sie, ob sie Bilder sehen wolle, ich wollte sie ja nicht "quälen", während sie arbeiten musste... sie wollte welche. Wir waren die ganze Zeit im Kontakt. Es fühlte sich fast so an, als ob sie dabei war.

Am Tag meines Urlaubsendes, brach der Kontakt plötzlich ab. Sie antwortet nur noch wenig... als ich sie fragte, ob wir uns am nächsten Tag sehen wollte, kam keine Antwort mehr. Irgendwann kam sinngemäß die Antwort, dass es bei ihr nicht gefunkt hat , dass sie immer gehofft hatte, das es noch wird, aber es wurde nicht.

Und da stelle ich mir natürlich die Frage, ob ich was falsch gemacht habe und wenn ja was. Hat sie sich meiner zu sicher gefühlt? War ihr "Jagdtrieb" dadurch erloschen? Habe ich mich zu früh geöffnet? Habe ich ihr durch unseren ständigen Austausch das Gefühl gegeben, sie einzuengen? Oder hätte ich machen können was ich will, wenn sie wirklich verliebt gewesen wäre.

Daher wollte ich gerne von euch wissen, wie es euch geht, wenn euche jemand gesteht, dass er verliebt ist. Ich weiß, das jeder Mensch anders ist, aber ich wollte halt mal wissen, wie andere Menschen dabei ticken.
 
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Spike1505

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  • #10
Gemäss mir muss man gar nichts mitteilen: wenn es läuft, kommt es sowieso von allein. Sehr schwierig finde ich, wenn sich nur auf einer Seite Gefühle entwickeln. Auch das merkt man, ohne dass man es in Worte fassen muss. Tut weh!

So dachte ich es auch, deshalb hab ich es ja auch nicht weiter angesprochen. Als wir zusammen waren, hatte ich IMMER das Gefühl, dass es von beiden Seiten kam. Die Zweifel kamen immer nur, als ich alleine war... ich konnte noch nicht einmal sagen, woher dieses Gefühl kam.
 
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  • #11
Das tut mir leid für dich. Das tut weh und ist sehr schade. Manchmal fühlt der eine mehr als der andere. Man kann es nicht erzwingen oder herbei taktieren. Wer wagt, kann verlieren. Wer nicht wagt, hat schon verloren. Du hast was gewagt und hast verloren. Das ist sicher schon den meisten mal so passiert.
 
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Megara

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  • #12
Danke für die Antworten, ich hatte das Thema eigentlich schon aufgegeben...und ja, es ist sehr verkopft...

Natürlich sieht man im Film, dass es eimmer beide spüren, oder einer spürt, dass es beim Anderen noch nicht soweit ist.

Was ist denn nun bei mir passiert. Wir hatten miteinander geschrieben, es fühlte sich perfekt an. Wir hatten das erste Date und haben beide festgestellt, dass es real sogar noch besser ist als digital. Wir hatten ein zweites und drittes Date, ab dem dritten Date wurde rumgeknutscht, was das Zeug hät. Überall, in der Öffentlichkeit, vor Ihrer Haustür, in ihrem Heimatort und ich hatte nicht das Gefühl, das es ihr keinen Spaß gemacht hat. (btw. wenn ich mir bei jemanden nicht sicher bin ob ich verliebt bin, würde ich niemals vor meiner Haustür knutschen, bei der Gefahr, dass mich meine Kinder oder meine Nachbarn sehen könnten, man will ja nicht jeder "Woche" mit einer anderen gesehen werden).

Vor dem 5. Date hatte ich für sie ein Lied geschrieben, mit der Gitarre ein Video aufgenommen, ein Cover mit einem Foto von uns gemacht und ihr per Post als Überraschung geschickt und auch in einem kleinen Anschreiben mitgeteilt, dass ich auf sie stehe und ich sie noch deutlich besser kennenlernen möchte. Als wir uns dann getroffen hatten, sagte ich ihr, während sie in meinem Arm lag, das ich ein kleines bißchen in sie verliebt bin. Ihre Antwort war, sie wäre sich noch nicht sicher. Wir trafen uns noch zwei weitere Male. Sie fiel mir um den Hals und wir knutschten, als wir uns wiedertrafen, wir knutschten während beider Dates und auch bei der Verabschiedung. Während wir zusammen waren, könnte ich überhaupt nix abweisendes, gekünsteltes, gezwungenes spüren und das, obwohl ich peinlichst genau darauf geachtet habe, da ja immer noch "ich bin mir nicht sicher" in der Luft lag.

Dann fuhr ich eine Woche mit meinem Sohn in den Urlaub. Ich sollte ihr Muscheln mitbringen, wir wollten danach über den Sternenhimmel von Griechenland philosophieren, wir hatten noch einige Dinge vor, die wir nach meinem Urlaub machen wollten. Trotzdem ist mir halt aufgefallen, dass die Ideen, für weitere Dates von mir kamen (außer das mit den Muscheln und den Sternenhimmel, das kam von ihr) . Sie stimmte aber immer allen zu "Okay, das machen wir" Auch ging die Messi-Kommunikation meist von mir aus. Ca. 70% hab ich den täglichen Chat begonnen, ca. 30% sie... und es ist mir verdammt schwer gefallen, es auszuhalten, damit ich nicht jeden Tag beginne... ich war schließlich auch veriebt und ihrer nicht sicher.

Wir blieben auch während dem Urlaub in Kontakt. Ich fragte sie, ob sie Bilder sehen wolle, ich wollte sie ja nicht "quälen", während sie arbeiten musste... sie wollte welche. Wir waren die ganze Zeit im Kontakt. Es fühlte sich fast so an, als ob sie dabei war.

Am Tag meines Urlaubsendes, brach der Kontakt plötzlich ab. Sie antwortet nur noch wenig... als ich sie fragte, ob wir uns am nächsten Tag sehen wollte, kam keine Antwort mehr. Irgendwann kam sinngemäß die Antwort, dass es bei ihr nicht gefunkt hat , dass sie immer gehofft hatte, das es noch wird, aber es wurde nicht.

Und da stelle ich mir natürlich die Frage, ob ich was falsch gemacht habe und wenn ja was. Hat sie sich meiner zu sicher gefühlt? War ihr "Jagdtrieb" dadurch erloschen? Habe ich mich zu früh geöffnet? Habe ich ihr durch unseren ständigen Austausch das Gefühl gegeben, sie einzuengen? Oder hätte ich machen können was ich will, wenn sie wirklich verliebt gewesen wäre.

Daher wollte ich gerne von euch wissen, wie es euch geht, wenn euche jemand gesteht, dass er verliebt ist. Ich weiß, das jeder Mensch anders ist, aber ich wollte halt mal wissen, wie andere Menschen dabei ticken.
Ich glaube nicht,dass du etwas falsch gemacht hast.Besonders in der Anbahnungphase sind Gefühle umbeständig oder die Anziehung auch einfach urplötzlich weg.Es gibt halt auch Leute die grundsätzlich gern knutschen,so dass es schwierig wird,daraus oder dabei zu erkennen ob jemand wirklich interessiert oder sogar schon verliebt ist.
Geständnisse sind nur toll,wenn beide annähernd gleich stark engagiert sind.Dann bestätigt man sich.

Spekulationen über eine Person ,die man gerade erst kennenlernt ,machen wenig Sinn.Wenn du keine Hinweise/ Wahrnehmungen
hattest,dann war das halt so.Ihr Meldeverhalten /Kommunikationsbeginn von 30% kann als Hinweis gesehen werden,dass du mehr engagiert warst.
Es hat nicht gereicht bei ihr.
Das tut weh.Liebeskummer gehört zum Leben .Kein Übel dauert ewig.🍀🌻
 
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fleurdelis

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  • #13

Nein. Nach deinem Gedanken, müsste sich eine Beziehung in ständigem "Jagdmodus" befinden. Wenn man jemandem sagt, dass man sich verliebt hat, und es bei der Gegenseite auf die gleichen Gefühle trifft, verhindert dann die Einstellung eines sogenannten "Jagdtriebes" nicht die Gefühle.

Ich persönlich bin kein Freund von der "Jagdtriebtheorie". Es geht um Gefühle, die entweder erwidert werden, oder nicht. Die Dame in deinem Falle war sich wohl ihrer Sache nicht sicher, hat es noch ein bisschen laufen lassen, um ihre Sicherheit zu finden, und sie hat wahrscheinlich gemeint es reicht nicht. Oder irgendwas anderes, was du nicht weißt.

Grundsätzlich finde ich es nie verkehrt, Gefühle zu zeigen. Es wäre furchtbar, wenn wir das nicht mehr machen würden. :)
 
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chrissi22

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  • #14
Naja, mir wäre es definitiv zu viel Kommunikation gewesen. So früh alles teilen, das kann nicht jede/r. Ein bisschen mehr abspüren, wo der andere ist in seinem Tempo, wäre trotz Verliebtheit sinnvoll. Manche fühlen sich sonst überfordert. Aber direkt falsch gemacht - ach nein, wenn du nunmal so bist, sollst du dich auch nicht komplett verstellen. Es hat dann nur nicht zusammen gepasst. Wie auch immer, viel Glück für das nächste Mal, wenn du dich erholt hast.
 
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Spike1505

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  • #15
Vielen Dank für die Antworten. Ich sehe es ja grundsätzlich genauso. Wenn Gefühloe auf beiden Seiten da sind, kann man wahrscheinlich nicht viel falsch machen.

Da ich sie/die zukünftige potenzielle Partnerin nicht ändern kann, versuch ich halt abzuklopfen, wo ich Fehler gemacht haben könnte und wollte einfach mal mehrer Meinungen hören, wie stark mein Verhalten auf das "funken" Einfluss nimmt, oder ob es wirklich nur reine Biochemie ist.

Zur Zeit fühle ich mich wieder wie in den Song "Paul ist tot" von Fehlfarben... "Alles was ich will, das krieg ich nicht und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht."
 
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fraumoh

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  • #16
Ich fürchte, ich hätte es als (beginnendes) Lovebombing wahrgenomnen. Diese selbstgedichteten Lieder, auf ( Liebes- ) videos gebannt...ppppuhhhh
Kennt man von Hochzeitsfeiern...knuffig, aber eigentlich gefallen sie mir nur von Justin Bieber oder Beyoncé.
Da muss ich schon verliebt sein, vermutliches Amateurliedgut gut zu finden...
Sorry.
Gegen Geschriebenes habe ich nix einzuwenden ( ausser Poesie, siehe oben). Aber haste ja gemerkt, davon kannst du nicht viel ableiten..
 
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Spike1505

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  • #19
Ich fürchte, ich hätte es als (beginnendes) Lovebombing wahrgenomnen. Diese selbstgedichteten Lieder, auf ( Liebes- ) videos gebannt...ppppuhhhh
Das Lied war es bestimmt nicht, da wir ja beide absolute Musikfreaks sind und dies auch die Basis des Kennenlernens war... es war auch kein schnulziges Liebeslied, sondern eher eine Zusammenfassung unserer ersten Dates....

...ich bin eigentlich nicht der Typ für Lovebombing, hab ihr auch nur 1x gesagt, dass ich wahrscheinlich verliebt in sie bin. Ich wollte halt so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen (2x pro Woche, viel mehr war nicht drin) , was ja schon recht schwer war, da wir 60km auseinander wohnten und bei beiden noch Kinder in der jeweiligen Wohnung lebten.
 
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chrissi22

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  • #26
versuch ich halt abzuklopfen, wo ich Fehler gemacht haben könnte und wollte einfach mal mehrer Meinungen hören, wie stark mein Verhalten auf das "funken" Einfluss nimmt
Wenn Du es so genau wissen willst: Du hast ihr wahrscheinlich zu wenig Platz gelassen, eigene Ideen einzubringen, ihr Tempo zu entwickeln, den Funken wachsen zu lassen. Du wolltest es evt zu sehr, warst zu ungeduldig und überpräsent. Da bleibt dem Gegenüber nur mitzuziehen, selber so zu ticken oder - Rückzug. Aber da kann man jetzt kreiseln und tippen, sieht jeder anders und ihre Meinung ersetzt das nicht.
Der Tipp mit den Bindungstypen ist gut. Viel Glück!
 
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Megara

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  • #27
Wenn Du es so genau wissen willst: Du hast ihr wahrscheinlich zu wenig Platz gelassen, eigene Ideen einzubringen, ihr Tempo zu entwickeln, den Funken wachsen zu lassen. Du wolltest es evt zu sehr, warst zu ungeduldig und überpräsent. Da bleibt dem Gegenüber nur mitzuziehen, selber so zu ticken oder - Rückzug. Aber da kann man jetzt kreiseln und tippen, sieht jeder anders und ihre Meinung ersetzt das nicht.
Der Tipp mit den Bindungstypen ist gut. Viel Glück!
Könnte aber auch heissen, dass sie das Tempo bei einem Anderen gut gefunden hätte,weil selbst seeehr interessiert.
 

Thouy

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  • #28
Verliebt garnicht, denn das ist ein Gefühl in der Anfangsphase, das geprägt ist vom Reiz des Neuen, wo man/frau auch durchaus noch dazu neigt zu idealisieren. Erst wenn diese Phase vorbei ist, entsteht daraus allmählich Liebe, Liebe dann mit einer Bedingungslosigkeit einhergeht und man/frau mittlerweile auch die Macken/Schwächen des/der anderen entdeckt hat und diese keinen Einfluss haben. Es sind vor allem die schwierigen Zeiten, die die Beständigkeit einer Beziehung bewerten lassen, doch die sind nicht Bestandteil der Kennenlernen- und Verliebtheitsphase. Ganz viele Menschen haben zu diesem Zeitpunkt noch eine Fassade, eine Schokoladenseite, wollen gefallen, doch diese Fassade bröckelt automatisch und erst dann kann man/frau sich ehrlich beantworten, ob er/sie wirklich die Liebe sind, die man/frau gesucht hat.
Zuneigung, Interesse etc. kann man/frau sich auf so unendlich viele schöne Arten zeigen, da braucht es meist keine Worte und vor allem nicht diese abgedroschenen drei Worte. Wer will die heute noch hören, Milliardenfach ausgesprochen täglich, wie oft gelogen oder aus Gewohnheit dahingesagt….nein, wirklich nicht.
 

Vergnügt

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  • #29
Geh nicht zu verkrampft heran. Wenn du dauernd darauf bedacht bist, Fehler zu vermeiden, kann das krampfhaft wirken. Damit stellst du dir dann selbst ein Bein.
 

fleurdelis

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  • #30
versuch ich halt abzuklopfen, wo ich Fehler gemacht haben könnte

Du könntest herausfinden, was du bei ihr, für Fehler gemacht hast. Ansonsten ist die Suche nach Fehlern recht sinnlos, weil es eine Interaktion zwischen zwei Menschen gab.

Ich würde dir empfehlen, sei nicht so 'verkopft' .... ich fand deinen Umgang mit dem Thema, schon als ich deinen "Multiple-Choice" - Eingangstext ... ;) ... gelesen habe, ..... unpraktisch.:)
 
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