Ed Single

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  • #1

Warum der Partnermarkt für die meisten Männer immer schwieriger wird - Ein Erklärungsversuch

Warum der Partnermarkt für die meisten Männer immer schwieriger wird - Ein Erklärungsversuch von mir.

Heute habe ich folgenden Artikel gelesen:

http://www.spiegel.de/lebenundlerne...eine-generation-hin-verdoppelt-a-1226773.html

Der Kontext zum Threadtitel dürfte für Leute, die schon länger im Forum sind, einleuchtend sein. Das Stichwort heißt schlicht Downdating. Viele Frauen wollen, dass der Mann beruflich mindestens gleich erfolgreich ist wie sie oder noch erfolgreicher. Insofern sinkt die Auswahl für die meisten Männer am Partnermarkt dramatisch. Was meint ihr zu den News und den geschilderten Auswirkungen?
 

Tone

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  • #2
Eine seltsame Schlussfolgerung. Gleichberechtigung ist doch eine positive Entwicklung und nicht schlecht für die Partnersuche, ausser man möchte eine Partnerin ohne Bildung. o_O
 
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Ed Single

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  • #3
Bildung und beruflicher Erfolg sind zwei paar Schuhe bei der Partnersuche - aus Sicht der meisten Frauen.
 

Tone

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  • #5
Bildung und beruflicher Erfolg sind zwei paar Schuhe bei der Partnersuche - aus Sicht der meisten Frauen.
Dein verlinkter Artikel handelt von Bildung, auf den berufliche Erfolg wird nicht eingegangen. Ich finde das sehr aufschlussreich, weil du beruflichen Erfolg bei Frauen automatisch mit der Bildung gleichsetzt. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass Männerseilschaften den beruflichen Aufstieg unabhängig ihrer Bildung behindern. Insofern sehe ich deine Befürchtung etwas überzogen :)
 
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  • #6
Insofern sinkt die Auswahl für die meisten Männer am Partnermarkt dramatisch.

ich kenne die argumentation genau umgekehrt. beispiel: chefärzte können sowohl chefärztinnen als auch krankenschwestern problemlos daten, da es die krankenschwestern gar nicht stört, dass er mehr verdient und "über ihr steht". im gegenteil: manche finden das vielleicht sogar gut.

eine chefärztin hingegen könnte chefärzte daten, aber nicht jeden krankenpfleger - weil einige von ihnen vielleicht nicht damit klarkommen, dass sie "unter ihr stehen". oder wie man das nun nennen mag.

wer hat also die größere auswahl? chefarzt oder chefärztin?
 
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HH_77

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  • #8
Also der Beruf bzw. Erfolg im selbigen war mir bei der Suche, verzeiht mir die Wortwahl, schon immer scheißegal. :)
 
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Observer

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  • #9
sag mal, bin ich der einzige, der versteht, was @Ed Single meint?
Je mehr Akademikerinnen, desto weniger Auswahl für nichtakademische Männer (weil Frauen selten "downdaten").
 
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Dora

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  • #10
....solange mir niemand auf der Tasche liegt , kann er auch Maler oder Schuhverkäufer sein. Nur Faulheit findet bei mir keinen Platz . Ich denke das auch eine Chefärztin einen Krankenpfleger ganz nett finden kann, also Sachen gibt`s :rolleyes:
 
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Observer

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  • #11
Dabei ist doch allgemein bekannt, dass Männerseilschaften den beruflichen Aufstieg unabhängig ihrer Bildung behindern. Insofern sehe ich deine Befürchtung etwas überzogen :)
Das kann ich z.B. garnicht bestätigen. In meiner Firma wurde sogar eine Frau nach oben "gepusht" für die Quote. Es gab durchaus auch männliche Bewerber, einer mit deutlich mehr Erfahrung.
 
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Dora

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  • #12
....und es werden nur Frauen hoch "gepusht" . Ich bin gespannt ob der Thread bei "Frau gehört hinter dem Herd " , endet.
 
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Dora

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  • #14
@Obeserver :
Das hat hier keiner gesagt.

..noch nicht
 
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Dora

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  • #16
Jetzt liegt sie schon o_O:D
 

fafner

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  • #17
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entropie

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  • #20
Die Bezeichnung Akademiker ist son bißchen wie Gulaschsuppe, mittlerweile schwimmt da ja so Einiges in der Brühe.

Wenn du dir aber mal die klassischen Unifächer anschaust, wirst du sehen, dass sich dort die Quoten gar nicht so sehr verschoben haben. Medizin machen immer noch mehr Frauen, Maschinenbau mehr Männer. Lediglich die Abschlusszahlen in den siebzig Millionen neu erfundenen Bachelor Studiengängen ist gestiegen. Und diese komischen Studienfächer bedeuten für viele Menschen einen härteren Berufseinstieg als die Ausbildung.

Also 'Akademiker' ist einfach schon dämlich als Begriff per se. :)
 
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Mimps

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  • #21
Ich liebe ja den Humor von Eckhard von Hirschhausen. Einfach mal bei YouTube schauen (Hirschhausen - Frauen -Männer).
Dem zu folge daten Männer ja nicht gerne auf Augenhöhe, sondern daten lieber nach unten. Wer bleibt also über?
Die schlauen Frauen und depperten Männer.
:D
Und Achtung! Bevor jetzt die Singel-Männer die Keule schwingen! Das ganze ist mit einem Augenzwinkern ;) zu betrachten.
 
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equinox

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  • #22
Wer bleibt also über?
Die schlauen Frauen und depperten Männer.
Interessant, als akademisch verbildeter Mann mit ausgeprägter Schwäche für schlaue Frauen (was wahrscheinlich rare Ausnahme ist) hat man da natürlich gute Karten ...

Merkwürdigerweise gilt das selbst in der Altersgruppe 60+, obwohl da doch - der im Spiegel zitierten Statistik folgend - der Anteil an Frauen mit akademischem Abschluss deutlich unter dem der Männer rangiert. Vielleicht liegt's ja daran, dass schlaue Frauen ü60 im Laufe ihres (Beziehungs-)Lebens gewisse Abneigungen gegenüber Maschinenbauern oder Inschenjören (entwickelt) haben? Oder ist das jetzt zu sophistisch?
 
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Dora

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  • #24
@t.b.d. : Dafür kenne ich einen passenden Spruch. :D:D:D

jetzt bin ich aber gespannt :D
 
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  • #25
@equinox : schon mal von sapiosexualität gehört? wenn nicht, dürfte dich der begriff interessieren... ;)
 

t.b.d.

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  • #28
Ich sehe gerade eine Doku über Gladiatorinnen im römischen Reich. Auch mal interessant.
 

Xeshra

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  • #30
In was für einem Brunz-Topic bin ich hier wieder gelandet. Beruf als Angelegenheit einer menschlichen Stufe und Augenhöhe zu betrachten, da ist selbst die indische Kaste noch ein Segen.
https://frauenseiten.bremen.de/blog/der-fluch-der-dalit/gewalt-gegen-frauen-3/
Wahrscheinlich gehöre ich zur Gruppe der Unberührbaren, die darf man nicht anfassen.

Erstaunlich dass wir in Europa das auch immer mehr haben. Liebe durch Arbeit und die muss den Wert des Menschen reflektieren.
 
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