AlexBerlin

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  • #1

Warum sind wir hier?

Im Forum ging es die letzten Tage hoch her. Streitigkeiten zwischen einzelnen Foristen eskalierten heftig. Bei der nachträglichen Bewertung des Geschehenen fiel mir auf, wie unterschiedlich die Erwartungen an das Forum hier sind.
Mein ganz naiver Ansatz ist, dass ich hier Rat von anderen suche und auch selber Rat geben möchte, da wo ich etwas Positives in einer Diskussion meine beitragen zu können. Natürlich sind meine Sicht der Dinge und auch meine Sicht auf mein Leben sehr subjektiv (und natürlich freue ich mich über Mitgefühl, wenn ich einmal von meiner Trennung und anderen schwierigen Zeiten berichten sollte), aber ich bin durchaus auch hier, um mir konstruktive Kritik anzuhören, damit ich mich weiterentwickeln kann.
Auf persönliche Anfeindungen und Streitereien habe ich keinen Bock - weder hier noch im RL.
Erfahrene Foristen hier sehen das aber anders, sehen Rosenkriege als eine Art Salz in der Forumssuppe, habe ich den Eindruck. Muss das wirklich sein?
 
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TPT

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  • #2
Auf persönliche Anfeindungen und Streitereien habe ich keinen Bock - weder hier noch im RL.
Erfahrene Foristen hier sehen das aber anders, sehen Rosenkriege als eine Art Salz in der Forumssuppe, habe ich den Eindruck. Muss das wirklich sein?
Ich weiß nicht, ob ich als erfahrene Foristin gelte. Ich finde es fürchterlich, privates zwischen zwei oder mehr Menschen in die Öffentlichkeit zu tragen.Wer sich im echten Leben kennt, soll seine Schwierigkeiten mit der Person intern klären. Wer Hilfe dabei braucht, es gibt in jeder Stadt Mediatoren.
 
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fafner

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  • #3
Auf persönliche Anfeindungen und Streitereien habe ich keinen Bock - weder hier noch im RL.
Ich auch nicht. Sie finden aber trotzdem statt, oder?
Erfahrene Foristen hier sehen das aber anders, sehen Rosenkriege als eine Art Salz in der Forumssuppe, habe ich den Eindruck.
Also mindestens ein erfahrener Forist erkennt zunächst mal die Realität an, daß es so was gibt.
Das ist ungefähr so sinnvoll wie die Frage, ob es "richtige" Kriege geben muß. Eine ganz sachliche Antwort könnte sein: das liegt in der Natur des Menschen.

Etliche hier haben ja auch schon solche Beziehungsenden erlebt. Insofern sehe ich das hier nur als Spiegel des "RL". Eine Frage daraus könnte sein: wie entgehe ich dem beim nächsten Mal? Also solch einem Rosenkrieg "in echt".

Btw, ich muß echt mal wieder diesen Film ansehen...
 
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AlexBerlin

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  • #4
Wenn man in einer Gruppe zusammen ist, kann man sich schon Regeln geben und bestimmte Kommunikationsstile ächten - auf so einen Konsens hatte ich wohl gehofft.
Vernunftbegabte Wesen können so was hinbekommen, da bin ich mir sicher.
Wo eher Anarchie herrscht, komme ich auch klar, gefällt mir aber nicht so gut.
 
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fafner

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  • #6
Das "Salz in der Suppe" halte ich für eine beträchtliche Fehlinterpretation. Ob gewollt oder nicht, mag ich nicht beurteilen.
 
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Deleted member 21128

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  • #8
Also ich bin vor allem zum Zeitvertreib hier und weil mich manche Aspekte des menschlichen Miteinanders interessieren. Ich (emp)finde die konstruktive Auseinandersetzung miteinander (als) fruchtbar, und auch wenn's mal Streit gibt, finde ich das nicht so schlimm. Das gehört dazu und ist ja auch unterhaltsam.
Dabei definiert jeder die Grenzen des "erlaubten" anders, was ja auch gut ist. Die Mehrheit hier und auch die Moderatoren waren sich einig, dass die Grenzen in den letzten Tagen deutlich überschritten wurden. Die Maßnahmen waren entsprechend und in meinen Augen angemessen und gut kommuniziert.
Rosenkriege sind immer schlimm und sie gehören auf gar keinen Fall öffentlich ausgetragen.
 
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  • #9
Ich sehe das ähnlich wie Wolke Vier. Unterschiedliche Ansichten führen oft zu unterschiedlichem Feedback, welches von einigen Leuten zum Teil auch als "persönlicher Affront" gesehen wird. Und je nach "Tagesform" des- oder derjenigen, kommt es zu mehr oder weniger heftigen Entgegnungen.
Oft habe ich den Eindruck, dass Beitragsschreiber um Anerkennung heischen, gerne in Lob "baden" - aber mit kritischen Anmerkungen auf eigene Beiträge so gar nicht umgehen können.
Zum Teil eskaliert das dann derart, dass es, wie leider so oft, nur noch um die Frage geht: "Wer hat Recht und wer hat's falsch gemacht".
Dabei treffen, wie im RL, halt auch Menschen völlig unterschiedlicher Couleur aufeinander, sodass die Emotionen teilweise "hochkochen".
Ist meist nicht schön; zum Teil unterhaltsam, aber selten zielführend für die sachlich diskutierenden Foristen und schon gar nicht für den/die TE.
Auch entsteht bei mir der Eindruck, dass einige wenige Foristen nur darauf warten, dass der "persönliche Erzfeind" einen Beitrag schreibt, um dann wie ein Partisan aus der Deckung zu springen und den eigenen Ressentiments mit voller Wucht Ausdruck zu verleihen.
 
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ionchen

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  • #10
@IMHO

Bin ja erst kurz hier, aber den Eindruck, dass hier einige gerne ihr Mütchen kühlen habe ich auch. Provokation als Selbstzweck. Oder eben Selbstdarstellung. Wenn's schee macht? :)
 
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  • #11
@IMHO

Bin ja erst kurz hier, aber den Eindruck, dass hier einige gerne ihr Mütchen kühlen habe ich auch. Provokation als Selbstzweck. Oder eben Selbstdarstellung.
Ich denke, dass das auch in diversen anderen Foren an der Tagesordnung ist und hier doch meist gemäßigt und nicht sooo häufig passiert.
Bemerkenswert finde ich noch, dass es im Zuge dieser persönlichen Anfeindungen zum Teil zur "Fraktionsbildung" kommt und sich mehr oder weniger große "Lager" hinter den "Eskalierenden" aufbauen.
 
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ionchen

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  • #13
Es geht wohl immer noch schwächer... vielleicht ist das ja "bemerkt" worden.
 

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  • #14
Was genau findest du daran bemerkenswert? Ist das nicht eine völlig menschliche Neigung/Schwäche?
Du hast Recht, das war eine falsche Wortwahl, wie mir jetzt auffällt.
"Erwähnenswert" wäre das richtige Wort gewesen.
Dennoch fällt mir auf, WIE schnell zum Teil Partei ergriffen wird. Auch die Anzahl derer, die sich von der sachlichen Diskussion abbringen lassen, würde ich mir oft geringer wünschen.
 
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  • #15
Ist wie im Bundestag hier, alle meinen sie seien wichtig :)
 
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Ariadne_CH

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  • #16
Es sind ja auch alle wichtig. Sich wichtig zu nehmen und sich wichtig zu machen sind zwei paar Schuhe. ;)

Ich bin hier, weil ich neugierig war und weil ich es spannend finde, mich mit anderen übers Online Dating und ähnliches zu unterhalten.
Dass Streitigkeiten zum Leben gehören, sehe ich auch so. Die Art und Weise wie dies hier in dem einen Fall ausgetragen wurde, finde ich erschreckend. Mir ist aber auch bewusst, dass ich da eher zu den sensiblen Wesen gehöre. In meinem näheren Umfeld kenne ich zum Glück nur noch wenige Leute, die sich so massiv und beleidigend streiten.

Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass ich dem Ganzen versucht habe aus dem Weg zu gehen. Ich war weniger im Forum oder habe in anderen Threads mitgelesen. Allerdings habe ich mir schon auch überlegt, ob ich an einem solchen Ort noch schreiben soll. Wobei der Ort ja nicht Schuld ist, nur weil sich in einer Klasse zwei oder drei die Köpfe einhauen, heisst das nicht dass die ganze Klasse so ist. (Der Vergleich hinkt natürlich, aber ich hoffe es ist verständlich, was ich damit sagen will.) Und es gibt sehr viele nette und interessante Menschen hier mit denen der Austausch Spass macht und bereichernd ist. :)

Ich habe für mich beschlossen, dass ich in den spannenden Threads mit freundlichem (auch neckenden Tonfall ;)) gerne weiter mitschreibe. Wenn sich ein Nachrichtenverlauf in eine Richtung entwickelt, in der ich mich nicht mehr wohl fühle, dann klinke ich mich aus.
 
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  • #17
Es sind ja auch alle wichtig. Sich wichtig zu nehmen und sich wichtig zu machen sind zwei paar Schuhe. ;)
Sehr gute Unterscheidung. Allerdings befürchte ich, dass sich auch viele der Menschen, die sich wichtig nehmen, mittlerweile immer häufiger über das Ziel hinausschießen und ihre eigenen Interessen mit mehr oder weniger steigender Rücksichtslosigkeit durchzusetzen versuchen.
Ist denn Bescheidenheit so dermaßen aus der Mode gekommen, dass man damit sofort Stillstand oder gar Rückschritt verbindet?
Sind immer nur die lauten und forschen Leute diejenigen, die uns und die Welt voranbringen?
Mir fehlt so häufig Respekt, Rücksichtnahme und Höflichkeit im Alltag - aber wahrscheinlich bin ich einfach zu alt und nicht mehr up-to-date damit.
 
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Zaphira

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  • #18
... Menschen, die sich wichtig nehmen, mittlerweile immer häufiger über das Ziel hinausschießen und ihre eigenen Interessen mit mehr oder weniger steigender Rücksichtslosigkeit durchzusetzen versuchen.
Ist denn Bescheidenheit so dermaßen aus der Mode gekommen, dass man damit sofort Stillstand oder gar Rückschritt verbindet?
Sind immer nur die lauten und forschen Leute diejenigen, die uns und die Welt voranbringen?
Mir fehlt so häufig Respekt, Rücksichtnahme und Höflichkeit im Alltag - aber wahrscheinlich bin ich einfach zu alt und nicht mehr up-to-date damit.



Die Frage, ob es mit dem Alter zu tun hat, habe ich mir auch schon gestellt... ich denke an Kommentare der Generation meiner Eltern damals... :eek:.
Wenn ich respektvollen und höflichen jungen Menschen begegne, freue ich mich umso mehr.
 
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Walinz

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  • #20
Im Forum ging es die letzten Tage hoch her. Streitigkeiten zwischen einzelnen Foristen eskalierten heftig. Bei der nachträglichen Bewertung des Geschehenen fiel mir auf, wie unterschiedlich die Erwartungen an das Forum hier sind.
Mein ganz naiver Ansatz ist, dass ich hier Rat von anderen suche und auch selber Rat geben möchte, da wo ich etwas Positives in einer Diskussion meine beitragen zu können. Natürlich sind meine Sicht der Dinge und auch meine Sicht auf mein Leben sehr subjektiv (und natürlich freue ich mich über Mitgefühl, wenn ich einmal von meiner Trennung und anderen schwierigen Zeiten berichten sollte), aber ich bin durchaus auch hier, um mir konstruktive Kritik anzuhören, damit ich mich weiterentwickeln kann.
Auf persönliche Anfeindungen und Streitereien habe ich keinen Bock - weder hier noch im RL.
Erfahrene Foristen hier sehen das aber anders, sehen Rosenkriege als eine Art Salz in der Forumssuppe, habe ich den Eindruck. Muss das wirklich sein?
 

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  • #21
Erfahrene Foristen hier sehen das aber anders, sehen Rosenkriege als eine Art Salz in der Forumssuppe, habe ich den Eindruck.
Ja, das hat Fafner gesagt, um die Ausfälle und Beleidigungen seiner Freundin Sieben zu erklären und mich bald darauf genauso übel beleidigt.
Sein Salz in der Suppe...

Ich kam hier mal hin, um mich auszutauschen, aber das, was hier in letzter Zeit abgeht, ist definitiv unter der Gürtellinie.
 
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Sandbank

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  • #22
Die Frage, ob es mit dem Alter zu tun hat, habe ich mir auch schon gestellt.
ja, und ich glaube, es ist auch die damit verbundene Frage nach der Wahrnehmung der Aussenwelt. In jüngeren Jahren - und ich fühl mich jetzt nicht steinalt, bin aber eben auch nicht mehr 20 :) - kreist man mehr um sich selbst, die Welt steht einem offen, man sieht die unendlichen Möglichkeiten und kostet 'alles', man stellt alles und nichts in Frage ( was mit etwas abgeklärterem Blick und einem Sack von Erfahrungen dann manchmal respektlos wirkt), man fühlt sich wie ein unzerstörbarer Riese, was nicht immer bescheiden daherkommt...ich glaube nicht, dass Dinge wie Respekt, Understatement, Aufeinanderzugehen "aus der Mode gekommen sind", ich erlebe meine Umwelt zumindest nicht so und wehre mich instinktiv auch ein bißchen gegen solches 'Klagen'. :)
 
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fafner

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  • #23
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Walinz

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  • #24
Im Forum ging es die letzten Tage hoch her. Streitigkeiten zwischen einzelnen Foristen eskalierten heftig. Bei der nachträglichen Bewertung des Geschehenen fiel mir auf, wie unterschiedlich die Erwartungen an das Forum hier sind.
Mein ganz naiver Ansatz ist, dass ich hier Rat von anderen suche und auch selber Rat geben möchte, da wo ich etwas Positives in einer Diskussion meine beitragen zu können. Natürlich sind meine Sicht der Dinge und auch meine Sicht auf mein Leben sehr subjektiv (und natürlich freue ich mich über Mitgefühl, wenn ich einmal von meiner Trennung und anderen schwierigen Zeiten berichten sollte), aber ich bin durchaus auch hier, um mir konstruktive Kritik anzuhören, damit ich mich weiterentwickeln kann.
Auf persönliche Anfeindungen und Streitereien habe ich keinen Bock - weder hier noch im RL.
Erfahrene Foristen hier sehen das aber anders, sehen Rosenkriege als eine Art Salz in der Forumssuppe, habe ich den Eindruck. Muss das wirklich sein?
 

Walinz

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  • #25
Ich finde auch wenn man sich dem Forum stellt, dass muß man sich auch dem stellen, was an negativen Meldungen rüber kommt. Ich bin übrigens Walinz.. warum da links ein Fragezeichen ist entzieht sich meiner Kenntniss :)
Ich glaube im richtigen Leben sind die negativen Meinungen nicht hörbar, weil sie die meisten Menscher "über" eine Person schlecht reden, aber nicht die Person direkt ansprechen. So gesehen ist so ein Forum ja auch positiv, die negativen Meinungen die es ja auch im RL gibt, bekommt man auf einmal präsentiert.
1 Punkt plus für das Forum.
 
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