Malcador

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Xeshka

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Ich finde auch dass es mit diesem Topf und Deckel-Mentalität immer schwieriger und komplexer wird. Und per se auf dieses berühmte Bauchgefühl könnte man wohl auch eher "einen lassen". Im Bauch hat man ja entweder das was man sich reintut oder rauslässt, nichts was wirklich Bestand hätte; vorallem nicht sofern die Liebe enorm körperlich und/oder materiell gelebt wird. Wir sehen ja wie oft sich dieses berühmte Bauchgefühl sich geirrt hatte, also evidenzbasiert scheint es ja keine ultimative Angehensweise zu sein.
 
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Vergnügt

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Lydia Benecke (Kriminalpsychologin) rät, das Bauchgefühl stets kritisch zu hinterfragen. Es gibt sehr manipulative Menschen, die ihren Opfern ein gutes Gefühl geben, bis sie sie so weit haben, wie sie wollen. Sie sagt, unser Bauchgefühl ist fehleranfällig und wird oft überschätzt. Sie therapiert die Täter, schreibt Bücher und gibt Interviews. Spannende Frau!
 
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7und3

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Oh ja Lydia Benecke... einfach klasse.
Stimmt soweit - wenn man manipuliert wurde, es also nicht bewußt bemerkte.

Oft ist es aber so, dass "das Opfer" später berichtet, es habe trotzdem ein komisches Gefühl (innere Stimme, Bauchgefühl, Instinkt) gehabt.
Wir haben leider nur verlernt, darauf zu hören.

Irgendwie kennen wir sicher alle, mehr oder weniger, solche Situationen, wo wir (vielleicht rational) Entscheidungen getroffen haben (od. manipuliert wurden, uns angepasst haben) und später, als es vielleicht doch nicht so gut lief (oder schlimmer), uns eingestehen mussten,
dass wir ein komisches Gefühl dabei oder davor hatten.

Das haben wir ja auch anerzogen bekommen. Erst denken... dann handeln.
Gut überlegen. Abwägen. Gefühle im Griff haben. Sich anpassen. Nicht vorlaut sein...
Und so weiter, und so weiter...usw.
Der eine mehr, der andere weniger.
Die Mädels meist noch mehr als die Jungs.

Es fängt ja schon im Kleinkindalter an.
Gut, ganz ohne Anpassung funktioniert wohl auch keine Gruppe oder Gesellschaft,
aber das ist ja ein anderes Thema.
 
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