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  • #1

Was findet ihr an einem Menschen anziehend?

Hallo,
würde gerne wissen was ihr an einem Menschen anziehend findet.
Wie entscheidet ihr ob der Mensch interessant genug für euch ist für ein zweites Treffen

Bin gespannt!
Grüße,
Nina
 
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  • #2
Nach einem kurzen Augenblick des Nachdenkens, würde ich für mich sagen, dass man vielleicht die Fragestellung in zwei aufteilen sollte:

1. Was findet Ihr an einem Menschen anziehend/attraktiv?
(Denn das finde ich auch immer eine sehr spannende Frage, vielleicht auch online und RL differenzieren))
2. Wonach entscheidet ihr ob ihr ein zweites Treffen wollt oder nicht.

Zweiteres ist für mich recht einfach zu beantworten: Wenn ich nach dem ersten Treffen Lust habe jemanden wieder zu sehen dann ja! Wenn ein Wiedersehen zum nervigen Pflichttermin wird dann sicherlich nicht.
Somit ist das eine Gefühlssache und eine Frage wie gut man sich versteht/unterhalten kann.

Die erste Frage ist da schon schwieriger, natürlich spielt da das Aussehen eine Rolle. Und damit meine ich nicht unbedingt ob hübsch oder nicht, sondern eher was es über ihren Lebenswandel aussagt: Eine Discomaus mit langen Fingernägeln wäre nicht meine Welt, ....nur so mal als Beispiel.

Gut sitzende Kleidung und Stilsicherheit finde ich durchaus anziehend.
Ein freundliches und selbstsicheres Auftreten.
 
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  • #5
Ich würde sagen: Authentizität. Wenn ein Mensch genau zu sich steht und sein Leben lebt, dann finde ich das sehr interessant. Solche Menschen "strahlen" auch richtig und wirken lebendig und sind ganz bei sich.
Egal ob das ein durchgestylter Hipster ist oder ein schüchterner Nerd.
 
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  • #8
Ums quantitativ zu machen, können wir ja eine Umfrage starten.
Bitte alle Unauthentischen melden, die nicht ihr Leben leben!
 
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  • #11
Och. Das ist eine Frage, die sich eben nicht mit einem Ja oder Nein beantworten lässt. Für jeden spielt sowohl Un- als auch Authentizität eine Rolle in unterschiedlichen Anteilen. @fafners Reaktionen sind üblicherweise so oft bittige* Antworten, dass sich die Frage stellt inwieweit ihm seine undifferenzierte Betrachtung noch bewusst ist. @syntagmas "Verifizierung" zielt möglicherweise darauf ab.

Kann man schon mal für sich selbst drüber nachdenken, inwieweit man doch Erwartungen seiner Umgebung entspricht - z.B. denen des Partners. ^^

* mit den Zuständen 0 und 1
 
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  • #13
Ich finds nichts schlimm, ja nicht einmal unauthentisch, den Erwartungen meiner Umgebung zu sprechen.
Wenn Autonomie inklusiv ist, find ichs meist schöner, als wenn sie so den Charakter eines Suppenkaspers hat.
 
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  • #14
Zum Thema Authentizität. Das ist aus einem Buch, das ich gerade Lese:
...
Doch wie authentisch hätten Sie´s denn gern? Hierzu ein Gedankenexperiment. Angenommen, Sie sind mit der hyperauthentischen Lisa zu einem Lunch verabredet. Nach 20 Minuten Verspätung erscheint sie endlich, ihr Haar zerzaust, als hätte eine Katze darin gewühlt. Sie murmelt eine Entschuldigung und posaunt dann, fürs ganze Restaurant hörbar, dass sie "gar nicht in der Stimmung" für einen Lunch sei, und schon gar nicht in diesem Trendlokal von vorvorgestern. Die Leute an den Nebentischen lassen ihre Gabel sinken. Nach einem Moment der Stille lobt Lisa in den höchsten Tönen Ihr Outfit, moniert aber gleichzeitig, dass Ihre Uhr ja "gar nicht gehe", zumindest nicht in dieser Ausführung. Dabei beugt sich Lisa über den Tisch, schnappt sich Ihr Glas Wein, das Sie schon mal geordert hatten, und trinkt es in einem Zug leer: "Sorry, ich war grad sooo durstig!" Nach der Vorspeise lässt sie ihren Kopf auf den Tisch fallen und schläft ein - währen Sie das Kreuzfeuer fremder Blicke aushalten. Fünf Minuten später, als Spaghetti serviert werden, wacht sie auf, streckt sich mit einem animalischen Gähnen und grinst: "Weisst du, ohne meinen Powernap bin ich einfach nicht ich selbst". Mit blossen Fingern zieht sie einen Spathetto nach dem anderen durch die Soße und lässt ihn der Länge nach in den Mund fallen, weil es "so unendlich viel mehr Spaß macht". Dann schildert sie, weil sie´s "einfach loswerden muss", was sie heute Nacht alles geträumt hat, den kompletten Unsinn - währen Sie schon mal die Rechnung verlangen. Das ungefähr, liebe Leserin, lieber Leser, wäre Authentizität pur.
...
 
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  • #15
Zum Thema Authentizität. Das ist aus einem Buch, das ich gerade Lese:
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Doch wie authentisch hätten Sie´s denn gern? Hierzu ein Gedankenexperiment. Angenommen, Sie sind mit der hyperauthentischen Lisa zu einem Lunch verabredet. Nach 20 Minuten Verspätung erscheint sie endlich, ihr Haar zerzaust, als hätte eine Katze darin gewühlt. Sie murmelt eine Entschuldigung und posaunt dann, fürs ganze Restaurant hörbar, dass sie "gar nicht in der Stimmung" für einen Lunch sei, und schon gar nicht in diesem Trendlokal von vorvorgestern. Die Leute an den Nebentischen lassen ihre Gabel sinken. Nach einem Moment der Stille lobt Lisa in den höchsten Tönen Ihr Outfit, moniert aber gleichzeitig, dass Ihre Uhr ja "gar nicht gehe", zumindest nicht in dieser Ausführung. Dabei beugt sich Lisa über den Tisch, schnappt sich Ihr Glas Wein, das Sie schon mal geordert hatten, und trinkt es in einem Zug leer: "Sorry, ich war grad sooo durstig!" Nach der Vorspeise lässt sie ihren Kopf auf den Tisch fallen und schläft ein - währen Sie das Kreuzfeuer fremder Blicke aushalten. Fünf Minuten später, als Spaghetti serviert werden, wacht sie auf, streckt sich mit einem animalischen Gähnen und grinst: "Weisst du, ohne meinen Powernap bin ich einfach nicht ich selbst". Mit blossen Fingern zieht sie einen Spathetto nach dem anderen durch die Soße und lässt ihn der Länge nach in den Mund fallen, weil es "so unendlich viel mehr Spaß macht". Dann schildert sie, weil sie´s "einfach loswerden muss", was sie heute Nacht alles geträumt hat, den kompletten Unsinn - währen Sie schon mal die Rechnung verlangen. Das ungefähr, liebe Leserin, lieber Leser, wäre Authentizität pur.
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Sehr nah an der Realität, ein stinknormales Date eben 😉
 
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  • #17
Zum Thema Authentizität. Das ist aus einem Buch, das ich gerade Lese:
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Doch wie authentisch hätten Sie´s denn gern? Hierzu ein Gedankenexperiment. Angenommen, Sie sind mit der hyperauthentischen Lisa zu einem Lunch verabredet. Nach 20 Minuten Verspätung erscheint sie endlich, ihr Haar zerzaust, als hätte eine Katze darin gewühlt. Sie murmelt eine Entschuldigung und posaunt dann, fürs ganze Restaurant hörbar, dass sie "gar nicht in der Stimmung" für einen Lunch sei, und schon gar nicht in diesem Trendlokal von vorvorgestern. Die Leute an den Nebentischen lassen ihre Gabel sinken. Nach einem Moment der Stille lobt Lisa in den höchsten Tönen Ihr Outfit, moniert aber gleichzeitig, dass Ihre Uhr ja "gar nicht gehe", zumindest nicht in dieser Ausführung. Dabei beugt sich Lisa über den Tisch, schnappt sich Ihr Glas Wein, das Sie schon mal geordert hatten, und trinkt es in einem Zug leer: "Sorry, ich war grad sooo durstig!" Nach der Vorspeise lässt sie ihren Kopf auf den Tisch fallen und schläft ein - währen Sie das Kreuzfeuer fremder Blicke aushalten. Fünf Minuten später, als Spaghetti serviert werden, wacht sie auf, streckt sich mit einem animalischen Gähnen und grinst: "Weisst du, ohne meinen Powernap bin ich einfach nicht ich selbst". Mit blossen Fingern zieht sie einen Spathetto nach dem anderen durch die Soße und lässt ihn der Länge nach in den Mund fallen, weil es "so unendlich viel mehr Spaß macht". Dann schildert sie, weil sie´s "einfach loswerden muss", was sie heute Nacht alles geträumt hat, den kompletten Unsinn - währen Sie schon mal die Rechnung verlangen. Das ungefähr, liebe Leserin, lieber Leser, wäre Authentizität pur.
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Das ist ein bizarres Beispiel. Was ist denn das für ein Buch?
Das hat weder etwas mit Selbstreflektion, Charakter der (Selbst-)Respekt zu tun, was Bestandteile meiner Definition von Authentizität sind.
 
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  • #18
Das ist ein bizarres Beispiel. Was ist denn das für ein Buch?
Das hat weder etwas mit Selbstreflektion, Charakter der (Selbst-)Respekt zu tun, was Bestandteile meiner Definition von Authentizität sind.
Ein etwas überzogenes, ja. Wollte damit auch nur mal eine andere Perspektive aufzeigen, "authentisch" verkommt ja auch immer mehr zu einem Buzzword. Hatte damit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Übereinstimmung von Definitionen.

Das Buch ist "Die Kunst des guten Lebens" von Rolf Debelli. Absolut genial!
 
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  • #19
Authentitizität wird in verschiedenen Zweigen schon unterschiedlich definiert.
Es könnte auch eine andere Definitionsein, nehme ich z.B. diese:
"Authentisch sein heißt echt sein, sich nicht zu verstellen."

Stellt sich da nicht die Frage, wer ist immer authentisch, wer nie? ^^
 
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  • #21
Ein etwas überzogenes, ja. Wollte damit auch nur mal eine andere Perspektive aufzeigen, "authentisch" verkommt ja auch immer mehr zu einem Buzzword. Hatte damit keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Übereinstimmung von Definitionen.

Das Buch ist "Die Kunst des guten Lebens" von Rolf Debelli. Absolut genial!
Das stimmt, Authentizität ist als Begriff ziemlich abgenutzt... Echt sein/ich selbst sein empfinde ich dennoch als sehr entspannend - sowohl wenn ich es selbst bin als auch bei meinem Gegenüber. Ich mag es einfach, wenn ein Mensch nicht re-agiert, sondern agiert, d.h. aus sich selbst heraus handelt, nach seinen eigenen Maßstäben.

So jemand betreibt beispielsweise auch keine "Wie Du mir, so ich Dir"-Spielchen, er ist und bleibt höflich und sachlich, auch wenn das Gegenüber ausfallend o.Ä. wird. Dabei zieht dieser Mensch jedoch immer seine persönlichen Grenzen und verlässt ggf. das Szenario, um sich zu schützen. Ein authentischer Mensch ist kein Fähnchen im Wind.

Das Beispiel aus dem Buch ist irgendwie unpassend. Es beschreibt einfach nur schlechte Manieren. Klar, wenn man tatsächlich so eine schlechte Kinderstube hat, dann ist man in solch einem Fall authentisch. Aber wenn meine Grundhaltung eine wohlwollende ist, verhalte ich mich ja nicht wie in dem genannten Beispiel. Und ja, mir ist schon klar, dass das überzogen und nur als Denkanstoß gemeint war ☺
 
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  • #28
Die ganzen "wie man in den Wald hineinruft, schallts heraus"-Fans also unauthentisch. Und überhaupt die gesamte Trotzfraktion hier.
Na, jetzt weiß ich nicht, ob das ein Vorzug oder Nachteil deiner vielleicht etwas sehr speziellen Authentizitätsdefinition das ist. :)
Ach, dass meine Definition etwas speziell ist, vermutete ich schon. Und man kann das in ihr sehen, was man will - Vorteile, Nachteile, Gegenteile, Abteile, Bauteile 🤓
 
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