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  • #31
Ich glaube sehr viele Menschen sollten mal von dem Bild abkommen, dass jemand der ein Trauma erlebt hat, das auch Therapiert hat, von jetzt auf gleich in eine Dysfunktionalität abdriftet./QUOTE]

Dysfunktionalität ist vermutlich zu hart, aber dass ein Triggerevent jemand trotz guter und erfolgreicher Therapie zumindest kurzfristig aus der Spur wirft kommt, zumindest nach meiner Erfahrung, halt regelmäßig vor.

Meist sind gerade die Personen, die den Mut und die Ausdauer haben eine Psychotherapie zu machen, sehr viel reflektierter als viele andere.
D'accord.
 
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Porcia72

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  • #32
War jetzt ein paar Tage nicht online und habe eben mich hier reingelesen. Es ist bewundernswert, wie offen geantwortet wurde.
Ich bin meinem Therapeuten sowas von dankbar, dass er aus mir einen komplett Lebemensch gemacht hat. Ab und zu staune ich über mich selbst, wie sicher ich mit vielem ich umgehe und wie sehr man sich selbst ändern kann, wenn man es zulässt. Ich selbst akzeptiere meine Vergangenheit. Sie gehört zu meinem Leben, hat Spuren hinterlassen, die mich vielleicht genauer bzw manchmal zu sehr hinschauen lassen. Aber das ist vergangen.
 
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Porcia72

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  • #33
@ sine Nomine Dass manche Situationen einen kurzfristig wieder aus der Spur werfen, stimme ich dir auf alle Fälle zu, benötigt einen meist nur kurzfristigen Rückzug notwendig, um die Gedanken zu sortieren.
 
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*Andrea*

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  • #34
Hallo @Porcia72!

Ich würde solche Dinge nicht im Profil oder Mailaustausch ankündigen und auch nicht bei einem Date so erzählen, als ob es eine Beichte oder eine Warnung wäre.
Denkst du, andere erzählen alle Probleme, die sie haben, gleich sofort? Viele wissen ja nicht mal selbst, was sie so für Muster mit sich herumtragen.

Ich kann mir ja beispielsweise nicht vorstellen, dass all die misstrauischen Frauen und Männer, die aus schwierigen Beziehungserfahrungen heraus manchmal reichlich überreagieren, dies im Vorfeld ankündigen. Das werden sensiblere Menschen beim Daten trotzdem feststellen und wohl auch zusätzlich eine erste Einschätzung vornehmen, ob dies für sie tragbar ist oder nicht.

Warum nun sollte das bei dir, deinen Traumafolgen und deinem Umgang damit anders sein?

Ich persönlich würde es allerdings auch nicht absichtlich verheimlichen, sondern ich würde es - so wie ganz viel anderes - einfach auf natürliche Weise dann erzählen, wenn sich das Gesprächsthema um so etwas dreht, oder halt, wenn es zum ersten Mal Anzeichen davon gibt. Vielleicht beispielsweise auch, wenn das Date im Kino stattfinden soll und es darum geht, welchen Film man auswählt.

Natürlich kann es Männer geben, die dann die Flucht ergreifen werden, aber vielleicht haben sie bis dahin und im optimalen Fall auch durch die Art und Weise deines Erzählens oder deines Umgangs mit den verbliebenen Folgen deiner schlimmen Erfahrungen schon gemerkt, dass sie sich nicht allzu viele Sorgen machen müssen. Gleichzeitig hast du bis dann vielleicht den Mann auch schon besser kennen gelernt und fühlst dich wohler beim Erzählen, weil du ihm schon mehr vertrauen kannst.

Ich würde empfehlen, klar zu machen, dass du es nicht erzählst, weil er als Partner darin viel Verantwortung übernehmen müsste, sondern einfach, weil es halt auch zu deinen Erfahrungen und zu deinem Leben gehört. Ausserdem würde ich wohl nicht unbedingt zu Beginn des Kennenlernens in aller Ausführlichkeit davon erzählen. Es soll ja nicht die ganze Beziehung dominieren, oder?

Aber natürlich darfst und sollst du in erster Linie so damit umgehen, wie es dir, deiner Persönlichkeit und deiner Situation entspricht! Ich glaube nicht, dass es beispielsweise hilfreich wäre, wenn du es zu verheimlichen versuchst, während dir das Thema unter den Nägeln brennt oder wenn du allzu grosse Sorgen hast, dass sich ein Mann deswegen von dir abwenden könnte, nachdem du dich schon verliebt hast.

Ich wünsche dir alles Gute!
 
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  • #35
@ sine Nomine Dass manche Situationen einen kurzfristig wieder aus der Spur werfen, stimme ich dir auf alle Fälle zu, benötigt einen meist nur kurzfristigen Rückzug notwendig, um die Gedanken zu sortieren.

Ich kenne es aus eigener Anschauung, eine frühere Partnerin hatte eine Lebensgeschichte die der Deinen nicht unähnlich ist. Letztlich sind wir als Paar nicht primär an ihrer Vergangenheit sondern an ganz anderen Dingen gescheitert. Wenn man(n) sich darauf einlassen kann und will spricht nichts gegen eine gute Beziehung, trotz all der Probleme, die eine solche Historie immer wieder mit sich bringen wird. So wie Du Dich hier präsentierst bin ich mir sicher, dass andere größere Probleme haben werden den für sie passenden Partner zu finden als Du.;)
 
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Porcia72

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  • #36
Mah, Sine Nomine das ist ein Kompliment Mittlerweile kenne ich schon meinen Wert und deshalb präsentiere ich mich auch selbstbewusster. Bin aber auch wählerischer. Liegt daran, dass ich mit meinem Leben rundum glücklich bin. Glaube auch, dass ein ebenso glücklicher Mann irgendwann meinen Weg kreuzt und mit mir den selben geht.
 
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*Andrea*

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  • #37
Mittlerweile kenne ich schon meinen Wert und deshalb präsentiere ich mich auch selbstbewusster. Bin aber auch wählerischer. Liegt daran, dass ich mit meinem Leben rundum glücklich bin. Glaube auch, dass ein ebenso glücklicher Mann irgendwann meinen Weg kreuzt und mit mir den selben geht.
Das klingt nicht so nach der Suche nach Liebe. Eher nach Oberflächenpolishing.
 

Porcia72

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  • #39
Eben nicht. Genau weil ich eine tiefgründige Liebe möchte, bin ich ja wählerisch und blicke stets hinter die Fassade.
 
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  • #40
Warum wirkt das so auf dich? Für mich liest sich das so, wie es geschrieben wurde, sehr symphatisch nach Liebe suchend.
Ich weiss schon, liebe Mentalista, dass wir bezüglich unseren Bedürfnissen nach Tiefe ganz unterschiedlich ticken.
Wie soll ich denn deine Frage beantworten? Oberflächenpolishing ist halt einfach das Bild, das bei mir aufkommt, wenn ich diese Formulierungen lese.
 
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  • #41
Eben nicht. Genau weil ich eine tiefgründige Liebe möchte, bin ich ja wählerisch und blicke stets hinter die Fassade.
Wie kommt es denn deiner Meinung nach zur Liebe? Indem du den Besten auswählst?

Du kennst deinen Wert und präsentierst dich selbstbewusst, zeigst ihm also deine Fassade. Selbst blickst du hinter seine. Ist der Ausgewählte dann der, der sich von deiner Fassade blenden lässt, oder der, der es schafft, dahinter zu blicken?
 
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  • #42
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  • #44
Hmm, was hat Selbstbewusstsein (auch und vor allem im Sinne von 2Sich seiner selbst bewusst sein") und das Wissen um den eigenen Wert (einschließlich der ggf. "wertmindernd" anzusetzenden Fehler und Schwächen;)) mit einer Fassade zu tun?
Ich finde es seltsam, in Bezug auf Menschen und ihre Suche nach Liebe von Wert zu sprechen. Für mich ist das Kennen seines Wertes eine Formulierung aus der Geschäftswelt, wo es darum geht, für seine Arbeitsleistung den höchsten Lohn herauszuhandeln. Bei der Liebe geht es doch nicht um so abwägbare Fähigkeiten, sondern es geht darum, ob in einem etwas Besonderes anklingt, ob das Gegenüber in uns etwas auslöst. Da kann man doch nicht Menschen irgendwie auf einer Skala vergleichen.
Und findest du wirklich, Fehler und Schwächen würden den Wert eines Menschen vermindern?!
Bezüglich Selbstbewusstsein hat sie nicht geschrieben, sie sei selbstbewusst, sondern sie präsentiere sich selbstbewusst. Das finde ich einen grossen Unterschied.
 
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  • #46
In der Geschäftswelt geht es doch gerade nicht um Werte, sondern um Preise. Wir kennen für alles einen Preis, aber eben gerade nicht den Wert, nichtmal unseren eigenen.
Ich habe den Eindruck, du willst mich nicht verstehen, sondern irgend etwas Anderes erreichen. Ich bin zu müde dafür, mich mit dir im Kreis zu drehen. (Mache ja ständig Tippfehler. :() Das können wir gerne ein andermal machen, wenn gute Musik läuft.
 
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  • #47
Gute Nacht!
 

Look

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  • #49
Wie kommt es denn deiner Meinung nach zur Liebe? Indem du den Besten auswählst?

Du kennst deinen Wert und präsentierst dich selbstbewusst, zeigst ihm also deine Fassade. Selbst blickst du hinter seine. Ist der Ausgewählte dann der, der sich von deiner Fassade blenden lässt, oder der, der es schafft, dahinter zu blicken?
Verzeihung, alles nur eine Interpretation deiner Projektion.

Von ZusammenreimerInnen
ZuschreibernInnen
UmhängernInnen
Gibt's hier schon genug!

Das hilft niemanden
Schon gar nicht der TE @Porcia72

Gruss Look
 
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Porcia72

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  • #50
Wie kommt es denn deiner Meinung nach zur Liebe? Indem du den Besten auswählst?

Du kennst deinen Wert und präsentierst dich selbstbewusst, zeigst ihm also deine Fassade. Selbst blickst du hinter seine. Ist der Ausgewählte dann der, der sich von deiner Fassade blenden lässt, oder der, der es schafft, dahinter zu blicken?
Ich glaube nicht, dass ich mit meiner Oberfläche blende. Um zu blenden müsste ich spielen / manipulieren. Selbstbewusstsein bedeutet nicht, dass ich mich nur stark zeige. Es bedeutet, dass ich meine Grenzen kenne und offen dazu stehe und erst überschreiten, wenn ich dazu bereit bin. Wie Mann damit umgeht, liegt an ihm.
Wenn ein Mann vor mir sitzt, der mir vorbetet, was seine Expartnerin alles falsch gemacht hat und wie ich mich verhalten muss, ist aus meiner Sicht oberflächlich.
Liebe Männer bitte nicht angegriffen fühlen, weiß genau, dass umgekehrt auch so ist.
In der Liebe kommt, denke ich, es automatisch, dass man aufeinander zugeht und auch mal ohne Bedenken verzichtet.
Die Liebe lässt sich nicht mit einer Liste erklären. Sie passiert einfach oder nicht. Ich habe mich schon verliebt, nur umgekehrt war es nicht der Fall und auch ich hab bereits Männer kennengelernt, die vom Kopf her gepasst hätten, aber das Gefühl fehlte.
 
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  • #52
Ich finde es seltsam, in Bezug auf Menschen und ihre Suche nach Liebe von Wert zu sprechen. Für mich ist das Kennen seines Wertes eine Formulierung aus der Geschäftswelt, wo es darum geht, für seine Arbeitsleistung den höchsten Lohn herauszuhandeln. Bei der Liebe geht es doch nicht um so abwägbare Fähigkeiten, sondern es geht darum, ob in einem etwas Besonderes anklingt, ob das Gegenüber in uns etwas auslöst. Da kann man doch nicht Menschen irgendwie auf einer Skala vergleichen.
Und findest du wirklich, Fehler und Schwächen würden den Wert eines Menschen vermindern?!
Bezüglich Selbstbewusstsein hat sie nicht geschrieben, sie sei selbstbewusst, sondern sie präsentiere sich selbstbewusst. Das finde ich einen grossen Unterschied.

Deine Denkweise, soweit in Ordnung. Gilt nicht für mich und selbst als Kauffrau käme mir nie der Vergleich mit einer Geschäftswelt in den Sinn.

Ja, Fehler und Schwächen, es kommt darauf an, was für welche, können Männer für mich als Partner ausschliessen. Mit deinem Stil des Denken ist dann der "Wert" des Mannes für mich zu gering, weil ich dann weiss, das meine Liebe nicht auf fruchtbaren Boden fällt.
 

tina*

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  • #53
Deine Denkweise, soweit in Ordnung. Gilt nicht für mich und selbst als Kauffrau käme mir nie der Vergleich mit einer Geschäftswelt in den Sinn.
@Mentalista.
mal wieder sinnverstehendes Lesen ;).
Andrea hat den Vergleich von Liebe mit der Geschäftswelt in Frage gestellt.
Du hast diesen Vergleich schon öfter verwendet, z.B:
Zitat von Mentalista:
https://www.parship.de/forum/thema/neues-ziel.10061/#post-320617
Ich bin Kauffrau, daher muss meine Bilanz stimmen. Warum viel Geld in ein "Geschäft" investieren, wenn zum Schluss nur Kleckerbeiträge als "Gewinn" zu verbuchen sind. Klingt hart, aber "Aufwand" und "Nutzen-Gewinn" müssen bei mir stimmen. Wenn nicht, führe ich mein "Geschäft" lieber ohne "Geschäftspartner". Da ist der "Gewinn" höher bzw. die Bilanz ist für mich ausgeglichen. Ich habe zuviele "Insolvenzen" und "schlecht gehende Firmen" gesehen, erlebt und beobachtet.

@Porcia, sorry für OT.
Ich kann den Ansatz von Andrea etwas nachvollziehen, vermutlich sind das unterschiedliche Auffassungen von Formulierungen.
Alles Gute!
 
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  • #55
@WolkeVier
findest du die Aussage diskreditierend?

Menta hat hier die Aussage von Andrea offensichtlich nicht verstanden, sonst hätte sie nicht
"Mit deinem Stil des Denken ist dann der "Wert" des Mannes für mich zu gering"
geschrieben (diesen Stil des Denkens hat Andrea ja in Frage gestellt).
Kann mal vorkommen. :rolleyes:
 

Mentalista

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  • #57
@Mentalista.
mal wieder sinnverstehendes Lesen ;).
Andrea hat den Vergleich von Liebe mit der Geschäftswelt in Frage gestellt.
Du hast diesen Vergleich schon öfter verwendet, z.B:

@Porcia, sorry für OT.
Ich kann den Ansatz von Andrea etwas nachvollziehen, vermutlich sind das unterschiedliche Auffassungen von Formulierungen.
Alles Gute!

Ich bin immer wieder angenehm überrascht, welch Mühe sich manche Foristen machen, um alte Beiträge von mir zu suchen, angebliche Widersprüche darlegen wollen. Danke für die Aufmerksamkeit.
 

tina*

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  • #58
Ja, in der Tonalität schon, durch das "mal wieder".
Ah danke; bezog sich auf den FrauSingleThread, als Mentalista die Chancen für FrauSingle als Heilpraktikerin in Berlin erwog, wobei diese im Businessviertel in Hamburg unterwegs war ;).

Ich bin immer wieder angenehm überrascht, welch Mühe sich manche Foristen machen, um alte Beiträge von mir zu suchen, angebliche Widersprüche darlegen wollen. Danke für die Aufmerksamkeit.
Bitte gerne :). Die Forensuche ist keine Mühe für mich, wenn ich hier lese, tue ich das fast immer aufmerksam. Sonst würd‘ ich’s lassen :rolleyes:.

Es ging mir ja nicht um dich, sondern um das Thema. Erinnert mich ein wenig an meinen ersten Thread hier.

Dein Gleichnis mit der Kauffrau hast du ja schon mehrfach gebracht, du sagst ja häufig, dass es schwer ist, respektvolle passende Männer zu finden und welche "mit Macken" für dich nicht in Frage kommen. Ist voll ok, wenn es für dich so passt. Entspricht hier im Thread eher der Argumentation von luckilucki, auch voll ok, wenn es für ihn so passt.

Mir ging es eher um den Satz
Und findest du wirklich, Fehler und Schwächen würden den Wert eines Menschen vermindern?
Für mich war es damals so, dass ich das Gefühl hatte, erlebtes Trauma sei "wertmindernd" oder "erklärungsbedürftig". Ich kann’s grad nicht richtig in Worte fassen, habe auch keine Zeit mehr.

Sinngemäß bin ich da bei folgender Einstellung
Demnach hat man m.E.n. die besten Chancen für sich selbst, wenn man nicht "trotz" seiner schrecklichen Vergangenheit ..., sondern, weil man für sich, auf seinen Weg, zu der Überzeugung gekommen ist, von all dem Bösen loslassen und das Gute genießen zu wollen.
Das dauert halt seine Zeit, bis es (wieder) verkörpert ist, also vom der rationalen Erkenntnis im Fühlen und Handeln angekommen ist.

@Porcia
Für mich persönlich ist Onlinedating nix; das muss bei dir ja nicht so sein. "Gute" Männer gibt es auf jeden Fall, sofern frau wieder bereit ist, sie zu sehen ... manchmal fallen sie einem buchstäblich vor die Füße ;).

Viel Erfolg bei der Partnersuche und -findung, ob on- oder offline.
 
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*Andrea*

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  • #59
In der Geschäftswelt geht es doch gerade nicht um Werte, sondern um Preise. Wir kennen für alles einen Preis, aber eben gerade nicht den Wert, nichtmal unseren eigenen.
So, ich mache mal eine Pause beim Entrümpeln und Aufräumen und will dir antworten, bevor es wieder Abend ist und meine Augen brennen.

Auf eine Art hast du ja recht. Aber: In der Formulierung "seinen Wert kennen" wird (so kenne ich das jedenfalls) im Allgemeinen mit seinem Wert der Preis für das Zurverfügungstellen seiner Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich gemeint. Wenn man dagegen vom Wert als Mensch spricht, dann ist das etwas Anderes. Wenn man es objektiv anschaut, hat jeder Mensch denselben unschätzbaren Wert, schon allein durch sein Menschsein. In der Liebe bekommt ein Mensch für sein Gegenüber einen zusätzlichen (beinahe) unschätzbaren Wert, weil er in seiner Besonderheit (mehr oder weniger genau) zur Besonderheit des Gegenübers und den dazugehörigen Sehnsüchten passt und deshalb das Gefühl der Verliebtheit/Liebe auslöst.
Da macht es in meinen Augen keinen Sinn davon zu reden, dass man "seinen Wert" kenne und deshalb wählerisch sei. Es liegt ja gar nicht in den eigenen Händen, diesen Wert für das Gegenüber darzustellen, noch kann man selbst wählen, wer für einen selbst einen solchen besonderen Wert bekommen wird. Das darf und soll man getrost der "Verantwortung" des Lebens, oder, wenn man will, Gottes, überlassen. Genau deshalb ist Liebe ja so ein grosses Wunder.

PS: Schade übrigens, dass du nicht mit mir tanzen willst.
 
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Mentalista

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  • #60
Ah danke; bezog sich auf den FrauSingleThread, als Mentalista die Chancen für FrauSingle als Heilpraktikerin in Berlin erwog, wobei diese im Businessviertel in Hamburg unterwegs war ;).

Bitte gerne :). Die Forensuche ist keine Mühe für mich, wenn ich hier lese, tue ich das fast immer aufmerksam. Sonst würd‘ ich’s lassen :rolleyes:.

Es ging mir ja nicht um dich, sondern um das Thema. Erinnert mich ein wenig an meinen ersten Thread hier.

Dein Gleichnis mit der Kauffrau hast du ja schon mehrfach gebracht, du sagst ja häufig, dass es schwer ist, respektvolle passende Männer zu finden und welche "mit Macken" für dich nicht in Frage kommen. Ist voll ok, wenn es für dich so passt. Entspricht hier im Thread eher der Argumentation von luckilucki, auch voll ok, wenn es für ihn so passt.

Mir ging es eher um den Satz

Für mich war es damals so, dass ich das Gefühl hatte, erlebtes Trauma sei "wertmindernd" oder "erklärungsbedürftig". Ich kann’s grad nicht richtig in Worte fassen, habe auch keine Zeit mehr.

Sinngemäß bin ich da bei folgender Einstellung

Das dauert halt seine Zeit, bis es (wieder) verkörpert ist, also vom der rationalen Erkenntnis im Fühlen und Handeln angekommen ist.

@Porcia
Für mich persönlich ist Onlinedating nix; das muss bei dir ja nicht so sein. "Gute" Männer gibt es auf jeden Fall, sofern frau wieder bereit ist, sie zu sehen ... manchmal fallen sie einem buchstäblich vor die Füße ;).

Viel Erfolg bei der Partnersuche und -findung, ob on- oder offline.

Also irgendwie lesen sich deine Zeilen so, als ob du die Zwillingsschwester von Synegie wärst, nur a bissel netter geschieben.