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  • #62
Oft ermangelt es Intelligenzbestien an emotionalen Werten
Ich glaube nicht, dass das so stimmt. (Ich weiß es natürlich nicht)
Ich kann mir vorstellen, dass intelligente Menschen eher dazu neigen, erst einmal auf ihr bewährtes Mittel (den Verstand) zurückzugreifen, wenn es um Entscheidungen oder "Bewertungen" geht.
Nicht, weil sie unbedingt weniger "emotional intelligent" sind, sondern einfach weil der Verstand noch stärker ausgeprägt ist.
Dann fällt es vielleicht schwer, sich eher auf die vermeintlich schwächere emotionale Seite zu verlassen.
Außerdem ist ein intelligenter Mensch es eher gewohnt, Dinge / Probleme mit dem verstand zu lösen.

Ich finde, @Vergnügt ist da ein gutes Beispiel für jemanden, der sich eher auf sein Gefühl verlässt?
Ist meine Interpretation! Und ich will dir in keinster Weise unterstellen, dass du nicht intelligent bist. Ich habe deine Beiträge bisher so gelesen, dass du dich sehr auf dein Gefühl verlässt.

Interessantes Thema, finde ich...
 
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Julianna

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  • #64
Das Wort "ermangelt " ist gut gewählt, denn diese Menschen erleben es selbst als Mangel.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Auf einige trifft das sicherlich zu, auf andere nicht.

Für Teenager oder junge Erwachsene, die irgendwann die "Diagnose" hochbegabt erhalten, kann es eine Erleichterung sein, da sie dadurch besser verstehen können, warum sie öfter anecken als andere.

Das muss aber nicht zutreffen. Es hängt auch stark von der Sozialisierung ab und welche individuelle Erlebens- und Erfahrungswelt vorliegt (und meiner Meinung nach, auch von dem IQ-Ergebnis, denn 130 ist nicht 170).

Ich persönlich sehe das sehr wertneutral.
Im Kern geht es eher um Begrifflichkeiten.
Was heißt schon "sozial kompetent" ?
 

HrMahlzahn

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  • #66
Ich glaube nicht, dass das so stimmt. (Ich weiß es natürlich nicht)
Ich kann mir vorstellen, dass intelligente Menschen eher dazu neigen, erst einmal auf ihr bewährtes Mittel (den Verstand) zurückzugreifen, wenn es um Entscheidungen oder "Bewertungen" geht.
Nicht, weil sie unbedingt weniger "emotional intelligent" sind, sondern einfach weil der Verstand noch stärker ausgeprägt ist.
Dann fällt es vielleicht schwer, sich eher auf die vermeintlich schwächere emotionale Seite zu verlassen.
Außerdem ist ein intelligenter Mensch es eher gewohnt, Dinge / Probleme mit dem verstand zu lösen.

Ich finde, @Vergnügt ist da ein gutes Beispiel für jemanden, der sich eher auf sein Gefühl verlässt?
Ist meine Interpretation! Und ich will dir in keinster Weise unterstellen, dass du nicht intelligent bist. Ich habe deine Beiträge bisher so gelesen, dass du dich sehr auf dein Gefühl verlässt.

Interessantes Thema, finde ich...
Luzi, glaubst jetzt dass es mir an Intelligenz mangelt oder @Vergnügt oder uns beide. Jedensfalls bist du die Intelligenteste von allen.
 
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  • #67

Julianna

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  • #71
Luzi, glaubst jetzt dass es mir an Intelligenz mangelt oder @Vergnügt oder uns beide. Jedensfalls bist du die Intelligenteste von allen.
Es mangelt niemandem an Intelligenz - es sei denn, man liegt weit unter dem Durchschnitt von 100.
Und selbst da kann man die Frage stellen, inwiefern ein "Mangel" vorliegt. Der Mangel ist dann im Kontext unserer Leistungsgesellschaft zu betrachten. Menschen mit einem IQ von unter 70 lernen deutlich langsamer und weniger, da die Verarbeitung von Informationen eingeschränkt ist.
 
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  • #75
Nix?
Ich will dich nicht zwingen oder bloß stellen.
Das liegt mir wirklich fern.
Wiegesagt: ich finde das hier einfach ... menschlich; und sehr interessant.
Du bist etwa die Generation meiner Eltern. Es ist für mich daher ohnehin etwas schwierig, mit dir zu kommunizieren.
Ich vermute, die letzten drei Generationen in Deutschland hatten sich generell wenig zu sagen (obwohl sie sich viel zu sagen gehabt hätten :rolleyes:)

Was ich damit sagen will: das hier sollte für niemanden wirklich persönlich sein.
Trotzdem kann man sich den ganzen "Umständen" nicht entziehen.
Also quasi: es ist kompliziert 🤷‍♀️

Der generationen-übergreifende Lernauftrag ist und bleibt allerdings: die Menschlichkeit.
Nicht die Höflichkeit, oder das "Nicht-gesperrt-werden" oder das ganze "Ich-bin-besser-als-die, weil..."

Naja, war jetzt halt mal wieder mein Wort zum Sonntag Abend 😇

P.s. Mit den Glaubensbrüdern hab ich nix zu tun! Nur Mal so zur Ehrenrettung..
 

Vergnügt

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  • #76
Ich glaube nicht, dass das so stimmt. (Ich weiß es natürlich nicht)
Ich kann mir vorstellen, dass intelligente Menschen eher dazu neigen, erst einmal auf ihr bewährtes Mittel (den Verstand) zurückzugreifen, wenn es um Entscheidungen oder "Bewertungen" geht.
Nicht, weil sie unbedingt weniger "emotional intelligent" sind, sondern einfach weil der Verstand noch stärker ausgeprägt ist.
Dann fällt es vielleicht schwer, sich eher auf die vermeintlich schwächere emotionale Seite zu verlassen.
Außerdem ist ein intelligenter Mensch es eher gewohnt, Dinge / Probleme mit dem verstand zu lösen.

Ich finde, @Vergnügt ist da ein gutes Beispiel für jemanden, der sich eher auf sein Gefühl verlässt?
Ist meine Interpretation! Und ich will dir in keinster Weise unterstellen, dass du nicht intelligent bist. Ich habe deine Beiträge bisher so gelesen, dass du dich sehr auf dein Gefühl verlässt.

Interessantes Thema, finde ich...
Ich hatte jahrelang gar keinen Zugang zu meinen Gefühlen und nichts gespürt. Ich hatte oft darüber nachgedacht, mir das Leben zu nehmen, weil es gefühlt keinen Unterschied gemacht hätte.
Als ich dann den Zugang zu meinen Gefühlen wieder hatte nach jahrelanger Therapie, war es als wäre das Leben von grau auf bunt umgeswitcht und ich konnte mich an den vielen Farben gar nicht satt sehen. Ich nehme meine Gefühle an, ja. Ich weiß aber auch, dass das Gefühl nicht immer der Weisheit letzter Schluss ist. Und mir ging es im letzten Winter trotz Emotionen sehr schlecht. Weil sie stark geschwankt sind, ich labil war,... Ich habe zum Glück ein Unterstützernetzwerk, das mich fängt, wenn ich falle. Ich hab mir auch professionelle Hilfe geholt und mich stabilisiert. Das hat sich auf meine zwischenmenschlichen Beziehungen ausgewirkt und auf alle Lebensbereiche, was einen positiven Rückkoppelungseffekt hat. ☺️
Und ich vertraue auf die Liebe, Dankbarkeit und Optimismus. Ohne könnte ich mir ein Leben nicht vorstellen. Ein Überleben - ja, wirklich leben - nein.
 
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  • #78
Liebe @Vergnügt ,
das freut mich, von dir zu lesen, dass du dir so ein Netzwerk aufgebaut hast!
Ich muss zugeben, dass ich mir manchmal Gedanken gemacht habe, in welche Situationen du dich begeben hast.
Ich glaube, da haben hier einige Foristen den Atem angehalten 😬..
Du hast wirklich dein Herz auf der Zunge :)
Sei in bisschen vorsichtig damit.
Es ist sehr schön, von deinen Fortschritten zu lesen.
Trotzdem: Schütze dich!
 
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  • #79
Liebe @Vergnügt
vielleicht liest du deinen Beitrag noch mal?
Überleg dir, ob du das hier so schreiben willst. Du kannst es noch löschen.
@Vergnügt reagiert häufig so, wenn sie, wie soll ich es richtig ausdrücken, angegriffen wird. Ich sehe hier eine Mitverantwortung, sie gar nicht erst in so eine Situation zu bringen.


ad @Vergnügt vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung aber auch nicht richtig.


Im Prinzip ist auch das nicht meine Baustelle.
 
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  • #81
@Vergnügt
Deine Geschichte, so wenig ich auch davon weiss, kommt mir sehr bekannt vor. Ich denke wichtig ist professionelle Hilfe durch Gesprächstherapie und wahrscheimlich auch mit Medikamenten. Möglicherweise lebenslang. Ich bewege mich seit 37 Jahren in Kreisen, in denen ähnliche Problematiken vorliegen. Allein wäre ich nicht über die Runden gekommen. Ich habe viele Freunde unter Patienten und Therapeuten gefunden..
 
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  • #82
Es mangelt niemandem an Intelligenz - es sei denn, man liegt weit unter dem Durchschnitt von 100.
Und selbst da kann man die Frage stellen, inwiefern ein "Mangel" vorliegt. Der Mangel ist dann im Kontext unserer Leistungsgesellschaft zu betrachten. Menschen mit einem IQ von unter 70 lernen deutlich langsamer und weniger, da die Verarbeitung von Informationen eingeschränkt ist.
Ich habe öfters Kontakt mit gdistig Behinderten. Meist mit Downsyndrom. Das sind alles sehr interessante und ludtige Menschen, die zwar geistig etwas reduziert sind aber trozdem ihren Mann b.z.w. Frau in der Gesellschaft stehen. S ie brauchen halt individuelle Betreuung
 
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  • #84
@Vergnügt
Deine Geschichte, so wenig ich auch davon weiss, kommt mir sehr bekannt vor. Ich denke wichtig ist professionelle Hilfe durch Gesprächstherapie und wahrscheimlich auch mit Medikamenten. Möglicherweise lebenslang. Ich bewege mich seit 37 Jahren in Kreisen, in denen ähnliche Problematiken vorliegen. Allein wäre ich nicht über die Runden gekommen. Ich habe viele Freunde unter Patienten und Therapeuten gefunden..
Danke. Ich geh schon meinen Weg und hole mir genau so viel Hilfe wie ich brauche. 😉
Ein bisschen ist es schon noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Uiii, Psyche, ooohh. Dabei ist es ganz normales Leiden und in D nicht selten. Wenns am Popo juckt, sollte man zum Arzt gehen. Wenns auf der Seele brennt, dann auch. 🤷‍♀️
 
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  • #86
@Vergnügt reagiert häufig so, wenn sie, wie soll ich es richtig ausdrücken, angegriffen wird. Ich sehe hier eine Mitverantwortung, sie gar nicht erst in so eine Situation zu bringen.


ad @Vergnügt vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung aber auch nicht richtig.


Im Prinzip ist auch das nicht meine Baustelle.
Hast du ein schlechtes Gewissen @LenaamSee? Als du mir bipolare Störung unterstellt hast, hab ich mich angegriffen gefühlt. Von @Luzi100 gar nicht. Ich sehe das als Austausch. Ich finde so nen Austausch interessant und würde mir mehr davon in diesem Forum wünschen. Ich habe nicht so viele Details preisgegeben, dass es mir unangenehm wäre, sondern so viel wie es für mich ok ist. Sonst bleibt ja nur noch Kaffeeklatsch und Stänkereien übrig, wenn man sich gar nicht mehr hier öffnet. Bissl Offenheit find ich schon ok. 🙂
 
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Liebe @Vergnügt ,
das freut mich, von dir zu lesen, dass du dir so ein Netzwerk aufgebaut hast!
Ich muss zugeben, dass ich mir manchmal Gedanken gemacht habe, in welche Situationen du dich begeben hast.
Ich glaube, da haben hier einige Foristen den Atem angehalten 😬..
Du hast wirklich dein Herz auf der Zunge :)
Sei in bisschen vorsichtig damit.
Es ist sehr schön, von deinen Fortschritten zu lesen.
Trotzdem: Schütze dich!
Danke. Ja, verstehe ich. Manche Erfahrung hat auch länger in mir gearbeitet. Aber aus Fehlern lernt man. Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

Ach, ich decke wohl einfach lieber meine eigenen Schwächen auf als die von anderen. 😉
 
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