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  • #1

Wie wichtig ist die Anzahl und Länge der Beziehungen die man hatte?

Hallo liebe Community, ich mal wieder.

Mich würde interessieren, wie ihr beim Kennenlernen zu genanntem Thema steht. Findet ihr es wichtig wie viele Beziehungen jemand im Leben hatte und vor allem wie lange diese gehalten haben, wenn ihr jemand kennenlernt?

Bei nahezu jeder Frau die ich kennengelernt habe, kam mindestens einmal diese Frage. Ich kann das Interesse schon irgendwie verstehen. Vielleicht ist es auch nur Neugierde. Nur frage ich mich auch schon, was hinter dieser Frage ehrlichweise steht: Wird man quasi auf seine Tauglichkeit als Partner getestet? Es ist ja immer wieder die Rede von "Beziehungsfähigkeit" (oder mit einem -un in der Mitte), wobei dieser Begriff differenziert betrachtet werden sollte...Hängt die Frage damit zusammen? Wurde euch beim Kennenlernen diese Frage gestellt, oder habt ihr sie sogar selbst schon öfters mal gestellt? Wenn ja, warum?

Und vor allem....was ist da richtige Antwort? Ich muss ehrlich gestehen, die Frage macht mich immer ein bisschen nervös, weil ich da leider nicht viel "vorzuweisen" habe...meine längste Beziehung ging ein paar Monate und ich hatte meistens tatsächlich eher kurze Beziehungen, Affären, F+ auch mal gehabt....der Wunsch nach Beziehung war und ist da, nur hat es nie so 100 pro gepasst, würde ich als Begründung sagen....ich glaube mir fällt es aber auch tatsächlich schwer, mich voll und ganz auf jemand einzulassen oder mich so richtig zu verlieben...auch wenn es schon vorkam....allein jedoch mit der Antwort auf die Länge einer Beziehung....ist man damit automatisch disqualifiziert als potenzieller Partner? Wie soll man (also ich eigentlich) am besten antworten, wenn die Frage aufkommt? Warum ist diese Frage so wichtig?

Bin auf eure Ansichten gespannt :)

Schönen Wochenanfang noch
 

liegestuhl

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  • #2
Zu viele unnütze Gedanken, werter @dacademartor! Einfach locker und authentisch bleiben. :cool:
 

mitzi

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  • #3
Hallo liebe Community, ich mal wieder.

Mich würde interessieren, wie ihr beim Kennenlernen zu genanntem Thema steht. Findet ihr es wichtig wie viele Beziehungen jemand im Leben hatte und vor allem wie lange diese gehalten haben, wenn ihr jemand kennenlernt?

Bei nahezu jeder Frau die ich kennengelernt habe, kam mindestens einmal diese Frage. Ich kann das Interesse schon irgendwie verstehen. Vielleicht ist es auch nur Neugierde. Nur frage ich mich auch schon, was hinter dieser Frage ehrlichweise steht: Wird man quasi auf seine Tauglichkeit als Partner getestet? Warum ist diese Frage so wichtig?

Bin auf eure Ansichten gespannt :)

Schönen Wochenanfang noch

Naja, du könntest die Frauen fragen wozu die Frage dient. Abwerten würde ich das Interesse daran nicht, damit ist aber nicht nur dein Erfahrungsrepertoire gemeint, sondern eher die Qualitäten einer längeren Partnerschaft. Alltagsgestaltung, Liebes- und Belastungsfähigkeit....usw. usf. Wichtig ist auch wie du über die Ex- Beziehungen sprichst und wie sie endeten.
 
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liegestuhl

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  • #5
So wichtig oder unbedeutend du sie sein lässt.
Da kann ich der werten @Hängematte vorbehaltlich zustimmen, werter @dacademartor!

So wirklich an Deinem Beziehungsvorleben sind die meisten Damen nicht interessiert. Es ist ein Datinggesprächsfüllthema, durchaus nicht uninteressant, aber für das Hier und Jetzt nicht so wirklich relevant. Einer Dame, die Dich wirklich begehrt, wird das Mumpe sein.

Aber, falls Du Dich auf das Thema einlässt, die Fallstricke beachten. Niemals darüber monologisieren oder gar über vergangene Damen herziehen, die "schuld" daran sind, dass es "nie so richtig" geklappt hat. :cool:
 
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fafner

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  • #8
Findet ihr es wichtig wie viele Beziehungen jemand im Leben hatte und vor allem wie lange diese gehalten haben, wenn ihr jemand kennenlernt?
Das war sehr wichtig.
Wird man quasi auf seine Tauglichkeit als Partner getestet?
Das ist genau der Sinn vom Dating... :rolleyes:
Wurde euch beim Kennenlernen diese Frage gestellt, oder habt ihr sie sogar selbst schon öfters mal gestellt?
Das bekam man doch so aus den Gesprächen recht bald mit. 🤔
Na ja... falls frau keinen Hallodri möchte. 🤭
 
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Megara

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  • #10
Hallo liebe Community, ich mal wieder.

Mich würde interessieren, wie ihr beim Kennenlernen zu genanntem Thema steht. Findet ihr es wichtig wie viele Beziehungen jemand im Leben hatte und vor allem wie lange diese gehalten haben, wenn ihr jemand kennenlernt?

Bei nahezu jeder Frau die ich kennengelernt habe, kam mindestens einmal diese Frage. Ich kann das Interesse schon irgendwie verstehen. Vielleicht ist es auch nur Neugierde. Nur frage ich mich auch schon, was hinter dieser Frage ehrlichweise steht: Wird man quasi auf seine Tauglichkeit als Partner getestet? Es ist ja immer wieder die Rede von "Beziehungsfähigkeit" (oder mit einem -un in der Mitte), wobei dieser Begriff differenziert betrachtet werden sollte...Hängt die Frage damit zusammen? Wurde euch beim Kennenlernen diese Frage gestellt, oder habt ihr sie sogar selbst schon öfters mal gestellt? Wenn ja, warum?

Und vor allem....was ist da richtige Antwort? Ich muss ehrlich gestehen, die Frage macht mich immer ein bisschen nervös, weil ich da leider nicht viel "vorzuweisen" habe...meine längste Beziehung ging ein paar Monate und ich hatte meistens tatsächlich eher kurze Beziehungen, Affären, F+ auch mal gehabt....der Wunsch nach Beziehung war und ist da, nur hat es nie so 100 pro gepasst, würde ich als Begründung sagen....ich glaube mir fällt es aber auch tatsächlich schwer, mich voll und ganz auf jemand einzulassen oder mich so richtig zu verlieben...auch wenn es schon vorkam....allein jedoch mit der Antwort auf die Länge einer Beziehung....ist man damit automatisch disqualifiziert als potenzieller Partner? Wie soll man (also ich eigentlich) am besten antworten, wenn die Frage aufkommt? Warum ist diese Frage so wichtig?

Bin auf eure Ansichten gespannt :)

Schönen Wochenanfang noch
Hallo
Ab einem gewissen Alter ( ü40 etwa) finde ich die Frage berechtigt. Die bisherige Beziehungerfahrung halte ich zur Einschätzung schon für wichtig ,aber sicher nicht alleinig ausschlaggebend.
Bei Einigen können Kurzbeziehungen ja auch beruflich bedingt sein.
Oder wie von dir erwähnt: "ich verliebe mich selten und bisher ist mir die passende Frau noch nicht begegnet"
Ab 50 wirds dann eng.;)
 

lila_lila

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  • #12
Ich bin 43 und hatte letztes Jahr bei Parship jemanden getroffen der mit 42 noch keine einzige richtige Beziehung hatte. Und ja, das hat mich abgeschreckt. Aber nicht alleine deshalb, das war lediglich der letzte Tropfen.

In den 30ern wäre es mir egaler gewesen, mit ü40 ist es schon eine art indikator. Einerseits. Andererseits (ich schrieb das irgendwo anders) ist eine gescheiterte Ehe oder lange Beziehung auch kein Garant und macht die Partnersuche nicht unbedingt einfacher.

Und ganz ehrlich, wenn plötzlich ein Mann vor mir steht bei dem ich mich super wohlfühle, den ich berühren möchte, mit dem ich zusammen aufwachen möchte etc. etc. etc. dann ist es mir doch egal ob er schon gemeinsame Töpfe mit jemanden hatte. Gefühle sind zum fühlen da, nicht zum (zer)denken. Will sagen - zerdenke es nicht, lebe einfach.
 
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Hippo

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  • #13
Achtung @lila_lila ! Nicht alles, was Du erlebst, darfst Du für bare Münze nehmen. Ein Mann, der nicht will, dass Du Dich für ihn entscheidest, wird Dir alles erzählen, damit Du ihn nicht! willst. Hauptsache ist, dass der Wunsch es nicht zu wollen aus deiner Initiative kommt. Die Einen nennen es Feigheit, die Anderen Rücksichtnahme. Dumm nur ... wenn Du ihn trotzdem willst, dann muss er Farbe bekennen.
 
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lila_lila

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  • #15
Achtung @lila_lila ! Nicht alles, was Du erlebst, darfst Du für bare Münze nehmen. Ein Mann, der nicht will, dass Du Dich für ihn entscheidest, wird Dir alles erzählen, damit Du ihn nicht! willst. Hauptsache ist, dass der Wunsch es nicht zu wollen aus deiner Initiative kommt. Die Einen nennen es Feigheit, die Anderen Rücksichtnahme. Dumm nur ... wenn Du ihn trotzdem willst, dann muss er Farbe bekennen.
Du meinst Vermeidungstaktiker und sowas? Gibt es natürlich auch und ich habe auch ganz am Anfang der OD Zeit auch eher vermieden zu sagen "du sorry, bist wirklich total nett aber trotzdem nicht"

In dem Fall glaube ich das nicht, ich hatte schon vorher ein seltsames Gefühl und er hat gedruckst bei der Frage und die mehrmals umschifft, aber natürlich kann es auch sein, man steckt nicht im anderen Kopf drin.
 
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Megara

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  • #16
Achtung @lila_lila ! Nicht alles, was Du erlebst, darfst Du für bare Münze nehmen. Ein Mann, der nicht will, dass Du Dich für ihn entscheidest, wird Dir alles erzählen, damit Du ihn nicht! willst. Hauptsache ist, dass der Wunsch es nicht zu wollen aus deiner Initiative kommt. Die Einen nennen es Feigheit, die Anderen Rücksichtnahme. Dumm nur ... wenn Du ihn trotzdem willst, dann muss er Farbe bekennen.
Also wirklich @Hippo
Da tun sich ja männliche Abgründe auf. 😅
Doch so raffiniert.
 
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  • #18
Einerseits ist die Frage nach der Anzahl und Länge scheinbar irrelevant, anscheinend, andererseits irgendwie doch wichtig, vor allem ab einem gewissen Alter, hör ich heraus.

Ich frag mich nur manchmal, und sorry, wenn ich damit wieder auf dem Geschlechterklischee rumreiten sollte, warum ist es mir relativ egal beim Kennenlernen ob eine Frau eine, mehrere, lange
kurze oder gar keine Beziehungen hatte? Hat man, wenn der potenzielle Partner eine oder mehrere lange Beziehungen hatte, damit automatisch ein stärkeres Sicherheitsnetz, dass diese ja nicht scheitern könnte? Ist es einfach so ein "Ich will Sicherheit um jeden Preis haben"-Ding?

Kann ich einerseits verstehen, andererseits: Ich habe schon Frauen erlebt, bei denen es sofort eine der ersten Fragen die gestellt werden ist. Als würde man beim künftigen Arbeitgeber erstmal den Lebenslauf vorzeigen. Dadurch stellt sich mir einfach die Frage, and I know ich zerdenke es zuviel, hat man als Mann in einem gewissen Alter automatisch beim Thema Beziehung verloren, wenn man kein entsprechendes "Resümee" vorzeigen kann, was dem, ich nenne es mal, Beziehungsmainstream entspricht?

Es wurde schon mehrmals das Wort "Hallodri" genannt....vielleicht trifft das ja auch auf mich zu, aber bedeutet es, dass ich dann für immer das Recht verloren habe, mich in einer glücklichen Beziehung wieder zu finden? Irgendwie ein deprimierender Gedanke.

Aber danke für die interessanten Antworten.
 

Erin

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  • #19
Hat man, wenn der potenzielle Partner eine oder mehrere lange Beziehungen hatte, damit automatisch ein stärkeres Sicherheitsnetz, dass diese ja nicht scheitern könnte?
nein, eine Sicherheit hat man nicht. Aber wenn mir ein Mann bei einem Date oder Tel.-Gespräch von sich aus einige Beziehungen, Freundschaften+ erzählt, ich dann im Kopf zu rechnen beginne und fast nicht mehr aufhören kann mit rechnen, dann ist das schon ein "Alarmzeichen". Der ist unbeständig, sucht evt. nur ein Abenteuer, hat Macken etc.
"Ich will Sicherheit um jeden Preis haben"-Ding?
Mit Sicherheit hat es bei mir weniger zu tun, einfach damit, dass ich mich nicht auf jemanden einlassen möchte, der gleich wieder geht, wenn ihn was stört, oder eben eher auf Sex aus ist.

Dadurch stellt sich mir einfach die Frage, and I know ich zerdenke es zuviel, hat man als Mann in einem gewissen Alter automatisch beim Thema Beziehung verloren, wenn man kein entsprechendes "Resümee" vorzeigen kann, was dem, ich nenne es mal, Beziehungsmainstream entspricht?
es gibt keinen Beziehungsmainstream; jeder legt da seine Latte wo anders. Ich frage auch nicht als erstes danach, es ergibt sich aus den Gesprächen.
Es wurde schon mehrmals das Wort "Hallodri" genannt....vielleicht trifft das ja auch auf mich zu, aber bedeutet es, dass ich dann für immer das Recht verloren habe, mich in einer glücklichen Beziehung wieder zu finden?
ich denke nicht, ab einem gewissen Alter hat man/Frau halt schon einiges an Erfahrungen. Für mich ist einzig ein Hinderungsgrund, wenn sich ein Mann so gibt, als ob er eine ernsthafte Beziehung sucht und sich dann rausstellt, dass es ihm um eine Freundschaft+ oder Sex geht. Weil er dann bewusst gelogen hat. Und das mag ich nicht, da ich annehme, dass er es allgemein nicht so mit der Wahrheit hat.
 

lila_lila

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  • #20
@dacademartor
Dass die Frage früh kommt liegt einfach am OD bzw dem Prozess per se. Irgendwann kann der anstrengend werden, lesen wir hier ja immer wieder. Du musst filtern, und das ist eine der Filtermöglichkeiten, ob nun für Schnelllebigkeit wie Erin schreibt oder aber vielleicht für eine Beziehungsunfähigkeit die Frau/Mann dan annehmen.

Ich glaube auch nicht, dass Männer nicht fragen oder es ihnen egal ist. Ich bin bisher auch immer nach der Historie gefragt worden, teilweise schon im ersten Gespräch, das finde ich zb zu früh und mache das so selbst auch nicht.

Für mich persönlich ist es ggfs. ein Filter in der OD Masse, genau wie zb Entfernung oder zu großer Altersunterschied.

Wie alt bist du, decademartor?
 
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  • #21
... warum ist es mir relativ egal beim Kennenlernen ob eine Frau eine, mehrere, lange kurze oder gar keine Beziehungen hatte?
Vielleicht deshalb:
Es wurde schon mehrmals das Wort "Hallodri" genannt....vielleicht trifft das ja auch auf mich zu...
Niemand hier wird das besser wissen als Du selbst.
... aber bedeutet es, dass ich dann für immer das Recht verloren habe, mich in einer glücklichen Beziehung wiederzufinden?
Es gibt kein "Recht auf Beziehung". Wo wolltest Du das denn einklagen?
Und dann... überprüf doch mal Dein wording... Eiwei. Sich in einer Beziehung wiederfinden. Also die fällt vom Himmel oder wie? Dein Einfluß / Anteil daran ist Null? Hätte mir jemand gegenüber so geredet, als erwachsene Person, da wären aber schon ein paar Alarmglocken losgegangen. ⏰
Hat man, wenn der potenzielle Partner eine oder mehrere lange Beziehungen hatte, damit automatisch ein stärkeres Sicherheitsnetz, dass diese ja nicht scheitern könnte?
Nein.
Aber man weiß schon mal, daß das Gegenüber nicht bei der kleinsten Schwierigkeit abhaut mit "ich glaub, das wird doch nix mit uns". So etwa.
Ich habe schon Frauen erlebt, bei denen es sofort eine der ersten Fragen die gestellt werden ist.
Vielleicht hatten die ja schon mal Erfahrung mit 'nem Hallodri... :rolleyes:
... hat man als Mann in einem gewissen Alter automatisch beim Thema Beziehung verloren, wenn man kein entsprechendes "Resümee" vorzeigen kann, was dem, ich nenne es mal, Beziehungsmainstream entspricht?
Es gibt auch bestimmt Frauen, deren Biographien nicht dem entsprechen, was Du "Mainstream" nennst. Vielleicht bist Du im für Dich falschen Markt unterwegs? 🤔

Das einfachste Leben hast Du als Single. Vielleicht noch als Hallodri, das weiß ich nicht. Alles andere braucht schon ein gewisses Durchhaltevermögen. :p
 
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  • #23
Guten Abend :)

...dann lass es lieber, bevor du noch jemandem weh tust.

Autsch. Was wäre dann die Alternative? Es nie wieder mit einer Beziehung probieren, für immer und ewig alleine sein?

Gibt es nur die Extreme Beziehungsmensch/"Hallodri" (um diesen schönen Begriff nochmal zu nennen)? Mein Problem damit ist, dass um eine schöne glückliche Beziehung zu führen, anscheinend die Erfahrung notwendig ist, vorher 1-3 längere Beziehungen gehabt zu haben, quasi als müsste man dafür "Skills" vorweisen. Das hat mir einfach zu sehr das Geschmäckle der "Ökonomisierung" der Liebe.
Vielleicht ist ja jemand, der nur kurze Beziehungen/Affären/F+ bisher hatte, durchaus, bei der richtigen Frau, in der Lage mit dieser eine glückliche Beziehung zu führen? Jemand der z.B. 5 Jahre in einer Beziehung war kann ja in diesen 5 Jahren auch das größte A...loch zu seiner Freundin gewesen sein. Es fällt mir schwer dieses "lange Beziehung=brauchbarer Partner" für 100 % akkurat zu nehmen.

Die Frage stellt sich für mich...wie offen ist eine potenzielle Freundin dafür, sich auf jemanden einzulassen, der eine eher unstete Beziehungsvergangenheit hatte, bzw. ihm eine Chance zu geben? Bleibt natürlich jedem/jeder selbst überlassen.

Und klar, ein "Recht" auf glückliche Beziehung zu haben, gibt es natürlich nicht, hab ich schlecht formuliert, sorry. War eher gemeint als "darf man es sich erst gar nicht wünschen, eine Beziehung zu haben, wenn man vorher keine vorzuweisen hat".

Bin 31 :). Ich suche im falschen Beziehungsmarkt hieß es....wo/wie weiß ich was der richtige für mich ist? Und Beziehungsmainstream ist kein absoluter Begriff, sondern einfach ein gefühlter....
 
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  • #25
Mein Problem damit ist, dass um eine schöne glückliche Beziehung zu führen, anscheinend die Erfahrung notwendig ist, vorher 1-3 längere Beziehungen gehabt zu haben, quasi als müsste man dafür "Skills" vorweisen.
Es fällt mir schwer dieses "lange Beziehung=brauchbarer Partner" für 100 % akkurat zu nehmen.
Wichtig ist, dass man sich auf etwas Neues einlassen kann, auch wenn einem die entsprechende Erfahrung damit fehlt.
Lass dich nicht entmutigen!
 
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  • #27
Und vor allem....was ist da richtige Antwort?
Wieso meinst du, dass es darauf eine "richtige" Antwort geben kann? Ich empfehle da, nah ;) an der Wahrheit zu bleiben. Ohne allzu detailliert darauf einzugehen im ersten Kontakt.
Ich muss ehrlich gestehen, die Frage macht mich immer ein bisschen nervös, weil ich da leider nicht viel "vorzuweisen" habe...
"Schämst" du dich dafür, ist dir das unangenehm? Wenn ja, warum?
meine längste Beziehung ging ein paar Monate und ich hatte meistens tatsächlich eher kurze Beziehungen, Affären, F+ auch mal gehabt....der Wunsch nach Beziehung war und ist da, nur hat es nie so 100 pro gepasst, würde ich als Begründung sagen...
Und, wäre das nah an der Wahrheit?
ich glaube mir fällt es aber auch tatsächlich schwer, mich voll und ganz auf jemand einzulassen oder mich so richtig zu verlieben...
Wenn du das so klar sagen kannst, hast du ja sicher auch eine Idee, woher das kommt. Da könntest du ja ansetzen.
ist man damit automatisch disqualifiziert als potenzieller Partner?
Klar. Lass doch mal den Mindfuck. :rolleyes:


Ich frag mich nur manchmal, und sorry, wenn ich damit wieder auf dem Geschlechterklischee rumreiten sollte, warum ist es mir relativ egal beim Kennenlernen ob eine Frau eine, mehrere, lange kurze oder gar keine Beziehungen hatte?
Vermutlich, da du mangels Erfahrung wie der Blinde von der Farbe redest. Wobei ich hier keinesfalls für "Ausfragen" plädiere, aber das ist doch i.d.R. aus dem Verhalten bzw. der Unterhaltung relativ bald erkennbar.
andererseits: Ich habe schon Frauen erlebt, bei denen es sofort eine der ersten Fragen die gestellt werden ist.
Wenn dir das nicht gefällt, dann lenk auf ein anderes Thema oder es passt halt nicht. Es ist doch nicht jede Frau kompatibel ...


Mein Problem damit ist, dass um eine schöne glückliche Beziehung zu führen, anscheinend die Erfahrung notwendig ist, vorher 1-3 längere Beziehungen gehabt zu haben, quasi als müsste man dafür "Skills" vorweisen.
Ja, scheint dein Problem zu sein. Wenn du glaubst, dass es so ist, dann fang doch einfach mal mit der ersten der 1-3 an. Dann kannst du diese Skills erwerben und kannst dann verifizieren, inwieweit das zutrifft. ;)
Es fällt mir schwer dieses "lange Beziehung=brauchbarer Partner" für 100 % akkurat zu nehmen.
Na du bist ja drollig. Zuerst stellst du Thesen auf, dann willst du sie nicht. Dann lass sie doch!
Die Frage stellt sich für mich...wie offen ist eine potenzielle Freundin dafür, sich auf jemanden einzulassen, der eine eher unstete Beziehungsvergangenheit hatte, bzw. ihm eine Chance zu geben?
Das hört sich einfach grauenvoll an. Zum einen wie ein Bittsteller, zum anderen, als ginge es dir überhaupt nicht um eine spezielle Frau, sondern Hauptsache, irgendeine.
War eher gemeint als "darf man es sich erst gar nicht wünschen, eine Beziehung zu haben, wenn man vorher keine vorzuweisen hat".
Da verrate ich dir ein Geheimnis: jede/r muss mit der ersten Beziehung anfangen (also hatte davor keine). Da bist du also in guter Gesellschaft.
 
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Julianna

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  • #28
...das war auch ein Schlag mit dem Zaunpfahl.
Was wäre dann die Alternative? Es nie wieder mit einer Beziehung probieren, für immer und ewig alleine sein?
Ja.

[...]bei der richtigen Frau, in der Lage mit dieser eine glückliche Beziehung zu führen?

[...] meine längste Beziehung ging ein paar Monate und ich hatte meistens tatsächlich eher kurze Beziehungen, Affären, F+ auch mal gehabt...

[...] der Wunsch nach Beziehung war und ist da, nur hat es nie so 100 pro gepasst, würde ich als Begründung sagen....

Merkste was?

Hier:
...wie offen ist eine potenzielle Freundin dafür, sich auf jemanden einzulassen, der eine eher unstete Beziehungsvergangenheit hatte, bzw. ihm eine Chance zu geben?
... da kann man die Frauen schon verstehen, die reißaus nehmen, wenn sie von deiner Beziehungshistorie erfahren. 😂
 
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  • #29
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Voldemort

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  • #30
Guten Abend :)



Autsch. Was wäre dann die Alternative? Es nie wieder mit einer Beziehung probieren, für immer und ewig alleine sein?

Gibt es nur die Extreme Beziehungsmensch/"Hallodri" (um diesen schönen Begriff nochmal zu nennen)? Mein Problem damit ist, dass um eine schöne glückliche Beziehung zu führen, anscheinend die Erfahrung notwendig ist, vorher 1-3 längere Beziehungen gehabt zu haben, quasi als müsste man dafür "Skills" vorweisen. Das hat mir einfach zu sehr das Geschmäckle der "Ökonomisierung" der Liebe.
Vielleicht ist ja jemand, der nur kurze Beziehungen/Affären/F+ bisher hatte, durchaus, bei der richtigen Frau, in der Lage mit dieser eine glückliche Beziehung zu führen? Jemand der z.B. 5 Jahre in einer Beziehung war kann ja in diesen 5 Jahren auch das größte A...loch zu seiner Freundin gewesen sein. Es fällt mir schwer dieses "lange Beziehung=brauchbarer Partner" für 100 % akkurat zu nehmen.

Die Frage stellt sich für mich...wie offen ist eine potenzielle Freundin dafür, sich auf jemanden einzulassen, der eine eher unstete Beziehungsvergangenheit hatte, bzw. ihm eine Chance zu geben? Bleibt natürlich jedem/jeder selbst überlassen.

Und klar, ein "Recht" auf glückliche Beziehung zu haben, gibt es natürlich nicht, hab ich schlecht formuliert, sorry. War eher gemeint als "darf man es sich erst gar nicht wünschen, eine Beziehung zu haben, wenn man vorher keine vorzuweisen hat".

Bin 31 :). Ich suche im falschen Beziehungsmarkt hieß es....wo/wie weiß ich was der richtige für mich ist? Und Beziehungsmainstream ist kein absoluter Begriff, sondern einfach ein gefühlter....
Mit 31 ist das vermutlich eher nicht so relevant, auch wenn sich deine Beziehungshistorie ziemlich unstet liest. Versuch doch mal zu schauen, warum hat es nie 100% gepasst. Und warum sind die 100% wichtiger, und du beendest deshalb, als mit 90% zu leben. 100% hatte ich noch nie, jeder hat ein paar Dinge, die man akzeptieren kann, wenn man will. Wenn du Perfektion suchst wirst die vermutlich nicht finden.

Die Beziehungshistorien sind schon ein wenig interessant, es läßt sich da, je nach Altersgruppe, schon manches herauslesen. Und die Frage ist dann eben, mag man sich ernsthaft mit jemandem einlassen, der sich vom Acker macht, wenn Kleinigkeiten nicht (mehr) passen, oder dreht der oder die sich nur um sich, da gibt es ja Einiges.

Ist dein Ding, wie du dich präsentierst, in welchen Teichen du fischst, wieviel du erzählst usw. Und dann eben einfach mal probieren. Und deine Verhaltensmuster dringend überdenken.
 
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