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  • #16
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Zitat von PARSHIP:
Schicke Wohnung, schnelles Auto, angesehener Beruf. Worauf stehen Sie als Frau bei Männern und worauf Männer bei Frauen? Sind materielle Dinge in Ihren Augen wichtig?
Eine interessante Frage :)

Mir persönlich ist es wichtig, dass mein Partner einen Beruf hat und regelmäßig sein eigenes Geld verdient. Genauso wichtig ist mir aber auch, dass ich mein eigenes Geld verdiene und nicht finanziell abhängig bin. Schwierig kann es werden, wenn es zwischen dem Einkommen und dem, was man aufgrund dessen sich leisten kann, zu große Diskrepanzen zwischen den potenziellen Partnern liegen. Und zwar in die eine als auch in die andere Richtung.

Und trotzdem empfinde ist es als schöne Geste, wenn mein männliches Gegenüber zum Essen einlädt und auch freiwillig bezahlt. Wenn nicht, kann ich es selbst tun. Kein Problem. Und dies ist keineswegs "altmodisch", wie hier schon jemand geschrieben hat. In einer Partnerschaft kann mein Zeichen der Wertschätzung zum Beispiel sein, dass ich ihm ein Buch, ein Parfum oder eine andere Kleinigkeit mitbringe. Und zwar ohne das Geburtstag oder Weihnachten ist.

Auto bedeutet Mobilität in der heutigen Zeit..... ob alter rostiger VW-Bus oder Porsche..... ist mir herzlich egal. Hauptsache, das Teil fährt zuverlässig. Und schon mal etwas vorneweg..... ich habe ein eigenes Auto..... und bin unabhängig ;-)

Schicke Wohnung? Also auf jeden Fall darf es für mich nicht Hotel "Mama" sein :). Aber mal Spaß beiseite. Ich denke, dass die eigenen 4 Wände sehr viel über einen Menschen aussagen. Sie sind sein "Nest". Und es ist keine Sache des Geldes, ob es dort gemütlich und wohnlich ist. Und das wiederum ist sehr mir wichtig.

Also.... es gibt einfach kein umfassendes Ja/Nein...... :)
 
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  • #17
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Mir sind materielle Dinge auch wichtig. Jedoch differenziere ich diese. Damit meine ich zum Beispiel, mir ist eine schöne Wohnung wichtig und ein Auto auch. Das Auto muss jedoch nicht schnell, nagelneu und 90.000Euro kosten. Es muss auch keine „Klapperkiste“ sein, wo ich dann nie weiß, ob ich ankomme. Es gibt für mich auch immer etwas dazwischen. Genauso wie bei der Wohnung, Job etc. Für mich ist es eher die Frage, wie ich damit umgehe und was ich daraus mache. Ich kenne den Luxus, jedoch auch das Auskommen mit wenig Geld. Ich habe bis jetzt noch nie Schwierigkeiten mit einem Partner gehabt, was materielle Dinge angeht. Ich sage ihm, was ich einbringen kann und möchte und was ich habe und er dann ebenfalls. Dann einigt man sich auf Dinge die wichtig sind, einmal gemeinsam und dann auch für jeden einzeln. Fertig. Und über materielle Dinge streite ich nicht, denn da sind mir Ruhe und Frieden wichtiger.
 
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  • #18
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Mir ist auch wichtig, dass mein Partner einen Beruf mit regelmäßigem Einkommen hat. Schön wäre es, wenn er ungefähr so verdient wie ich. Etwas mehr schadet zwar auch nicht ;-), aber ein "viel mehr" bedeutet in den meisten Fällen auch einen dementsprechenden Arbeitszeitaufwand. Ich brauche also definitiv keine Ärzte oder Rechtsanwälte als Partner... Ich bin gerne finanziell unabhängig und brauche auch mal Zeit für mich, aber mir würde eine Beziehung nichts nützen, wenn der Partner (dauerhaft) mehr in seinem Büro ist als zu Hause. Gemeinsame Zeit ist mir 1000x wichtiger als ein großes, genial eingerichtetes Haus und der Hammerurlaub einmal im Jahr, wo man sich dann sowieso auf den Keks geht, weil man das Zusammensein nicht gewohnt ist.
Finanzielle "Versorgung" wünsche ich mir für den Fall, dass man Kinder bekommt. Da ist es wohl selbstverständlich, dass der Part, der zu Hause bleibt beim Kind (ob das nun der weibliche oder der männliche Teil ist, obwohl ich das schon gerne wäre ;-)) vom anderen für diesen Zeitraum finanziell "mitgetragen" wird.
Und was das Einladen beim Daten betrifft: ich finde es schon eine nette Geste, wenn der Mann zumindest beim ersten Date bezahlt. Wenn er das wie selbstverständlich der Frau überlässt - hm, da würde ich mich fragen, ob er zur Sorte Geizhals gehört.;-) Ich muss definitiv nicht ausgehalten werden (Mein Ex-Mann meinte immer, ich sei viel zu pflegeleicht und hätte zu wenig Ansprüche ;-)), aber Geiz kann ich nicht ausstehen. Ich gebe und schenke gerne und auch wenn ich vom Gegenüber nicht das gleiche Maß erwarte - wenn er jeden Cent umdreht, bevor er mir auch mal eine Freude macht -nö, das müsste ich nicht unbedingt haben.
Ich finde, es sollte irgendwie ausgewogen sein. Z.B. date ich momentan jemanden, der jeweils 2x 5 Stunden Fahrt auf sich nimmt, um mich für 3-4 Stunden zu sehen - da finde ich das selbstverständlich, dass ich für unsere Unternehmungen vor Ort bezahle.
 
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  • #19
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Für mich hat Materielles vor allem einen praktischen und/oder ideellen Wert. Ich möchte mich einfach nur wohlfühlen und meinen Interessen nachgehen können. Zum Wohlfühlen gehört für mich übrigens auch, nicht mehr zu haben als nötig. -- Materielles zu Statuszwecken ist mir insofern suspekt, dass ich bei mir denke, dafür fehlt's dann an anderer Stelle: an Persönlichkeit. Zumal Persönlichkeit in meinen Augen wiederum viel mit Understatement zu tun hat. Und so beißt sich die Katze in den Schwanz.
 
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  • #20
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Zitat von Andre:
Für mich hat Materielles vor allem einen praktischen und/oder ideellen Wert. Ich möchte mich einfach nur wohlfühlen und meinen Interessen nachgehen können. Zum Wohlfühlen gehört für mich übrigens auch, nicht mehr zu haben als nötig.
Volle Zustimmung, insbesondere auch zum letzten Punkt.
Materiellen Besitz, den ich nicht brauche, der keinen konkreten Zweck erfüllt, würde ich in gewisser Weise als unnötigen Ballast empfinden, der mich eher behindert und bremst als dass er mich vorwärts brächte. Und wenn ich manchmal Menschen erlebe, deren Leben buchtstäblich mit allem möglichen Besitz vollgestopft und zugestellt ist und die vor lauter unnötigem Zeug die wirklich wesentlichen Dinge in ihrem Leben gar nicht mehr wahrnehmen, dann fühle ich mich in meiner Verweigerungshaltung in Bezug auf viele Dinge "die man doch heute einfach haben muss" bestätigt. Nicht nur, das ein völlig normales Leben ohne Handy, Flachbildfernseher, Auto und was-weiß-ich-was-nicht-alles durchaus möglich ist, zumindest für mich lebt es sich ohne all das Zeug sogar deutlich besser und entspannter.

Insofern sind materielle Dinge, oder genauer: eine vernünftige Einstellung materiellem Besitz gegenüber, für die Partnersuche tatsächlich wichtig.
 
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  • #21
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Schnelles Auto, schicke Wohnung, Beruf, der mehr als genug einbringt?
Nice to have, sicher. Aber eben nur geliehene Güter und das relativiert ihren Wert für mein Leben und somit auch für meine Partnersuche. Ich habe mein Auskommen, bin finanziell unabhängig und kann mir im Prinzip auch das kaufen, was ich meine, unbedingt haben zu müssen. Damit die Partnerschaft nicht in ein Ungleichgewicht kommt, wünschte ich mir das auch von meinem Partner. Wobei wir in gewissen Grenzen auch unterschiedlich definieren könnten, was Auskommen bedeutet. Was ich mir allerdings gar nicht vorstellen kann, ein gemeinsames Konto zu haben, auf das jeder, wie er meint, zugreifen zu können. Und weder möchte ich mir mein Leben von einem Partner finanzieren lassen, noch will ich einen Partner finanzieren. Was nicht heißt, dass es in Notzeiten durch Arbeitslosigkeit z.B. nicht mal so sein kann, es sollte nur nicht von vorn herein zum Beziehungsmodell gehören.
 
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  • #22
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Zitat von SineNomine:
Volle Zustimmung, insbesondere auch zum letzten Punkt.
Materiellen Besitz, den ich nicht brauche, der keinen konkreten Zweck erfüllt, würde ich in gewisser Weise als unnötigen Ballast empfinden, der mich eher behindert und bremst als dass er mich vorwärts brächte. Und wenn ich manchmal Menschen erlebe, deren Leben buchtstäblich mit allem möglichen Besitz vollgestopft und zugestellt ist und die vor lauter unnötigem Zeug die wirklich wesentlichen Dinge in ihrem Leben gar nicht mehr wahrnehmen, dann fühle ich mich in meiner Verweigerungshaltung in Bezug auf viele Dinge "die man doch heute einfach haben muss" bestätigt. Nicht nur, das ein völlig normales Leben ohne Handy, Flachbildfernseher, Auto und was-weiß-ich-was-nicht-alles durchaus möglich ist, zumindest für mich lebt es sich ohne all das Zeug sogar deutlich besser und entspannter.

Insofern sind materielle Dinge, oder genauer: eine vernünftige Einstellung materiellem Besitz gegenüber, für die Partnersuche tatsächlich wichtig.
Ich versuche ressourcenschonend und nachhaltig zu leben, das betrifft nicht nur die materielle Seite des Lebens. Ich habe gerade soviel wie nötig und ich fühle mich sehr frei und zufrieden. Auch mir ist eine ähnliche Einstellung des Partners wichtiger als materieller Wohlstand. Ich lebe keine Verweigerungshaltung so wie du, lebe aber einen sorgsamen Umgang um unsere Schöpfung zu bewahren.
 
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  • #23
AW: Wie wichtig sind Ihnen materielle Dinge bei der Partnersuche?

Zitat von akamausi:
Ich lebe keine Verweigerungshaltung so wie du, [...]
Ich hätte die durchaus ein wenig ironisch--sarkastisch gemeinte "Verweigerungshaltung" vermutlich in Anführungszeichen setzen sollen. ;-)

Eine echte "Verweigerungshaltung" ist wenig rational und eher fundamentalistisch--dogmatisch. Das ist's bei mir eher nicht. Aber ich prüfe kritisch, ob ich bestimmte Dinge wirklich (ge)brauchen kann, und wenn ich keinen echten Nutzen für mich erkennen kann, dann kann mich alles "Aber das muss man heute doch haben" oder "Aber das hat doch jeder" dieser Welt nicht zum Kauf bewegen.