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  • #316
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Indiana:
Genau das. Im Bekanntenkreis können sich ruhig die unterschiedlichsten Menschen tummeln. Da bin ich auch ziemlich aufgeschlossen. Doch wenn es dann um Dinge aus der Gefühlswelt geht, braucht man ein Gegenüber, das so ähnlich tickt wie man selbst. Und da stehen sich Menschen aus ähnlichen Berufsgruppen näher. Sie haben ähnlich Hintergründe. Die Berufswahl ist da nur ein kleiner Teil des ganzen Menschen, der dahinter steht.
Ich hab auch den Eindruck, daß viele einen Doppelgänger suchen. Den muß man dann auch nicht mehr kennenlernen, sondern "versteht" ihn umso besser.
Noch unklar ist mir, weshalb so viele von diesen Leuten einen gegengeschlechtlichen Partner suchen. Insbesondere wenn sie glauben, daß Frauen und Männer so verschieden ticken, und ja einen Partner möchten, der so tickt wie sie.
Krieg ich aber ja vielleicht noch raus. Spannend!
 
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  • #317
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Heike:
Ich hab auch den Eindruck, daß viele einen Doppelgänger suchen. Den muß man dann auch nicht mehr kennenlernen, sondern "versteht" ihn umso besser.
Noch unklar ist mir, weshalb so viele von diesen Leuten einen gegengeschlechtlichen Partner suchen. Insbesondere wenn sie glauben, daß Frauen und Männer so verschieden ticken, und ja einen Partner möchten, der so tickt wie sie.
Krieg ich aber ja vielleicht noch raus. Spannend!
Was soll so ungewoehnlich daran sein, wenn einem Gemeinsamkeiten wichtig sind. Das verbindet und macht auch vieles in einer Beziehung einfacher.
 
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  • #318
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Viola:
Was soll so ungewoehnlich daran sein, wenn einem Gemeinsamkeiten wichtig sind. Das verbindet und macht auch vieles in einer Beziehung einfacher.
Ich unterscheide zwischen Doppelgänger suchen und ein gutes und passendes Potintial an Gemeinsamkeiten, die helfen, die tatsächlich vorhandenen Unterschiede zwischen Mann und Frau, die ja auch sehr anziehend sein können, gut kompensieren zu können.

Notwendige Gemeinsamkeiten sehe ich z.B. in der Art zu kommunizieren, der Lebenseinstellung, ähnliche Wellenlänge, der ähnlichen Werte und Vorlieben, Hobbys, Interessen an sich und dann hoffentlich noch einen ähnlichen Geschmack beim Sex.
 
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  • #319
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Mentalista:
Notwendige Gemeinsamkeiten sehe ich z.B. in der Art zu kommunizieren, der Lebenseinstellung, ähnliche Wellenlänge, der ähnlichen Werte und Vorlieben, Hobbys, Interessen an sich und dann hoffentlich noch einen ähnlichen Geschmack beim Sex.
Manche betrachten das mitunter schon als Doppelgaenger. Vielleicht weil man auch den Wunsch hat, sich im anderen wiederzufinden. Hatte neulich auch im RL so eine Diskussion.
 
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  • #320
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Viola:
Manche betrachten das mitunter schon als Doppelgaenger. Vielleicht weil man auch den Wunsch hat, sich im anderen wiederzufinden. Hatte neulich auch im RL so eine Diskussion.
Wie soll den z.B. eine Kommunikation beziehungsfördernd sein, wenn beide absolut unterschiedliche Kommunikationsstile haben? Der Wunsch nach einem entspannten kommunizieren, was für mich eine ähnliche Kommunikationsstruktur voraussetzt, mit dem Wunsch sich 100% im Anderen wiederzufinden gleichzusetzen, finde ich sehr weit her geholt.

Ich kann mich in einem Mann nie und nimmer wieder finden, weil der z.B. ganz anders gebaut ist und trotz relativ vieler für mich notwendiger Gemeinsamkeiten immer noch genug Unterschiede zu mir hat bzw. auch ich zu ihm.
 
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  • #321
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Mentalista:
…Ich kann mich in einem Mann nie und nimmer wieder finden, weil der z.B. ganz anders gebaut ist ...
Ich kann mich in einem Mann wiederfinden und finde dieses Gefuehl sehr schoen. Dazu sind fuer mich gewisse Gemeinsamkeiten und Erfahrungen wichtig. Natuerlich machen die geschlechtsspezifischen Unterschiede das Leben schoener und bringen mehr als genug Abwechslung in eine Beziehung.

Zitat von Mentalista:
…. und trotz relativ vieler für mich notwendiger Gemeinsamkeiten immer noch genug Unterschiede zu mir hat bzw. auch ich zu ihm.
Das sehe ich auch so.
 
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  • #323
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Heike:
Ich hab auch den Eindruck, daß viele einen Doppelgänger suchen. Den muß man dann auch nicht mehr kennenlernen, sondern "versteht" ihn umso besser.
Noch unklar ist mir, weshalb so viele von diesen Leuten einen gegengeschlechtlichen Partner suchen. Insbesondere wenn sie glauben, daß Frauen und Männer so verschieden ticken, und ja einen Partner möchten, der so tickt wie sie.
Krieg ich aber ja vielleicht noch raus. Spannend!
Ich würde es nicht notwendig Doppelgänger nennen. Aber wie aus dem Gespräch der Vorposterinnen schon hervorgeht sollten schon viele Gemeinsamkeiten vorhanden sein, damit man einander gut verstehen kann - ob es nun die gemeinsame Berufsgruppe betrifft oder auch gemeinsame körperliche Merkmale (bsp. gleichgroße Partner). Die kleinen Unterschiede (individluelle Kanten) rahmen das Bild noch ab. Andersrum - mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten - wird kein Schuh draus, auch wenn das der ein oder die andere glauben mag, dass sich Gegensätze (wenn dann nur kleine Gegensätze) anziehen. Jedenfalls im Rahmen dieser Voraussetzungen wird Frau sicher auf nette Männer treffen.
 
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  • #324
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Indiana:
Ich würde es nicht notwendig Doppelgänger nennen. Aber wie aus dem Gespräch der Vorposterinnen schon hervorgeht sollten schon viele Gemeinsamkeiten vorhanden sein, damit man einander gut verstehen kann - ob es nun die gemeinsame Berufsgruppe betrifft oder auch gemeinsame körperliche Merkmale (bsp. gleichgroße Partner). Die kleinen Unterschiede (individluelle Kanten) rahmen das Bild noch ab. Andersrum - mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten - wird kein Schuh draus, auch wenn das der ein oder die andere glauben mag, dass sich Gegensätze (wenn dann nur kleine Gegensätze) anziehen. Jedenfalls im Rahmen dieser Voraussetzungen wird Frau sicher auf nette Männer treffen.
Das kann ja jeder halten, wie er mag. Ich find einfach interessant, weswegen von den starken Gemeinsamkeitsfans nicht mehr einfach auch mal auf den Katalogseiten mit gleichgeschlechtlichen Angeboten schauen. Da ist die Wahrscheinlichkeit der Übereinstimmung einfach höher.
Viele scheinen ja einfach sich als Partner zu suchen, also nicht in der realen Form, sondern in der idealen, vorgemachten Form natürlich. Und dann hängen sie aber immer noch so daran, daß sie da aber jemanden brauchen, der zwar ganz so ist wie sie, aber doch bitte irgendwie als Mann (wenn selbst Frau) bzw. als Frau (wenn Mann). Vielleicht mangelt es ihnen ja einfach nur an Mumm, auch diese Hürde zu überspringen.
Ich finde auch jeden Fall auffällig, daß oftmals dieselben Leute sind, die
1. einen Partner wollen, der ihnen (also dem, was sie glauben möchten zu sein) stark gleicht
2. sich im anderen wiederfinden und direkt verstanden fühlen wollen
3. minimale Fähigkeiten zeigen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, die keine Doppelgänger von ihnen sind
4. glauben, daß Mann und Frau drastisch unterschiedlich sind und sich in vielem unterschiedlich verhalten und verhalten sollen
Wenn man mal die vier Punkte zusammenzählt, könnte man ein gutes Bild für so manche Schwierigkeit der Partnerfindung kriegen.
Aber man kann natürlich alternativ auch gerne fragen, wo denn nur die netten Männer oder die lieben Fraun bleiben.
 
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  • #325
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von Indiana:
Also so wie Du das gerade beschrieben hast ist es sicher nicht richtig dargestellt. Grundlegend ist zunächst: Je näher sich zwei Menschen in ihren Berufen oder Berufsgruppen stehen, desto besser verstehen sie sich.

Mir wird vor dem ganzen Kontext nicht begreiflich, was Du mit einem "beruflichen Überleben" meinst? Hier gehts doch nach wie vor um die Partnerwahl und die These, dass Frau auf nette Männer vor allem in ihrer Berufsgruppe treffen kann, weil sie sie am ehesten verstehen können.
Mit dem "Überleben" meinte ich, dass diese Berufsgruppen auch nicht ahnungslos sind, was Zahlen angeht.
Mit Menschen aus meinem Berufsfeld habe ich schnell Gesprächsthemen - aber ich kenne genügend Paare, die aus komplett unterschiedlichen Berufsfeldern kommen und trotzdem über Jahrzehnte eine wunderbare Beziehung führen, weil ausreichend Übereinstimmung außerhalb des Beruflichen besteht.
Oft ist es so, dass der Beruf des einen Menschen für den anderen interessant ist - oder auch überhaupt nicht.
 
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  • #326
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von LunaLuna:
Mit Menschen aus meinem Berufsfeld habe ich schnell Gesprächsthemen - aber ich kenne genügend Paare, die aus komplett unterschiedlichen Berufsfeldern kommen und trotzdem über Jahrzehnte eine wunderbare Beziehung führen, weil ausreichend Übereinstimmung außerhalb des Beruflichen besteht.
.
Über was haben die Paare eigentlich früher so geredet, als die Frauen noch nicht arbeiten mußten und sich nur um den Haushalt gekümmert haben?
 
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  • #327
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Zitat von LunaLuna:
Mit Menschen aus meinem Berufsfeld habe ich schnell Gesprächsthemen - aber ich kenne genügend Paare, die aus komplett unterschiedlichen Berufsfeldern kommen und trotzdem über Jahrzehnte eine wunderbare Beziehung führen, weil ausreichend Übereinstimmung außerhalb des Beruflichen besteht.
.
wenn man generell ein interessierter, offener mensch ist, kann doch fast jeder beruf des partners diskussionsthemen bieten.

gut, bei mir würde im technikbereich irgendwann die weiße fahne kommen - und ich müßte mich auf fragen um die arbeit herum beschränken (kollegen, auftragslage, schwierigkeiten etc.),
aktuell würde ich mich jedoch bei kriminalisten und profilern nicht bremsen können ...
 
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  • #328
AW: Wo bleiben die netten Männer?

ist es nicht irgendwie traurig, wenn man die Anregungen für Gespräche dem Berufsleben entnehmen muß?
 
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  • #330
AW: Wo bleiben die netten Männer?

Es klang fast so, als habe die moderne Frau von Welt kaum andere Themen als Arbeit, Karriere und all das, was sie denkt sagen zu müssen, um sich zu "beweisen".